Roll Crimp Werkzeug für Kal. 12

  • Ich habe 2 Rollcrimper - einen aus Rußland und einen aus diesem Forum. Der russische Rollcrimper ist etwas schlechter, weil der gecrimpte Hülsenmund am Schluß etwas nach außen steht. Quasi wie eine aufgeweitete Hülse. Ist aber nur ein optisches Problem und bereitet in meine Winchester SXP keinerlei Störungen.

    Was ich aber vermute: dadurch, dass der Crimp nicht gleichmäßig ist, streut die Flinte.

    Werde es mal mit obigem Tip versuchen, die Hülse vor dem Crimpen etwas zu fetten.


    Wie lange brauchts denn an "Aufwärmen", bis man den Crimp setzen kann? Spürt/sieht man das, oder geht das nach Gefühl?

  • Ich habe 2 Rollcrimper - einen aus Rußland und einen aus diesem Forum. Der russische Rollcrimper ist etwas schlechter, weil der gecrimpte Hülsenmund am Schluß etwas nach außen steht. Quasi wie eine aufgeweitete Hülse. Ist aber nur ein optisches Problem und bereitet in meine Winchester SXP keinerlei Störungen.

    Was ich aber vermute: dadurch, dass der Crimp nicht gleichmäßig ist, streut die Flinte.

    Werde es mal mit obigem Tip versuchen, die Hülse vor dem Crimpen etwas zu fetten.


    Wie lange brauchts denn an "Aufwärmen", bis man den Crimp setzen kann? Spürt/sieht man das, oder geht das nach Gefühl?

    Bevor ich Anfange zu crimpen mache ich ganz kurz den Rollcrimper mit nem Heissluftfön warm. Dann wird die komplette Serie gecrimpt. Am Anfang hatte ich Probleme wo er kalt war. Dies verbesserte sich nach der 5 gecrimpten Hülse.

  • whoami

    So ungefähr 3 Sekunden. Ich hab eine kleine Tischbohrmaschine die sehr leichtgängig ist. Da merkt man den Widerstand der Hülse recht gut. Weil ich keinen festinstallierten Hülsenhalter habe, sondern eine Wasserpumpenzange mit Weichbacken, muß ich das ganze erst einmal zentrieren. Dabei merke ich einen leichten Widerstand. So halte ich das für ca. 3 Sekunden mit leichtem Druck. Nach dieser Zeit wird es "weich" und ich Crimpe fertig.

    Dann muß nur noch der verstellbare Anschlag der Bohrmaschine eingestellt werden. Das erleichtert bei den folgenden Patronen die Arbeit und sorgt natürlich für Wiederholgenauigkeit.

  • Gute Frage - mache das zum ersten Mal. Denke aber nicht das die Funktion bereinträchtigt ist.


    Wenn jemand weiß wie es noch besser geht bitte mitteilen - danke!



    Werde ansonsten ggfs. noch ein paar andere Bödelwerkzeuge drehen.

  • hardware

    Solche "Faltenaufwürfe" an den Hülsenmündern habe ich nicht bei meinen Patronen. Woran kann das bei Dir liegen?

    Bördelwerkzeug aus Delrin ist suboptimal. Wenn das PVC der Hülse warm wird, steigt die Reibung und dann sieht das genauso aus wie hier.

    "Stehle einem Mann die Brieftasche und er ist eine Woche lang Arm, lehre ihn das Wiederladen und er wird sein ganzes Leben lang Arm sein."

    Konfuzius

  • Selbst mit preiswerten Bördelwerkzeugen aus Messing (besser Stahl) kann man aus dem Stand bessere Ergebnisse erzielen, als mit was selbstgedruckten.


    Für das Festhalten der Hülse gibt es verschiedene meines Erachtens geichwertige Möglichkeiten:

    - Festhalten mit der Hand (Handschuh)

    - Zangenkonstruktion

    - Schraubstockkonstruktion

    - "Controbobina"


    Ladedaten ohne jegliche Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!


    Listen my dear: no one makes a patsy of me!



  • Hülsen mit Bodenkappenhöhe von 8 mm und Slug mit 34 Gr. ist der tot jeder Flinte ( Patronenlager, Verschluss ).

    Info Regel 1. 8mm höhe bis 24 gr. normal Schrot Flinte ohne Stahlbesch.

    12mm höhe 24gr. bis 28 gr. HV Schrot und 28Gr.Slug

    16 mm höhe 28 gr.bis 33.gr( Slug )

    20 mm höhe ab 33-34gr.

    Regel 2 . Die Bodenkappe sollte immer das Pulver abdecken.( Pulver ist nicht sichtbar bei durchsichtingen Hülsen )

    Und das sind nur mal 2 Regel die ihr einhalten solltet und nicht einfach darauf los laden.

  • Das bitte unbedingt meinen Türkenflinten erzählen. Die wissen das nicht und sind mit vielen tausend Schuss Schrot- und Slugmuni mit Bodenhöhen von 7-8mm, 32 Gramm Vorlage und 525 Grain Slugs nicht kaputtgegangen.

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    Konfuzius

  • Trader

    wie soll 0,8mm ziefgezogenes vermessingtes Billigstblech, das auch noch oben offen ist, irgendeinen Druck abhalten oder verteilen in einem Patronenlager, das 1000 bar aushält?

    Das ist Mythos.


    Hi-Brass ist nett anzusehen und eine prima Sache wenn man im November auf Rothühner in Spanien jagt, wo dann mal 1000 Schuß pro Lauf und Tag durchs Flintenpärchen laufen - da werden die Läufe nämlich ziemlich heiß. Für Trap oder Fallplatte braucht man das nicht.

    Ladedaten ohne jegliche Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!


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  • Ist nicht gedruckt, ist auf der Drehbank gefertigt.


    Messing und Stahl mit der gleichen Geometrie liefert im Übrigen exakt das gleiche Ergebnis. (inzwischen versucht)



    Ist offensichtlich eine Frage der genauen Ausformung des Bördelkopfes.



    Ich versuch da noch ein wenig weiter :)