Vernünftige Pulverwaage (ggf. A&D EJ-54D2)

  • Vielen Dank für das anpassen!


    Kritisch ist es hier sicherlich nicht. Gerade wer sich so eine genaue Waage kauft, wird wahrscheinlich früher oder später auch anfangen Hülsen und Geschosse auszuwiegen. Da kommt man schnell in die Nähe von 1-200 Grain und kauft sich vielleicht durch das Missverständnis die 200er, obwohl die 100er gereicht hätte.

    Das stimmt. Ich wie auch Geschosse aus. Die sind meistens über 100 Grain. Die 45er sogar 230. Nicht das sich jemand ne Personenwage nimmt weil er denkt die Geschosse wären so schwer :thumbsu:

    Manchmal frage ich mich, ob die Auswiegerei überhaupt lohnt. Eine saubere Masseverteilung um die Rotationsachse scheint wesentlich wichtiger zu sein als +- 0,5grn.



    versuch mal 43gramm n133 in eine .308 win zu packen, spätestens da müsste es auffallen ;)

    Das wären ca. 650 Grain :D Wenn du die in die Hülse kriegen möchtest brauchst ne fette Industriepresse. In diesem speziellen Fall wäre die auch genau genug :D


    PS: Und was ist dann passiert? Vorderlader werden ja normal mit SP geladen. Ist zwar auch sau gefährlich da 10 Gramm rein zu laden, aber eine Sprengung ist weniger wahrscheinlich als bei NC Pulver.

  • So, die Waage ist da und wurde schon genutzt. Sie genau so wie ich sie mir vorgestellt habe. Echt ein top Produkt.

    Vielen Dank euch allen für eure Empfehlungen. 400€ gespart :) Jedenfalls so halb. Die Savage habe ich auch noch gekauft. Jetzt geht die Suche nach einer Optik los :D Da muss ich mich jetzt erstmal belesen. Ist ewig her, dass ich das letzte mal eine Optik gekauft habe und die würde ich nicht nochmal kaufen, obwohl sie schon ok ist.

  • So, die Waage ist da und wurde schon genutzt. Sie genau so wie ich sie mir vorgestellt habe. Echt ein top Produkt.

    Vielen Dank euch allen für eure Empfehlungen. 400€ gespart :) Jedenfalls so halb. Die Savage habe ich auch noch gekauft. Jetzt geht die Suche nach einer Optik los :D Da muss ich mich jetzt erstmal belesen. Ist ewig her, dass ich das letzte mal eine Optik gekauft habe und die würde ich nicht nochmal kaufen, obwohl sie schon ok ist.

    Schön wenn man helfen kann :ja:

    Und für die Ersparnis gibts ausreichend Möglichkeiten zu investeren :thumbsu:

    Grüße aus Sachsen-Anhalt

    René


    Jeder :ja: handelt in seinem Tun und Unterlassen eigenverantwortlich :boe:

    Keine Gewährleistung, Garantien oder Rechtsansprüche für ALLE Ladedaten, Tipps und Hinweise!


  • Warum eigentlich nicht? Was zu empfehlen ist - das passende Netzteil dazu kaufen. Das ist im Lieferumfang nicht mit dabei.

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Auf der Herstellerseite steht:


    Das Fazit:

    Die FC-Modelle sind sehr gut geeignet wenn Sie zu einem möglichst kleinen Preis eine Waage suchen mit der Sie unter möglichst ruhigen Bedingungen ein kleines Gewicht möglichst genau bestimmen können.

    Wenn dabei aber keine Abweichungen auftreten dürfen oder Sie die Waage häufiger benötigen empfehlen wir eine unserer professionellen Laborwaagen .


    Der letzte Satz würde mich stutzig machen.

  • Beim Wiegen muss man zwischen "Präzision" und "Richtigkeit" unterscheiden. Meiner Meinung ist für das Wiederladen die "Präzision" wesentlich - es ist relativ unerheblich wie "richtig" die Waage wiegt sondern ob die Wiederholgenauigkeit (= "Präzision") stimmt.


    Ich hab das mal in der Arbeit getestet mit einer richtigen Laborwaage von Kern (so einem Ding mit Schiebetürchen auf einem Granitblock) vs meiner Billigwaage von Amazon um 35€ (G&G FC-20). Die Billigwaage hatte trotz Kalibrierung zwar keine gute "Richtigkeit" (da war man schon mal 1 gr daneben) aber die Wiederholgenauigkeit war innerhalb von 0,1 grain. Was ich angesichts des Preises durchaus vertretbar finde.


    Jetzt ist halt die Frage wie genau _muss_ man wiegen für eine gute Präzision (beim Schießen) und wie genau _will_ man wiegen.

    qualitaetsicherung_01.jpg

  • flotschi

    Hallo,


    was das Wiederladen angeht bin ich auch noch kein alter Hase.


    Ich finde die Wiederholgenauigkeit +-0,1 gr wichtiger. Man tastet sich sowieso mit der Ladeleiter an die optimale Ladung ran.


    Meine persönliche Meinung ist, dass man einer vernünftigen Balkenwaage am wenigsten vormachen kann.


    Ich habe mittlerweile 2 RCBS 5-10 und zwei RCBS 10-10, die zeigen bei einem Prüfgewicht alle den selbem Wert an.


    Ob jetzt 0,1gr hin oder her etwas auf der Scheibe ausmachen, muss jeder für sich entscheiden.

    Gruß

    Peter


    Rechtschreibfehler in den Texten sind keine Faulheit oder Ignoranz. :winke:

    Ich habe eine Rechtschreibschwäche.:mauer: Durch die Rechtschreibprüfung versuche ich die Fehler einigermaßen im Zaum zu halten.

  • maritim68 genau das meine ich. Ich mache am Anfang, wenn ich eine neue Ladung entwickle, ohnehin immer eine Ladeleiter (die ich mit QL/GRT nachrechne) und falls (zu wilde) Überdruckzeichen auftreten breche ich ab und entlade zuhause wieder (was nervt, aber noch immer weniger nervt als wenn man ein Teil Gewehr im Gesicht stecken hat). Wichtig ist mE nur, dass man jedes mal gleich "falsch" mit guter Präzision wiegt.


    Natürlich gibt es auch Einsatzzwecke (Benchrest?) wo es auf die "ultimative" Präzision ankommt. Dafür wird man dann wohl mehr Aufwand treiben wollen. Aber wenn man diesen Aufwand treibt sollte man sich gewahr sein, dass auch das Hülsenvolumen, Unterschiede in der Setztiefe, dem Rundlauf und vieles mehr einen Einfluss haben.

  • flotschi hat in seinem Beitrag #29 aufgezeigt, wie man es eben nicht machen darf :mauer::mauer::mauer:


    Das ist aber auch bei wesentlich teureren Waagen der Fall - bei Industrie Waagen jenseits unserer Preisklasse, schaut das wieder anders aus.


    Den Effekt zeigt auch ein TOP Schütze aus den USA bei seiner Waage in Verbindung mit dem Autotrickler.


    Aus dem Grund bekommt man auch den Anschlag mitgeliefert, damit der Messbehälter immer exakt an der gleichen Stelle steht.


    Ich habe diese Tests auch gemacht - die Abweichung ist wie beschrieben unterschiedlich je nach Positionierung auf dem Wiegeteller.


    Das muss man eben ausschließen und dann funktioniert das auch mit der Wiederholgenauigkeit. :thumbup:


    Ich stell mal ein Video ein bei dem die Fixierung zu sehen ist.


    Springt auf 8:40

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • flotschi hat in seinem Beitrag #29 aufgezeigt, wie man es eben nicht machen darf :mauer::mauer::mauer:

    Zacapa Das verstehe ich nicht - will es aber gerne verstehen. Vielleicht kann ich meine "Theorie" an einem Beispiel verdeutlichen.


    - Ich lade Patronen mit unterschiedlichen Waagen.

    - Waage 1 hat eine hohe Präzision aber eine niedrige Richtigkeit.

    - Waage 2 hat eine niedrige Präzision aber eine hohe Richtigkeit.


    und jetzt das Beispiel


    - bei Waage 1 habe ich eine größere Abweichung von der gewünschten Masse an Pulver aber eine kleine Standardabweichung zw den einzelnen Ladungen (z.B. will ich 50gr hab aber in Wahrheit 50,5 gr bei einer Standardabweichung von 0,05 gr)


    - bei Waage 2 habe ich nur eine kleine Abweichung von der gewünschten Masse an Pulver aber eine größere Standardabweichung zw den einzelnen Ladungen (z.B. will ich 50gr und habe 50,05gr bei einer Standardabweichung von 0,2 gr)


    Meines Erachtens werden die Patronen von Waage 1 besser schießen als die von Waage 2. Ich kann mich natürlich auch irren.


    Bitte nicht böse reagieren. Ich will nur meinen Denkfehler finden.

  • Das worüber du schreibst ist Statistik. Die muss man verstanden haben um keinen Fehler zu machen.


    Dass eine Waage 50gr anzeigt und das Wiege Gut tatsächlich 50,5gr wiegt - das darf nicht sein - Die Waage muss mindestens 0,1gr genau wiegen/anzeigen - so haben wir das im Kurs beigebracht bekommen (Deutschland eben).


    Wenn du so einen Fehler hast kann es gut sein, dass die Waage nicht genau ausgerichtet ist (im Wasser - Libelle im Zentrum). Statische Aufladungen können auch falsche Ergebnisse liefern.


    Bei mir ist das in der Bedienungsanleitung beschrieben und auch, wieviel Abweichung das ergeben kann.


    Das Andere ist die Wiederholgenauigkeit.


    Ich setze das Wiegegut x-mal auf die Platte und bekomme immer das gleiche Ergebnis.


    Wenn du das Wiege Gut unterschiedlich platzierst, (s. Beitrag #29) wirst du ggf. unterschiedliche Ergebnisse erhalten die um ein paar 100tel gr +- variieren (je nach Waage mehr oder weniger).


    Um das auszuschließen ist es wichtig, das Wiegegut immer gleich zu platzieren, falls man so genau überhaupt wiegen möchte.


    Und böse ist hier eh keiner.


    Gruß nach AT :winke:

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Dann sind wir uns eh einer Meinung. ;)


    Die Werte waren von mir jetzt frei erfunden und natürlich drastisch dargestellt. (0,5 gr sind ~32 mg - da sollte natürlich schon mehr drin sein an Richtigkeit).


    Was ich sagen wollte war lediglich -> Meines Erachtens ist das Wichtige beim Wiederladen alles immer möglichst gleich zu machen. Dazu gehört auch, dass das Pfännchen immer gleich steht. Die Waage immer am selben Fleck ist (ich hab meine Billigwaage z.B. auf einem Stück Granitplatte die von der Terrasse übriggeblieben ist stehen) und natürlich auch, das die Waage waagerecht (geiles Wortspiel) steht.

    Ich setze das Wiegegut x-mal auf die Platte und bekomme immer das gleiche Ergebnis.


    Der Teil ist für mich das Wesentliche! Immer alles gleich machen, dann wird auch eine Patrone der anderen so gut es halt geht gleichen.


    :winke:Liebe Grüße auch nach Baden-Württemberg (mein Lieblingsbundesland in DE - weil ihr den besten Wein macht) :bier:

  • ....

    Jetzt ist halt die Frage wie genau _muss_ man wiegen für eine gute Präzision (beim Schießen) und wie genau _will_ man wiegen.

    qualitaetsicherung_01.jpg

    Servus

    Entscheidend für die Qualität von Wäägeergebnissen ist die Linearität der (einer) Waage.
    Das hat aber nichts mit Deiner gezeigten Grafik zu tun!

    Deine gezeigte Grafik zielt eher auf Accuracy and Precision einer Waffe hin...

    https://en.wikipedia.org/wiki/Accuracy_and_precision

    Achtung: sämtliche von mir publizierten Ladedaten sind k e i n e s f a l l s eine, wie auch immer geartete, Ladeempfehlung ! !
    Jeder Wiederlader handelt stets eigenverantwortlich !  :wdl_blue:

  • Linearität = "Präzission über den Wiegebereich".


    Wird bei einer "ordentlichen" Waage auch angegeben und wenn man einen Satz entsprechender Prüfgewichte hat und dem hersteller nicht traut, kann man das überprüfen.


    Jetzt machst eine "neue" Baustelle auf, die an anderer Stelle im Forum auch schon durchgekaut wurde. Unser lieber Jürgen - seines Zeichens Physiker hat uns alle bereits "aufgeklärt" auf der Suche nach der ultimativen Waage die möglichst nix kostet :ironie:.


    Kleine Ergänzung wer was zu lesen sucht :winke:


    Welche Waage: G&G PLC200B-C / E100YB-C / JJ200B / JJ223BC

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  • Linearität = "Präzission über den Wiegebereich".


    .....


    Jetzt machst eine "neue" Baustelle auf....

    Es war nur notwendig, im Zusammenhang mit der geposteten Grafik darauf hin zu weisen!
    Man muss darüber nicht diskutieren.

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