LEE Loadmaster-Kleiner Eingriff...Grosse Wirkung

  • Hallo zusammen,
    habe jetzt endlich den lange geplanten elektiven Eingriff an meinen Pressen vorgenommen. Unglaublich was das an Präzisionsvorteile gebracht hat. :-)

  • Heavy

    Hat den Titel des Themas von „LEE Loadmaster-Kleiner Eingriff...Grosase Wirkung“ zu „LEE Loadmaster-Kleiner Eingriff...Grosse Wirkung“ geändert.
  • Neu ist die silberne Inbusschraube auf dem 1. Foto, die den Matritzenteller jetzt mehr Stabilität gibt.

    Werkseitig gibts da nur eine Schraube auf der gegenüberliegenden Seite. Diese Schraube hat sich ständig gelöst.

  • Ich sehe das so.

    Mit Markenwerkzeug arbeite ich lieber als mit Werkzeug vom Discounter.

    Ich hatte die Loadmaster und konnte auch zufriedenstellende Qualität damit herstellen. Nun habe ich eine Hornady LnL AP und meine Murmeln sind nicht besser, aber es macht mir mehr Spaß damit zu laden.

    So eine Presse hält das Leben lang, da sollte es egal sein wenn man mal bisschen mehr investiert.

    Und nein, das soll kein Lee Bashing sein, ich besitze auch Zubehör von Lee mit dem ich sehr gerne arbeite!

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich
    :wdl_rot:wdl_rot

  • Nein, da ist nix was man als Verbesserungsintensiv betrachten kann. Ich bleibe nur dabei..... Zündhütchen setze ich vorher per Hand. Da hat man mehr Gefühl.

    Ich habe meine 1. Loadmaster 1994 gekauft und die läuft immer noch.
    Eine Feile oder Polierwatte habe ich, wie in vielen You Tube-Videos zu sehen ist....noch nie benutzt. An der richtigen Stelle etwas Fett tut es viel besser :-)


    Gruß, Heavy

  • Ich schließe mich da voll und ganz lopo an. Hatte auch zuerst die Loadmaster und seit einem Jahr arbeitete ich mit der Hornady da merkt man schon den unterschied vor allem beim Zündhütchen setzten oder die elektrische Hülsenzuführung.

  • Hy

    Also erst mal nix negatives .

    Aber dann doch der Umstieg auf Hornady .


    Was mich bei der Lee etwas zögern lässt sind die vielen Kunststoffteile . Klar irgendwo muss der Preis ja herkommen.

    Gefallen tut mir die simple Hülsenzuführung die ihne Strom auskommt .




    Grüssle Jürgen

  • Die Hülsenzuführung ist wirklich Klasse und genial einfach, aber die kann man ja auch für die Hornady umbauen.

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  • Die Hülsenzuführung ist wirklich Klasse und genial einfach, aber die kann man ja auch für die Hornady umbauen.

    Ich bin den anderen Weg gegangen und habe eine elektrische Hülsenzuführung für die Loadmaster bestellt -wobei ja nur die Röhre aus einem Eimer gefüllt wird. Die Zufühung zu Presse aus einem Röhrchen bleibt ja.


    Zur Loadmaster: meine LMs laufen alle recht gut. Fehlerquote ist jetzt <1%. Der Dillonfüller hat es nochmal deutlich verbessert, da er mit D032 klarkommt und dank DAA-Einsatz auch schöner aufweitet für den Bulletfeeder.

  • dann werfe ich auch mal was in die Waagschale:

    -Steuerkette für den Pulverfüller: reist

    -Indexer: nacharbeiten, dann läuft er santer (kein Pulververschütten)

    -Index flipper: Je nach dem wie groß das Spiel des Levers ist, rutscht das auch schon mal vorbei. Hülsenhalterplatte dreht nicht sauber weiter - crash mit Hülse

    -Hülsenzufuhr: .45acp ok, .357 Hülsen öfters umgefallen oder nicht weitgenug reingeschoben - crash (meist bei vollen 4-fach Rohrmagazin

    -Zündi: sehr oft bei SM umgefallene Zündis (90° gedreht und eingepresst)

    -Halteschraube: siehe Beitrag. Je nach dem stört das nicht oder doch. In der Aufwärtsbewegung nein, kann man Kompensieren. Dann stimmt es in der Abwärtsbewegung nicht (Spiel in der Matrizenplatte)


    Kollege hatte seine nach 3-maligem Reparaturversuch zurückgegeben. Positionen stimmten überhaupt nicht überein.

    Ärgerlich war wirklich, dass a) Hülsen an der Kopfplatte crashten oder Zündis falsch eingepresst wurden. Viel dann erst bei fertiger Patrone auf. Seit dem hatte ich die Arbeitsgänge getrennt.

    Das Flipperproblem war abhängig ob Links- oder Rechtshänder. Je nach dem, ob man den Hebel nach rechts oder links drückt.

    Seit der RCBS kenne ich solche Probleme nicht mehr...

    Übrigens kann man viele Mängel bei yt und sogar bei Wiederlade TV und hier im Forum nachlesen.

    jeder muß selbst wissen, was er tut

  • Ich gehe mal auf den vorigen Post ein, da meine Erfahrungen nicht so negativ sind.

    -Kette reißt nur bei falscher Einstellung und nicht dosierter Kraft

    -Indexer nacharbeiten - korrekt sollte man machen

    -Indexer rutscht seitlich drüber. Spiel im Hebel gibt es nur bei älteren Pressen. Die jüngeren haben eine Wellscheibe die das Spiel minimiert. Die Scheibe ist nachrüstbar. Das Kunststoffgleitteil am Indexer bei übermäßigem Verschleiss ersetzen, kostet wenig

    -Hülsen fallen um. Die graue Stange und der Gleiter auf ihr kann justiert werden, um die korrekte Einschubtiefe in die Schellplate sicherzustellen.

    -Zündis werden schlecht gesetzt. Der Zündisetzer muss sauber sein und sollte sich gut schütteln beim Hub der Presse. Ausserdem sollten im Halter immer Zündis zu sehen sein. Es gibt Verbesserungsmöglichkeiten im Netz. Ist bei vielen Pressen ein sensibler Punkt.

    -Halteschraube löst sich - Teflonband hilft. Vom Prinzip muss sie nicht sehr fest sein, deshalb hat sie nur einen Rändel. Die Genauigkeit der Setztiefe hängt von anderen Faktoren wie zB. korrekt eingestellten Matrizen und voll belegter Schellplate zusammen.

    -Wenn die Schellplate mit der Kopfplatte nicht fluchtet, dann kann das Timing nach lösen der Schraube unten am Gelenk eingestellt werden.


    Alle Einstellungen sind im Manual beschrieben, man muss aber Englisch verstehen.


    Insgesamt ist die Loadmaster eine gute und günstige Presse, halt mit typisch amerikanischen Eigenschaften. Mit etwas techn. Sachverstand und Hilfe von YT gut zu beherrschen. Wer mehr Perfektion und Störungssicherheit sucht, muss deutlich mehr ausgeben, die gemachten Patronen fliegen aber auch nicht besser.

    ... laborierst du noch oder schiesst du schon? :peit:

  • Moin zusammen,
    dann hier nochmal kurz zusammengefasst meine Erfahrungen..........

    Ich habe meine 1. Loadmaster 1994 gekauft und die läuft und läuft und läuft. Habe mir dann eine 2. gekauft. Die läuft auch :-)

    Wie schon erwähnt...Zündhütchen setze ich mit RCBS-Handgerät.

    Ich habe an meinen Pressen noch nie eine Feile angesetzt oder Schleifpapier oder Polierpaste........ Bedienbarkeit geht mit einem Finger.

    Alles läuft super leicht. Statt Feile und Polierpaste hilft Moly-Fett an den Schmiernippeln sowie Fett unter der dem Hülsenteller als auch am Indexer.

    Beim Pulverfüller ist mir noch nie eine Kette gerissen. Alles andere ist eine Einstellungssache mit ein wenig Ruhe.
    Ich bin mit LEE bestens zufrieden :-)

  • Moin, ich darf mich auch mal mit einschalten.

    Als Neuling habe ich gern die Hilfe von Heavy angenommen.

    Er hat mir die Lee Pressen erklärt und gezeigt, dass man niemals nicht mit der Feile irgendetwas zu bearbeiten braucht!

    Wenn man sich mit der Presse beschäftigt und die Funktion versteht, dann erklärt sich das meiste von selbst. Oder man holt sich Hifle von Lee Usersn.


    Die Schmiernippel sind übrigens nicht zum Spaß da. Die muss hin und wieder Fett ran. Warum sollte Lee die sonst anbringen? Also sollte man die nutzen!

    Man kann die Presse richtig einstellen und es macht aus Spaß damit zu arbeiten.

    Die hier gemachte Modifikation hat dazu beigetragen, dass die Präzision sich noch verbessert hat. Vorher musste man die Schraube am Matritzenteller regelmäßig nachziehen.


    Mit dem Indexer hatte ich auch noch nie Probleme. Der muss nur korrekt montiert werden und entsprechend gefettet werden. Danach läuft der einwandfrei.


    Ist wie beim Auto: regelmäßig zur Wartung, Inspektion, Pflegen(Waschen usw,) und gelegentlich verbessert man etwas selbst (anderes Soundsystem, Sitzbezüge. Navi Update usw...)


    Ich bin zufrieden mit LEE. Natürlich geht es immer noch besser... Aber das Preis Leistungs- Verhältnis ist nun einmal ungeschlagen.

    Klar: Bei den Matritzen selbst gibt es viel Luft nach oben, aber : Es hindert mich ja auch niemand, andere Matritzen, als die von LEE zu nutzen. (Bis auf die Factory Crimp Matritze!)


    So long

  • Da bin ich aber glücklich, meine Loadmaster läuft und läuft und läuft ohne Probleme in mehreren kaliber. Genau wie die anderen Lee Pressen. Ich lade Schrot zb immer noch gerne mit der AL2 obwohl ich auch ne Mec hab.

    Einfach und funktioniert, :thumbup:

    Alle Ladeangaben ohne Gewähr, Jeder Wiederlader:la: handelt eigenverantwortlich .;)