Messingschrotpatronen Kal. 12

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  • @Schuka1988
    Also mein Wano PP hat 0,67 - 1,12 Körnung. Dein Wano ist wohl schon ziemlich alt :) Sehe aber da jetzt kein Problem.
    Als Zwischenmittel verwende ich gefettete OX-Yoke Verdämmungspfropfen, die haben eine Dicke von einem halben Zoll, also knapp 13 mm. Aufs Pulver eine Tetrapackscheibe, dann der Filzpropfen, darauf wieder eine Tetrapack- oder Kartonscheibe, dann das Schrot - bei mir mit dem selbstgebauten Schrotbecher - aufs Schrot nochmal eine Kartonscheibe. Verschliessen tue ich die Patronen mit dem Bördelkopf in der Bohrmaschine.

    Wie immer, Ladedaten ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!
    Servus,
    Hermann

    prolegal VDW BDS SPI SASS

    Ladedaten ohne Gewähr!
  • Wie gut kommen Deine abgschossenen Patronen wieder aus dem Lauf?
    Musst Du viel fummeln oder flutschen die von selbst raus?
    Ich frage wegen des Bördelkopfs.
    Gruß
    Markus

    :wdl_rot :wdl_rot :prli: :wdl_rot :wdl_rot ..... :wdl_rot


    Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.
    Gustav Heinemann, Bundespräsident 1969–1974
  • Schuka1988 schrieb:




    hab nämlich nen Kollegen der ebenfalls noch ne alte Dose Wano PP rumstehen hat nur bin ich mir nicht sicher ob es das gleiche ist weil halt schon sehr alt.

    Bezeichnung: Wano PP / Jagdschwarzpulver 75% Erle 0,70 - 0,93 mm / BAM-PS-062

    Hast du bei deinem die gleiche Körnung und kann ich das auch nehmen?
    Wenn 1988 dein Geburtsjahr ist, dann könntet ihr fast gleichalt sein.
    Normalerweise war links unten im Label Produktionsmonat und -jahr abzulesen.
    Was die 75% bei Jagdschwarzpulver bedeuten kann ich aber nicht erklären, kenne das nur von Böller- und Musketenpulver.
    Vllt kann das einer der wirklich altgedienten Rußnasen aufklären.
  • Hihi find ich schon immer Lustig was da alles an Raritäten angespült werden... :wacko:

    und ja ich bin 1988 geboren :ja:
    mfg

    Thomas

    Alle Ladedaten ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich
  • Habe es noch nicht nachgemacht, wie es beschrieben wurde.
    Bisher immer noch Theorie.
    Wollte es aber auch mit der "Klorolle" als Schrotbecher versuchen, wie es auf den Bildern
    von Reverend zu sehen ist. Muß zuerst noch probieren, wieviel Zwischenmittel rein muß.
    Das ist ja bei Kunststoffhülsen anders als bei Messinghülsen, da die verschieden hoch sind.

    Mit welchem preisgünstigen Fett sollte man die Filzpfropfen eigentlich fetten?.
    Dabei kann man doch sicher sparen.
    rgds, suppenkoch
  • suppenkoch schrieb:

    Hi Reverend,
    sehr informativer Beitrag.
    Verschließt du die Kunststoffhülse Kaliber 12 ebenfalls mit Wachs,oder ohne Wachs, dafür mit Stern oder Rollcrimp?.
    rgds, suppenkoch
    Die Kunststoffhülsen verschließe ich grundsätzlich mit Rollcrimp! Das dauert zwar etwas länger als der Faltverschluß in der Presse, da es ein extra Arbeitsgang ist, aber dafür ist die Qualität deutlich höher. Beim CAS ist es eben genau der Rollcrimp, der dafür sorgt, dass die Hülsen "fliegen".


    onkelfelix schrieb:

    @Reverend
    Ist dein Schrotbecher nur ein Pappstreifen? Also aus einer Klopapierrolle nur ein gerades Stück geschnitten und um das Schrot gelegt?
    Richtig, es muss nicht aus der Klopapierrolle sein. Einfach ein dünner Pappstreifen, gerade so hoch wie die Schrotladung, beim Umfang ein paar Millimeter überlappen lassen.


    suppenkoch schrieb:

    Habe es noch nicht nachgemacht, wie es beschrieben wurde.
    Bisher immer noch Theorie.
    Wollte es aber auch mit der "Klorolle" als Schrotbecher versuchen, wie es auf den Bildern
    von Reverend zu sehen ist. Muß zuerst noch probieren, wieviel Zwischenmittel rein muß.
    Das ist ja bei Kunststoffhülsen anders als bei Messinghülsen, da die verschieden hoch sind.

    Mit welchem preisgünstigen Fett sollte man die Filzpfropfen eigentlich fetten?.
    Dabei kann man doch sicher sparen.
    rgds, suppenkoch
    Es ist mit Schwarzpulver ganz einfach: Schwarzpulver, Tetrapackscheibe, gefetteter Filzpfropfen, nochmal Tetrapack- oder Pappscheibe, selbstgebauter Schrotbecher, Schrot, Abdeckscheibe, Rollcrimp, fertig!

    Entweder gefettete Filzpropfen kaufen oder mit einem schwarzpulvertauglichen Fett behandeln, Versuch macht klug.
    Servus,
    Hermann

    prolegal VDW BDS SPI SASS

    Ladedaten ohne Gewähr!
  • Reverend schrieb:

    Die Kunststoffhülsen verschließe ich grundsätzlich mit Rollcrimp! Das dauert zwar etwas länger als der Faltverschluß in der Presse, da es ein extra Arbeitsgang ist, aber dafür ist die Qualität deutlich höher. Beim CAS ist es eben genau der Rollcrimp, der dafür sorgt, dass die Hülsen "fliegen".
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    Es ist mit Schwarzpulver ganz einfach: Schwarzpulver, Tetrapackscheibe, gefetteter Filzpfropfen, nochmal Tetrapack- oder Pappscheibe, selbstgebauter Schrotbecher, Schrot, Abdeckscheibe, Rollcrimp, fertig!
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    Entweder gefettete Filzpropfen kaufen oder mit einem schwarzpulvertauglichen Fett behandeln, Versuch macht klug.
    Moin moin Reverend!
    Danke für deine Antworten.
    Also nur Rollcrimp bei den Kunststoffhülsen, kein Wachs unter dem Rollcrimp.

    Die Reihenfolge in der Schrothülse ist mir ansonsten klar.
    Auf deinen Bildern der Schrothülse war das sehr gut ersichtlich.

    Machst du dir eigentlich die Pappscheiben und Tetrapackscheiben selbst?.
    Falls ja, mit welchem Werkzeug?.

    Das es verschiedene Fette für verschiedene Aufgaben gibt, wusste ich zwar als Handwerker,
    Das Schwarzpulver auch da wieder eine Extrawurst macht, allerdings nicht.
    Filzpfropfen für die Messinghülsen Kaliber 12 habe ich schon geordert.
    Nun muß ich also nach SP verträglichem Fett Ausschau halten.
    Für einen Anfänger ist das alles nicht so einfach zu verstehen.
    rgds, suppenkoch
  • Nein, kein Wachs unter den Rollcrimp. Ich habe mal Versuche mit Holzleim gemacht, nicht die Mühe wert! Bei Kunststoffhülsen ist meiner Erfahrung nach der Rollcrimp das Beste, für Repetierflinten geht auch Faltverschluss. Dabei muss man aber drauf achten, dass er sauber ausgeführt ist.

    Bei den Messinghülsen ist das Wachs nicht schlecht, allerdings nicht lange lagerfähig, denn nach einiger Zeit lässt das Wachs etwas nach, so dass es nicht mehr hält. Holzleim und Bastelkleber habe ich auch schon getestet, da bleiben aber Reste an der Hülse zurück, die sich schwer entfernen lassen. Da ich die Messinghülsen eh nur just for fun lade, bleibe ich beim Wachs.

    Ja, die Pappscheiben sind aus den Verpackungen der Zündhütchen und die Tetrapackscheiben aus Milchkarton. Ich verwende für Plastikhülsen 19 mm Locheisen für zum Ausstanzen, für die Messinghülsen 20 mm Locheisen, als Unterlage einen Holzklotz (Hirnholz), zum Schlagen einen Schonhammer.

    Man kann sicher ungefettete Filzpfropfen kaufen und selber fetten, ob es den Aufwand wert ist müsste man ausprobieren.
    Das Fett für Schwarzpulverpatronen mache ich selber, funzt auch mit Nitro :)
    Servus,
    Hermann

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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Reverend () aus folgendem Grund: Edit sagt, 19 mm für Plastikhülsen, 20 mm für Messinghülsen

  • Reverend schrieb:

    Bei den Messinghülsen ist das Wachs nicht schlecht, allerdings nicht lange lagerfähig, denn nach einiger Zeit lässt das Wachs etwas nach, so dass es nicht mehr hält.....


    Ja, die Pappscheiben sind aus den Verpackungen der Zündhütchen und die Tetrapackscheiben aus Milchkarton. Ich verwende 19 mm Locheisen zum Ausstanzen, als Unterlage einen Holzklotz (Hirnholz), zum Schlagen einen Schonhammer.

    Man kann sicher ungefettete Filzpfropfen kaufen und selber fetten, ob es den Aufwand wert ist müsste man ausprobieren.
    Das Fett für Schwarzpulverpatronen mache ich selber, funzt auch mit Nitro
    Hi Reverend!
    Messinghülsen mit Wachs also nicht auf großen Vorrat wiederladen.

    Hatte inzwischen im Netz auch schon nach 19 mm Locheisen Ausschau gehalten.
    War mir aber nicht sicher, ob 19 mm oder lieber 20 mm. Demnach sitzt also 19 mm Pappscheibe fest genug.

    Machst du das Fett nach dem Rezept hier im Forum:
    21 g Lanolin geschmolzen, 200 ml Isopropanol 99%
    oder hast du ein eigenes Rezept?.

    Habe in der "Bucht" nach Lanolin gegurgelt.
    Das sind dort teilweise Fertigprodukte mit mehreren Zutaten.
    Ist Lanolin anhydrat die richtige Wahl?.
    Isopropanol habe ich sowieso im 10 Liter Behälter im Hause.
    rgds, suppenkoch
  • @suppenkoch
    Das von Dir genannte Rezept ist für ein Hülsenfett. LW Hülsen werden, bevor sie in die Matrize dürfen, gefettet und anschließend wieder entfettet.
    Würde man die LW Hülsen nicht fetten, dann bekommt man die Hülse unter großem Kraftaufwand zwar in die Matrize, raus aber meist nicht mehr (nur mit ausschrauben und Gewalt :whistling: ) Die Matrize selbst ist dann auch beschädigt...
    @Reverend spricht hier sicherlich von einer ganz anderen Fettmischung, von der ich vermute, das sie deutlich dicker ist als der dünne Film, der mit der Lanolinmischung auf der Hülse verbleibt.
    Gruss
    CptKinx

    :la: RCBS RCII :wdl_rot MEC Super 600 :wdl_blue: Dillon 650

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    "Das Geld ist gar nicht weg....es hat jetzt nur wer anders"
  • cptkinx schrieb:

    @suppenkoch
    Das von Dir genannte Rezept ist für ein Hülsenfett......

    @Reverend spricht hier sicherlich von einer ganz anderen Fettmischung, von der ich vermute, das sie deutlich dicker ist als der dünne Film, der mit der Lanolinmischung auf der Hülse verbleibt.
    Upps, hab da wohl was überlesen.
    Vielleicht meldet sich Reverend ja nochmal wegen des richtigen Fett-Rezepts für
    Filzpfropfen.
  • Ja, da bin ich nochmal :) Ich habe hier Schmarrn erzählt, sorry! 19 mm passt für die Kunststoffhülsen, für Messinghülsen natürlich 20 mm, habs korrigiert. @suppenkoch Du warst da schon auf der richtigen Spur :thumbsup:

    Zum Fett, wie @cptkinx schon richtig geschrieben hat, das Rezept mit Lanolin und Iso ist Hülsenfett.
    Mein Rezept stammt von hier: bpcr.net/bpcr_lubes.htm

    40 % Bienenwachs
    30 % raffiniertes Rapsöl
    30 % Lanolin
    Es kommt dem SPG sehr nahe. Bei mir funktioniert es sowohl mit Schwarzpulver- als auch mit Nitroladungen.
    Ich habe mir eine Gießform gebaut, damit kann ich 6 Fettstangen passend für die LAM machen.
    Für Vorderlader nehme ich das Rezept von Jeff Sluder: stewartdawge.com/Introduction to BPCR Loading.htm
    Beschrieben in Section 3 bei g.
    5 Teile Bienenwachs
    4 Teile Raps- oder Olivenöl
    1 Teil Crisco shortening
    Wenn man den Ölanteil etwas erhöht, dann ist das Fett weicher.

    @suppenkoch Wenn Du wirklich vorhast, die Filzpfropfen selber zu fetten, dann wäre es vielleicht einen Versuch wert, die Dinger im geschmolzenen Fett zu "baden", damit sich der Filz richtig vollsaugen kann. Ich habe das noch nicht probiert, weil ich bisher nur gefettete Filzpfropfen gekauft habe.
    Servus,
    Hermann

    prolegal VDW BDS SPI SASS

    Ladedaten ohne Gewähr!
  • Reverend schrieb:

    Ja, da bin ich nochmal :) Ich habe hier Schmarrn erzählt, sorry! 19 mm passt für die Kunststoffhülsen, für Messinghülsen natürlich 20 mm, habs korrigiert.

    Mein Rezept stammt von hier: bpcr.net/bpcr_lubes.htm
    ....Es kommt dem SPG sehr nahe. Bei mir funktioniert es sowohl mit Schwarzpulver- als auch mit Nitroladungen.....


    @suppenkoch Wenn Du wirklich vorhast, die Filzpfropfen selber zu fetten, dann wäre es vielleicht einen Versuch wert, die Dinger im geschmolzenen Fett zu "baden", damit sich der Filz richtig vollsaugen kann.
    Hi Reverend!
    Die 20 mm kamen etwas zu spät. Hatte schon 19 mm inzwischen gekauft.
    Nun eben schnell noch ein 20 mm Locheisen dazu bestellt, wegen der Versandkosten.

    Bei dem neuen Rezept braucht es noch Bienenwachs. Einen Bienenstock muß ich
    aber wohl nicht erst kaufen. :)

    Die Filzpfropfen im Fett baden hört sich gut an. Stehe ja sowieso die meiste Zeit in der Küche.
    Hoffentlich hau ich die nicht abends in die Pfanne.
    Spiegelei mit gebratenen Filzpfropfen ist bestimmt saulecker. :) ;)
    Dazu flüssiges Altblei als Soße. :autsch:
    rgds, suppenkoch
  • Naja, auf der Suche nach Rezepten für Geschossfett bin ich in amerikanischen Foren drauf gestoßen. Und beim gucken, ob´s das auch in D gibt, hab ich´s, zu meiner Überraschung, nur "DA" gefunden...

    Ab er was red ich, diese "Ausrede" glaubt ja eh keiner... :ja: :ja: :ja: