Beiträge von 45er

    Mich hat die Löschung meines Beitrags auch verwundert. Im Prinzip ging es um den neuen DAA Primer Filler. Ich habe den FA im Einsatz und würde mir, falls von mehreren Usern die Meldung kommt, dass der DAA mit beiden ZH-Größen zu 100% funktioniert auch einen kaufen. Weil eben MEIN FA mit den SP das nicht tut. Da war nix politisches oder persönliches dabei. Und wenn man in einem Beitrag nicht mehr seine Erfahrungen zu einem Konkurrenzprodukt schreiben darf, wird das Forum an Informationsqualität einbüßen. Das massgebliche Kaufkriterium für den DAA wäre für mich jedenfalls dass das Teil mit beiden Größen 100 prozentig funktioniert.

    Seit 1995 habe ich Dillon Pressen im Einsatz. Ausgetauscht habe ich bisher einen Indexerring und zwei Mal die gleiche Feder am Hülsenzuführschieber. Der Indexerring ist beim Entzündern gebrochen als ein Zündhütchen durch den Ausstosserstift (keine Dillon Matritze) wieder halb in die Zündglocke gezogen wurde und den Drehteller blockierte. Die von Dir geschätzte Bruchanfälligkeit beim Plastik ist zumindest bei mir nicht eingetreten. Aber darum geht es hier im Thema auch gar nicht. Der Joe Dalton hat einfach Pech gehabt und ein Produkt erhalten, dass so nicht beim Kunden ankommen sollte. Und wenn so etwas passiert, sollte die Firma auch zu Ihrem Fehler stehen, sich entschuldigen und die Ware ohne Widerrede austauschen. Unabhändig davon, welche Farbe die Presse hat.

    Anscheinend hast du ein Montagsprodukt erwischt. Das kann überall und jederzeit passieren. Der Umgang mit der Reklamation hat für mich nix mit Customer Service zu tun . Ich würde die Presse nicht behalten und das bis zum bitteren Ende durchziehen.Good luck!

    Dass ein enges Patronenlager präzisionsfördernd ist, ist eine Tatsache. Wenn jetzt ein Laufdurchtrieb 357 als Diameter ergibt, die fertige Patrone aber dann nicht in das enge Patronenlager passt ist das nicht funktionsfördernd. Als Wiederlader nimmt man dann einen kleineren Diameter oder quetscht die fertige Patrone mit der Crimpmatritze wieder übermäßig zusammen. Was beides wieder der Präzision abträglich ist. Meistens lässt sich eine Kompromiss-Ladung basteln. In meinem Besitz befindet sich eine 1876er CA, bei der das nicht geht. Das Patronenlager ist so eng, dass sich der Verschluss nur dann ohne Widerstand schließen lässt, wenn ich den vorderen Bereich am Hülsenmund mehrere Millimeter lang verenge. Dann ist es aber mit der Präzision vorbei, weil das Geschoss zu stark verformt wird.

    Ich habe selbst keine Sparta, kann das folglich nicht durch eigene Erfahrungen untermauern. Im Pulverdampf Forum laufen aber einige, und die haben damit eher durchwachsene Erfahrungen. Gebrochene Kettenglieder, zu enge Patronenlager werden als Beispiel recht häufig genannt

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    Bei uns im Verein ist nur einer mit einer Peters Stahl in 9mm auf dem Stand. Der werkelt allerdings auffällig oft während des Schießens am Schlitten zum Beseitigen der Ladehemmungen. Das muss nicht zwangsläufig für alle PS 9mm gelten. Die 45er laufen mit der richtigen Munition störungsfrei. Mit den teuren Ersatzteilen habe ich so etwas gemeint:

    http://www.egun.de/market/item.php?id=7524565

    Schönheit liegt im Auge des Betrachters. Mir persönlich gefällt es nicht, dass der Charly den Schlitten so zerklüftet hat um auf die 1300 Gramm Gesamtgewicht zu kommen. Da gefällt mir die Lösung vom Hans Peter Schäfer schon besser. Die oben abgebildete TM hat etwa 100 Schuss weg und bei meinem Gebot von 1800€ wurden wir nicht handelseinig. Die Waffe steht übrigens immer noch zum Verkauf. Sie ist einwandfrei verarbeitet, im direkten Vergleich zur HPS allerdings mit größeren Toleranzen.

    Eine gebrauchte TM wüsste ich sogar, nur der Preis ist dem Inno67 und wahrscheinlich jedem anderen Interessenten zu hoch:arab: