30-30 Wettkampf Ladung

  • So, bei mir zieht ja nun auch eine 336c mit Microgroove ein. Ziel ist es nun auch mit der Version die klassische DSB Wettkampdisziplin zu schiessen. Heisst 40 Schuss, 20 Freistehend, 20 Kniend. Dazu muss die Ladung keinen MIP haben und nur auf 50m präzise sein. Die 336 ist i.d.R. sehr präzise, die Suche nach einer Ladung die aber auch über 40 Schuss hält ist nun die Aufgabe. Heisst die Waffe darf nicht schnell heiß werden.

    Eine reduzierte Ladung mit ggf 125 oder 150 beschichtetem Geschosse und was um 12-17gn z.B. Bluedot wäre mir da in den Sinn gekommen.


    Frage: Hat einer eine gute Ladung, die diese Anforderungen erfüllt?


    Gibt es zu 30-30 auch "Die" Ladung? Meine damit, dass es ja für div. Kaliber Ladungen gibt, die quasi immer Top, also Standard sind.


    Schiesst wer Wettkämpfe mit der UHR?

  • Wettbewerbsnummer 1.56 20 Schuss stehend und 20 Schuss kniehend auf 50m mit dem Unterhebler ist allerdings ein KK Wettbewerb. Dort mit einer 30-30 aufzukreuzen wird... interessant.


    Edit: B-Liste?

    "Stehle einem Mann die Brieftasche und er ist eine Woche lang Arm, lehre ihn das Wiederladen und er wird sein ganzes Leben lang Arm sein."

    Konfuzius

    Einmal editiert, zuletzt von Chemnitzer ()

  • Nope...gibt es in KK und GK.


    Mit meiner BL22 aus dem Stand zur Deutschen qualifiziert.


    Jetzt soll GK hinzukommen

    Na ja, ... mit Limits von 283 in Herren I resp. 278 (!) von 400 zu erreichenden Ringen in Herren II keine große Kunst.


    Wie viele Ringe hattest du denn "aus dem Stand" auf dem Land?


    Will kein Spielverderber sein, aber was deine eigentliche Frage hier angeht, ist die 30-30 zwar zugelassen, speziell für den Wettbewerb der dir vorschwebt aber eine denkbar schlechte Wahl. Du wirst, egal wie und was du auch lädst mit heiss werdendem Lauf und flimmern zu tun bekommen. Ganz besonders mit N110.


    Die 30-30 ist nicht für sportliche Wettkampfdistanzen von 40 (45) Schuss gemacht u. geeignet. Damit schießen nur Leute des Bedürfnis willens oder einfach zum Spaß mit, beim Bezirk ist dann i.d.R. Schluss. Vorne mit dabei (ab 9er Schnitt, ca. 360 Ringe) schießt von denen keiner.

  • Die Toten werden nach der Schlacht gezählt...


    Eine Henry in 44-40 ist natürlich die bessere Wahl, aber meine Abitionen gehen auch eher in Richtung ein Solides Ergebnis abzuliefern... Meister muss ich nicht werden... 340 - 360 Ringe sind immer drin..

    Verstehe ich nicht ganz. 🤔


    Nein, die Henry ist eine denkbar schlechte Wahl. Schaut zwar authentisch aus, lässt sich ohne Vorderschaft aber schlecht halten. Wer ein solides Ergebnis abliefern will ist mit einer 1873er oder 1866er Replika besser bedient. Aber auch nicht "out of the box", da muss noch was dran gemacht werden. Speziell deine Marlin kommt von Haus aus mit very hartem Abzug daher. Da gibt es im Zubehör Austausch-Abzüge - oder man kennt Spezialisten die dir den Originalen auf 1100 - 1200 gramm bringen. Eigenes Thema.


    Offene Visierungen sind bei den Büchsen der guten Leute alle durch die Bank gegen Diopter getauscht.


    Du hast noch allerlei zu tun bis du mit deiner Marlin 340 - 360 Ringe ablieferst.


    Nochmal die Frage: wieviel hast du denn a.d. LVM mit deiner KK Büchse zusammen bekommen?

  • An den Euskirchenern kann man sich messen. Immer nach oben sehn lautet die Devise.


    Allerdings gehört auch zur Wahrheit das die beiden mit den hohen 370er bzw. 380er Ergebnissen die LVM v-o-r-geschossen haben. Alles legal, solange du auf der Meisterschaft eingesetzt bist an dem Tag. Der Eine war Standchef, der andere bei der Anmeldung, Waffenkontrolle. Ist alles mit rechten Dingen zugegangen, und dennoch immer etwas anders zu bewerten.

    Der gute Mesut hätte es verdient gehabt zu gewinnen. Mal sehn was die 3 in Hannover reissen. Wäre da auch hingefahren, habe aber am selben Tag aber bereits was anderes vor.


    Na dann mach mal mit deiner Marlin. Wenn du hier ein wenig suchst wirst du ob guter Ladevorschläge noch oft fündig. User Lucas aus Belgien hat sich mal intensiver damit beschäftigt.


    Ich führe die 336 jagdlich, brauche da allerdings etwas mehr Leistung. Mit dieser Laborierung willst du stehend nicht auf 10er Jagd gehen, von daher will ich dich mit Details dazu erst garnicht belästigen.

  • Die grünen Murmeln heute mal geschossen. Die Präzision war gut, die Lauferwärmung auch völlig akzeptabel...soll ja immerhin 45 Schuss überstehen müssen.

    Problem, die OAL ist zu lang gewesen, der Verschluss ging schwer zu und im Geschoss waren deutliche Abdrücke der Züge zu sehen. Bei Bleigeschossen darf man ja angeblich in die Züge setzen???? Aber auch bei 15gn N110 also einer reduzierten Ladung mit offensiven Pulver??? Das kommt mir nicht so geheuer vor. Aber...trifft... Was meint Ihr?

    Schwarze Fee Beschwörer

    Einmal editiert, zuletzt von Rostiger Nagel () aus folgendem Grund: Typo

  • Ich würde die Geschosse nicht in die Felder pressen.

    Wenn mal weshalb auch immer entladen musst, bekommst die Patrone evtl nicht so schnell raus,wie sie soll.

    Sieht eventuell auch nicht so elegant aus,wenn Sicherheit auf dem Stand herrschen soll,und du noch kurz herumhantieren musst.

    Vermutlich zieht es dir das Geschoss nicht aus der Hülse,aber wer weiss das schon.Wäre auch nicht so optimal.


    Auf jeden Fall würde ich eine Labo versuchen, mit einer geringeren OAL,gerade so das ein repetieren möglich ist ohne Spuren auf dem Geschoss.

    Zuletzt noch DER Spruch: Jeder Wiederlader handelt für sich selbst verantwortlich, keine Gewähr für die Angaben etc. :la:

  • Ich würde meine Patronen auch nicht so lang machen das sich die Geschosse in die Felder pressen. Die 30-30 ist keine .22 l.r. wo man derlei billigend in Kauf nimmt.


    Neben den zu erwartenden unkontrollierten Druckspitzen die bei so was entstehen prophezeie ich Präzisionseinbußen. Die Patronen werden durch die Summe aller Toleranzen messbar unterschiedlich lang sein. Würden 1 oder 2 Zehntel mm im Normalfall (Geschoss sitzt weit genug von den Feldern weg, sagen wir einen halben mm) nicht auffallen, macht es sich sehr wohl bemerkbar ob du den Unterhebel mit großer Kraft schließen musst,- oder eben nicht.


    Die Geschosse tiefer zu setzen ist daher zu empfehlen. Möglicherweise noch die Pulvermenge etwas reduzieren, so was berechnet Quickload ganz ordentlich. Solltest du die Crimprille der Geschosse brauchen, ggf. die Hülsen gleichmäßig minimal kürzen.

  • Habe eine neue Charge angesetzt, dieses Mal tiefer gesetzt auf eine OAL von 2.495 Zoll.

    Das Geschosse berührt immer noch die Züge, ganz leichte Spuren sieht man am Geschoss. Beim Schließen des Unterhebels merkt man das auch. Dieses Mal halte ich das aber für vertretbar. Laut QL liege ich mit angepassten Daten bei 1313 Bar mit einem Ladeverhältnis von 53%. Das ist einigermaßen ok. Habe nur 10 St. gebaut, werde die nochmal alle 10 in Ruhe durch den Lauf drücken und gucken ob sich an der Präzision was verbessert hat.

    Ich brauche eine Aufweitmatrize für die Lackierten Geschosse, da ich ab und an den Lack Stellenweise beim Setzen abkratze.

    Ich werde berichten....

  • Habe eine neue Charge angesetzt, dieses Mal tiefer gesetzt auf eine OAL von 2.495 Zoll.

    Das Geschosse berührt immer noch die Züge, ganz leichte Spuren sieht man am Geschoss. Beim Schließen des Unterhebels merkt man das auch. Dieses Mal halte ich das aber für vertretbar. Laut QL liege ich mit angepassten Daten bei 13313 Bar mit einem Ladeverhältnis von 53%. Das ist einigermaßen ok. Habe nur 10 St. gebaut, werde die nochmal alle 10 in Ruhe durch den Lauf drücken und gucken ob sich an der Präzision was verbessert hat.

    Ich brauche eine Aufweitmatrize für die Lackierten Geschosse, da ich ab und an den Lack Stellenweise beim Setzen abkratze.

    Ich werde berichten....

    Bist du dir beim Druck sicher??? :krat:

  • Danke.

    Schade mit der OAL. Das Schussbild sah versprechend aus.

    Es gibt noch verkupferte Geschosse von BallEurope. Hab ich noch nicht getestet, werde hoffentlich demnächst mal so 10 dieser Geschosse in die Finger bekommen…

    Gruss
    CptKinx


    :la: RCBS RCII :wdl_rot MEC Super 600 :wdl_blue: Dillon 650


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