Beiträge von Win

    Lapua und Norma sind aber nicht ganz so schlimm wie z. B. winchester, RWS oder PPU. Deren Zündlöcher sind schon derbe "durchschossen".

    Schau halt mal rein in Deine neuen Hülsen. So lange sie neu sind kannst das ganz gut erkennen; nach dem 1. abfeuern nicht mehr...

    Sooo schlecht sind S&B Hülsen ja auch nicht.

    Wenn man die Zündglocken einmal bearbeitet hat, sind die eigentlich ganz ok.

    Der Preisunterschied zwischen S&B und Norma / Lapua ist nicht, weil S&B genau so gutes Hülsenmaterial hat!

    Fakt ist, daß der Kupferanteil bei S&B (und etlichen anderen Hülsenherstellern) eben ziemlich gering ist, was bedeutet, daß das Hülsenmaterial spöder ist und daher nicht so gut zu bearbeiten ist und eher zum reißen neigt.

    Hatte so was ähnliches mit neuerem MaSa von RCBS auch. Kann auch sein, daß der Vorbesitzer ein "ausgelatschtes" Patronenlager hatte und die Hülse stark gedehnt wurde.

    Davon ab ist S&B nicht das optimale Hülsenmaterial. Dann schon lieber Lapua oder Norma, ohne Reklame machen zu wollen... :/

    Moin,

    ich suche einen RCBS Matrizensatz, gebraucht oder neu, von RCBS oder Lyman, im Kaliber .40-60 Winchester.

    Wer so einen MaSa anzubieten hat bitte melden, auch gern per PN.

    nach 2 Rockchucker und einer Redding Big Boss seit 1986 kaufte ich 2014 eine Präzipress. Beste und präziseste Presse, die man für Geld kaufen kann!

    Nach diversen 1.000 geladenen Patronen bekam diese Presse etwas seitliches Spiel.

    Ich schrieb an den Hersteller. Der antwortete prompt, ich solle die Presse einschicken; ausgeschlagene Teile werden kostenlos ersetzt!

    Ich würde diese Presse immer wieder kaufen. Schon die kleinste Ausführung wird in 3 Buchsen (statt nur einer Führung bei RCBS, Redding und diversen anderen Pressen) geführt; die Großen sogar in 4.

    Einen Fehler machen meiner Meinung nach aber alle Hersteller: statt den Hebel rechts bzw. links anzuschlagen sollten dieser eher mittig montiert werden; das würde seitliches Spiel reduzieren!

    Jo, geht los; hier die Bilder:


    Das heiße Bienenwachs/Fett-Gemisch wird oben eingegossen. Nach dem erkalten drehe ich die Scheibe auf die Gewindestange. Dann drehe ich den Außenzylinder aus dem Gewinde und ziehe ihn über die Scheibe ab. Danach entferne ich die Scheibe und kann dann die fertige Kalibrierfettstange von der Gewindestange runter ziehen.

    habe auch die RCBS Lube-A-Matic. Kalibriert und fettet in einem Arbeitsgang. Die Presse habe ich automatisiert mit einem Luftdruckzylinder, der über Kompressor Luft bekommt. Drücke so nur eine Taste zum runter-fahren und wenn ich die loslasse fährt das Geschoß wieder hoch. Kraftsparend... :thumbsu:

    Habe aber auch schon mal nur kalibriert, ohne zu fetten und die Geschosse danach moly-beschichtet. Flogen ebensogut

    schieße ich seit Jahrzehnten. Jahrelang 167 grs in meiner Tikka Continental, in meiner letzten, einer Rem. 700 Long Range in 175 grs und in meiner jetzigen, M1903-A3 beide, das 155 grs und das 175 grs. Top-Präzision! Im Laufe der Jahre aber auch fast unverschämt teuer geworden!!!!

    O M G :krat:! Experimentiert Ihr noch oder schießt Ihr schon?!

    Wenn ich hier so lese, was einige User mit deren Matrizen und Waffen anstellen frag´ ich mich, was ich all die Jahre "falsch" gemacht habe?! KW-Hülsen braucht man nicht fetten; mache ich trotzdem, weil der Kalibriervorgang dann mit weniger Kraftaufwand betrieben werden kann. Da die Schicht aber soo dünn aufgetragen wird bei meiner Methode wische ich die auch nicht ab, sondern stecke die so wie sie sind in die KW´n. und auch Winchester. Wenn man 1.000 Stück drückt merkt man irgendwann die Knochen. BTW, ich bin 63 und lade seit 33 Jahren. Habe bestimmt mehrere 100.000e geladen, sowohl Lang- als auch Kurz in etlichen Kalibern.

    Langwaffenhülsen werden generell gefettet. Sonst kann man sich gleich einen Matrizenretter bauen oder kaufen.

    Matrize sitzt beim Kalibriervorgang BÜNDIG auf dem Hülsenhalter. Alles andere, was beim Wiederladelehrgang erzählt wird, ist QUATSCH, von wegen halbe Umdrehung wieder zurück.

    Hat den Sinn, daß man die Schulter somit auch etwas zurück drückt. gerade bei Waffen mit engen Patronenlagern und erst recht bei SLB´n ist das wichtig.

    Randpatronen, wie 6,5x57 R, 7x57 R, 8x57 IRS usw. sollte man generell 3x, jeweils um 120° versetzt, kalibrieren, damit sich eine KLB ohne Probleme schließen läßt.

    Für weitere Fragen und Anregungen einfach schreiben, auch gern per PN.

    Dunkelschwarz: da hast Du recht. Brenneke z. B. läßt seine Hülsen bei Sellerie u. Blumenkohl fertigen, wie ein Insider mal verlauten ließ.

    Und wenn man dann Brenneke-Mun kauft für horrendes Geld und bei erstmaligem kalibrieren der Hülsenmund einreißt fragt man sich zu recht, ob man das viele Geld für die Fabrikmun nur für den Namen zahlt... :cursing:

    Das kann ja nicht Sinn der Sache sein, daß ich eine Waage 24 Std. vorher einschalten muß, wenn ich die benutzen will.

    Wenn ich wiegen will dann in dem Moment wenn ich sie brauche.

    Hatte die Lyman 1200 DPS 3 elektronische Waage für damals 270,- € neu gekauft. Kalibriert und dann ein paar Probeladungen ausgeworfen, welche auf meiner RCBS 10-10 nachwog. Ergebnis: alle mit zum Teil sehr großen Abweichungen!

    Hab´ das Teil wieder eingepackt und zurück geschickt.

    Wiege daher, wie seit 1986, mit RCBS Balkenwaagen. Ist am genauesten!

    Sehr gute Ladung 240 grs H&N ist mit 8,8 grs N 320. Im Revolver erfüllt es den M.I.P. und im UHR langt das sogar für 100m. Federal Large Pistol Zünder, Keine Magnum Zünder nehmen! L6 = 40,0 mm.

    RS 30 schieße ich aus .38-55 mit 200 grs Blei+Gascheck. Ebenfalls aus der .375 Win mit 200 grs Sierra TM-Flachkopf