Beiträge von Alex_28

    Wenn du dich an den gängigen Ladeempfehlungen der Hersteller orientierst, da nicht gerade die Daten nimmst die die geringste Ladedichte ergeben (mal in QL eingeben) sondern eher zu einem Pulver das den Raum besser ausfüllt solltest du auf der sicheren Seite sein.


    Ich würde halt nicht Spitz auf Knopf kalkulieren, wenn dir die Kanone um die Ohren fliegt ist nichts gespart, vom potentiellen Personenschaden - wenn es dumm läuft noch beim Standnachbarn ganz abgesehen.


    Bedenke auch, dass die Toleranzen der Komponenten und deiner Arbeitsgänge im dümmsten Fall sich addieren können und deine Ladedichte negativ beeinflussen.


    Beispiel:

    1. Geschoss etwas kürzer oder nicht bis zum Anschlag der Presse gesetzt

    2. Hülsenvolumen ggf. etwas ins größer als die gemessenen Hülsen

    3. Pulverdosage fällt etwas geringer aus als geplant


    Kommen bei einer Patrone dann mehrere Faktoren zusammen geht das in 999 Fällen gut und beim 1000. ist die Kanone im Eimer.

    Sieht mir etwas matt aus wobei das auch an der Bildqualität liegen kann, daher aus dieser Perspektive eher schwer zu beantworten.

    IdR sollte aber nach dem von dir aufgeführten Reinigungsprogramm der Lauf spiegelblank sein.

    Mein 686 wird nach dem schießen einige Male mit der Messingbürste durchgezogen und etwa 1x im Jahr mit Flunatec chemisch gereinigt, der Lauf ist nach der Reinigung spiegelblank und das nach einmal einwirken lassen.

    Wenn du wissen willst wie es in deinem Lauf aussieht empfehle ich den Kauf eines Laufendoskops, gibts für ~50€ und damit siehst du jede Ablagerung im Lauf und kannst gezielt reinigen, gerade für Langwaffen eine Bereicherung bei der Laufpflege.

    Hallo Wiederlade-Community,


    ich komme mit meiner Recherche zur MOS-Schnittstelle der Glock Slim-Modelle gerade nichtmehr weiter und benötige ein wenig Schwarmwissen.


    Auf der Suche nach einer robusten und kompakten Begleitung für die Jagd habe ich die Glock 43x ins Auge gefassst. die Pistole ist einfach schön kompakt, für den Fangschuss mit 9x19 völlig ausreichend und zudem durch die Baugröße recht führig.

    Nun gibt es diese Pistole ja auch für ein paar Euronen mehr mit der von Glock bekannten MOS-Schnittstelle und ich überlege, wenn schon eine "Kurze" für die Jagdbegleitung dann ggf. auch mit Rotpunktvisier. Leider musste ich feststellen, dass MOS nicht gleich MOS ist und die 43x über eine sog. Slimline MOS Schnittstelle verfügt, welche nicht zu 100% kombatibel mit den anderer MOS Glock Pistolen ist.

    Von Glock selbst wird die Pistole mit dem Shield RMSC ausgliefert, das scheint zusammen mit Glock für diese Schnittstelle entwickelt zu sein, allerdings überzeugt mich diese Visier nicht sonderlich, da es keine Ein/Aus-Funktion hat (Dauerbetrieb), die Batterie nur durch Demontage gewechselt werden kann (danach Treffpunktkontrolle notwendig) und die Linse nicht aus Glas sondern Kunststoff ist (kratzempfindlich).

    Ich würde aus genannten Gründen gerne ein Rotpunktvisier eines anderen Herstellers auf die 43x montieren, hat jemand von euch in diesem Bereich schon Erfahrungen mit der 43x, der MOS-Slim-Schnittstelle oder dergleichen gesamment?


    Man findet online leider relativ wenig dazu, bei Docter heißt es z.B. "für eine Vielzahl von Kurzwaffen geeignet, kontaktieren Sie ihren Büchsenmacher..."


    Ich hoffe in der Thematik kennt sich jemand von euch besser aus als ich und möchte sein Wissen mit mir teilen ;) bis dahin viele Grüße in die Runde

    Wäre an SR, LR, LR Magnum sowie SP Magnum & LP interessiert wenn die Konditionen passen.

    Bei der aktuellen Marktlage wäre nebst dem Preis auch interessant wann grob eine Lieferung erfolgen soll. Q2/3/4 2021 oder > 2022.

    Mein 51 cm Lauf schießt Loch in Loch, da bin ich verwöhnt und

    habe die Hoffnung, dass ein 65 cm Lauf / 19 mm / 1 : 10" auch
    nicht schlechter ist. Ich kann natürlich auch Pech haben.


    Für die Antwort "Probier es aus" braucht man kein Forum.


    Ich denke du hast doch hier in dem Thread ein recht gutes Feedback von den Kollegen aus dem Forum hier erhalten.

    Dein Anliegen ist nunmal nicht alltäglich und die breite Masse hat dir eben auch davon abgeraten einen Austauschlauf für deine Waffe zu erwerben und lieber die paar Euro mehr für ein vollwertiges System auszugeben (die einzelnen Argumente führe ich hier nichtmehr auf).


    Ob deine Waffe mit dem Austauschlauf letztendlich Loch in Loch schießt hängt von vielen Faktoren (u.a. Fertigungsqualität des Austauschlaufs, Einpassung in dein vorhandenes System, etc.) ab und wird hier niemand so pauschal beantworten können, prinzipiell aber aufgrund der vorliegenden Daten sollte da schon potential zur Präzision vorhanden sein.


    Wenn man deiner Meinung für derartige Antworten kein Forum braucht, darf ich dich daran erinnern dass niemand gezwungen wird sich hier eine Meinung einzuholen.

    Vor jeder Jagd muss ich meine geputzte und geölte Waffe sowieso einschießen auch ohne Laufwechsel. Wenn die Munition auf den neuen Lauf abgestimmt ist, sollte das alles nach einem Laufwechsel sehr schnell gehen.

    Kauf dir lieber eine 2te Waffe, diese Bastelei ist ihr Geld nicht wert. Ich kenne viele Jäger mit R93/R8, die haben alle tolle Wechselläufe im Schrank stehen, aber ins Revier wird doch immer die gleiche Konfiguration mitgeschleppt.

    Zudem würde ich mal die Sinnhaftigkeit prüfen die Waffe nach jedem Jagdeinsatz zu ölen, wenn du regelmäßig zur Jagd gehst. Dann kannst dir den Kontrollschuss auch sparen, raus aus dem Schrank und ab auf den Ansitz.

    Wenn das Ding mal ein halbes oder dreiviertel Jahr im Schrank steht mag das vlt Sinn ergeben, ansonsten ist das nach meinem ermessen unnötig, außer du hast deinen Schrank in einem feuchten Keller stehen.

    Ich bin ebenfalls am überlegen mir die Elite Precision zuzulegen, allerdings in 338 LM.

    Auf Youtube gibt es allerhand Videos aus dem amerikanischen Raum, teilweise mehr oder weniger hilfreich.

    Der MDT Schaft sollte jedendalls mal keine Wünsche offen lassen.

    Anscheinend soll aber das Ausstoßen der Hülsen eine Schwachstelle sein, dazu gibt es aber auch ein Video (Extractor and Ejector Replacement), aber bisher auch nur dieses eine Video gesehen bei dem diese Problematik beschrieben wird.


    Preis-Leistung ist bei der Savage EP schon eine Wucht, wobei in 308 oder 6.5 CM die Masse an konkurrierenden Produkten noch deutlich größer ist als in 338. Da gibt es in dem Preissegment noch die RPR, die ist in 308 allerdings schon vorhanden und 2 mal annähernd die gleiche Waffe stelle ich mir nicht in den Schrank und dann wird es schon dünn oder halt doppelt so teuer 😂

    Punkt 3 ist ganz einfach zu verstehen. Du scheinst nicht zu verstehen wie der Handel funktioniert. Wenn Du Click & Collect bei anderen Händlern, z.B. Ikea machst zahlst Du sogar noch eine Gebühr für die Arbeit der Mitarbeiter dort.


    Du bestellst für großzügige 15€ Ware, von welchen nach Abzug der Märchensteuer, die Hornbach abführen muss, noch ca. 12 € über bleiben. Wenn ich mal von 6 € Einkaufspreis ausgehe, wobei ich mir sehr gut vorstellen kann das die Marge noch kleiner ist und die Baumärkte in dem Bereich Eisenwaren am wenigste Marge reinholen. Aber denken wir mal positiv zugunsten des Baumarktes, dann bleiben noch 6 € hängen. Dafür müssen dann Mitarbeiter, keine teuren gelernten Kaufmänner, aber mit Lohnnebenkosten kommen auch die günstigen auf knapp 18 € die Stunde Deinen Auftrag annehmen, bearbeiten, aus dem Regal suchen, bereitlegen und sich beim Abholen noch um Dich kümmern und die Kosten Strom, Heizung, etc. die den ganzen Tag laufen damit diese für Deine Schrauben bereitstehen ist da noch gar nicht mit drin.

    Kannst Du mit dem Verhältnis Umsatz zu Kosten bei Amazon nicht vergleichen.

    Ich bezweifle, dass man das so auf den Einzelfall runter rechnen kann.

    Personalressourcen muss der Markt ja ohnehin vorhalten, um die Bestellungen zu kommissionieren und ich gehe davon aus das diese nicht durchweg zu 100% ausgelastet sind. Unterm Strich muss durchschnittlich natürlich ein vernünftiger Deckungsbeitrag stehen, da bin ich ganz bei dir, aber auch vor dem Lockdown und Click&Collect gab es Kunden die den Mitarbeiter eine Stunde gebunden hatten und letztendlich nichts oder einen Centartikel erworben hatten, die wurden ja auch nicht abgewiesen.

    Zudem geht es ja auch darum, während der Lockdown-Phase die Kundenbindung aufrecht zu halten, wer jetzt neue Wege der Versorgung (z.B. Onlinehandel) entdeckt wird auf diese auch unter normalen Umständen zurückgreifen. Der Onlinehändler wird an 4 Schrauben und 4 Muttern auch nicht reich, das wird ebenso eine Nullnummer sein, aber auch hier wird es sich durchschnittlich lohnen.


    Leider verschläft der Einzelhandel auch hier den Anschluss an den Zahn der Zeit.

    Noch vor dem Lockdown hatte ich Gelegenheit den Versuch RS20 in Kombination mit 158 gr. Los-Geschossen zu vollenden. Bei 8.1gr war das Ergebnis durchweg am besten, OAL 40.0mm.

    Ich denke das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Verschossen habe ich die Testladungen aus meinem 686 Target Champion.


    Stehend, vorne aufgelegt 25m:

    Screenshot_20210112-151608_OneNote.jpg

    (Links oben in der Ecke der Treffer ist zu vernachlässigen, war mein Fehler)


    Frei, stehend beidhändig, 25m:

    Screenshot_20210112-151526_Gallery.jpg

    Hallo Wiederladegemeinde,


    leider verfügt meine Version von Quickload leider nicht über das o.g. Pulver Leverrevolution von Hodgdon.

    Nach kurzer Onlinerecherche bin ich auf folgenden Link gestoßen:


    https://quickload.co.uk/powders-in-quickload-15-may-2020/

    Es scheint wohl generell in an meiner Version der Software zu liegen, sondern generell aktuell nicht in QL verfügbar zu sein.


    Wisst ihr ob sich dieses Pulver manuell in Quickload anlegen lässt?

    Immerhin scheint das Pulver in GRT ja verfügbar zu sein, dann sollten sich doch die Daten in QL übertragen lassen, oder!?


    Vorab vielen Dank für eure Ratschläge.

    Aus der Praxis kann ich berichten, dass es durchaus ausreicht wenn Händler A die Waffe in die WBK einträgt, dass du bei Händler B auch ohne den Behördenstempel (hierzu hast du ja 14 Tage Zeit) Munition kaufen kannst.


    Bisweilen war das aus Händlersicht ja auch nicht weiter bedenklich, die Gelbe WBK war quasi unlimitiert. Jetzt mit der Neuregelung ab 1.9. und der Begrenzung auf 10 Waffen und Weitere nur mit Bedürfnissnachweis könnte theoretisch der Kunde eine 11. Waffe kaufen und in de gelbe WBK vom Händler eingetragen lassen für die er kein Bedürfnis nachweisen kann. Die Behörde würde den Besitz versagen, hätte man dem Kunden dann noch Munition verkauft wäre fraglich ob der Kunde diese zum Zeitpunkt besitzen dürfte.


    Gleiches Spiel wenn ich z.B. auf Grün 2 Waffen binnen der letzten 6 Monate gekauft habe also in der Erwerbsstreckung bin und mit der gelben Karte losziehe und mir dort etwas vom Händler reintragen lasse.


    Aufgrund der Tatsache vermute ich stark das du offiziell nur Munition kaufen kannst wenn der Behördenstempel dahinter ist.

    Ich habe vor kurzem 2 Sabatti Büchsen erworben und sie nach eigenem Ermessen eingeschossen.

    1. Zunächst Lauf gründlich gereinigt - war ziemlich Fett drinnen

    2. Einschiessen mit Fabrikmunition ca. 30-50 Patronen

    3. Gründliche Reinigung mit Flunatec gemäß Anleitung.

    Danach Schritt 2 & 3 immer wiederholt.


    Die 6.5x55 hatte von vornherein ein super Trefferbild, der Lauf der .223 hatte ein paar hundert Schuss gebraucht, aber erzeugt mittlerweile auch sehr schöne Streukreise.


    Ich glaube nicht dass sich in dem Segment wirklich mehr Aufwand lohnt, bei einer teuren Benchrest-Waffe mag das durchaus anderst sein.

    So ist mir das auch im Sinn, was mich jedoch interessieren würde wäre Folgendes:


    Gehen wir mal davon aus die Munition stammt von einem berechtigten gewerblichen Wiederlader, darf diese dann nach dem Erwerb durch einen Endverbraucher durch selbigen wiederum privat zum (Weiter-)verkauf angeboten werden? Falls ja ist der Hersteller (gew. WL) dann auch zu benennen (wiedergeladen durch Fa. XY)?

    Kannst natürlich beim Einspannen auch erst mal die Hülse einsetzen, dann mit dem Zentrierer in den Hülsenmund einfahren und dann die Hülse einspannen. Dann müsste sie schön mittig eingespannt sein.