Beiträge von Michel

    Moin Micha,

    damit das hier im Thread hoffentlich nicht OT wird, habe ich es etwas ausführlicher bebildert.

    Deine gewünschten Daten


    Ich habe mir vorher den Spaß gemacht und eine recht umfangreiche Ladeleiter geschossen (und die Scheiben verkehrt herum aufgeklebt - egal):




    dabei habe ich mir 41,5gr als "Sweetpoint" (Mitte) herausgesucht


    mein Versuchsaufbau:

    Ist daraus Deiner Ansicht nach zu schliessen, dass bspw. der Auszugswiederstand bei Hülsen, wo bspw. eine einen mm länger ist als die Andere vollkommen irrelevant ist...?

    Ich kann es nicht beantworten, da ich bisher keinerlei dahingehende Versuche gestartet habe. Ich bin derzeit so ein bisschen auf der Suche nach etwas Präzisen mit nicht zu kurzem Lauf in 6,5CM. Wenn das alles mittelfristig in Butter ist, mache ich mir den Spaß und teste ein wenig herum. Meine vermutete Grundbedingung dabei ist, die Geschosse müssen exakt zentrisch in der Hülse sitzen. Versuch macht klug!

    Danke Euch!

    Das für mich neue Buch übers Wiederladen von Robert Albrecht liegt erst seit vorgestern bei mir - muß ich mal reinschauen.

    ...

    O.k., er vergleicht das mit glatten Spielkarten, auf denen man ausrutscht - verstanden das das Wachs da kontraproduktiv wäre und wieder was dazugelernt :) !

    Ich wollte mir nur die schmutzigen Finger ersparen...


    zorgi : neue Ladeleiter mit Gewißheit. Das Thema Auszugswiederstand wurde vor Jahren bei Waffen-Online diskutiert. Ich erinnere mich, das sich durch den Gasdruck von ca. 3500bar die Messinghülse erst wie ein Ballon aufbläst (bis das ihn das Patronenlager begrenzt) und erst danach das Geschoß in Bewegung versetzt wird. Das geht selbstredend recht flott. Damals wurden sogar Versuche mit im Hülsenhals angeschlitzten Hülsen unternommen, nach Aussage des Testers ohne Unterschied auf der Scheibe. Ich selbst habe es nur gelesen und drehte (gerade habe ich keine Büchse, bei der sich mir der Sinn dieses Aufwands erschließt) brav Hülsenhälse ab usw. Damit hatte ich mental alle Voraussetzungen für Matchammo getroffen, ob sinnig oder nicht - keine Ahnung? Einigermaßen präzise waren sie damals jedenfalls :) !


    Moin Leute!

    Ich habe mir folgendes überlegt:


    Wenn es möglich wäre, unbeschichtete tombakummantelte Geschosse im Tumbler mit "weißem Graphit" zu beschichten, hätte man doch ein Geschoß mit super Eigenschaften und geringeren Reinigungsaufwand.

    Ich würde es so versuchen: entfettete Geschosse + Stahlkugeln + hexagonales Bornitrid Pulver für einige Stunden im Tumbler vibrieren lassen. Da das weiße Pulver laut Aufdruck der Tüte hygroskopische Eigenschaften hat, könnte ich die frisch beschichteten Geschosse im Backes meinetwegen auf 100°C erhitzen, herausnehmen, etwas Carnaubawachs dazugeben, schütteln um einen gleichmäßigen Wachsfilm über den Pillen zu erzeugen und fertig. Was meint ihr, könnte das funzen? Ich glaube ohne das Wachs würde das Bornitrid nicht am Buntmetall haften.

    Gestern bei sehr böigem Wind (hier in Niedersachsen gilt gerade eine Sturmwarnung) auf 100m mit meiner MR308 und dem Leupold VX-6 7-42x56. 35mm von Lochmitte zu Lochmitte der am weitesten auseinanderliegenden Löcher gemessen.

    Vo: 690m/s (Magnetospeed)


    Ketzerisch wie ich bin sage ich dazu: Ich habe solcherart Gerät gar nicht, sondern das Geld (bei Kalibern, die es mir wert sind) in beste Matritzen gesteckt. Wenn das Geschoß exakt ausgerichtet in die Hülse gesetzt wird, brauche ich derartiges nicht.

    Hallo Peter,

    auch das wird Dir nur wenige Meter mehr bringen (Deine GEE vergrößert sich von 95 auf 110m...). Ich bin überzeugt, Du wirst mit Deiner .44RemMag die Rehlein weidgerecht zur Strecke bringen. Dies wird der .44er wohl keiner absprechen. Auch wirst Du das mit den dünnwandigen TM-Geschossen tun können, da Deine Geschoßgeschwindigkeit im dafür grünen Bereich liegt. Aber beschränke Dich auf 100m und "Sau darf NICHT kommen"!


    DSCN1823.jpg


    Ich wähle für den Zweck die .444Marlin und habe mit dem entsprechenden Geschoß (hier bitte keine .44er Scheibengeschosse mehr verladen, außer für die Scheibe) so gut wie kein Blei im Wildbret:


    12-Reh-mit-444Marlin-erlegt.jpg

    Ich kenne die Lauflänge Deines Donnerstockes nicht, aber selbst die alte Försterpflaume (9,3 x 72R) hat da mehr drauf:


    08105022045er Scheibe.png bei mir sieht die Berechnung so aus


    08105022045er Scheibe.png Du hast auf 100m noch 1480J, rein rechtlich (so denn Dein Lauf 42cm lang ist) ginge es.


    Zu meinen Daten: ich lade in meinen 629 z.B. ein 325gr SWC Bleigeschoß und packe 18,5gr N110 (wenn kein H110 verfügbar ist) rein. Das ist aus dem 5" Lauf für 350m/s gut.

    Langwaffenporno, auch nicht schlecht :D !



    Hier mein Lieblingsjagdgewehr, die damals wohl erste von Privathand erworbene MR308. Damit ist so manches Stück Wild gefallen.

    Gerade bin ich damit mehr auf dem Stand unterwegs, weshalb das Leupold VX-6 7-42x56 montiert ist.



    Heute habe ich eine Ladeleiter auf 100m geschossen und bin noch immer sehr von meiner alten Halbautomatin angetan 1f609.png;) !



    Da sind gleich mehrere "Sweet-Area-Bereiche", ich muß mir nur was aussuchen.



    No. 8; 9; 10; 11 liegen gut beieinander, was 41,5gr N140 entspricht und darauf läuft es auch hinaus (DIE altbekannte .308Win Standartlaborierung).



    Zwischen den Schüssen, die alle halbautomatisch geladen wurden, machte ich 3Min Pause. Der Kleine Akku - Ventilator hat sich gut bewährt.

    Erklärung zur unüblichen Reihenfolge (von unten rechts nach links oben): Scheiben falsch herum aufgeklebt. Aber egal - mit der 42fachen Vergrößerung wirklich sehr geil!


    Ich nutze ein Aimpoint und würde nie wieder was anderes nehmen.

    Kompromisslose Funktion, lange Lebensdauer und die 1 MOA Punktgrösse ist grade für Präzi auf 100 Meter Top!

    Das ist mir neu. Ich habe ein T1 (wie die mir bekannten

    Aiming dot size: 2 or 4 MOA) und ein EOTech und würde unter den geschilderten Bedingungen zum EOTech greifen.