Ladedaten .338 LM mit RS 76 und 300 grs. Hornady

  • Hallo Forumgemeinde,

    kann mir jemand mit folgenden Daten helfen:

    * .338 LM

    * Pulver RS 76

    * Hülsen American Eagle (1 mal benutzt, da ich keine leeren bekommen hatte)

    * Geschoss Hornady 300 Grs. A-Tip Match (hier habe ich bei GRO keine ladedaten gefunden....)


    Und nun etwas zu mir:

    Ich hab erst vor 2 Jahren mit dem Wiederladen begonnen und bin jetzt soweit, dass ich für .308 Win. und .223 Rem. eine brauchbare Ladung hinbekomme...(ist insbesondere notwendig, da es mit der "Munitionsversorgung" von Zeit zu Zeit schwierig wird und ich doch recht häufig schieße...

    Ich benutze folgende Dinge:

    * Hornady LnL Einstationenpresse (finde ich besonders gut mit den Wechseleinsätzen, so kann ich die 3 Arten .223 Rem., .308 win., und dann auch .338 LM einfach nur einsetzten und los...)

    * Frankford Arsenal elektronischer Trickler

    * Hornady Matrizen

    * und noch das übliche ...Ladebrett, Messchieber etc.

    * Hülsen werden mehrfach verwendet....(ohne zu glühen)

    * Geschosse von Hornady BTHP oder A-Tip

    --> damit erreiche ich auf 300 m (Phillipsburg) mit meiner Mercury synthetic target in .308 Win schon eine recht passable Leistung (von der Tagesform und der Schützenstreuung abgesehen) so etwa 50 mm

    --> jetzt ist eine RPR in .338 LM dazugekommen....und dazu brauch ich jetzt Ladedaten....bei GRO habe ich zu den Hornady Geschossen in 300 grs nichts gefunden, also würde ich die Sierra in 300 grs mal ansetzen ?


    Ich hab Euch mal einige Bilder angehängt:

    1. 300 m Mercury aussen - zehn 50 mm

    pasted-from-clipboard.jpg


    pasted-from-clipboard.jpg


    2. RPR mit American Eagle Fabrikmunition auf 300 m


    pasted-from-clipboard.jpg

    ...und da hab ich noch nicht das endgültige Set.....ich benutze im Moment ein Hawke Sidewinder 6-24*56 mit einer 20 Moa schiene, um die 40 Moa der Ruger zu kompensieren (also ich hab die Schiene entgegen der 40 Moa der Ruger montiert, so komme ich dann auf insgesamt 20 MOA vorneigung anstelle von 40 MOA) .... ;)......ist erst mal ein "Notbehelf"...und wollte einfach nur mal zeigen, dass es auch ein Hawke für den Anfang tut ;)....ich weiss natürlich, dass das für 500 + m schwierig wird.....da soll dann wahrscheinlich nächstes Jahr ein Kahles 642 i drauf...

    ...ach ja...als nächstes soll ein Timney Trigger rein....das züngel bei der Ruger stört mich wirklich etwas ;)


    gruß

    aus dem Saarland

  • Darf ich dir gleich einen Zahn ziehen?


    Vergiss die Wechseleinsätze bei deiner.338LM.


    Warum?


    Dann schau genau auf deinen Einsatz, wenn du die große Hülse vollkalibrierst. Du wirst erkennen, dass der sich hebt. Bei mir waren das locker 0,1-0,2mm.


    Ich habe den Einsatz entsorgt und schraube wieder. Seitdem keine Probleme mehr...


    Meine großen Kaliber sind 8x68S und 9,3x64.


    Da hatte ich das Problem, dass der Verschluss nach dem Vollkalibrieren nur mit zu viel Kraft zu schließen war. Gut, die Hülsen waren von einem Jagdkameraden und nicht aus meiner Waffe verschossen.


    Aber, auch du musst irgendwann vollkalibrieren...


    Jetzt habe ich das Problem nicht mehr. Meine Jagdmunition kalibriere ich immer voll, die muss funktionieren.



    Gruß Frank

  • Hallo Frank,

    ja....da bekomme ich wohl noch "mehrere Zähne gezogen". :/ .

    Und deshalb Danke dafür!....ich bin ja hier um meine Erfahrungen zu sammeln..und deshalb Danke :thumbup: .

    Ja ich habe beim genaueren Hinschauen bemerkt, dass sich die Hülse mit dem Innengewinde etwas bewegt....das ist natürlich für die Präzision nicht förderlich X/ ....und wird sich in der Wiederholgenauigkeit negativ bemerkbar machen....ich wollte halt, als ich mir die Presse zugelegt habe, eine, die ein schnelles Wechseln möglich macht...und ich habe jetzt 3 Ladungen soweit, dass ich sie recht schnell umsetzen kann....

    Bei meinem jetzigen Anspruch (Waffe schießt präziser als Schütze ;) ) ist mir die Kosteneinsparung bei etwas "geringerer" Qualität ausreichend....ich hätte auch nie gedacht, dass ich einmal .223 rem. wiederladen werde....aber bei der jetzigen Munitionsversorgung und Preisen sollte meine Wiedergeladene etwas präziser gehen, als die Fabrikmunition (in der entsprechenden Waffe) und das ist im Moment ausreichend....

    Wenn ich dann lese, dass das Volumen der Hülse ausgelietert wird, die Hülsenhälse geglüht werden usw. bin ich davon bestimmt meilenweit entfernt :rolleyes: ....aber ich hab ja auch erst angefangen....und wenn ich dann sehe, bei einem Besuch in P-Burg auf der 300 m Bahn, wie ein Nachbarschütze dann Gruppen unter 1,5" schießt, fragt man sich schon.... :rolleyes: (war ein sehr netter Kontakt und schießt 6,5 Creedmore).

    Auf Nachfrage hat er mir dann erzählt, dass er selbst eine Maschine zum Hülsenglühen gebaut hat und vieles mehr......alles für mich sehr spannend....und ich sehe ich muss noch viel lernen....


    So jetzt mal zu den Pulvermengen RS 76:

    * nach längerer Recherche im Netzt (RS HP, GRT, ...) bin ich auf eine "Range" von rund 83 .....87 grs. RS 76 gekommen (das sind nicht die absoluten Werte, habe absichtlich den "unteren" und "oberen" Bereich weggelassen

    * ich hab mich zu 84....85 grs entschieden und diese auch geladen

    * ich werde die Ladungen am Di. 11.10.22 in P-Burg testen --> und dann hier davon berichten

    * leider hat GRT keine Angaben von Hornady A-Tip 300 grs. --> deshabe habe ich die Daten von anderen Geschossherstellern in der Datenbank genommen (Speer, Nosler, Lapua.etc.) und daraus die 83...87 abgeleitet

    * Hülsen sind die American Eagle Hülsen der verschossenen Fabrikmunition


    --> Ziel soll es sein, eine Kombination aus "preisgünstig" und "genau genug" zu finden....denn die Fabrikmunition ist halt schon teuer.....



    ....ich werde mal entsprechend berichten....




    Und natürlich auch den Verweis, dass beim Wiederladen jeder selbst verantwortlich ist (also ohne Gewähr für die Daten)



    ...ein schönes WE :laden: