Apex 10 - Erfahrungsbericht

  • Ich habe meine Apex 10 vor zwei Monaten gekauft und habe jetzt etwa 1500 Patronen hergestellt.


    Nun meine Erfahrung mit der Apex 10.



    Zunächst hatte ich Probleme mit dem Casefeeder, der immer wieder die Hülsen-Versorgung unterbrach und schließlich komplett stoppte. Das Problem war ein vom Werk falsch eingestellter Induktionsschalter.

    Nach Rücksprache mit Mark7 war das Problem schnell gelöst, es befindet sich eine kleine Schraube auf der Rückseite des Schalters und somit kann man die Empfindlichkeit des Schalters einstellen.




    Leider habe ich ziemliche Probleme mit meiner Presse bezüglich der Toleranzen der gesetzten Geschosse und Setztiefe der Zündhütchen, diese Schwanken beträchtlich.


    Meine verwendeten Komponenten sind S&B Hülsen, LOS 147gr FMJ RN, RS12 Pulver

    Obwohl ich alle Stationen besetzt hatte, stellte sich leider heraus daß ich starke Abweichungen in den OAL (Gesamtlänge) sowie der Setztiefe der Zündhütchen habe.

    Die Abweichungen bestehen jedoch immer nur an denselben 4 Positionen der Hülsenhalterplatte.

    Nach Rücksprache mit Mark 7 bekam ich mehrere Hinweise um das Problem zu lösen. Ich überprüfte nochmals ob die Kopfplatte fest angezogen war und setzte die Matrizen eine Spur tiefer.

    Danach führte ich nochmals 10 Durchgänge durch, jedoch leider mit demselben Ergebnis, die Schwankungen blieben.


    Serien


     
      1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Toleranz
    Hülsenhalterposition   1 28,96 29,02 29,03 28,95 29,01 28,99 29,02 28,98 29,03 28,93 0,08
        2 29,03 29,09 29,1 29,03 29,02 29,02 29,04 29,06 29,02 29,04 0,08
      3 29,08 29,11 29,09 28,95 29,13 29,04 29,14 29,05 29,07 29,07 0,19
        4 29,17 29,14 29,12 29,18 29,11 29,09 29,13 29,08 29,19 28,99 0,2
        5 29,15 28,96 29,17 29,18 29,16 29,15 29,16 29,18 29,17 29,12 0,22
        6 29,04 29,06 29,08 29,07 29,07 29,07 29,09 29,15 29,11 28,87 0,28
        7 28,95 28,95 28,97 29,01 28,96 29,01 28,97 29,11 28,91 28,97 0,14
        8 28,99 28,96 28,96 28,95 28,98 28,99 29,01 28,97 28,94 28,93 0,07
        9 28,93 28,94 28,98 28,92 28,95 28,93 28,96 29,03 28,98 28,96 0,1
        10 29,01 28,95 28,94 28,96 28,95 29,01 28,94 28,99 29,02 28,93 0,08



    Ich hatte mittlerweile die Hülsenhalterplatte in Verdacht und stellte fest daß diese an den Ausfräsungen der entsprechenden Positionen um genau 0,25mm dicker war.




    Es steht für mich fest, daß die Fertigungstoleranzen der Hülsenhalterplatte zu hoch sind !!

    Mittlerweile bin ich in Korrespondenz mit dem Verkäufer um die Platte auf Garantie austauschen zu lassen, habe aber noch keine Rückmeldung.


    Als nächstes kam dann das berüchtigte Zündhütchenproblem, nach ca. 250 Patronen, zerquetschte es mir ein Zündhütchen in der Primerdisk.

    In der Zwischenzeit hatte aber Mark7 ein Video zu der Problematik erstellt und ich stellte aufgrund der Anweisungen die Primerdisk neu ein.

    Jedoch ohne Erfolg, alle 50-100 Stück zerquetschte es ein Zündhütchen.

    Mittlerweile verfluchte ich schon den Kauf der Presse, dann sah ich mir das Plastikteil der Primerführung genauer an und stellte fest, dass dieses durch die zerquetschten Primer total zerkratzt war.



    Daraufhin glättete ich mit feinem Schmirgelpapier die Oberfläche und baute wieder alles zusammen. Seither funktioniert es.


    Mein Fazit ist daß für diesen hohen Preis zu wenig Qualität in manchen Teilen geliefert wird.


    Wie kann man so ein billiges Pastikteil an so einer entscheidenden Stelle verbauen?


    Wieso werden solche hohe Abweichungen der Hülsenhalterplatte von Mark 7 akzeptiert wo bleibt da die Qualitätskontrolle welche man sich für diesen Preis wohl erwarten kann?

  • Servus SCW,

    ich spiele mich auch mit dem Gedanken eine Apex 10 zu kaufen. Bis dato habe ich nichts vergleichbares gelesen wie eben jetzt hier!! Da ich nun doch schon viele Jahre wiederlade habe ich auch schon die unglaublichsten Dinge erlebt. S&B ist halt einfach keine 1A-Ware, Toleranzen im Materiellen an allen Ecken!! Auch diverse Maße haben u. U. deutlich Abweichungen.

    Wie kann denn das bei der Shelplate sein, dass die so große Toleranzen hat??

    Das sind doch eigentlich Frästeile. Ich muss das mal bei meiner Dillon nachmessen!

    Der Service scheint aber zu klappen oder?

    Wie ging die Geschichte weiter?

    Gruß Richard

  • Gut, daß Du keine Dillon gekauft hast, da wärste am Durchdrehen, auch bei ner 1050. Du hast ja nur bei 3,4,5 die inakzeptablen Toleranzen, der Rest ist gut. Ich würde an den 3 Positionen die Hülsenhalterplatte nacharbeiten und gut is.

  • Meine Erfahrungen mit einer Mark 7 Apex 10 + Autodrive:


    Aufbau und Inbetriebnahme waren innerhalb einer Stunde erledigt, doch dann fing es an:


    1. Der Trichter an der Hülsenzuführung konnte nicht ganz verstellt werden, da der Sensor kollidierte. War aber kein großer Akt.


    2. Die Feder um den Indexerarm zurück zu holen ist nach ca. 1000 Patronen gebrochen. Es wurden allerdings durch Mark7 zwei Federn innerhalb einer Woche direkt nach Hause geschickt.


    3. Die ersten und letzten Patronen schwanken von der Setztiefe ganz schön +/- 1mm. Vielleicht ist es aber auch ein Progressivpressenproblem. Solange Alle Stationen voll sind schwankt sie im zehntel Milimeter Bereich.


    4. Der Pulverfüller hat sich während dem Betrieb zerlegt. Nicht die Verstellspindel des Pulverraums, sondern die Aufnahme (in die Trommel geschraubt) ist heraus gewandert. Jetzt habe ich ca. 500 Patronen die zwar nicht überladen, aber schon sehr knackig sind.

    Merke Loctite und Lackstift!!! (kenne ich aber auch von den anderen Amigewinden)


    5. Die Probleme mit dem Zündersystem kenne ich auch:

    Mein Problem war jedoch, dass die Disk beim zurückspringen und neuem Zünder aufnehmen hängen geblieben ist, sobald auch nur das kleinste Staub-/Pulverkorn irgendwo hing. Besserung brachte das unterlegen des "Zünderturms" mit einem Stück Papier. So wie es aussieht ist die Primer Disk verzogen, hier warte ich gerade auf Ersatz von Mark7.

    Generell war das einstellen und herumprobieren mit dem Zündsystem sehr Nervenverzehrend. Wenn es läuft, dann läuft es (bis es dreckig ist). Aber meine Freundin meinte schon, wie kann es sein das etwas so teueres dann doch so viel Zeit braucht. Plug&Play war nur der Trockenlauf.

    Eine einfache Lösung für dieses Kunststoffteil wäre eine gebohrte, nach aussen geschlossene Primer Disk gewesen. Im Hinblick auf die automatische Zündhütchenzuführung jedoch wieder schwierig.


    Würde mich mal interresieren ob da das alte Schiebersystem (Evolution) oder Dillon weniger anfällig ist.

    Wenn es jedoch läuft, dann sind 1000-1500 Patronen die Stunde kein Problem.


    Die Dillon CP2000 läuft dagegen vom ersten Hub an wie eine Eins.

  • Wenn ich das so lese, bleib ich bei meinen Dillon 650 - für jedes Kaliber eine ist das Ziel.

    400Stck./h in aller Ruhe

    Weil Kaliberwechsel bei einer Autodrive ist wohl schwierig und die Wechselkits sehr teuer.

    Kann ich mir nur für IPSC Schützen mit einem sehr hohen Mun-Bedaf in einem Kaliber vorstellen.

    Die letzte 650 hab ich für 450€ gekauft - die läuft eben.

    Rein technisch gesehen würd mir aber eine Autodrive natürlich schon gefallen

  • Das mit dem Kaliberwechsel habe ich mir durch die Lee Ultimate Lockrings vereinfacht. Eine Farbe pro Kaliber, Matrize raus und Andere rein. Wiederholgenauigkeit ist für meine Bedürfnisse ausreichend. Ne Setz- und Crimpmatrize mit Verstellung ist empfehlenswert um auf unterschiedliche Geschosse reagieren zu können, ohne die Grundeinstellung zu verändern.

    Der Kopf muss zwar einmal runter um den Hülsenhalter zu wechseln, solange man aber bei einer Zündergröße bleibt ist es schnell erledigt. Viele Teile sind unterinander kompatibel, so muss von 9mm auf .223 kein Hülsenschieber getauscht werden.

    Universalentzündermatrize und Gegenhalter fürs entcrimpen bleiben, Pulverfüller kann durch notieren der Einstellung auch flott startklar gemacht werden.


    Wie viele Kaliber planst du?

    Ich wechsle bisher nur zwischen .223 und 9mm (hierbei drei verschiedene Laborierungen). Da hält sich das ganze in Grenzen. Und wenn die Maschine erstmal eingestellt ist, dann gehen da ein paar Tausend Patronen durch bevor wieder umgebaut wird.

  • Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne Ihre Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklären Sie sich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Gott sei Dank ich bin a Frank 8)

    Wer einen Franken Bayer nennt, der besser um sein Leben rennt!


    Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich :la:


    Servus :winke:

    Norbert

  • Kurzes Update für alle Apex- Interessierten.


    Mit Hilfe meines Verkäufers, den Generalimporteur für Europa und dem Hersteller (herzlichen Dank nochmals an alle !) ist es mir gelungen die Presse einwandfrei zum laufen zu bringen.


    Die Shellplate (Hülsenhalterplatte) wurde im Zuge der Gewährleisung ausgetauscht und sie funktioniert nun wie gewünscht .

    Die Toleranzen der OAL betragen 0,05mm und die Abweichung des Pulverfüllers beträgt 0,02 grain wobei dies sicher vom Pulver abhängig ist.

    Zur Zeit verwende ich nur RS 12 und bin voll zufrieden damit.


    In der Zwischenzeit habe ich die Apex mit dem Mark 7 Autodrive ausgestattet und mit sämtlichen Sensoren aufgerüstet.


    Der Umbau auf Autodrive verlief relativ unkompliziert, jedoch waren im Anschluß daran doch einige Anpassungen des Pressensettings erforderlich.


    1. Hülsen leicht fetten (entfetten ist nicht notwendig, hab mittlerweile ein paar tausend durch, keinerlei Probleme).

    2. Austausch der Entzünderungsmatritze von Lyman bzw. Lee Universal auf die Super Duty Entzünderungsmatritze von Mighty Armory inkl. Sensor für den Autodrive.

    3. Wechsel der Lyman Matritzen von Station 4 auf 3 (tausch der Kalibrier- mit der Hold Down Matritze).

    4. Anpassung der Indexzeiten in der Steuerung des Autodrive (Tablet).


    Das Zündersetzsystem mit der rotierten Primer Disk bleibt aber weiterhin die Schwachstelle des Systems, hierbei ist auf die 100% Ausrichtung mit dem Indexierungsbolzen zu achten, 99,9% genügt da nicht.

    Auf Sauberkeit der Disk ist unbedingt zu achten, alle 2-3000 Zündhütchen ist eine Reinigung dringend zu empfehlen, sobald sich ein Pulverkrümmel ins Lager oder unter die Disk verirrt hat ist es nämlich vorbei.

    Reduziert soweit wie mögliche jegliche Schwingungen und ruckartige Arbeitsbewegungen der Presse mithilfe der Anpassung der Geschwindigkeit des Antriebs und in der Ablaufsteuerung.

    Ebenso benötigt ihr eine wirklich stabil und fest verankerte Werkbank, da die Presse ab einer gewissen Geschwindigkeit in relativ starke Schwingungen gerät.


    Bei den Sensoren hatte ich gleich zwei Stück die ab Werk nicht funktionierten.


    1. Den Swage Sensor, hierbei waren die Pole im Stecker falsch belegt (konnte ich selbst umbauen)

    2. Der Primersensor hatte leider einen defekten elektronischen Bauteil, wobei ich wieder im Zuge der Gewährleistung eine Woche später diesen ersetzt bekommen hatte.


    Grundsätzlich ist die Apex eine gutes Beispiel herorragender Maschinenbaukunst, die Ausführung ist da wirklich 1A, nur bei der Primer Disk wäre weniger Aufwand an Gelenken und Umlenkhebeln mehr gewesen.


    Mein Fazit:

    Out of the Box geht, da gar nichts alle Einstellungen von der Indexierung und Anschlägen müssen bei Erstinbetriebnahme selbst überprüft und eingestellt werden.

    Wer eine hohe Frustgrenze und fundiertes Wissen über Mechanik mitbringt bekommt am Ende ein tolles Produkt, alle anderen sollten lieber die Finger davon lassen.

    Sucht euch wirklich einen guten Händler der nicht gleich das Handtuch wirft sobald Probleme auftauchen, sondern euch auch bei der Abwicklung von Problem ggü. Importeur und Hersteller unterstützt.


    PS: Ich lade derzeit nur 9mm

  • Servus liebe Leute,


    ... gibt es denn in der Sache schon irgend ein Weiterkommen? Das Problem mit der Disk scheint ja quasi schon von Anbeginn zu existieren!!

    Was ich allerdings nicht gelesen habe ist, ob es auch zu Problemen kommt wenn der Mark 7 Primer Express zum Einsatz kommt...


    Grüße an euch ,Richard

  • schnipp

    Grundsätzlich ist die Apex eine gutes Beispiel herorragender Maschinenbaukunst, die Ausführung ist da wirklich 1A, nur bei der Primer Disk wäre weniger Aufwand an Gelenken und Umlenkhebeln mehr gewesen.


    ...schnapp...

    Wer eine hohe Frustgrenze und fundiertes Wissen über Mechanik mitbringt bekommt am Ende ein tolles Produkt, alle anderen sollten lieber die Finger davon lassen.

    ..schnipp

    Was jetzt? Ist es jetzt Maschinenbaukunst oder doch ne Frickelbude?

    "Stehle einem Mann die Brieftasche und er ist eine Woche lang Arm, lehre ihn das Wiederladen und er wird sein ganzes Leben lang Arm sein."

    Konfuzius

  • Ist doch ganz einfach, je mehr Sensoren, Antriebe usw. in einer Maschine sind um so komplizierter ist die. Also nix für einen technischen Laien. So einfach ist das. Zumindest hab ich das so verstanden. :thumbsu:

  • Ist doch ganz einfach, je mehr Sensoren, Antriebe usw. in einer Maschine sind um so komplizierter ist die. Also nix für einen technischen Laien. So einfach ist das. Zumindest hab ich das so verstanden. :thumbsu:

    Tja, die Fragestellung wäre ja erst noch gekommen… Sensoren, Antriebe und und und. Jetzt geht es ja erst mal um die Situation, ob das Primer System zuverlässig arbeitet oder nicht, oder die Fertigungstoleranzen dieser Bauteile doch so amerikatypisch schlecht sind dass man das gute Stück nie richtig zum laufen bekommt.

    Das beste Beispiel ist die Revolution… Die funktioniert, wird aber offiziell nicht außerhalb US verkauft.

    Na mal abwarten, vielleicht gibt ihr unser Kollege hier noch mal ein Statements ab wie es ihm denn jetzt nun geht.

  • Ich hätte bei der Presse auch keine Angst da ich technisch versiert bin, nur kann es nicht sein das man sich so ein Teil besorgt um dann tagelang einstellen und ausprobieren muß bis das funktioniert. Zudem ist es ja so das man wenn man Ersatzteile (Sensoren) braucht die aus USA bestellen muß, das heisst dann warten und nicht grad um die Ecke gehen und kaufen. Es könnte auch sein das man da irgendwelche Ersatztypen aus Deutschland verwenden kann. Voraussetzung ist aber die Software in der Presse.

  • Da hast Du schon recht.... Das Teil ist nicht ganz günstig, dafür sollte es laufen... naja, komplizierte Maschinen brauchen Pflege.

    Ich glaube aber auch, dass man bei den Sensoren recht viel selbst machen kann, man findet da so einiges im Netz zu dem Thema. Ausserdem dat der DAA in Holland einiges am Lager und ist damit doch zeitnah im Lande.

    Bei Maschinenersatzteilen kann das möglicherweise anders sein...

  • Ist doch ganz einfach, je mehr Sensoren, Antriebe usw. in einer Maschine sind um so komplizierter ist die. Also nix für einen technischen Laien. So einfach ist das. Zumindest hab ich das so verstanden. :thumbsu:

    Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, genau so ist es :ja:.

    Nur zur Info es können nur Mark7 Sensoren mit dem Autodrive verbunden wären, da alle Sensoren direkt über deren Soft/Hardware angesteuert werden.

    Also irgendwas selbst basteln kann man knicken.

    Die Sensoren selbst sind sehr hochwertig gefertig, alles mit Bronze oder Kugerlager, Induktionsschalter usw. nur Qualitätskontrolle gibt es da scheinbar keine, wie schon geschrieben.

    Wenn Sie aber mal laufen funktionieren sie Top.

    Derzeit bin ich gerade dabei den Primer Xpress in das System zu integrieren, Erfahrungsbericht gibts dazu mal später....

  • Also, die Presse läuft ab Inbetriebnahme (mit der notwendigen Sorgfalt) einwandfrei. Kein Nachschleifen irgendwelcher Teile der ZH-Zuführung (ich habe zuerst die Standard-Version getestet, kein Rumeiern mit der Platte, nichts. OAL schwnakt bei meinen .44er WC zwischen 35,05 und 35,15mmm, also ein Zehntel total. Das nehme ich im Schuss nicht wahr und dürfte sicherlich sehr gut in der Toleranz liegen (Soll ist 35,1)


    Einstellen der Matrizen ist genauso pfriemelig wie mit jeder anderen genauen Presse. Die ZH-Zuführung funktioniert nach ca. 30 Lockerungsbewegungen am Anfang nach Zusammenbau perfekt.


    DAS Highlight ist aber die Option Primer Express...... 500 Zündhütchen reinschütten, rütteln lassen und fertig. Bei 500 kommen gerade mal 2 Stück verkehrt herum an und die meldet der Sensor zuverlässig 5 oder 6 Stück vorher- nie wieder Stress oder RUMS wegen falsch angeliefertem ZH. Das ist wirklich mal eine gute Entwicklung!


    Mein Fazit: Die Apex10 ist weitaus besser als die Dillon 1050- daher Dillon verbimmelt und zweite Apex gekauft!

  • Also irgendwas selbst basteln kann man knicken.

    Da geht schon was. Primer Sensor ohne Autodrive:



    Zitat

    Grundsätzlich ist die Apex eine gutes Beispiel herorragender Maschinenbaukunst

    Naja, ein paar Dollar hätte man noch für das Entgraten der großen Mutter und der Matrizenplatte investieren können, dann wären sie wirklich bei 100% gewesen.

  • Ist eigentlich nur eine Lichtschranke, die ein Relais mit Piepser schaltet. Die Photodiode steckt in einer Lee-Aufweitmatrize.


    Zündhütchen drin => dunkel, kein Piep

    kein Zündhütchen => hell, Piep


    Die Orientierung der Zündhütchen kann man damit allerdings nicht feststellen. Es verhindert aber zumindest, das sich das Pulver auf der Presse verteilt.


    Das Ganze ist aber noch nicht zu 100% fertig.

  • So, hier das feature, das mich jedesmal freut....bisher hat die Presse 5000 WC .44er durch, die ersten 500 immer wieder mal etwas nachgestellt und festgezogen, der Rest: Pulver rein, ZH rein, Geschoß setzen und fertig....


    Zum ersten Bild: Die Abdeckung der ZH-Scheibe kann Fehler verursachen- weglassen! Desweiteren die Abdeckung der ganzen Sensor-Mimik, braucht man einfach nicht. Die Schraube in der Mitte der ZH-Scheibe nur handwarm anziehen, hat sich nicht gelockert über die 5000 Patronen.

    Gruß,


    Michi

    Einmal editiert, zuletzt von Pablo () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Pablo mit diesem Beitrag zusammengefügt.