Beiträge von DerMarc

    cleaner

    Ach so, jetzt. Dann nochmal Danke ^^

    Oh, ein Bridgeport User...:thumbsu:

    Fast,ist eine spanische Lady mit metrischen Schrauben und Abmessungen, dazu SK40-Aufnahme.

    Dazu ne gute Nummer größer und hört auf den Namen Iberimex/Lagun. Kommt auf ca. 1,5t die Gute. Ist aber quasi ein Bridgeport-Klon und genauso variabel, ich liebe das Teil. Mein Glück war, der Vorbesitzer hat wohl innerhalb kürzester Zeit die Spindellager geschrottet und dann stand sie ewig und drei Tage in der Ecke.

    War zwar genauso dreckig, ist aber eben geometrisch auch absolute Sahne. Neue Lager rinn, bissel geputzt (ja, könnte sie mal wieder vertragen...) und tataaa, feine Fräse.



    Aber zurück zur Hornady

    So, heute mal wieder montiert das gute Stück. Und mit dünnem Fett läuft sie tatsächlich noch, dabei seeehr smooth und angenehm, macht schon Spaß die leer hoch und runter fahren zu lassen^^


    Habe jetzt aber nur 10 leere Patronen gemacht auf die Schnelle, weil ich keine Lust mehr zum Einrichten hatte (hatte zuletzt Frontier 145er FP drin und hätte erst umrüsten müssen. Da kam wieder die Erinnerung hoch, dass ich noch ein paar Setzmatrizen kaufen wollte :D )


    Übrigens, nur am Rande bemerkt: Die Lee-Setzstempel sind schon echt räudig bearbeitet innen... Da werde ich wohl mal was zum Anpassen per Vergußmasse basteln.

    Die passen auch geometrisch überhaupt nicht zu den FP, sitzen komplett auf dem vordersten Radius zur Fläche auf, nicht auf der Ogive.


    Egal, jedenfalls waren die Meßwerte der 10 Patronen folgende:


    28,82

    28,83

    28,80

    28,80

    28,81

    28,82

    28,82

    28,81

    28,79

    28,81


    Sitzen also auf +/- 2/100mm, womit ich durchaus glücklich bin. Ich habe ja dussligerweise keine ausführlichen Vorher-Messungen gemacht, aber so gut war es auf keinen Fall vorher, das weiß ich noch.


    Ich werde versuchen morgen mal 123er RN von LOS zu machen, da passt der Setzstempel an die Ogive und das ist auch ne Standardmunition, wo man mal 100 Stück durchlaufen lassen kann. Die FPs muss ich ja wieder rausklopfen, weil ich noch keine gute Laborierung dafür habe^^

    Zuerst mal lieben Dank an alle für die Komplimente, das lässt das Bastlerherz gleich höher schlagen :thumbsu:

    Wirklich sehr tolle Arbeit!

    Falls du das mal als Auftragsarbeit anbietest, ich wäre ein Kunde.

    Danke, aber das als Lohnarbeit anzubieten ist eher unwahrscheinlich^^ Das will keiner bezahlen, dauert doch recht lange, und ich fürchte, dass ich für meinen Bruder die OP auch noch durchziehen muss, wenn er das mitbekommt ^^

    Mit der käuflichen Lagerbuchse zwar nochmal ein wenig günstiger, die muss ich mir aber erst noch anschauen, ist immer noch nicht da... Und die muss man ja trotzdem noch innen und außen anpassen, da wäre aber der Materialpreis interessanter.


    Evtl. auch für Dillon?

    Die müsste (und würde ich gerne) erstmal anschauen, wie das bei der gemacht ist, wie da Platz und Futter rundum ist usw.

    Kenne aber leider niemanden, der die hat und mal zerlegen lassen würde.

    Tolle Arbeit.

    Muss man schon können.

    Ist das dein Maschinenpark?

    Danke für die Blumen, hat viel Zeit und (Lehr-)Geld gekostet^^ Und wirklich gelernt hab ich das auch nicht, wir hatten nur 6 Wochen Grundlehrgang Zerspanung in der Ausbildung, aber man arbeitet sich halt was an mit den Jahren. Ein Profi würde das vermutlich in der halben Zeit machen.

    Und ja, ist ein (ehrlich gesagt kleiner) Teil meines Maschinenparks. Hab da nen Knall irgendwie :grueb:

    Zerspanungsmaschinen Nutzen und Restaurieren ist mein Haupt-Hobby, wenn auch leider recht vernachlässigt durch meine gesundheitlichen Einschränkungen.

    Aber alles nur Hobby, kein Gewerbe oder so.


    Bin heute leider nur halb so weit gekommen wie ich wollte, ist noch nicht ganz montiert (der Krups 3000 von Oma wollte auch generalüberholt werden :tiha:)

    Ich denke aber, dass es morgen nen Bericht geben sollte

    Sodele, kommend von hier:

    Wurfpassungen bei Lock & Load Pressen?

    habe ich mich die Tage mal in der Werkstatt verlustiert.


    Wie gesagt hatte der Stössel meiner Presse in der oberen Position auch ein wenig Spiel, wenn auch nicht so viel wie beim Threadstarter des oberen Themas. Ich hatte auch keine Probleme mit variierenden Patronenlängen, ehrlich gesagt, die üblichen paar Hundertstel halt. Aber mich hat das einfach prinzipiell angekäst, erst recht, nachdem ich festgestellt hatte, dass die Amis da tatsächlich ein Ei reingespindelt haben.

    Die Presse hat max. 10k Patronen gemacht, eher sogar noch deutlich weniger und wurde Anfang 2018 neu direkt aus USA gekauft.


    Zuerst wurde die Ausgangssituation gesichtet. Der Stössel läuft direkt im Aluguss, hat eine umlaufende Fettrille und wird gleichzeitig mit dem vorderen Scharnierbolzen geschmiert.

    Dazu muss man den Stössel aber auch in der richtigen Position haben beim Schmieren, darauf sollte man achten ;)

    Der Stössel muss ganz oben stehen, wenn man den Schmiernippel vorne befettet, sonst geht kein Fett in die Nut des Stössels.


    Spiel vorher:

    Die Bohrung hatte am untersten Ende in einer Richtung gemessen 7,5/100mm Spiel, 90° verdreht dazu aber 10,5/100mm Spiel!

    Am obersten Ende in der ersten Richtung 6/100mm, wieder 90° verdreht dazu 7,5/100mm.

    Der Verlauf ist gleichmäßig steigend, es sind keine groben Schnitzer drin.


    Also habe ich erstmal die Presse aufgespannt und die um +/- 4/100mm unterschiedlich hohen Bajonetteinsätze auf eine Höhe geschlichtet, weil die Presse ja auf der Fläche aufgespannt werden muss zum Ausspindeln der unteren Bohrung. Dann umgedreht und "irgendwie" sicher aufgespannt.



    Die Mitte finden ist dank richtigem Gerät kein großes Problem:



    Weil mir die Gleitpaarung Aluminium-Chrom nicht sonderlich gefallen hat, habe ich erstmal Platz für ein richtiges Gleitlager geschaffen:



    Und weil die Post nicht schnell genug war mit dem gekauften Gleitlager, habe ich dann heute halt selbst eins gemacht^^

    Ein Rohr Rotguss ergibt ein wunderbares, stabiles und langlebiges Gleitlager:



    Drehmaschine anwerfen und innen vordrehen, dann außen auf Passungsdurchmesser:



    Auf Länge abstechen und noch eine (leider nicht fotografierte) Aussparung für den Querbolzen und die Fett-Bohrung eingebracht:



    Einpressen:



    Und dann innen auf Maß ausspindeln. Ich habe ein halbes Hundertstel als Spiel vorgesehen:



    und fertig isses:




    Der Stössel hatte zwei minimale Kratzer, die man aber in so einer engen Passung direkt durch Blockieren erkennen konnte^^

    Aber ein Abziehstein hilft da schnell und jetzt sitzt der Stössel absolut spielfrei. Die Presse wird ab jetzt vermutlich auf Öl laufen, das passt einfach besser zu so einer engen Lagerung 8)


    Ich denke, dass ich morgen die Remontage machen kann, dann werde ich mal berichten, ob sich die Arbeit gelohnt hat oder einfach nur ein Bastelprojekt fürs Hobby war ;)

    Beachtet bitte, die Ausführung von MBF ist keine Serie. M. E. Ist der Schaft serienm. grösser und hat keine Querbohrung.

    D. h. der Standardmotor wäre schlechter als die Motorempfehlung aus #42. Gibt es für diese Ausf . bereits eine STL?


    Also ich habe die Base mal so geändert, dass man meinen verlinkten Motor befestigen könnte.

    https://www.ebay.de/itm/192226099504?ul_noapp=true

    Bloß wann ich mal dazu komme, das riesen Ding zu drucken, kann ich nicht sagen.

    Wenn du das testen willst, meld dich mal

    Faszinierend, ich kannte bisher nur einen Menschen, der ohne PC lebt. Und die gerät regelmäßig an ihre Beschränkungen und jammert mir dann auf Arbeit die Ohren voll, dass alles mögliche gesperrt ist und der Privatkram nicht am ArbeitsPC gemacht werden kann :tiha:

    Mit Lopo und dir sind es jetzt drei

    So viele Eingabefelder in einer App? Das kann doch nur unübersichtlich sein, meine Meinung. Ne App muss ja immer auch auf Handyscreens laufen, oder?

    Und der Überblick über die eingetragenen Werte ist (auch nur meiner Meinung nach) einer der wichtigsten Punkte bei solcher Software, da ist doch sonst schnell mal eine Änderung vergessen oder übersehen?


    Da die Frage öffentlich im Forum steht habe ich das jetzt mal als Diskussionsgrundlage gesehen, ich hoffe, das war nicht falsch? Sonst hätte es ja eine Email auch getan, nehme ich an

    Wie gesagt, Probleme hatte ich mit meiner eigentlich nicht. Ist reiner (idiotischer^^) Basteltrieb, weil meine anderen Projekte gerade alle viel Geld kosten würden ^^

    Und weils mich einfach prinzipiell stört, dass da ne Ei-Passung drin ist...

    Tatsächlich wird das aber am Schluß mit mehr Vorschub und weniger Drehzahl gefahren werden. Da kommt nämlich ein richtiges Gleitlager rein, was ich kleben möchte (falls es in 30 Jahren mal getauscht werden sollte ;)) und dafür sind grobe (=große) Oberflächen besser.

    Wenn jetzt noch das Ausgangsmaterial kommt, kanns los gehen.


    Ich würde ja zu gerne mal ne Dillon zerlegen und messen, einfach mal zum schauen, ob die was anders machen.

    Ich habe gerade mal einen VFG Filze ins Patronenlager gedrückt und dann mit Druckluft durch den Lauf geschossen. Funktioniert einwandfrei.

    Wie bei den Zapfanlagen :D

    Wenn sich aber der Filz innen dreht, wirds nicht richtig sauber. Deswegen sind die für die Zapfanlagen Kugeln (Mossgummi, kein Filz)


    Bei Längeren gehts bestimmt, die Scheibenförmigeren wirds einem vermutlich auch mal drehen. Interessante Idee jedenfalls!

    In der Regel sind es bei Waagen auch die bereits erwähnten Probleme (wenn es nicht an der Waage selbst liegt natürlich) :


    Temperaturschwankungen (vor allem durch fehlende Vorwärmzeit)

    Instabile Aufstellung oder Vibrationen, auch Luftzug

    Störstrahlung (Handys, Router und billige EVGs in Neonleuchten sind da übliche Klassiker)


    Nicht-horizontale Aufstellung resultiert zwar in abweichenden Gewichten, aber idR nicht in Schwankungen beim selben Gewicht, der Fehler bleibt konstant.


    Auch interessant, wenn auch für uns meistens nicht beeinflussend weil statische Arbeitsplätze herrschen und die Einflussgrößen winzig sind, ist zB, dass das Gewicht auch an den Höhenunterschied gekoppelt ist.

    So wiegt zB ein durchschnittlicher junger Mann mit 70kg im Keller 2,2g mehr als auf dem Dach ;) (Und ja, das läuft unter "nutzloses Wissen"):lol:

    So, oben sachte drübergeplant und umgedreht aufgespannt und ausgerichtet is das Ganze schonmal, aber ich muss noch den Wohlhaupter umbauen, der Platz in Z is bissel mau (wegen 5mm^^


    Bin ja mal gespannt, ob das einigermaßen vibrationsfrei klappt, ist schon mutig, so oben frei schwingend