6,5X55 Ladedaten N140 und 140 gn Hornady

  • Hier noch meine Ladedaten für den Schweden.


    Pulver: N140 37gn
    Geschoß: Hornady HPBT 140 gn
    Hülse: PPU 54,8mm
    Zünder: Winchester LR
    COL: 77 mm


    Gibt gutes Trefferbild wie mit Fabrikmunition. Kein Schmauch außen auf den Hülsen und ordentlich Bums.

  • ich schieße eine Tikka T3 in 6,5×55
    Pulver 37,5grs VV N150
    Geschoss Nosler Comp. 140grs HPBT
    Hülse Lapua auf 54,75mm getrimmt
    Zündhütchen Winchester LR
    L6= 78,80mm


    5 Schussgruppen auf 100m sind wiederholbar mit einem 1ct Stück abdeckbar.

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich
    :wdl_rot:wdl_rot

  • So pauschal ist das Quatsch. Den Schweden kann man mit 109 grain oder 120 grain oder 140 grain Geschossen verwenden. Je nach Geschoss kann von Hodgon 4350 über N110 bis zu N150 verwendet werden, und auch Meisterschaften gewonnen werden. Frag mal bei den Odonanzern nach....

  • Hab heute folgende Ladung (1!) ausprobiert:
    N160 39 grain
    140 grain Hornady HPBT
    CI200
    COL 76,8 mm (Hülse S&B 54,8mm)
    Auf 100m offene Visierung 5 Schuss 3x9, 2x10,dabei 3 Schuss 2cm, einer 4 cm und der schlechteste 5 cm.
    Bin zufrieden mit der ersten Ladung für meinen Schwedenmauser
    Gruß
    Matthias
    (ohne Gewähr)

  • @ Boeberger
    Prima das du mit der Ladung zufrieden bist. Wie siehts denn mit dem Verschmauchen der Hülsen aus?
    Bei der Verwendung von N160 ist es oft so ein kleines Problem, das die Hülsen nicht richtig dichten.
    Gruß Bernd

    +++ Ich lade hauptsächlich Gewehrpatronen, alle meine Kurzwaffenpatronen mache ich auch selber +++

    +++ Für meine Ladedaten übernehme ich keine Gewähr +++

  • Servus Donkravallo,
    nein der Hülsenhals war mit dem N160 bei den 6,5x55 nicht verschmaucht.


    Hab aber auch 8x57 für den Portugieser mit N160 geladen. Dort war der Hülsenhals verschmaucht.
    Nicht stark, aber es ist mir aufgefallen.


    Ist das schlecht?


    VG
    Matthias

  • Ok, danke für die Rückmeldung.Ich habe das Laden der 6,5x55 in Verbindung mit N160 aufgegeben.Meine Hülsen waren immer sehr verschmaucht, ich habe aber auch mehr Pulver verwendet.
    Ich weiss jetzt aus dem Stehgreif heraus nicht genau wie viel ich verladen habe, ich denke es waren 42 oder 43...Grain. :?:
    Vielleicht ist im Fall der 6,5x55 mit N160 weniger doch besser.
    Gruß Bernd

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  • Habe heute mal zwei Laborierungen mit VV N140 getestet.
    1.
    Hülse PPU, Geschoss PPU 140grn, VMBT 37grn N140 und OAL 77,20
    Stark grenzwertig im Druck. Zünder waren danach sehr platt und sahen fast so aus als könnte es Durchbläser geben.
    Habe nach 3 Schuss den Test eingestellt.


    2.
    Alles wie oben, nur 36grn. N140.
    Druck ok und Aussehen der Zünder, wie nach einer Ladung mit 38grn N150. 20 Patronen mit einem Streukreis von
    Ca. 5cm geschossen.


    Werde in zwei Wochen noch 35 und 34grn mit N140 testen und dann auch darüber berichten.


    Also niemals mehr als 36grn N140 in die Hülsen packen!!!


    Eine stärkere Lauferwärmung als mit N150 könnte ich nicht feststellen.

  • Das sollte man wirklich so machen, bei Anzeichen von Überdruck die Ladung reduzieren.
    Ich kann mir wirklich nicht erklären warum deine Ladung diese Anzeichen hat.
    Seit mehr als 20 Jahren lade ich bis auf ein paar Testladungen meine 6,5x55 immer mit 37,3 gn N140 mit unterschiedlichen OAL von 76,5 bis 77,2 mm bei der Verwendung von 140 gn.Geschossen.
    Diese Ladung habe ich in den 90ern auch mit 139gn. Geschossen geladen. Zu diesem Zeitpunkt gab es bei Frankonia Geschosse von Norma im 500ter Pack für 99 DM. Als diese dann alle waren, bin ich auf Sierra umgestiegen. Heute verwende ich für meine M96 mit oder ohne ZF immer diese Ladung, auch mit aktuellem N140.
    Die PPU Geschosse kenne ich in 6,5 / 140 selber nicht. Meine Erfahrungen mit PPU Geschossen in anderen Kalibern reichen mir.Die Längen und Gewichtsunterschiede weichen mir zu sehr von meinen Verstellungen ab.


    Gruß Bernd

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  • Vielleicht hat meine Ladung diese Anzeichen, weil meine Setztiefe eine andere ist, bei den PPU Geschossen.
    Dadurch ein anderes Volumen und höherer Druck.
    Auf die PPU Geschosse bin ich gekommen weil Norma, Hornady,Nosler und S&B so gar nicht gut aus meinem Schweden fliegen wollten.
    Es ist übrigens einer aus den Mauser Werken Oberndorf, BJ 1900, mit fünfstelliger Seriennummer, in Top Arsenalzustand und bis in die kleinsten Teile nummerngleich.



    Gruß
    Bernhard

  • Geschoss PPU

    Mess mal die Geschosslänge der PPU.
    Eventuell kann @Donkravallo auch mal seine Geschosse messen.
    Dann hat man zum Beispiel einen Anhaltspunkt für den hohen Druck.

    Gruß
    Karl-Heinz

    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.


    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwotlich, alle Ladedaten ohne Gewähr


    Am Crimp hat es nicht gelegen....war keiner drauf.


    Neue Frage -------> Neues Thema.

  • CAVE:
    VV hatte N140 für dieses Geschossgewicht vor einiger Zeit aus den Ladeempfehlungen gestrichen.
    In alten Ladebüchern steht es noch drin, in den neuen nicht mehr. Gründe dafür sind mir nicht bekannt, vielleicht weiss jemand aus dem Forum mehr dazu.

    Gruss
    CptKinx


    :la: RCBS RCII :wdl_rot MEC Super 600 :wdl_blue: Dillon 650


    Alle Angaben und/oder Ladedaten ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich

  • Ich habe mal ein paar 140gn. Geschosse vermessen.


    SIERRA MATCHKING (1740): ca. 33,3 mm
    HORNADY BTHP (263355) : ca. 33,7 mm
    HORNADY A-MAX (26332): ca. 35,0 mm
    BERGER TARGET VLD (ältere Version): ca. 35,6 mm
    BERGER LONG RANGE BT TARGET (26409): ca.35,5 mm
    NOSLER CUSTOM COMPETITION: ca.33,5 mm


    Wie man sehen kann, sind die Geschosse bei gleichem Gewicht in der Länge doch sehr unterschiedlich.


    Gruß Bernd

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  • Ich werde meine Geschosse morgen Messen und die Maße Posten.
    Ich denke, das bei den unterschiedlichen Geschossen, auch die Länge, die Laufkontakt hat,
    maßgebend ist. Dieses ist dann bei Setztiefe und OAL eher nicht berücksichtigt.
    Diese Länge ist wohl eher schwierig zu ermitteln.
    Vielleicht mache ich mir Mal die Arbeit und fertige mir zwei Buchsen mit dem Kalibermaß, .264 an.
    Stecke diese Buchsen, vorn und hinten auf das Geschoß und messe dann den Zwischenraum, um so die
    Lautrelevante Geschoßlänge zu ermitteln.
    Ob das lohnt ist wahrscheinlich eher nicht der Fall.
    Wenn ich jetzt aber nicht irre, kommt es bei mehr Geschosslänge aber zu höherem Druck und damit zu
    vielleicht großen unterschieden.


    Deshalb kann N140 wohl auch, für 100grn Geschosse verwendet werden, die ja offensichtlich weniger Laufberührung haben und somit weniger Druck aufbauen, verwendet werden.


    Gruß
    Bernhard

  • Ich lade die 6.5 x 55 mit Lapua Scenar 139gr auf einer L6 von 80mm, und mit N140 37gr gänzlich ohne Probleme. Beschichte die Geschosse zusätzlich noch mit MOS2 dass der Anfangsstartdruck nicht so hoch ist.

  • Die 139gn. Geschosse von Lapua habe ich noch nie getestet. ich weiss auch nicht warum ?( .Dabei sind die ja wirklich sehr gut.
    Die 144gn. VM Geschosse von Lapua habe ich damals mal zum Test gekauft und mit 42,5 von N160 bei einer OAL von 78mm verladen.Diese waren auch sehr gut.
    Wunderbar liefen bei mir auch die NORMA Diamond Line Geschosse in 130gn. Diese habe ich mit 45gn. vom N160 angetrieben.


    Gruß Bernd

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  • Nun habe ich meine Geschosse endlich gemessen.


    Die PPU VMBT in 140grn sind 31,55mm lang
    Habe auch noch S&B 2905 Geschosse in 140grn und diese sind 31,18mm lang


    Gruß
    Bernhard

  • Durch das kürzere Geschoss setzt du die Dinger tiefer bei annähernd gleicher OAL , dadurch natürlich...höherer Gasdruck bei fast gleicher Ladung.


    Gruß Bernd

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