Boresnake zu dick?

  • Ich habe gestern das erste mal meine neue Büchse in 338 LM ausgeführt und hatte das Problem, dass die eigentlich dafür passende Boresnake Viper (also original von Hoppe) anscheinend zu dick ist.


    Habe sie nicht durch den Lauf bekommen und dann auch aufgehört und sie rückwärts wieder raus gezogen (nicht optimal - schon klar - ging aber nicht anders)


    Hat schonmal jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?


    Welche Patch-Größe sollte man für das Kaliber nehmen? Die für 9mm von der Kurzwaffen sind anscheinend auch etwas zu groß...


    Viele Grüße


    Andre

  • Ich kenne das so, dass es manchmal schon sehr - sehr schwer gehen kann und ich das mit der Schnur alleine nicht leicht gezogen bekomme.


    Das liegt auch am Grad der Verschmutzung wie schwer....


    Dafür gibt es auch Plastik Teile um die Schnur zu befestigen und somit einen ordentlichen Griff in der Hand zu haben.


    Der Griff schaut dann so aus: https://www.amazon.de/ZEITWISE…626623793&s=sports&sr=1-8


    In deinem Fall die Schnur um etwas wickeln, das sich gut in der Hand halten lässt.

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Ganz ehrlich? Wenn das bei meinen so schwer geht, stelle ich mich mit dem Fuss auf die Schur (ggf um den Schuh wickeln) und ziehe an der Waffe. Alternativ die Bundeswehrlösung wenn man vergessen hat ein oder zwei Fäden aus dem Docht zu ziehen. Schnur an irgendeinem Fixpunkt "verwickeln" und mit dem Körper an der Waffe ziehen. Das hilft immer.

  • darf halt nur nicht die Schnur reisen/abreisen. Die Kette, die wir damals noch bei der BW hatten, konnte NICHT reisen.

    Mir war das an meiner KK Waffe zu heikel. Also raus damit und putzen auf herkömmliche Art (Putzstock und Dochte)

    Das ist mir die Waffe dann doch zu wertvoll...

    jeder muß selbst wissen, was er tut

  • anop62 mit der Methode bekommt man aber keine .40er Boresnake durch einen .338er Lauf. Es wäre jetzt nicht das erste Mal, dass in einer Packung die falsche Größe wäre.

    Dass bei der BW mit den Dingen wie beschrieben umgegangen wird, ist ja leider keine Seltenheit. Aber Gewalt hat beim Reinigungen noch nie geholfen.

    Ladedaten ohne jegliche Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!


    Listen my dear: no one makes a patsy of me!



  • Und dass die Kette beim Reinigen nicht reissen konnte, ist eher ein Gerücht. Ich hab selber in der Grundausbildung eine gerissene Kette beim Kameraden gesehen. Gut war eher ein Grobmotoriker, aber trotzdem. Der Waffenmeister hat das mit der Fettpresse von der Mündung her gelöst. So sah das Ding dann auch aus!

    Freundliche Grüße


    Keinerlei Gewähr für Wiederladedaten. Jeder Wiederlader handelt nach dem Gesetz eigenverantwortlich usw. usw.

  • Hallo,


    vielen Dank erstmal für die Tipps! Die Snake hat sich gestern auf dem Stand kein bisschen mehr in Richtung Lauf bewegen lassen (2 Leute) und wir hatten Glück, dass die Schlaufe hinten noch sichtbar war...


    Mehr Gewalt würde ich ehrlich gesagt nicht anwenden wollen - vielleicht probiere ich es wirklich mal mit einer Nummer kleiner...


    VG


    Andre

  • Servus Andre

    Meß doch bitte mal den Durchmesser der Kupferbürsten. Das würde mich mal interessieren. Und wie oben schon empfohlen, alternativ eine Boresnake für 8mm Läufe verwenden. Da greifen dann zwar nicht die Bürsten, aber man hat wenigstens den groben Schmutz raus. Darum sollte es ja eigentlich bei deren Verwendung gehen.

  • Da passt eindeutig das Kaliber nicht. Ist mir mal mit ner .45er schnur in meiner 9mm passiert... Ein Falscher Griff und du guckst blöde.
    Ich sprühe immer zuerst Balistol in den Lauf, dann Schnur. Meine .30er Schnur reicht sogar noch für meinen 8mm-Steyrer, da greifen die Bürsten noch an.

    ... :wdl_rot

    Btw: Wer meinen Daten Glauben schenkt, ist selber schuld ;)

    :we:

  • Servus Andre

    Meß doch bitte mal den Durchmesser der Kupferbürsten. Das würde mich mal interessieren. Und wie oben schon empfohlen, alternativ eine Boresnake für 8mm Läufe verwenden. Da greifen dann zwar nicht die Bürsten, aber man hat wenigstens den groben Schmutz raus. Darum sollte es ja eigentlich bei deren Verwendung gehen.

    Also die Bürsten liegen so bei 8,6 - 8,7 mm - sollte eigentlich nicht das Problem sein oder? Die Dewey Bürsten haben auch so um die 9mm was ich grad gemessen habe...

  • Die Boresnake ziehe ich nur durch wenn ich vorher den Lauf eingeölt habe. Das löst den Pulverschmauch gleich mit an und der kann sich dadurch nicht verfestigen.


    Die Snake hat sich gestern auf dem Stand kein bisschen mehr in Richtung Lauf bewegen lassen (2 Leute) und wir hatten Glück, dass die Schlaufe hinten noch sichtbar war...


    Ich gebe direkt auf die Snake vor den Bürsten ein Spritzer Brunox.

    Da macht es dann auch ordentlich Plopp beim rausziehen.

  • Da passt eindeutig das Kaliber nicht. Ist mir mal mit ner .45er schnur in meiner 9mm passiert... Ein Falscher Griff und du guckst blöde.
    Ich sprühe immer zuerst Balistol in den Lauf, dann Schnur. Meine .30er Schnur reicht sogar noch für meinen 8mm-Steyrer, da greifen die Bürsten noch an.

    so eindeutig muss das nicht sein. Meine .22er benutze ich für die Sportpistole, sollte dann ja auch .22 Gewehr funktionieren. Nur, der Gewehrlauf ist halt um ein Vielfaches länger und somit mehr Widerstand, trotz Öl.

    Ich trau den Schnüren nicht, sind schon zuviel am Stand bei Kurtzwaffen gerissen.

    jeder muß selbst wissen, was er tut

  • so eindeutig muss das nicht sein. Meine .22er benutze ich für die Sportpistole, sollte dann ja auch .22 Gewehr funktionieren. Nur, der Gewehrlauf ist halt um ein Vielfaches länger und somit mehr Widerstand, trotz Öl.

    Ich trau den Schnüren nicht, sind schon zuviel am Stand bei Kurtzwaffen gerissen.

    Meine .22er nutze ich auch bei meinen Kurzen und Langen. gibt nie ein Problem. Ich lasse das dünne Ende durch den Lauf, trete darauf, bewege die Waffe ein paar mal über die Bürsten, bis sie jeweils draussen sind. alles kein Problem.

    Habe bei keiner meiner Waffen ein Problem mit den Schnüren, überwiegend nutze ich sie in Langwaffen.


    Aber nur weil eine gut ist, bedeutet das nicht, daß alle super sind. Leider.


    Wobei die Bürsten bei ihm locker durchgehen sollten, da sie gemessen ja nur Kaliberähnlich sind und nicht deutlich größer...


    Was mich überrascht, ist, daß offenbar die Bürsten schon fast durch waren und dann steckten. Wenn die Schlaufe am Ende gerade noch raus schaut, ist die Bürste in der 2. Hälfte des Laufes.

    ... :wdl_rot

    Btw: Wer meinen Daten Glauben schenkt, ist selber schuld ;)

    :we:

  • Also die Bürsten liegen so bei 8,6 - 8,7 mm - sollte eigentlich nicht das Problem sein oder? Die Dewey Bürsten haben auch so um die 9mm was ich grad gemessen habe...

    Dann sind die Bürsten natürlich nicht das Problem. Das gute an meinen Reinigungsschnüren ist, das da am Ende der Schnur eine Schlaufe ist. Ich weiß nicht ob das bei jedem Hersteller so ist. Damit könnte man die zur Not rückwärts wieder rausziehen. Hab bis jetzt aber noch nie eine vertauscht oder es hätte sich eine verklemmt. Das Kaliber steht ja auch nochmal vorne auf der Abschlusskappe drauf.

  • darf halt nur nicht die Schnur reisen/abreisen. Die Kette, die wir damals noch bei der BW hatten, konnte NICHT reisen.

    Mir war das an meiner KK Waffe zu heikel. Also raus damit und putzen auf herkömmliche Art (Putzstock und Dochte)

    Das ist mir die Waffe dann doch zu wertvoll...

    Also, das die Kette nicht reißen konnte, kann ich so NICHT bestätigen. In unserer Waffenkammer stand eine Hydraulikpresse mit der nach Demontage der Mündungsbremse ein Gewinde auf den Lauf geschraubt wurde , an den dann ein Hydraulikschlauch montiert wurde um mittels Öldruck die "unreißbare" Kette Richtung Verschluß aus dem Lauf gepresst wurde. Eine echte Scheißarbeit:kak::kak::kak:


    Da den Allermeisten der hier Anwesenden diese Technik aber nicht zur Verfügung steht, wäre ich Vorsichtig was Gewaltfantasien in dieser Richtung angeht. Auch Borsnakes können reißen:mauer::mauer::mauer:

    Jeder ist für seine Ladung(en) selber verantwortlich...... Und immer schön negativ bleiben

    Einmal editiert, zuletzt von mauser59 ()

  • Also, das die Kette nicht reißen konnte, kann ich so NICHT bestätigen. In unserer Waffenkammer stand eine Hydraulikpresse mit der nach demontage der Mündungsbremse ein Gewinde auf den Lauf gescharubt würde , an den dann ein Hydraulikschlauf montiert wurde um mittels Öldruck dir "unreißbare" Kette Richtung Verschluß aus dem Lauf gepresst wurde. Eine echte Scheißarbeit:kak::kak::kak:

    ich kenne das Prozedre, war selbst Waffenmechaniker auf der Waffenkammer. Ich hatte mal einen Drilling im Lauf stecken. (G3 beim Feuerstoss). Aber gerissene Ketten nie. ok, bedeutet ja nicht, dass es nicht doch passierten könnte.

    Aber die Kette ist schon stabiler als die teilweiße mit der heißen Nadel angenähten Zugschnur an der Snake


    ps.: ich fand die Arbeit mit der Fettpresse ganz lustig, dafür haßten mich meine Kameraden. Die Opfer bekamen alle noch ne Ladung Extrafett mit zum Reinigen:nw:

    jeder muß selbst wissen, was er tut

  • Na das stimmt wohl. Teilweise sind die wirklich :kak: verarbeitet. Und das deine Kameraden dich gehasst haben, besonders der arme Kerl mit dem Malleur, verstehe ich :thumbsu::thumbsu::thumbsu:

    Jeder ist für seine Ladung(en) selber verantwortlich...... Und immer schön negativ bleiben