Beiträge von GordonsReloading

    Die aktuelle Version ist die 2020.1710!

    Diese enthält HP38 und Winchester 231 (sind dieselben Pulver, verkauft unter verschiedenen Namen)


    Vom Import und der Verwendung von QL-Pulvermodellen zur Ladungsentwicklung wird abgeraten!

    Das mag zwar für langsamere Gewehrpulver halbwegs funktionieren, jedoch wie auch in der Dokumentation zu lesen, sind QL-Pulvermodelle prinzipiell inkompatibel!

    Neue Pulvermodelle und Updates in der Version 2020.1710

    Siehe auch: Wie Pulvermodelle entstehen und wie wichtig Messungen der Wiederlader sind


    - new: powder model "Alliant RL-22"

    - new: powder model "ADI AR2206H"

    - new: powder model "Hodgdon CFE-Pistol"
    - new: powder model "Hodgdon HP38 / Winchester 231"
    - new: powder model "Hodgdon Longshot"

    - new: powder model "IMR 4166"
    - new: powder model "IMR 4227"

    - new: powder model "Shooters World Sparta"
    - new: powder model "Shooters World Clean Shot"
    - new: powder model "Shooters World Heavy Pistol"
    - new: powder model "Shooters World Major Pistol"
    - new: powder model "Shooters World Buffalo Rifle"
    - new: powder model "Shooters World Blackout"
    - new: powder model "Shooters World AR Plus"
    - new: powder model "Shooters World Tactical Rifle"
    - new: powder model "Shooters World Match Rifle"
    - new: powder model "Shooters World Precision"
    - new: powder model "Shooters World SW4350"

    IMPORTANT NOTE: "Shooters World" powders are basically Lovex powders BUT
    based on our measurements they performing slightly different from the EU
    selled ones.. Why? - we dont no! So the "Shooters World" powder model
    calibration will be done separately! Please let us know your expierience and
    as always: please share your measurements for improvement of the models!

    - update powder model: "Alliant Unique"
    - update powder model: "Alliant RL-7"
    - update powder model: "Alliant RL-17"
    - update powder model: "Alliant AR-Comp"

    - update powder model: "Hodgdon CFE223"
    - update powder model: "Hodgdon Leverevolution"

    - update powder model: "IMR 4350"
    - update powder model: "IMR 4451"
    - update powder model: "IMR 4895"

    - update powder model: "Maxam CSB2"
    - update powder model: "Maxam CSB3"

    - update powder model: "Norma 200"
    - update powder model: "Norma 202"
    - update powder model: "Norma URP"

    - update powder model: "ReloadSwiss RS12"
    - update powder model: "ReloadSwiss RS30"
    - update powder model: "ReloadSwiss RS50"
    - update powder model: "ReloadSwiss RS60"
    - update powder model: "ReloadSwiss RS76"
    - update powder model: "ReloadSwiss RS80"

    - update powder model: "Rottweil P805"

    - update powder model: "Somchem S321"

    - update powder model: "Vihtavuori N105"
    - update powder model: "Vihtavuori N110"
    - update powder model: "Vihtavuori N550"

    Wenn du den Anfangsgasdruck auf Standard zurücksetzt und anschließend die OBT-Geschwindigkeitskalibrierung durchführst, wird es funktionieren laut den Erfahrungen die mir mitgeteilt wurden. Man muss dann nat. auch die ermittelten Koeffizienten von k und Ba übernehmen. Generell bin ich persönlich aber etwas skeptisch, da sich Solids z.T. sehr irregulär verhalten können. Wenn du Geschwindigkeiten messen kannst, wären wir an den Ergebnissen interessiert.

    Derzeit erstelle und kalibriere ich u.A. das Pulvermodell von Longshot auf basis von Messungen.

    Meiner Einschätzung nach sind die Geschosse etwas zu leicht für das Longshot, da es vergleichsweise langsam ist.

    Zudem ist die Kontaktfläche an der Hülsenwand beim 100 grain H&N augenscheinlich einfach zu gering um es sicher halten zu können.


    Laut unserem aktuellen Modell wärst du mit obiger Ladung bei ca. 1300-1400 bar und 340 m/s aus 5" Lauf aber einer eher schlechteren Abbrandrate von ca. 83%


    Ein 123-125er müsste besser funktionieren. Deine obige Ladung mit ca. gleicher Mündungsgeschwindigkeit wäre mit dem LOS-RN 123 grain bei einer Gesamtlänge von 28.8 mm bei ca. 5.8 grain Longshot (~1700-1800 bar, abbrandrate > 93%).

    nur ist nat. die Frage ab wann "longrange" denn nun als Solches bezeichnet werden "darf" von Seiten der Benchrester. In meinem Fall sind das 0.3 MOA auf 100 m sitzend aufgelegt und 0.299 MOA auf 300 m liegend aufgelegt mit 5-Schuss-Gruppe. Wenn ich mir da die Benchrest-Ergebnisliste anschaue, möchte ich jetzt nicht unbedingt meinen ich würde mich damit lächerlich machen oder das wäre eine inakzeptable Streuung, zudem ist hier die Schützenstreuung ja nunmal auch enthalten und ein soo toller Schütze bin ich nun auch wieder nicht.

    Die ungewaschenen Hülsen die ich hier verwende sind verschossene aus der S&B Schüttpackung, zudem werden die auf einer LNL-AP gebaut (Einzelprozess, handabgewogenes Pulver). Zugegeben wiege ich die Hülsen jedoch aus und gruppiere sie auf +/- 1 grain. Grundsätzlich stimme ich nat. vollständig zu, es kommt auf die Konsistenz und möglichst geringer Abweichung an, aber ich bezweifle das der Schmauch in der Hülse den großen Ausschlag gibt, ich denke der Gesamtprozess und auch das Training sind hier viel entscheidender - zumindest in meinem Fall.


    Wer seine Hülsen innen glänzend shiny haben möchte, der soll das sehr gerne machen und finde das absolut in Ordnung. Nur die Begründung mit Präzision finde ich dann doch nicht ganz so zutreffend.

    ich traue es mir fast gar nicht zu sagen, aber meine Präzisionsladungen sind ungewaschene und unpolierte Hülsen, nur mit Scotch-Brite außen bissl aufgehübscht. Kein Waschgang, kein Polieren, kein Zündlochfräsen, kein Hülsenmund-Innenputzen, nix. Bei Kurzwaffenpatronen sowieso nicht, die werden einfach neu befüllt und wenn man die fertigen Patronen einfach im sauberen Tuch rubbelt, sehen die ausreichend gut aus.


    Die Schwarzpulverpatronen jedoch werden einfach im heißen Wasser mit Zitronensäure eingeweicht, gespült und neu befüllt, fertig.

    Beste Präzision (45-70 Gov.) hier beispielsweise auch ohne fancy Zaubermittel, einfach Pulver rein, Geschoss schön mit SP-kompatiblem Fett oben drauf, fertig. Keine Filze, Plättchen oder sonstigem Spielerkram. Filze und Konsorten haben bei mir eher die Präzision drastisch verschlechtert.

    Die ganze Berechnung funktioniert doch nur für freischwingende einläufige Langwaffen, oder?
    Mit kombinierten Kipplaufwaffen ist da nix zu machen, oder habe ich da einen Denkfehler?


    PS: Gordon, hast Du eigentlich meine DEVA Protokolle bekommen? Ich hatte Sie Dir nochmal geschickt weil die Anhänge fehlten.

    Du irrst, die Theorie hat nichts mit Laufschwingungen bezüglich Laufharmonik zutun. Sie betrachtet die innere Wellenausbreitung im Rohrmaterial bezogen auf die Durchmesseränderung an der Laufmündung. Die Theorie berechnet den theoretischen Zeitpunkt bei dem der Durchmesser möglichst klein ist, was engere Gruppen durch geringeren Abgangsfehler bewirken soll.


    Ich habe mit dem OBT-Tool im Übrigen zwar die Implementation ziemlich simpel nutzbar umgesetzt, bedeutet aber nicht, dass ich mich als "OBT-believer" bezeichnen würde. Meine präzisionsladungen passen zwar auch ziemlich gut mit den OBT-Voraussagen überein, skeptisch bleibe ich trotzdem. Was tatsächlich zu funktionieren scheint ist, dass man sich langwierige Ladungsleitern sparen kann, was ja quasi auch der Sinn ist. Um eine anschließende kleinere Ladungsentwicklung für die bestmögliche Präzision kommt man aber nicht herum.

    Gesundes Neues Jahr zusammen!


    Anstatt Beiträge zu löschen die am Thema (vermeintlich) vorbeigehen, schlage ich vor das so zuhandhaben, wie es in vielen Foren auch gemacht wird:

    1. Ein Unterforum "Heilanstalt" oder vergleichbarer Name

    2. Beiträge aus dem betreffenden Thread selektieren und verschieben in das Unterforum mit Thread-Name "Rest von xyz"

    Die Frage hatte ich dir ja schon gestellt, woher hast du sein Hülsenvolumen und seine Geschossmaße?

    Falls du seine Werte nicht hast, dann finde ich deine Vorgehensweise wirklich bedenklich.

    Aber du musst selber wissen was du tust.

    Da du aber nicht kritikfähig bist und mir meine Zeit mit dir zu schade ist, so ist hier schluss!

    ein derart ignorantes Verhalten habe ich selten erlebt und außer dir interpretiert hier kein Mensch, einschließlich des ursprünglichen Fragestellers Dinge hinein die nicht gesagt wurden oder vorhanden sind. Deine unqualifizierten Vorwürfe stapeln sich, als da wären "unseriös", "fahrlässig" und "nicht kritikfähig".


    Wenn es denn eine Kritik wäre, könnte man ja darauf eingehen, nur ist hier schlicht das Problem das du dir irgendwelche Dinge zusammenspinnst die nur in deinem Kopf stattfinden. Fakt ist das ich mit meinen mir zur Verfügung stehenden Realdaten aufgezeigt habe, wie es im Vergleich damit aussieht und es ist sehr wohl klar das "nachgemessen und eingetragen" keine ausgedachten Werte darstellen. Im Ausgangspost wurden offensichtlich Standardwerte aus der Datenbank übernommen, ohne eigene Maße nachzuprüfen und einzutragen. Der durch mein Beispiel erkennbare Unterschied hat dazu beigetragen die urspüngliche Fragestellung mittels dem Hinweis "nachmessen und eintragen" zu beantworten und damit war das Thema auch schon durch.


    Vorwürfe zu produzieren, die sich auf nicht Vorhandes stützen, Gesagtes ignorieren und dann auch noch persönlich werden, sind weder eine Kritik noch ist es hilfreich.

    Es hat mich bis hierher ein wenig amüsiert, aber mittlerweile kann ich es schlicht nur noch als offensives, unreflektiertes Geschwurbel werten.

    Du hast einfach Annahmen getroffen, die seinen Komponenten nicht entspreche müssen, und das finde ich bedenklich, schliesslich können Verletzungen die Folge sein. Nicht mehr und nicht weniger.

    nun unterstellst du auch noch Fahrlässigkeit. Du gehst jetzt gefälligst ein paar Posts höher und liest meinen Post nochmal Wort für Wort. Er beginnt mit:

    So sieht das bei mir aus mit deiner Ladung, wenn man Hülsenvolumen und Geschosslänge nachmisst [..]

    dieselfalk

    Woher hast du deine Weisheit mit den 20bar Anfangsdruck?

    Aber jetzt einfach Werte so zu verändern, dass der Gasdruck passt, ist nicht wirklich seriös

    deinen Angriff kannst du dir sparen, die Absenkung auf 20 bar bewirkt hier nicht den aufgezeigten Unterschied, der Unterschied zwischen der gezeigten Simulation des TO und meines Beispiels sind das korrekte Nachmessen von Hülsenvolumen und Geschosslänge. Ich habe hierfür Realwerte genommen die mir vorliegen.


    Es soll (wie so oft) aufzeigen, dass:

    1. Eingabewerte nachzumessen sind und
    2. insbesondere bei Kurzwaffenpatronen bzw. Patronen mit geringerer Pulverladung kleine Änderungen größere Auswirkungen zeigen

    Der Anfangsgasdruck beschreibt primär, wann sich das Geschoss in Bewegung setzt und Einpressdruck in die Züge, was schlussendlich auch das Volumen des Verbrennungsraums vergrößert. Um ein Weichbleigeschoss aus einer Geradwandhülse herauszudrücken, bedarf es oftmals keiner 80 oder 150 bar. In der Regel liegen Vorgabewerte im worst-case Bereich. Bei Revolvern kommt der lange Geschossweg hinzu, wodurch sich das Geschoss bereits bewegt bevor es die Züge erreicht.


    Zur Belustigung einfach mal leere Hülse nehmen, Zündloch groß genug aufbohren, Geschoss setzen und mit Luftpistole vom Kompressor beaufschlagen. *plopp*

    In Bezug zur Berstbelastung ist der Trommelspalt übrigens ein Märchen. Der höchste Gasdruck ist nach wenigen mm Geschossweg, das Geschoss hat dann die Trommel noch gar nicht vollständig verlassen. Deshalb zeigen Zerstörungsbilder häufig Revolvercabrios mit geplatzten Trommeln, ich würd da mal vermuten, denen hat keiner gesagt, dass Druck am Trommelspalt weggeht.

    Das sind unbestätigte Mutmaßungen. Hier kann man weder Verallgemeinern, noch gibt es dafür nur eine Antwort. Wo sich das Geschoss genau befindet ist von zahlreichen Faktoren abhängig. Hier zu behaupten, das Geschoss kann sich nicht im Lauf befinden, oder den Trommelspalt passiert haben wenn die Trommel platzt, ist ziemlicher Unfug.


    Solche aus praktischen Gründen vereinfachten Simulationen wie in QL und GRT rechnen z.B. mit einen mittleren zu erwartenden Gasdruck und geben eine Abschätzung wann das ungefär stattfindet. Real hat der Druck keine absolute Position, es handelt es sich um ein Druckgefälle, d.h. der Druck am Stoßboden ist in der Regel höher als der Druck am Geschossboden.

    38special.jpg

    So sieht das bei mir aus mit deiner Ladung, wenn man Hülsenvolumen und Geschosslänge nachmisst und einträgt und "Blei" für das Gasabdichtung/Reibungsmodell auswählt. Was die errechnete Geschwindigkeit betrifft ist der Trommelspalt bei Revolvern nicht berücksichtigt. Durch den Trommelspalt kann ein Druckverlust bis zu 20% auftreten (Aussage eines Club 30 Büchsenmachers, durch Messungen über die Geschwindigkeit kann ich das bestätigen)


    Bei Bleigeschossen kann zudem der Anfangsgasdruck durchaus auch bei 20 bar liegen.

    Ja, OBT benötigt die 10% pmax Grenze als festen Startpunkt. Darauf sind die Gleichungen ausgelegt. Du kannst es so machen, dass du für OBT den Anfangsgasdruck auf z.B. den Standard von 250 bar temporär absenkst und dann mit OBT auf die Geschwindigkeit kalibrierst. Die Kalibrierung mit k und Ba ist vergleichbar mit anheben des Anfangsgasdrucks (max 4.5% Abweichung von k & Ba). Das funktioniert aber leider nur, solange die notwendige Änderung von k & Ba bei der OBT-Kalibrierung die 4.5% nicht überschreitet. Darüberhinaus wird die OBT-Kalibrierung nicht funktionieren.

    Moin Rüdiger,


    nochmal danke für die Übersendung der Messungen, ich bin erstaunt das es scheinbar trotz experimentellem Status ziemlich gut funktioniert.


    Jetzt müssen wir das nur betreffend der Eingabefelder halbwegs brauchbar hinbekommen und hoffen auf weitere Messdaten der User.

    Eine 64-Bit Version ist möglich, jedoch gibt es Kompatibilitätsprobleme unter Linux. Die 32 Bit Version nutzt Gtk2, für die 64-Bit Version wird jedoch Gtk3 verwendet.

    Gtk unter Linux ist bekannt dafür schnarchlangsam zu sein, Gtk3 setzt da noch einen oben drauf (Gtk ist offensichtlich für pixelintensives Zeichnen performancemäßig weniger geeignet). Im Vergleich: die Windows-Version unter Wine ist unter Linux schneller als die native Linux-Version!


    Dazu kommt, dass ich keine drei verschiedene Varianten parallel warten kann, das ist zeitlich nicht machbar (zwei ist schon grenzwertig bei dem Umfang). 64 Bit wird auch nicht wirklich benötigt aus technischer Sicht und eine Abwärtskompatibilität auf 32 Bit ist aktuell leider noch notwendig.