Beiträge von ArcticWolf

    Ich benutze seit 2 Jahren die Chargemaster Lite und bin wirklich sehr zufrieden - noch nicht ein einziges mal eine Fehlwiegung oder

    sonst irgend ein Problem. Die Waage arbeitet recht schnell.


    Alternativ würde ich die Lyman GEN 6 empfehlen, von der Hornady würde ich die Finger lassen.

    Bei meinem ist Solar Basic eingebaut.


    https://www.tresorschloss.de/d…funktionen-1-benutzercode

    Das ist auch in meinem KW Tresor eingebaut - unmittelbar nach dem Kauf vor 8 Jahren gab es Probleme mit der Tastatur,

    sie wurde schnell und kostenlos ersetzt ... der Austausch war binnen einer Minute erledigt - seitdem arbeitet der Tresor mit seinem Elektronikschloß ohne jegliche Probleme.

    Ein Schloß, welches inzwischen 10 Jahre oder mehr auf dem Markt ist, kann man schon vertrauen.

    Ich habe keinen Grund, mich zu beschweren.

    ...

    Allerdings bieten die keine Abholung ab Verwendungsstelle und Neuanlieferung auch nur bis Bordsteinkante...

    Dort wird auch Transport bis "Verwendungsstelle" (Aufstellungsort) angeboten.

    Wenn du das bei der Bestellung nicht ausgewählt und bezahlt hast ... musst du selber schleppen - ansonsten MUSS das der Lieferant übernehmen.

    Du hattest doch geschrieben, das Du den Uniflow mit dem KLEINEN Einsatz nutzt - der Link ist der große Einsatz.

    Was ist jetzt korrekt?


    Weitere Fragen:

    - Pulverfüllstand?

    - Pulverdach?

    - auch mal wirklich mit N140 ausprobiert?

    Bei mir lief N110 für die .357 Mag auch ERHEBLICH besser als N140 für LW ... seit Umstieg auf D037.1 bin ich die Sorge los

    Am Ende der Stunde sind dann 250-300 .223er gemacht. Ich glaube nicht, das dein RCBS Chargemaster die Hälfte davon in einer Stunde abwiegen kann.

    Kann sie, sei beruhigt :) - meine 150-160 Murmeln bei .223 bekomme ich auch hin auf die Art ... ganz ohne Hektik.

    Und ob Zwiter oder nicht - es funktioniert einwandfrei und meinen Wünschen entsprechend.


    Jedenfalls sind meine Murmeln weder genauer noch ungenauer als Deine "in Ruhe und Entspanntheit" auf einer Single Stage Presse handgedengelten.


    Aber es gibt ja unterschiedliche Philosophien - und das ist gut so ... jeder so, wie er es persönlich für korrekt hält.

    Zum laden auf einer Mehrstationen Presse?

    JA - ich hatte mein Workaround ja schon in einem anderen Thread beschrieben - ich bin großer Fan der LEE Classic Turett (weil sie universell und nicht nur als teilprogressive Presse einsetzbar ist).


    Nachdem die Hülsen fertig vorbereitet wurden (separate Arbeitsschritte, die aber auch mit der Turett erfolgen),

    wird in Station 1 Kalibriert und Zünder gsetzt, in Station 2 wird manuell das fertig abgewogene Pulver eingefüllt (Füllmatrize mit Trichter),

    Station 3 Geschoß setzten, Station 4 Factory Crimp.

    Bis ich wieder bei Station 2 angekommen bin, hat die Chargemaster mir meine exakte Ladung aufs Körnchen genau vorberetet und ich brauche das Pulver nur in den Trichter zu kippen - dann geht alles von vorne los.


    Ich kann somit Präzisionsmunition auf einer teilprogrssiven Presse in kurzer Zeit herstellen und bin bei Kurzwaffenmunition nicht viel langsamer als Kollegen mit einer vollprogressiven Presse - genau darum liebe ich die Turett ... und Langwaffe geht bis 30-06.

    Ich werde morgen interessehalber mit dem kleinen Einsatz 13gn ausprobieren, bei 39gn mit dem großen Einsatz sollte die Abweichung naturgemäß größer sein.


    Da der Threadersteller Ladungen für .308 erstellen möchte, sind 13gn uninteressant.

    Hier sind Ladungen von 44-49gn N140 gefragt !!!


    Äpfel mit Birnen vergleichen bringt nichts, nur damit man irgendwie eine schöne Differenz erreicht.

    Da bin ich mit meinem RCBS (altes Uniflow mit Standartzylinder) im Handbetrieb (also solo stehend) nicht hingekommen, da waren bei mir bis zu 1,6gn Differenz - was sich auch in etwa mit den Tests deckt bei N140. Da war selbst das billige LEE genauer (0,6gn Differenz).

    Ich wäre mit einer Abweichung von 0,2gn zufrieden gewesen - Deine Abweichung ist ein absoluter Traum ... ich will Deinen Pulverfüller haben ... Deinen, nicht irgendeinen anderen RCBS Uniflow ;)

    Ich staune, was bei euch alles angeblich funktioniert im Automatikbetrieb bei N140 - in Wirklichkeit funktioniert GAR NICHTS.


    Die Frage ist hier nicht, welcher Pulverfüller im Allgemeinen gut arbeitet, sondern welcher mit GROBEM STÄBCHENPULVER arbeitet.


    0,4gn Abweichung ... selbst wenn ich die je konstant erreicht hätte, wäre mir das viel zu ungenau - da kann ich auch gleich einen LEE Meßlöffel nehmen,

    mit denen bekomme ich tatsächlich auch 0,5gn Differenz hin und die kosten 14€, nicht 140 oder mehr.


    Ich hatte RCBS, 3 verschiedene LEE und den Hornady persönlich im Einsatz, zusätzlich diverse (auch hier mehrfach benannte) Tests gelesen und das

    Resumee ist überall das gleiche - halbwegs funktioniert hat bei mir der LEE Perfect (manueller Pulverfüller) und laut Tests der bereits genannte Lyman Nr. 55 (ebenfalls manueller Pulverfüller) - mit Automatik (hülsenaktiviert) funktioniert definitiv nichts.


    Die von mir empfohlene RCBS Chargemaster Lite ist das gleiche automatische Pulverfüllsystem wie von lucas-h empfohlen, jedoch ohne Speicherdatenbank - kostet somit "nur" um 300€, statt satte 500€. Alternativ und eben so gut wie die RCBS ist auch das Lyman Gen6 System ... oder eben manuell ticklern.


    Wenn hier tatsächlich jemand mit einem hülsenaktiviertem Pulverfüller N140 mit konstant max. 0,2gn Abweichung läd, soll er uns das beweisen und sein Geheimnis verraten - ich würde dafür sogar was bezahlen ^^

    Der


    Die einzig HALBWEGS funktionierenden Pulverfüller für grobes Stäbchenpulver sind Lyman Nr. 55 und LEE Perfect Powder Measure

    - die muss man aber manuell bedienen. Für Automatik wüsste ich keinen einzigen.

    Natürlich "hakeln" sie etwas, da sie die Stäbchen brechen müssen.


    Ich bin auf die automatische Pulverwaage RCBS Chargemaster Lite umgestiegen aus diesem Grund.

    Cal. .32 ACP, 1896 von J.M. Browning entwickelt, produziert von 1900 bis 1912 in ca. 725000 Einheiten durch FN Belgien

    Mit dieser Pistole zusammen entwickelte J.M. Browning auch gleichzeitig die Patrone Cal. .32 ACP (7,65 mm).


    1897 erhielt FN von Browning das Recht, Feuerwaffen von Browning in Europa zu bauen und zu vermarkten. Die FN 1900 war der start dieser Zusammenarbeit, daher wird

    die FN 1900 auch häufig als Browning No.1 bezeichnet.

    Die Waffe wurde im März 1900 bei der belgischen Armee eingeführt, viele andere europäische Länder führten die Waffe ebenfalls bei Armee und Polizei ein.


    Eine interessante Konstruktion, bei der sich die Schließfeder in einem separaten Rohr über dem Lauf befindet und der Lauf somit tief und im Schwerpunkt der Waffe liegt, was zu sehr guten Zweitschuß

    Eigenschaften führt. Die Waffe ist hahnlos und hat ein Schlagbolzenschloß.

    Insgesamt ist die Waffe mit sehr wenigen Teilen sparsam aufgebaut.

    Bargeld geht beim LV5 nicht. Deshalb überweise ich und lege den Beleg bei. Dauer meist 4-5 Tage dann ist die Befürwortung da.

    Genau so kenne ich es auch beim BDS LV8 - steht auch so in der Hilfe zum Bedürfnissantrag:


    7. Bearbeitungsgebühr

    Für die Bearbeitung eines Antrags (pro Vorgang) wird eine Gebühr von 20 € erhoben. Die Gebühr ist auf das Konto des Bund Bayerischer Schützen e.V. IBAN: DE22 7606 9564 0000 0030 50 bei der Raiffeisenbank Oberferrieden-Burgthann BIC: GENODEF1BTO bei Antragstellung einzuzahlen. Als Vermerk muss der Name des Antragstellers, sowie das Kennwort WB-Gebühr angegeben werden, ansonsten kann die Einzahlung nicht richtig zugeordnet und der Antrag unter Umständen nicht bearbeitet werden.

    Bearbeitungskosten korrekt und zuordnungsbar überwiesen?

    BDS ist eigentlich binnen einer Woche fertig - allerdings bleibt ein Antrag so lange liegen, bis die Bearbeitungsgebühren nachgewiesen sind.

    Ggf. mal höflich nachfragen, wo das Problem liegt.

    Unabhängig von Dokumentationen reden wir hier über eine Ladung, die nach Herstellerangaben und Ladeleiter erstellt und berechnet wurde und bisher als "extrem schlapp" galt, jetzt aber plötzlich 600bar höher liegt - das ist kein Pappenstil - sonstige Berechnungen stimmen ja auch mit QL überein.

    Bei diesem Pulver habe ich also ganz schnell eine Ladung, die bisher absolut im Grünen Bereich war plötzlich im Roten Bereich angesiedelt.


    Ich will hier nicht behaupten das QL besser oder richtiger berechnet oder die bessere bzw. schlechtere software ist - ich will nur verhindern, das mir meine Wumme um die Ohren fliegt - und aus diesem Grunde sollten alle existenten Softwares und Tabellen in etwa das Gleiche behaupten.

    600 bar Druckdifferenz sind in meinen Augen nicht zu tolerieren.


    QL Pulvermessung für das Lovex DO37.1 soll aus 2001 sein, GRT`s Messung taufrisch aus 2019 - hier ist definitiv der "Fehler" zu suchen.

    Gleiches gilt für die Datierung der Pulvermessungen aller meiner anderen Rezepte ... und da passen die Rechnungen zwischen den Softwares.

    Daher meine Frage: ist es theoretisch tatsächlich möglich, das hier die Pulvermeßdaten derartig voneinander abweichen?

    Sollte das der Fehler sein, so müsste bei jeder Software die Pulvermessungen kontinuierlich neu erfolgen.