Beiträge von unklar

    Hallo,

    wie ich schon sagte, das Ding ist (bei mir) komplex. Nun habe ich aber auch wie erndi gewisse Ansprüche. Ich habe mit offiziellen Firmen angefangen Pulver zu kaufen, die nicht funktioniert haben - die bedeckten eben nicht. Schüttel, solange du wolltest. Hab so ca. 20 Tüten durch die nicht optimal waren. Jetzt hab ich 2 Pulver die funktionieren. Eins was direkt nach 10s pudert wie der teufel, dass zweite normalbeschichtet. Jetzt nehme ich einen Mix aus beiden und es fluppt einwandfrei. Luftfeuchtigkeit ist bei mir egal geht bis in den Waschraum bei 90% Feuchte einwandfrei. Bei MasterSpecialAgent war die Feuchte mal ein Thema wie ich verstanden habe. Pulver wieder trocknen, alles gut.


    Da scheint es diverse Unterschiede zu geben und ich wünschte ich hätte einen Händler, der mir, bei guten Preisen Pulver verkauft was es auch in jedem Fall tut. Hab ich bisher noch nicht gefunden. Ein echter Nachteil der Beschichterei! :weinen:


    Erwärmen hab ich gemacht. Mit zu heftigen Anhaftungen, die sich auch mit heftigem Rollen auf dem Gitter nicht mehr lösen/egalisieren ließen, war das ein Schuss in den Ofen mit dem Erwärmen. (Ja auch bei unterschiedlichen Temperaturen immer dasselbe)

    Habe ich auch versucht, gefällt MIR(!) letztlich von der Optik als Ergebnis nicht.

    Kleines Missverständnis. Ich meine ob du die auf das Rost gelegten, dir nicht gefallenen Geschosse mal bezüglich der Präzision getestet hat. Das optische ist das Eine, den Einfluss auf die Präzision das Andere und das interessierte mich jetzt ebenso wie deine Stadardbeschichtung und die damit erreichte Präzision, die mir auch gefallen würde. Ich hoffe, ich hab mich jetzt klarer ausgedrückt.

    Gut zu wissen, dass es nicht notwendig ist. Dafür bin ich u.a. hier um Erfahrungen zu sammeln. Ich wusste, dass Leute das mit dem Sieb machen, evtl. Fehlstellen etc. auch bei denen keine Rolle spielen, da sie auf Plates schießen und die immer treffen, egal wie die Bohne aussieht. Wenn das bei der Präzisionsscheibe auch keine Rolle spielt, meine Disziplin, umso besser, die Erfahrung fehlt mir noch.

    Meine Theorie, die sich bislang in der Praxis bewährt hat ist, möglichst dünne Spuren am Geschoss hinterlassen, die beim Schmelzen vom Pulverlack verschwinden.

    Es geht auch mit Einmalhandschuhen, da die kein Pulverlack annehmen!


    Aber so hat halt jeder seine Methode!:thumbsu:

    Ersterem kann ich zustimmen. Zweiterem nicht. Meine Einmalhandschuhe, Nitril, nehmen ganz hervorragend Pulver an (leider). Insofern gibt es da wohl Unterschiede. :)

    Taxol

    Das Beschichten finde ich schon komplex. Ich mache das noch nicht so lange, habe aber neben diversen Versuchen mit Pulvern auch den Eindruck gewonnen, dass es da ganz unterschiedliche Erwartungshaltungen gibt, was das Beschichten betrifft und die Qualität desselben. Kommt auf die Einstellung an, die Disziplin die geschossen wird und, und, und.


    Besagter Spannmann, der mir geholfen hat, kommt mit einem Pulver in sehr dünner Schicht super klar. Ich brauche wegen der Zicke Polygon schon was, was damit läuft, die Schicht ist aber eben nicht dünn, sondern schon etwas kräftiger, mitteldünn eben.

    Was deine Idee betrifft, das Ding mit dem Register/Kommentaren, gute Idee, aber wahrscheinlich nicht gut umsetzbar. Fängt damit an, dass die Charge des Pulvers ausverkauft ist was funktionierte. Der Händler hat dicht gemacht und was bei dem einen nicht funktioniert, kann bei dem anderen schon wieder gehen. Ich hatte das Glück, dass mein Händler für kleines Geld Proben ausgegeben hat, die ich getestet habe. Der konnte aber nicht verstehen, weil er ein ganz anderes Verfahren anwendet, was immer funktioniert, dass sein Pulver bei meinem Schütteltest durchgefallen ist. Da genügen minimale Unterschiede, ob es geht oder nicht. Dann, was ganz wichtiges, ist jeder bereit sein Know How zur Verfügung zu stellen, oder wird da gemauert. Kann ich hier in dem Forum nicht einschätzen, dafür bin ich noch nicht lange genug hier und lese da auch nicht genug um da im Bilde zu sein. Ich habe noch viele andere Hobbys. :thumbsu:

    Was den Stand leerräumen betrifft, würde ich nie machen, eben wegen des anfallenden Schrott und Sondermülls. Ich sammle und produziere in kleinem Stil (20Kg pro Sammlung), kann also da gar nicht mitreden. Frag mal die Großen, wie die das machen. :|

    Ich habe bevor ich das "richtige" Pulver gefunden habe, einiges an Versuchen mit sehr verschiedenen Pulvern gemacht. Dabei ging die Palette von "haftet so gut wie nicht" bis "haftet so gut", dass die Schicht auch nach nur 5s schütteln einfach schon zu dick drauf war. Von dem am besten gehenden Pulver hab ich dann mehrere KG gekauft und bin bestens zufrieden mit dem Zeug.

    "MasterSpecialAgent" hat mich bei dem Prozess bestens unterstützt, wo für ich ihm sehr dankbar bin, denn das hat mir Anfängerfehler vermeiden geholfen.


    Dass die nicht aneinander haften, liegt daran, dass ich mir schon Arbeit mit den Murmeln mache, dafür aber nur sehr wenig Ausschuss habe. Das Verfahren mag man belächeln, aber ich will ja Geschosse, die die Qualität von z.B. H&N haben, nicht nur einfach beschichtete Murmeln.

    Also stelle ich die nach dem Schütteln einzeln auf mein Backblech, was ich vorher mit Backpapier belegt habe. Geht wunderbar und ich habe das an Qualität was ich haben will.

    Natürlich kann man die auch wild kreuz und quer mit dem Schüttelrost in den Ofen geben. Kommt drauf an was man von den Murmeln erwartet und wie gut sie gehen sollen. Ich will den Faktor Geschoss nicht als Unbekannte haben, also mach ich mir Arbeit und freue mich über meine Streukreise.

    Hallo Ronaldo,

    danke für die Beantwortung der Fragen.


    Bis auf das Erwärmen (klappt bei mir nicht so gut, kalt geht besser) und das nicht ins kalte Wasser schütten, liegen wir da auf einer Welle. Auch die nicht immer gleiche Härte ist für mich interessant, da ich damit gerade rumlaboriere. Beste Schussbilder (Zehnerkreis aufgelegt) bei mir mit Lovex S020 und dem KS von RCBS 124gr.

    Hab mich in einem anderen Thread für das HiTec Material interessiert. Ich denke ich lass es. Der Fackelzug mit der Beschaffbarkeit ist mir zu aufwändig und die konventionelle Methode, wie von dir beschrieben, funktioniert bei mir auch ausreichend gut und das mit einem Polygonlauf 6" der da eher zickig reagiert.

    So schwierig ist die Beschaffung auch wieder nicht......

    Wenn du aber kein Paypal hast, (und es auch nicht haben willst) wie ich z.B., dann bist du schon gekniffen. Ich würde das gerne mal testen und mir geht es auch nicht darum, nicht dafür angemessen zu bezahlen (Versand etc.). Joe kommt aber für mich aus o.g. Gründen schon mal nicht in Frage. Insofern ist die Beschaffung, je nach Situation, schon problematisch. :krat:

    Das Hi-Tek geht hervorragend zu verarbeiten, man kann die Rohgeschosse mit den Fingern anfassen, wenn sich zwei Geschosse beim trocknen oder backen berühren kann man sie wieder trennen. Ausser einem Umluftherd, einer Atemschutzmaske und ein paar Hasengittern zum Trocknen ist kein weiteres Equipment erforderlich. Der Preis relativiert sich angesichts der enormen Ergiebigkeit.

    Was wiederum sehr interessant klingt. Equipment vorhanden. Würde ich bei den Handhabungsvorteilen zumindest mal gerne testen. Gibt aber wohl Beschaffungsprobleme, fehlende Quellen, oder?

    Ich klinke mich hier mal ein, weil mich das auch interessiert, insbesondere bei der Verwendung auf 50 Meter:


    - welche Geschossform nutzt du?

    - welche Legierung (Standblei oder [Zu]Mischungen)?

    -Lauf normal oder Plygonprofil?

    - welches Pulver?

    - beschichten tust du mit was?


    Fragen über Fragen :grueb:

    Was hattest du denn an der Beschichtung auszusetzen?

    Die Ares die ich bis jetzt hatte waren einwandfrei

    ...sie hat nicht gehalten (abgerieben) und sich aufgelöst. Danach erfolgte die Komplettverbleiung bis zur Laufmündung. War halt sehr unschön und ein erheblicher Reinigungsaufwand. Wobei, äußerlich betrachtet eine wirklich sehr schöne Beschichtung.

    Ich hatte mit ARES nicht so die beste Erfahrung, was die Beschichtung betrifft, weshalb ich angefangen habe die RCBS KS selbst zu gießen und zu beschichten. Ich setze nur direkt auf die Kokille auf und habe so nur sehr wenig Ausschuss. Dürfte auch bei den HS funktionieren, deshalb ja die "Entlüftungschlitze" in der Kokille. Kontrolle ob voll hast du in jedem Fall auch, da immer etwas Material im Trichter der Kokille sichtbar ist.

    Mit Abstand zur Kokille gegossen hatte ich nicht nur deutlich mehr Ausschuss, sondern oft auch zu kleine Geschosse. Versuch macht kluch!