Frage zu reduzierter Ladung/Quickloadberechnung

  • Quickload

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  • @Rene2109 Doch. Laut Quickload hat diese Ladung eine Mündungsgeschwindikeit von ~450 m/s, was etwa 1000 Joule entspricht bei diesem Geschossgewicht (165 Grains). Gemessen habe ich das natürlich nicht, besitze kein Chronometer. Auf Quickload kann man sich aber verlassen denke ich. Würde das Geschoss nämlich langsamer fliegen wäre es nicht so präzise, wäre es schneller zerlegt sich diese Kunststoff/Kupferbeschichtung (sind ja eigentlich Bleimurmeln), habe ich schon mal selber erlebt, man hat dann ganz viele kleine Einschläge auf der Scheibe.
    LG
    Olli
  • zum Thema Quickload und errechschätzete Geschwindigkeit. Kann ich nur sagen das ich bei reduzierten Ladungen schon so manches Erlebnis hatte mit unterschieden von teilweise mehreren 100 m/s höher und aber auch niedriger das Quickload... wer mit sowas rum experimentieren will kommt um einen vernünftigen Chronometer nicht rum.
    Falls der Standbetreiber mal lustiger weise die Murmel durch einen Chronom. jagd können sehr unangenehme Erscheinungen folgen. (Nur so als Beispiel: Verbot von wiedergeladener Munition oder gänzliches Standverbot)
  • Andraxz94 schrieb:

    @Rene2109 Doch. Laut Quickload hat diese Ladung eine Mündungsgeschwindikeit von ~450 m/s, was etwa 1000 Joule entspricht bei diesem Geschossgewicht (165 Grains). Gemessen habe ich das natürlich nicht, besitze kein Chronometer. Auf Quickload kann man sich aber verlassen denke ich. Würde das Geschoss nämlich langsamer fliegen wäre es nicht so präzise, wäre es schneller zerlegt sich diese Kunststoff/Kupferbeschichtung (sind ja eigentlich Bleimurmeln), habe ich schon mal selber erlebt, man hat dann ganz viele kleine Einschläge auf der Scheibe.
    LG
    Olli
    Quickload nutze ich selbst, jedoch nicht für reduzierte Ladungen. Glaube nämlich einmal gelesen zu haben, dass Quickload nicht mit reduzierten Ladungen kompatibel ist, also keine korrekten Ergebnisse auswirft. Meine letzten reduzierten Ladungen habe ich vor ca. 3 Jahren für .308 und 8x57, ebenfalls mit H&N Geschossen und 15grn. N110 gebastelt. Beide Geschosse zerlegten sich nicht, aber deutlich über 1000 Joule und auf unserem Stand, seit 3 Jahren leider nur noch mit 1500 Joule, nicht mehr erlaubt.
    Die 7,62x39 hat eine Standart-Geschossenergie von 1991 Joule. Das wäre eine Reduzierung von 50%. In der Regel schließen die meisten Standbetreiber die Waffen auch nicht nach der geladenen Munition aus, sondern nach der Standart-Geschossenergie des Kalibers. Kann ja sonst jeder kommen und von reduzierten Ladungen erzählen.

    Deine 7,55x55 hat übrigens Standart 3178 Joule und die soll nun auf für diesen Stand zugelassenen unter 1000 J sein?
  • Ich halte von derartigen Experimenten nichts.

    Die Waffen sind dafür nicht gebaut.

    Dann muss man sich einen anderen Stand suchen oder mit Luftgewehren schiessen.

    Ein Gewehrstand mit 1500 Joule max. ist ein Witz.

    Stände für .50 BMG sind eher rar, aber 6000 Joule sind immer drin.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von coltdragoon ()

  • @Rene2109 Diese Ladung ist keine "klassisch" reduzierte Ladung. Die Ladedichte beträgt etwa 90%. Das sehe ich auch wenn ich in die gefüllte Hülse schaue. Reicht fast bis zum Geschoss. In meinem K31 schieße ich mit N110. Da ist das etwas gefährlicher, da Ladedichte bei ~50%. Ich Fülle das Pulver dabei einzeln in die Hülse und setze dann gleich das Geschoss bevor ich mir die nächste Hülse vornehme. Und ja, laut H&N spielt sich da die Geschossgeschwindigkeit um Rahmen um 1000 Joule ab. Ein Chronometer würde natürlich Gewissheit verschaffen, aber ich denke nicht das Geschosshersteller hier falsche Werte angeben. Toleranz natürlich vorausgesetzt. Ich benutze diese Ladungen auch nur aus dem Grund, da der Stand auf dem ich diese Schieße nur 5 Minuten Fußweg von mir entfernt liegt und ich mehrmals die Woche dort schieße (Schützenverein des Dorfes). Verboten sind dort Vollmantelgeschosse und die Mündungsenergie der Waffen ist auf 1000 Joule begrenzt (Toleranz!). Die Leute dort kenne ich alle persönlich, und für Schäden die dort aufgrund ungeeigneter Munition verursacht werden sollten haftet jeder selbst.
    • @coltdragoon Von Experimenten halte ich auch nichts. Meine Ladungen bastel ich nicht auf gut Glück, ich verwende entweder offizielle geprüfte Ladedaten oder Ladedaten aus Qickload. Dumme Sachen wie Progressive Pulver Stark herunterladen oder ähnliches hatte ich nie vor. Und das die Waffe dafür nicht gebaut ist stimmt auch nicht(auf meine Waffe bezogen). Die Geschosse belasten den Lauf viel weniger als Vollmantelgeschosse, das Pulver erzeugt einen knapp 3 mal geringeren Druck als die normalladung. In amerikanischen Foren ist bekannt das der SKS 45 mit eigentlich viel zu hohem Gasdruck betrieben wird. Weniger reicht auch, das sehe ich ja bei meiner Munition. Manche Leute in diesen Foren bohren sogar die Gasentnahmebohrung auf damit die Hülsen nicht so weit weggeworfen werden und das System weniger belastet wird (siehe SKS Gas Tube Mod). Man muss ja immer dran denken das dieses Russische Gerät auch total dreckig Bei -30° in der Tundra funktionieren soll. Ich schieße das Gewehr auch mindestens 1 mal im Monat mit der "Munition die dafür gemacht ist". Was ich mir schaffen wollte sollte einfach eine gute günstige Traingsmunition sein.
  • Das kann ich absolut bestätigen. Die Differenz waren 400 bar, die Quickload zuviel berechnet hat, verglichen mit der DEVA-Messung. Völlig inakzeptabel
  • Nabend!
    Ich wollte mich hier noch mal zurückmelden! Und zwar habe ich zwei weitere Laborierungen für die 7,62x39 getestet.

    H&N RN .312 HS 180 Grs
    19,0 Grs N140
    COAL 52,00 mm
    LR-Primer
    E0~1000 Joule



    Top Ergebniss mit diesen Geschossen.

    Ich habe dann noch die leichteren getestet:

    H&N HP .308 HS 125 grs
    24 grs N140
    COAL 52,00mm
    LR-Primer
    E~1000 Joule





    Diese Laborierung machte aus meinem SKS leider die reinste Gießkanne! Liegt wohl an der kürzeren Länge des Geschosses und dem Durchmesser (.308) da der Russe einen .311er Lauf hat.

    Ich denke fürs Training werde ich die schwereren Geschosse nehmen. Alle Laborierungen liegen unter der hälfte des Maximaldruckes und repetierten Einwandfrei, Rückstoß wie als wenn man .223 schießt.
    Alle Ladedaten ohne Gewähr!

    Liebe Grüße :la:

    Olli
  • Servus,

    Sag mal wenn ich mir die erste Scheibe ansehe dann sieht das so aus als ob sich deine Geschosse teilweise Zerlegen und die Fragmente dann in der Scheibe kleine Löcher hinterlassen...oder schaut das nur auf dem Bild so aus?
    Hatte das auch bei meinen 98ern wenn die Ladung mit denn H&N Pillen zu schnell war.
    Ansonsten super Gruppe! :sm03:
    mfg

    Thomas

    Alle Ladedaten ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich
  • Hallo zusammen!
    Hat jemand Subsonic ladedaten für die gute 7,62×39 zur Hand?
    Vorzugsweise mit Teilmantelgeschossen.
    Gewicht,Pulver ist erstmal zweitrangig.
    Danke .
    Gruß Stefan
    Zuletzt noch der Spruch: jeder Wiederlader handelt für sich selbst verantwortlich, keine Gewähr für die Angaben etc. :la:
  • Moin,
    Also für Subsonic brauchst du eine V0 von unter 330-340m/s. Bei einem 180 Grain Geschoss hättest du dann etwa 600 Joule, was noch mal ein gutes Stück weniger Energie ist als bei meiner "Schlappladung". Original hat die 7,62x39 ~2000 Joule. Ich bezweifle dann auch sehr stark das man diese Ladung in einer Selbstladewaffe verwenden kann. Wenn ich nachher am PC bin schaue ich mal ob ich mit Quickload was brauchbares herausbekommen.
    LG
    Olli :la:
  • Servus,das wäre top.
    Das es keine Repetierfunktion im Selbstlader geben wird, war mir klar. Zu wenig Impuls usw..
    Ich bilde mir noch ne CZ 527 in dem Kaliber ein.Netter kleiner Repetierer. Wenn ich da mal günstig an was ran komm,greife ich zu.
    Mit dem würde ich dann eben mir der Subsonicmun. arbeiten 8)
    Durch meine AK würde ich trotzdem ein paar durchlassen.....Ist dann halt ein Geradezugrepetierer :D
    Gruß Stefan
    Zuletzt noch der Spruch: jeder Wiederlader handelt für sich selbst verantwortlich, keine Gewähr für die Angaben etc. :la:
  • ich würde ganz vorsichtig abraten Subsonic-Munition mit SD aus einem Selbstlader zu verschießen.
    Es ist definitiv möglich entsprechende Murmeln zu Laborieren die auch gerade noch so repetieren.
    Du merkst hier sehr schwer wenn du mal einen Laufstecker hast. Der Läd selbst nach und du machst evtl den Finger krumm.
    Nix gut!

    Es hat seinen Grund weshalb es spezielle Subsonic-Kaliber und dementsprechende Waffen dazu gibt. Hier muss einfach alles auf die Reduzierte Ladung zugeschnitten sein sonst funktioniert es im Sub-Bereich leider nicht.

    Im Repetierer schaut das ganze wieder anders aus hier ist meistens jedoch der Mündungsgasdruck zu niedrig weil Lauf zu lang (ebenfalls Laufstecker) und die Dralllänge ist zu lange für solch langsame Geschosse. (Geschoss stabilisiert nicht)
    Damit wirst du auf keinen grünen Zweig kommen.
  • @basti
    Bei dem Selbstlader gebe ich dir recht.Die .300Whisper /Blackout,.450Bushmaster und Konsorten haben schon auch Ihre Daseinsberechtigung. .....

    Bei meiner SAR M41 in .308 repetiert da auch nichts mir meiner Trailboss Laborrierung. Schussleistung ist aber Top,und warm wird es auch nicht so schnell.


    Beim Repeiterer kannst eher "versuche" starten.
    Funktioniert in .308Win mit meiner Savage und Trailboss hervorragend.Ich bräuchte also nicht unbedingt etwas in 7,62x39 im Unterschallbereich.
    Mich reizt es einfach.
    Ich sehe da eher Probleme zwecks dem Gasschlupf bei Verwendung von .308er Geschossen.Ganz besonders im U-Schall Bereich.......
    Eventuell kann man ja die Geschosse von der 7,62x54r verwenden.......Muss mal messen......

    Man muss ja auch nicht unbedingt ganz unten mit der Laborrierung anfangen.
    Bin zwar experimentierfreudig,dennoch nicht Lebensmüde.
    Soll heißen, wenn jemand eine funktionierende Laborrierung am Start hat,versuche ich es gerne.Es gibt ja auch U-schall Fabrikmunition.Leider nicht bei uns,und auch nicht für uns ;)

    Gruß Stefan
    Zuletzt noch der Spruch: jeder Wiederlader handelt für sich selbst verantwortlich, keine Gewähr für die Angaben etc. :la:
  • Also ich habe hier mal was mit N110 probiert. Die Daten wurden mit dem Programm Quickload erstellt, habe ich mir auch endlich mal geholt, ist echt genial.

    Die Daten sind bezogen auf meine Eigene Waffe, den SKS 45 ( Angaben ohne Gewähr!):
    Lauflänge: 520mm
    OAL: 54mm
    Kaliber ist Original 7,62x39, aber M43 Patrone, also Dia. .311 und nicht .308, die Russendinger sind etwas weiter!
    Geschoss: H&N 180 Grs RN .312
    Pulver: 8.0 Grs N110
    V0 etwa 310 m/s, E0 etwa 570 Joule
    Der Gasdruck beträgt nur etwa 550 Bar (Maximum sind 3500!)


    Muss man gucken ob das funkntioniert. Die Daten sind halt nur errechnet, in der Realität können sie etwas abweichen!

    LG :la:

    Olli
  • Wegen Mantelgeschoss kann ich Morgen mal rechnen. Fakt ist aber das man ein sehr schnelles Pulver verwenden muss, schon alleine wegen der Ladedicht. Die lag bei der Rechnung eben bei knapp 30%. Kann bei nem anderm Pulver aber auch höher sein.
    LG
  • Also eine Rechnung hab ich noch:

    Geschoss .311 Speer 150 Grs Teilmantel
    5.5 Grs Trail Boss

    Angaben ohne Gewähr!!

    Solltest dann laut Quickload etwas unter Schallgrenze sein (310m/s). Die Ladung an sich halte ich nicht für besonders Riskant. Guck aber lieber zur Sicherheit ob das Geschoss auch aus dem Lauf ist nach dem Schuss.

    LG :la:

    Olli