Beiträge von ArcticWolf

    Schon wieder so ein „legaler“ Klappspaten, der uns allen an die Karre fährt. :krat:<X

    Wobei ich der Berichterstattung irgendwie nicht glaube, im Ausland berichtet man da deutlich neutraler (suspect shooting).

    Heute Nacht wurde irgendwo geschrieben, er sei Jäger ... seit 9:49 heute ist er Sportschütze.


    Unabhängig davon ist das eine Reaktion (von Verwirrten, Irren, Idioten) auf unseren aktuellen politischen Kurs ... ich frage mich, wo das noch hinführen soll.

    Für mich ist das ein Amoklauf eines Vollidioten, der schon längst hätte auffallen müssen ... alles andere ist politischer Aktivismus.

    Die Colt 1908 Pocket Hammerless im Polizeieinsatz:


    The man in the photograph who is not in uniform is Alfred P. Lane, Olympic shooter and gold medalist. Lane was hired by the New York City Police Department (NYPD) in 1914 to train police officers how to shoot with the new semi-auto Colt 1908 Pocket Hammerless .380 caliber pistols. Photo is dated March 16, 1914.


    Servus Michael,


    ich nutze auch schon seit Jahren diese Ladung - ich halte damit die 8, obwohl ich alles andere als ein guter Pistolenschütze bin, mir liegen Langwaffen mehr.

    Feder habe ich in allen meinen 1911ern die Standard 16lbs, nur eine zickte da rum und hat eine 15lbs bekommen.


    Ich habe Dir einfach mal einen Screenshot von meinen Ladedaten gemacht, da kannst du alle Details sehen.



    45.jpg


    Nutzung natürlich auf eigenes Risiko und ohne jegliche Gewähr.

    Inoffizielle Lesefassung der dritten WaffG Novelle


    Hier nun die erste, inoffizielle Lesefassung des neuen WaffG, wie es voraussichtlich zum Tragen kommt.

    https://german-rifle-association.de/category/aktuell/


    oder als PDF Dokument

    https://german-rifle-associati…/GRA-Neues-WaffG-2020.pdf


    Hier kann sich jetzt jeder über die anstehenden Änderungen im neuen Gesetzestext informieren - das noch Änderungen vorgenommen werden oder die Ablehnung

    des Gesetzes durch den Bundespräsidenten erfolgen könnte, ist relativ unwahrscheinlich.

    Somit ist davon auszugehen, das diese Lesefassung so endgültig verabschiedet werden wird - Bundestag und -rat haben ja bereits am 13. und 20.12.2019

    entsprechend entschieden.

    Waffenrechtsverschärfung noch dieses Jahr (20.12.2019) im Bundesrat zur Entscheidung !!!


    Die Regierung/der Bundestag will anscheinend unter allen Umständen und allen verfügbaren Mitteln das neue Gesetzt heimlich noch vor

    Jahresende 2019 durchboxen.

    Auffällig war schon die Fristlegung zum 03.01.2020 bei der Übergabe an den Bundesrat - der Bundesrat bescheidet jetzt also in seiner letzten Sitzung am 20.12.2019 über das Gesetz ... anschließend gehen Bundesrat und -tag in Weihnachtsferien und dann ist die theoretische Einspruchsfrist auch schon um.

    Was unsere Regierung da treibt, kann man m.M.n. nur noch als ganz linke Tour bezeichnen.


    Top 41Waffenrecht

    Foto: Handfeuerwaffe und Messer

    © Foto: GettyImages | vzwer

    1. Inhalt
    2. Ausschussempfehlung

    Inhalt

    Bundesrat entscheidet über Änderungen im Waffenrecht

    Der Bundesrat entscheidet am 20. Dezember 2019, ob er Änderungen im Waffenrecht zustimmt. Der Bundestag hat sie am 13. Dezember beschlossen.

    Waffen zurückverfolgen

    Das Gesetz setzt in erster Linie eine EU-Richtlinie um, die die Kennzeichnungsanforderung für Schusswaffen und deren wesentliche Teile erweitert. Außerdem verpflichtet sie die Mitgliedstaaten sicherzustellen, dass alle Schusswaffen und ihre wesentlichen Teile zurückverfolgbar sind. Waffenhändler und -hersteller müssen deshalb künftig den Waffenbehörden unverzüglich sämtliche Transaktionen anzeigen, die Bestandteil des Lebenswegs einer Schusswaffe sind.

    Ausbau des Nationalen Waffenregisters

    Diese Transaktionen müssen nach der Richtlinie im Waffenregister eingetragen werden. Der Gesetzesbeschluss baut das Nationale Waffenregister deshalb entsprechend aus. Außerdem führt er eine Anzeigepflicht für unbrauchbar gemachte Schusswaffen ein. Bestimmte große Wechselmagazine sowie Schusswaffen mit fest verbauten großen Ladevorrichtungen werden verboten.

    Bundestag hat Anregungen des Bundesrates aufgegriffen

    Der Bundestag hat den ursprünglichen Gesetzentwurf der Bundesregierung an einigen Stellen ergänzt. So hat er unter anderem beschlossen, dass der Bedürfnisnachweis für Waffen künftig alle fünf Jahre überprüft wird. In begründeten Einzelfällen kann die Behörde das persönliche Erscheinen des Antragstellers verlangen. Letzteres geht auf eine Forderung des Bundesrates zurück.

    Erleichterungen für Sportschützen

    Für Sportschützen gelten beim Bedürfnisnachweis Erleichterungen: Sie müssen die Folgeprüfungen nach der erteilten Erlaubnis nicht mehr für jede einzelne Waffe, sondern nur noch je Waffengattung erbringen. Nach zehn Jahren genügt der Nachweis der fortbestehenden Vereinsmitgliedschaft.

    Kontrolle durch Verfassungsschutzbehörden

    Zudem hat der Bundestag eine Regelabfrage der Waffenbehörden bei den Verfassungsschutzbehörden eingeführt. Damit hat er ein weiteres Anliegen der Länder aufgegriffen, die wiederholt eine solche Regelanfrage gefordert hatten. Durch die Regelabfrage soll sichergestellt werden, dass Extremisten nicht in den Besitz von legalen Waffen kommen. Auch der nachträgliche Entzug der Erlaubnis ist möglich, wenn erst später deutlich wird, dass der Erlaubnisträger nicht die erforderliche Zuverlässigkeit besitzt. Mitglieder in einer verfassungsfeindlichen Vereinigung gelten künftig per se als unzuverlässig.

    Länder können Messerverbote aussprechen

    Darüber hinaus ermöglicht es der Gesetzesbeschluss den Ländern, an bestimmten Orten Waffenverbotszonen einzurichten, in denen auch das Tragen von Messern untersagt ist. Voraussetzung für das Verbot ist, dass die Messer eine feststehende oder feststellbare Klinge mit einer Klingenlänge über vier Zentimeter besitzen. Ein solches Verbot kann künftig auch an öffentlichen Plätzen ausgesprochen werden, die besonders frequentiert sind. Bislang greift das Waffenverbot nur für solche Orte, die als kriminell gelten. Ein ähnliches Messerverbot hatte der Bundesrat bereits 2006 gefordert (siehe BR-Drs. 233/06 (B)).

    Stand: 13.12.2019

    Drucksache: Drittes Gesetz zur Änderung des Waffengesetzes und weiterer Vorschriften (PDF, 419KB, nicht barrierefrei)


    Quelle: https://www.bundesrat.de/DE/pl…ndesrat-kompakt-node.html

    ArcticWolf

    Kurze Antwort auf deinen langen Beitrag. Wenn du das doch alles weißt und auf der Seite der Leute bist, die gea**** werden, speziell dein Vater der alles abgeben sollte, ergibt sich für mich nur eine Frage: Warum hast du dem Mann nicht aufs Pferd geholfen, damit er NICHT alles abgibt???? Verstehe ich jetzt in dem Zusammenhang überhaupt nicht.

    Du hast die Kenne (glaub ich jetzt mal), einen RA zu engagieren und dem schlimmen Sachbearbeiter paroli zu bieten wäre doch kein Problem gewesen, wenn das alles so fadenscheinig war, doch erst recht, oder? Der Mann hätte nur unterschrieben und du hättest ihn vertreten.


    Aber zum Kampf gegen Bürokratien, speziell Waffenbehörden kann ich nur sagen da gibt es sonne und sonne. Nicht alle haben Plakate an der Tür wie der von dir beschriebene Typ. Und wenn die Jungs und Mädels auf solchen Behörden nicht blöd sind, gehen die genau so weit wie sie können. Du als Bürger der sich wehrt, hat was ganz wichtiges gegen sich, die Zeit und hinter den Sachbearbeitern steht erst einmal eine ganze Behörde. Ich kenne einige Leute die es satt haben sich gängeln zu lassen, Prozesse aber dennoch sein lassen, weil sie das Ende vielleicht gar nicht mehr erleben. Diese Leute immer hinzustellen als wären es luschen finde ich weder nett noch fair.


    Hast Du meinen Beitrag aufmerksam gelesen? Die Antwort, warum mein Vater nicht mehr wollte, ist dort im Klartext zu lesen.


    Handelst Du gegen den Willen Deines Vaters?


    Zum Thema Prozesse habe ich auch auf etwas hingewiesen - vielleicht solltest du es Dir mal durchlesen, dauert nur wenige Stunden und ist fast Klartext.


    Ich habe vor vielen Jahren auch mal in diesem Kreis gewohnt und mich schon damals erfolgreich gegen die Behörden dort zur Wehr gesetzt ... es war allerdings für mich kein Verlust, von dort weg zu ziehen.

    das geht hier bei der Behörde ganz ratz fatz. z. B. eine zuviel innerhalb des Zeitraumes von 6 Monaten gekauft und bumm. Dafür bist DU verantwortlich!

    Zuverlässigkeit in Frage gestellt und wenns doof läuft, werden erst mal alle einkassiert. Da sind die schneller bei dir als du wieder zu Hause bist!


    In einem anderen Fall wegen Bedürfnis musste der Eigentümer die zur Sicherstellung bei einer Stelle seines Vertrauens einlagern und darf erst mal 12 Monate fleißig trainieren gehen. Dann erfolgt wieder die Freigabe. Hat nix mit Enteignung zu tun!

    Für Deinen Wohnort ist auch der Kreis Recklinghausen zuständig - dessen Sachbearbeiter bekannt für seine eigene Auslegung der Vorschriften ist.


    Vor 8 Jahren hatte da der zuständige Sachbearbeiter auch ein großes Plakat an der Tür hängen auf dem stand "Waffen gehören nicht in private Hand".

    Besagter Sachbearbeiter sorgte auch mit fadenscheinigen Argumenten dafür, das mein Vater - nach fast 40 gesetzestreuen Jahren Jagd und Sport - seine sämtlichen Waffen innerhalb von 4 Wochen abgeben musste. Dieser Bescheid wurde ihm freundlicher Weise zu Weihnachten übersendet.

    Mein Vater hätte sich dagegen zur Wehr setzten können, hatte aber mit fast 70 Jahren keine Lust mehr dazu, da er die jahrelangen "Sticheleien" dieses SB nicht mehr ertragen konnte ... er ist also selber Schuld am Verlust.


    Ungeachtet dessen sei gesagt, das der Kreis Recklinghausen NICHT gesetzeskonform vorgeht sondern nach seinem eigenen Gutdünken.

    In Deinem ersten Beispiel heißt der Grund "ErwerbsstreckungsGEBOT" (nicht Verbot !!!) - aus dem Namen der Vorschift geht bereits hervor, das die Behörde entscheidet ob Du die Waffe z.B. bereits nach 5 Monaten eingetragen bekommst statt nach 6 Monaten. Bei einem GEBOT entscheidet die Behörde (sogenannter KANN Paragraph) , nur gegen ein VERBOT ist man machtlos.

    Außerdem gibt es zu dem Thema auch wenigstens 5 rechtskräftige Urteile, das sich das Erwerbsstreckungsgebot NICHT auf die gelbe WBK bezieht !!!


    D.h. vor Allem, das Du in KEINEM Fall die Zuverlässigkeit verlierst, wenn du Dich mal verrechnest - im schlimmsten Fall muss die Waffe halt so lange beim Händler/Verkäufer liegen bleiben, wenn die Behörde hier nicht freundlicher Weise ein paar Wochen vorher einträgt (ist mir übrigens zum Anfang auch schon mal passiert, da hat die Behörde eben nach 5 Monaten den Eintrag gemacht und mir auch erklärt, warum sie das darf).


    Dein zweites Beispiel erschließt sich mir nicht - eine Waffe für die ich kein Bedürfniss habe, kann ich nicht kaufen und eintragen lassen. Sollte es sich um eine bedürfnisfreie Waffe für die gelbe WKB handeln, siehe den ersten Teil meiner Antwort.


    Wenn sich die Schützen derart von einer Behörde gängeln lassen und diese nicht verklagen und eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den fraglichen Sachbearbeiter einleiten, dann seid ihr selber Schuld - ich würde eine Dienstaufsichtsbeschwerde nach der anderen schreiben. Hat übrigens auch den netten Vorteil, das der Beamte/Angestellte gegen den die Beschwerde eingereicht wurde, Deine Anträge und Vorfälle nicht mehr bearbeiten darf. Hier gilt das Verwaltungsrecht, das solltest Du Dir mal gut durchlesen ... und keine Panik, es ist kurz, übersichtlich und einfach verständlich - man glaubt es kaum, es stammt nämlich noch aus preußischer Zeit.

    NRW Behörden glauben bis heute, das es ihre Aufgabe ist den Bürger zu ärgern ... die glauben auch, der Bürger sei für die Behörde da, statt umgekehrt.

    Sorry, aber was soll den dieser kleingeistige Kommentar?

    Ich darf nicht mehr mit meinem Förmchen spielen, also darfst Du auch nicht mehr mit Deinem spielen?

    Genau dieser Kleingeist und die Feigheit sowie Ignoranz der Schützen und Verbände haben uns in dieses Chaos gestürzt, ebenso wie die Politikverdrossenheit

    und die Wahlverweigerung.

    Wir haben hier die Quittung erhalten für unser Auftreten und unsererm nicht vorhandenen Zusammenhalt - komm mir jetzt ja keiner mit dem Argument, der Staat hat immer durchgesetzt was ihm passt ... dann müssen wir eben auf die Straße gehen, überall aktiv werden.

    Dieses lächerliche Gesetz betrifft nicht nur uns Legalwaffenbesitzer ... diesmal betrifft es fast jeden einzelnen Bürger - und wieder werden unbescholtene Bürger zu Kriminellen erklärt, nur weil sie im Besitz der falschen Gegenstände sind (z.B. Salutwaffen) oder in Zukunft unbewusst oder unbedach an einer falschen Stelle mit einem Taschenmesser erwischt werden. In Zukunft darf ich ja nicht mal mit einem Taschenmesser (obligatorisches Schweizer Offiziersmesser) in der Hosentasche in einen Zug steigen aus Angst, irgendwo in eine mir nicht bekannte Verbotszohne zu geraten ... lachhaft.

    Sorry Leute - aber was unsere Regierung da treibt, ist ein absolutes No-Go ... das ist meine Meinung zu dem Thema.

    Ich muss jetzt doch mal eine ganz dumme Frage stellen:


    Der Bundestag besteht z.Zt. aus 709 Mitgliedern.

    Zur Beschlußfähigkeit heisst es "Der Bundestag ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder im Sitzungssaal anwesend ist."

    Weiter heißt es zur Beschlußfähigkeit: "

    Vor Beginn der Abstimmung kann die Beschlussfähigkeit von einer Fraktion oder von anwesenden fünf Prozent der Abgeordneten angezweifelt werden. Wird sie auch vom Sitzungsvorstand nicht einmütig bejaht, ist in Verbindung mit der Abstimmung die Beschlussfähigkeit durch Zählen der Stimmen festzustellen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen zählen dabei mit.

    Ist der Bundestag beschlussunfähig, hebt der Sitzungspräsident die Sitzung auf. Wurde namentliche Abstimmung verlangt, so bleibt dieses Verlangen trotz Sitzungsaufhebung in Kraft."


    Ich kann zwar nicht so präziese schätzen wie Claudia Roth ... aber nach 354,5 Mitgliedern sah es in dem Video NICHT aus.

    Weiter vermisse ich die erforderliche Feststellung seitens der Vorsitzenden.


    Ich stelle daher mal ganz provokativ die Frage, ob die Lesungen und die Abstimmungen zur dritten Waffenrechtsnovelle überhaupt gültig ist !?!


    Persönlich kann ich nur anmerken:

    außer einer beschämenden FDP hat hat nur die AFD sehr treffend und im Klartext argumentiert ... ausgerechnet !!!

    Und später wird sich wieder über einen "Rechtsruck" in der BRD beschwert ... man treibt den Wähler ja fast schon mit der Peitsche in diese Richtung, merken das diese Voll-Honks eigentlich nicht?