45-70 covt maximal 1500j

  • Und welche E0 steckt nun drin in dem Revolver des Schützen, für den Du die Verantwortung trägst?

    Der Schütze versichert mir per Unterschrift und Notiz in der Kladde, daß seine Munition aus seiner Waffe die 1500J nicht überschreitet. Da der Verein kein Labradar kaufen wollte, bin ich einfach auf die Versicherung des Schützen angewiesen.

    Aber wie du schon sagtest, ist das eher ein akademisches Problem, denn der Nachweis, daß die Kugeln mit höherer Energie in den Sandfang rein sind, wird nicht gelingen

  • Rolf2
    Und welche E0 steckt nun drin in dem Revolver des Schützen, für den Du die Verantwortung trägst?

    Fiocchi, Remington, PMC, Geco, S&B, Vollmantel aus Osteuropa, Winchester, ….:krat:

    Nur mal so zum drüber Nachdenken was wahrscheinlich im Normalbetrieb keinen juckt.

    Beim Wiederlader kommt Eigenverantwortung noch dazu.


    Am besten frägst Du mal BDMP-Aufsichten, die bei Super Magnum die Mindestjoulezahl (1200) kontrollieren, wo die .44 Magnum typischerweise so liegen.

    Den Revolver, der mir über 1500 Joule bringt, will ich sehen.

  • Den Revolver, der mir über 1500 Joule bringt, will ich sehen.

    Die Standardladung (Scheibenladung) meines Freedom Arms mit 6" Lauf hat 1414 Joule, für die DM in München hatte ich etwas reduziert auf 1333 Joule.

    Beim Freedom Arms Shoot hatten meine 44 Magnum Patronen weit über 1500 Joule!

    Kannst gerne mal beim nächsten "Freedom Arms Schoot" vorbeischauen. (Sofern es wieder möglich sein wird dieses Event zu Veranstalten).

    Die alte 44 Magnum Full House Ladung von Elmer Keith, geschossen mit einem S&W, lag bei 1600 Joule.

    "Everything else is just what you shoot before you shoot your first revolver from Freedom Arms!"

    "You can't have enough guns!"

    2 Mal editiert, zuletzt von Norfok ()

  • Am besten frägst Du mal BDMP-Aufsichten, die bei Super Magnum die Mindestjoulezahl (1200) kontrollieren, wo die .44 Magnum typischerweise so liegen.

    Den Revolver, der mir über 1500 Joule bringt, will ich sehen.

    Kann ich bestätigen. Meine heiß geladene 41-Magnum-Mun bringt aus dem 6-Zoll-Testlauf vom Beschussamt 450m/s, das sind knapp 1400J. Aus meinem 57er sind es "nur" noch 420m/s, 1200J. Und die zu schießen macht keinen Spaß (die hab ich mal als Notfallreserve für Nahkampf mit angeschweißten Wildschweinen entwickelt, falls Mr.10mm mal nicht einsatzbereit ist)

    Meine "normale" Munition mit dem Revolver liegt bei 800-900J um den Mindestimpuls einzuhalten


  • Mit welcher Ladung erreichst Du über 1500 J?


    Und danke für die Einladung! Mache ich gerne.

  • die 1500 J sind ein in grauer Vorzeit festgelegter Wert, in Verbindung mit den Kaliber .22 - .45 ( also auch nicht .50 AE und auch nicht .177! )

    Keine fabrikmäßig hergetellte Munition knackt diesen Wert. So die damalige Definition aus den 80ern.

    Tatsächlich aber ist auch bei meinem damaligen Verein der Stand in seiner Beschreibung ein Kurzwaffenstand gewesen. Hier ging es bei Langwaffen weniger um die Energie als um veränderte Splitterwirkung.

    Mit der Anpassung der Stände an die neue Richtlinie und die Schaffung von Mehrdistanz fiel die Begrenzung auf Kurzwaffe, weil evlt. Splitter in der Wand zurückgehalten werden.

    Selbstverständlich darfst du auf diesem Stand auch eine Kurzbahnpatrone LW mit weniger als 1500j verfeuern.

    es gibt genügend Gewehrstände, die eine 7000J Begrenzung haben.

    Aus diesem Grund gibts ja die Kurzbahnpatronen für z.b. .50 BMG, damit du die auf soeinem Stand schießen kannst.

  • Mit welcher Ladung erreichst Du über 1500 J?

    z.B. mit einem 240er Speer TM und 20,5gn Alliant 2400.


    (Nachladen auf eigenes Risiko!)

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  • Meine heiß geladene 41-Magnum-Mun bringt aus dem 6-Zoll-Testlauf vom Beschussamt 450m/s, das sind knapp 1400J. Aus meinem 57er sind es "nur" noch 420m/s, 1200J. Und die zu schießen macht keinen Spaß

    Spass fängt bei über 2000Joule erst richtig an!
    Ab ca. 3000 Joule wird es dann, zugegeben auch für mich, etwas sportlich, zumindest wenn die Serie über 30 Schuss beinhaltet.
    Da muss ich mich zuvor schon etwas vorbereiten, bedeutet ganz gemütlich mindestens eine Tasse Kaffee.
    Wenn danach der Revolver abgelegt und sich eine "Stimmgabel" in der Hand bemerkbar macht, die Hand etwas zittert während man den Spiegel mit allen Treffern zählt, dann hat alles gepasst.
    Wer mich kennt, der weiss das dies keine Sprüche sind!

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  • Rene2109

    Schön, dass für euch .308 ein Kurzwaffenkaliber ist.
    Bei uns ist das ein Verstoß gegen die Genehmigung, die mit Entzug der Zuverlässigkeit enden könnte.
    Also Glückwunsch für euch.

    Am Leseverständnis scheint es es zu scheitern, was leider heutzutage leider keine Seltenheit ist. Daher gibt es für solche Personen wie Dich, die bereits am Verständnis eines Beitrags scheitern, auch der Aushang mit den Kurzwaffenkalibern, weil viele Schützen sonst gar nicht die 1500 Joule einordnen können. Diese Aushänge sind Aushänge des Vorstands, nicht der Behörde und so ist es wohl auch in Eurem Verein. Da wird nicht die komplette Standabnahme hängen.

    In der Standabnahme wird in der Regel nur die Joule-Begrenzung, in der Regel basierend auf der Herstellerzertifizierung des Herstellers der Geschossfänge genannt. Keine Kaliberangaben und wenn dann auch nur Beispielhaft. Jedes Jahr kommen auch dutzende neue Kaliber auf den Markt. Lass Dir von Deinem Vorstand die original Zulassung zeigen.

    Es sind also keinerlei Zuverlässigkeiten in Gefahr, da sich alle an die Regeln halten.

  • Daher gibt es für solche Personen wie Dich, die bereits am Verständnis eines Beitrags scheitern, auch der Aushang mit den Kurzwaffenkalibern, weil viele Schützen sonst gar nicht die 1500 Joule einordnen können. Diese Aushänge sind Aushänge des Vorstands, nicht der Behörde und so ist es wohl auch in Eurem Verein. Da wird nicht die komplette Standabnahme hängen.

    In der Standabnahme wird in der Regel nur die Joule-Begrenzung, in der Regel basierend auf der Herstellerzertifizierung des Herstellers der Geschossfänge genannt. Keine Kaliberangaben und wenn dann auch nur Beispielhaft. Jedes Jahr kommen auch dutzende neue Kaliber auf den Markt. Lass Dir von Deinem Vorstand die original Zulassung zeigen.

    Es sind also keinerlei Zuverlässigkeiten in Gefahr, da sich alle an die Regeln halten.

    Das stimmt (leider) nur teilweise. Ich kenne einige Stände, da haben die Behörden früher Zulassungen mit Kaliberangaben erteilt, ich hoffe mal das die inzwischen Geschichte sind. Auch wenn das der Logik aus den bekannten Grüden entbehrt, hilft nur der o.g. Blick in die Genehmigung. Wenn der Betreiber allerding sagt: Schießen nur im Rosa Tütü und mit Kaliber xy dann muss ich dem als Schütze folge leisten. Es sei denn, der Betreiber gestattet es im Rahmen der erteilten Genehmigung.


    Das gilt auch für die unrümliche Einschränkung mit Lang- und Kurzwaffen. Die RiLi spricht bei den Ständen für Einzelgeschosse von Joulezahlen, wonach ALLE Sicherheitsbauteile zu bemessen sind.


    Zu den reduzierten Ladungen in Richtung der Eingangsfrage:

    Am besten frägst Du mal BDMP-Aufsichten, die bei Super Magnum die Mindestjoulezahl (1200) kontrollieren, wo die .44 Magnum typischerweise so liegen.

    Den Revolver, der mir über 1500 Joule bringt, will ich sehen.


    Ich bin einer davon. Von den ganzen getesteten 44ern kenne ich nur zwei, die an die 1500 J mit 6 / 6,5" rankommen. (Die scheitern oft genug an den 1200 schon) Ich muss dazu sagen, ein FA wie von Norfok war noch nicht dabei, nur in anderen Kalibern. Mein eingener S&W 44er (für DSB mal gekauft) schafft mit einer Patrone die mit der gleichen Lauflänge 1350 schafft keine 1200. (Weiter Lauf und größerer Trommelspalt, war das erste und letzte Sondermodell ;) )


    Norfok, ich versuche mir mal das Pulver zu organisieren um es auszuprobieren. Mich interessieren einfach die Unterschiede in den Waffen.

    Alle Ladedaten oder sonstige Angaben ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich !

  • MarcS

    Über 2000 Joule sind mit der .44 Mag auch möglich, allerdings ist das Geschoss dann ein bissele schwerer und die Ladung spielt an der Gasdruckgrenze.
    Soetwas ist natürlich nur mit den geeigneten Pulverkräutern wie H110, W296, LilGun, oder 2400 usw. möglich.
    Wenn da Vhitavuori auf der Dose druff steht, kann man soetwas natürlich vergessen!


    Die meisten Beschränkungen die mit Bildern oder Schildern auf die Stände genagelt oder mit Bauschaum geklebt werden, sind reine Vereinsmeiereien.

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  • Das stimmt (leider) nur teilweise. Ich kenne einige Stände, da haben die Behörden früher Zulassungen mit Kaliberangaben erteilt, ich hoffe mal das die inzwischen Geschichte sind. Auch wenn das der Logik aus den bekannten Grüden entbehrt, hilft nur der o.g. Blick in die Genehmigung. Wenn der Betreiber allerding sagt: Schießen nur im Rosa Tütü und mit Kaliber xy dann muss ich dem als Schütze folge leisten. Es sei denn, der Betreiber gestattet es im Rahmen der erteilten Genehmigung.

    Daher schrieb ich auch "in der Regel". Mittlerweile sollten die meisten Stände auch über neue Abnahmen verfügen. Natürlich gibt es auch Prüfer die es sich einfach machen und einfach den alten Text übernehmen. Dann liegt es jedoch am Vorstand, den Prüfer, wie ein weiteres Mitglied hier schon einige Beiträge vorher erwähnt hat, darauf hinzuweisen. Leider sind diese in einigen Traditionsvereinen in einem gewissen Alter und Trott und leben nach dem Motto "das war schon immer so" oder "mehr als Kleinkaliber braucht man sowieso nicht".

  • Norfok

    Die hohe 44er Leistung interessiert mich jagdlich auch.

    Kannst du dazu mal ein paar Eckdaten über die Laborierung geben?

    ... laborierst du noch oder schiesst du schon? :peit:

  • Wie war nochmal die EIngangsfrage?

    45-70 covt maximal 1500j

    was wer auf seinem Stand macht und ob das erleaubt ist (und warum nicht) .... egal


    Was Kurz- und was Langwaffenmunition ist, ist zB in Bayern durch Erlass des Innenministerium durchaus definiert ... mit Verweis auf §13(5) Bundesjagdgesetz.

    (5) Jäger bedürfen für den Erwerb und Besitz von Munition für Langwaffen nach Absatz 1 Nr. 2 keiner Erlaubnis, sofern sie nicht nach dem Bundesjagdgesetz in der jeweiligen Fassung verboten ist.

    Ladedaten ohne jegliche Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!


    Listen my dear: no one makes a patsy of me!



  • Soweit ich es verstanden habe, ist die Anlage 3 zur 3. WaffgV durch eine Fehler weiterhin gültig. Hier wird die .44-40 als Langwaffenpatrone definiert.

    Habs jetzt erst gelesen...tja, das ist schon ein starkes Stück. Man sieht mal wieder: vor Gericht kann man sich auf granichts verlassen<X

    Andererseits frage ich mich, warum es so schwer ist, sich neben dem Erwerbs-/Voreintragsstempel auch gleich den Munitionserwerbsstempel in die grüne reindrücken zu lassen.

    Auf die 15€ kommt es auch nicht mehr an :rolleyes:

    Ich habe auch für alle meine Waffen den Mun-Erwerb in den WBKs, obwohl ich als Wiederlader locker darauf verzichten könnte - KK ausgenommen