Ransom Rest Tests

  • . Meine Schussgruppen sind nicht normalverteilt.

    Und das entnimmst du welcher Untersuchung?

    Praktisch alle maschinellen Fehler sind normalverteilt. Praktisch alle biologischen Abweichungen sind logarithmisch normalverteilt.

    Ladedaten ohne jegliche Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!


    Listen my dear: no one makes a patsy of me!



  • @ Dunkelschwarz
    Mit mathematischen Modellen kannst du nur dem etwas beweisen, der mathematische Modelle versteht. Diesbezüglich wäre ich hier mal sehr vorsichtig.
    Aber grundsätzlich hast du recht.


    5 Schuss sind zur Ermittlung der für uns relevanten Werte einfach zu wenig.

    Ich habs ja vorhin schon geschrieben.

    Wenn bei 5 Patronen eine dabei ist wo man unabsichtlich und unwissentlich geschlampt hat und die daher deutlich abweicht....
    Und dann veilleicht noch eine dazu kommt, wo irgendetwas anderes nicht passt und die daher auch abweicht.

    Dann hast nur mehr drei Schuss aus denen man eine Tendenz ableiten will? Spaß, oder?

  • Wenn ihr so umfangreiche Ransom-Tests mit 10, 20 oder mehr Schuss durchführt, dann solltet ihr uns die Ergebnisse in Form von Schussbildern nicht vorenthalten. Ich kann mich nicht daran erinnern, schon jemals eines von den betreffenden Akteuren hier gesehen zu haben. Ansonsten ist Grau die Farbe aller Theorie. Bei den Tests habe ich durchs Spektiv gesehen und konnte häufig bereits nach dem 3. Schuss beurteilen, ob die Laborierung trifft oder eben nicht.

  • 45ACP


    Habe ich bereits mehrfach getan - zugegeben nicht über 10 Schuss.


    Wie ich dabei vorgehe, habe ich sicher bereits vor Jahren im Forum beschrieben.


    In Kurzform:


    Schießen aus der Hand - V0 Messung - nur wo ich aus der Hand mindestens 50% 10er habe, die Handhabung bei schnellen Serien passt, wird überhaupt auf der R.R. getestet.


    Und dann brauche ich keine 20 Schuss mehr.


    Da mache ich Fünf + Kontrollgruppe Fünf.


    Die Statistik um die es hier geht - soll jeder machen wie er mag.




    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Zacapa : Dich hatte ich mit den Akteuren auch nicht gemeint. Aber hattest du jetzt nach 10 Schuss andere Erkenntnisse als nach 5? Ich denke nicht. Deine Laborierungen halten locker den Zehner, was vollkommen ausreicht. Wenn mal ein unerklärlicher Ausreißer dabei ist, kann man den Test ruhig wiederholen. Dass der erste Schuss aus der Pistole häufig etwas neben den anderen liegt, kennen alle, die mit der Ransom arbeiten. Schöne Schussbilder übrigens 👍

  • Wenn es einen selbst beruhigt, kann man natürlich die Ransom quälen. Ich halte es für Zeitverschwendung.

    Jede Munition der üblichen Hersteller hält die 10.

    Ob eine neue, selbstgemachte Bohne was taugt, weiß ich nach 5 Schuss aus der Hand. Das subjektive Gefühl, wie sich die Waffe verhält, ist mir wichtig, Die Schussgruppe auch. Meistens ist dann Raum zum Spielen mi der Ladung bzw. der Setztiefe usw.

    Wenn ich da schon aus der Hand "orbitale Einschläge" habe, brauch ich auch keine Ransom, dann war der Weg falsch.

    Die Gier, möglichst alle Toleranzen auf Null zu halten, habe ich nie verstanden. Eine Schusswaffe ist eine eine Wärme-Kraft Maschine, nicht mehr.

    es gibt genug Dinge, die wir nicht beeinflusen können.

    Minimale Gewichtsunterschiede des Geschosse, variable Zündistärke, wenige Newton unterschiedlicher Auszugswiederstand...usw.

    Meistens hebt sich die Summe der Toleranzen auf, Aber halt nicht immer, dann gibts den Ausreißer.

    Das ist halt so. Solange ich Pulver bei unterschiedlichen Temperaturen, Luftdrücken und minimal unterschiedlichen Ladungen verbrenne, wird das so bleiben.

    Da hilft auch die Statistik nicht weiter.


    Ich habe zwar eine Ransom, aber die habe ich mit früher entwickelten, und nach 30 Jahren immer noch aktuellen Laborierungen nie getestet.

    Treffen tun die aber auch:)


    Die beste Möglichkeit, die Streukreise klein zu bekommen und zu halten, ist mehr üben auf dem Stand und weniger rechnen:ja:

  • Im Prinzip liegst Du schon richtig @sonnfred. Wenn man des Öfteren 190 Ringe oder darüber schießen kann, merkt man recht schnell wenn eine Laborierung nicht passt. Das trifft aber nur auf eine Minderheit der Schützen zu. Der GKSchütze z.B. hat gemeint , dass seine Les Baer nicht richtig gut trifft. Die Magtech Fabrikladung die er dabei hatte, war die einzige seiner mitgebrachten Ladungen, welche passabel schoss. Die abgebildetes Schussbilder wurden alle mit Munition aus meiner Fertigung geschossen. Offensichtlich mag sein Bärchen 451er Geschosse nicht. Des Weiteren hatte ich schon immer den Verdacht, dass das HG68 wegen seines kürzeren Führungsteils schlechter schießt als das Lyman 460. Jetzt habe ich aber mit dem HG 68 auch schon über 190 geschossen, was mich zweifeln ließ. Die Ransom hat es bestätigt, das 460 er geht besser. Hier ein Schussbilder mit 10 Schuss aus der Hand.

  • Aber hattest du jetzt nach 10 Schuss andere Erkenntnisse als nach 5?

    Ich habe einfach mal in die Schmuddl Datei gegriffen extra um zu zeigen, daß man da schon was sehen kann.


    Die Scheibe auf der ich notoert habe, dass der erste Schuss immer hoch liegt - ok - nur zwei Serien auf der Scheibe.


    Das reicht mir um zu sehen, dass es sich um einen Setzschuss handelt - L6 kontrollieren ob wirklich so ist und dann am Krlimp nacharbeiten...


    Bei nur einer Serie, hätte ich diese Schlussfolgerung nicht gehabt


    Aus der Hend geschossen, hätte ich das so auch nicht gedeutet.


    Mehr als zwei Serien brauche ich nicht - jeweils aus der Hand und was gefällt und den MIP bringt später aus der R.R.


    Damit die Waffe in den Backen ordentlich sitzt - das mache ich mit meiner 08/15 Muni.

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Servus,

    es hat natürlich etwas wahres, dass man das schon ohne RR beurteilen kann ob eine Ladung was taugt, aber zu was sie wirklich in der Lage ist, weiß man ohne leider nicht so wirklich.

    Noch schlechter wird es wenn man aus einer Waffe noch keine vernünftigen Streukreise geschossen hat, wo liegt dann der Fehler? (Schütze, Munition oder Waffe) Zumindest den Schützen kann man so ausschließen und mehrere Laborierungen bei gleich bleibenden Bedingungen testen, um hier einen etwaigen Fehler zu lokalisieren.


    Man testet ja im KK und Luft Bereich auch eingespannt mit seiner Waffe.


    Vielen Dank nochmal an der Stelle an 45er für deine Hilfe!

  • Ich hätte eine RR mit Adapter für 686 und 1911, CZ müsste ich auch haben.

    Stand ist in 84367 Tann

    Kannst ja mal einen Ausflug machen