Bei sind es 7 plus eine Kalibrierfettpresse. Mit Faulheit hat es weniger zu tun, sondern mit Effizienz. 500 Patronen sind bei mir die häufigste geladene Menge. 100 Schuss drücke ich gemütlich in 10 Minuten durch die 650er oder 1050er. Bis Max Mustermann seine Presse ohne Quickchange von 357 Mag auf 45 ACP umgerüstet hat bin ich schon fast fertig mit dem Laden. Geplant war das so nicht. Es hat sich halt so einiges angesammelt seit 1992.
Beiträge von 45er
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Wer so viele Pressen hat ist nur zu faul zum Umrüsten!

Wie wahr, wie wahr🤭
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Die gibt es bei Dillon, Johannsen usw. Man kann sie aber auch ganz einfach mit dem 3 D Drucker selbst machen/lassen. Die Dateien dazu sind online verfügbar.
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Auge mal Pi würde ich 10 Minuten sagen. Ich mache das eigentlich nie, weil ich mir deswegen jeweils eine Presse für large und eine für small zugelegt habe. Halte bei Egun mal Ausschau nach gebrauchten 1050ern. Die letzte ging für 1350€ weg. Ich hätte sie mir gekauft, aber ich habe keinen Platz mehr auf den zwei Ladebänken. Eine dritte Ladebank würde die Zwischenmenschlichen Beziehungen zur Gattin erheblich verschlechtern 😂
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Die Zeit für einen Kaliberwechsel hängt maßgeblich davon ab, ob du in sogenannte Quickchange-Kits investierst. Das ist dann eine Kopfplatte bestückt mit Matrizen, Pulverfüller und Pulverwarner. Wenn die vorhanden sind liegst du mit deiner Zeitschätzung bei gleichbleibender Zündhütchengrösse ganz gut. Zum Entnehmen der Kopfplatte zieht man bei der 750er zwei Haltestifte heraus, bei der 1100er wird der Kopf abgesenkt und die große Zentralschraube am Besten mit einer Nuss und Ratsche gelöst. Dann nimmt man das Oberteil gegen den Federdruck nach oben ab. Hinten muss noch die Ratschenstange ausgehängt werden. Auf Station 1 muss der Hülsenzuführer gewechselt werden, das entfällt bei der 750er. Die Hülsenhalteplatte wird bei der 1100er durch vier kleine Schrauben befestigt, welche auch nicht besonders gut zugänglich sind. Bei der 750er ist das eine gut zugängliche Zentralschraube, die durch eine Madenschraube gesichert wird. Bereits getrimmte 223er kannst du problemlos auf beiden Pressen laden. Bei der 1100er kannst sogar auf der Presse trimmen und absaugen - entsprechende Investitionen vorausgesetzt. Als wackelig würde ich die 750 nicht beschreiben. Die 1100er ist halt für den gewerblichen Betrieb ausgelegt und das merkt man auch.
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Bei der 1100er sind die Umrüstzeiten länger als bei der 750er - insbesondere wenn auch noch der Wechsel der Zündhütchengrösse anfällt. Bei häufigem Kaliberwechsel würde ich dir klar zur 750er raten. Einstellen muss oder kann man auch mehr an der 1100er. allerdings sind solche Sachen wie die Setztiefe der Zündhütchen oder der Grad des Swaging nur einmalig erforderlich, nicht bei jedem Kaliberumbau. Die 1100er fixiert die Hülsenhalterplatte exakt mit zwei Dornen, wo die 750 nur mit einer federgelagerten Kugel positioniert. Die 1100er hat durch die Übersetzung mehr Kraft.
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Gestern konnte ich die Hämmerli 215S zum ersten Mal ausprobieren. Ich bin schlichtweg begeistert:
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Quer einschlagende Geschosse sind ein Anzeichen mangelnder Stabilisierung. Die 9mm Para ist auf Grund des Dralls sehr zickig, was die Bleihärte angeht. Ich könnte mir schon vorstellen, dass Manis Geschosse zu weich sind.
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2 grains Toleranz bei einem 200 grains Geschoss sind als gut/normal anzusehen. Bei 3 grains als Anfänger bist du gut unterwegs.
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Servus Marvin

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Das Polieren des Aufweiters sorgt für Abhilfe.
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Servus Tom

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Hast Du schon einmal über die Anschaffung einer gebrauchten Les Baer nachgedacht? Die gehen so um die 1500 € her und sind auch wertbeständig.
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Mit meinem Beitrag wollte ich nicht die PDP schlecht machen. Mit einer Sportausführung davon habe ich bereits geschossen. Es ging mir um die Aussagen zur Ransom usw.
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Weder meine HPS noch meine Les Baer haben merkliches Spiel zwischen Griffstück und Schlitten. Die Griffstückadapter der Ranson halten die Waffen ebenfalls sehr fest.
Meine Glock 21 hat schon Spiel an der ganzen Waffe - und zumindest bei mir spielt das aus der Hand eine erhebliche Rolle.
Meine Revolver schießen weder besser noch schlechter.Ein paar Mal im Jahr bin ich auf überregionalen Meisterschaften bis zur DM. Da siehst du keine Polymerpistole mit tollen Ergebnissen oder auf den vorderen Rängen in den Präzisionsdisziplinen. Und der Spaß stellt sich bei unzureichenden Ergebnissen auch nicht ein.
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Magnumzündhütchen sind noch härter. Large Pistol reicht allemal für die genannten Pulver. Die Geschosse sind selbstgegossene Keith aus einer Lymankokille. Beschichtet habe ich sie mit Hi-Tek, Diameter 430.
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Servus Smithi, mit N110 wirst du keine Scheibenladung hinbekommen. Für BDS Faktorladungen mit gut 300 m/s werden gerne 3N37, N340 oder Hodgon Longshot verwendet. Deine Zündversager kommen wahrscheinlich von lahmen oder Tuningfedern um das Abzugsgewicht zu senken. Federal sind sehr weiche Zündhütchen , aber momentan rar und teuer. IMG_0002.png6b6cdafa-59bb-46cc-ad4f-79a69aaf1e3f.jpeg
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Servus Andi

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Bei 325 m/s hätte ich keine Bedenken. In meiner 9 mm Para verlade ich 5,5 grains 3N37 und die bringt gemessene 386 m/s mit einem 127 grains HP aus dem 6 Zoll Lauf. Es sind auch keine Überdruckanzeichen vorhanden.