Beiträge von Smily13

    Ich habe mir die Waffe ebenfalls auf der J&H angeschaut und ausgiebig zusammen mit dem Konstrukteur Bernhard Knöbel zusammen befingert.

    Am Abzug gibt es wirklich rein gar nichts auszusetzen, er bricht bei einem ganz kleinen (von Walther bewusst so konstruiert) Vorweg und dann so glasklar, wie man es von einem guten Matchwaffenhersteller eben erwarten kann! Und die Waffe fühlt sich auch überhaupt nicht schwer an. Mir war sie eher vorne mit SD noch zu leicht.

    Und nein, man muss für die Boresnake gar nichts ausbauen, denn man kann es mit der Bürste und dem Auswurffenster auch so hinkriegen, dass da eben gar nichts verkratzt - wenn man denn will (und kann). Wenn es sein muss, gelingt auch die Entnahme des Verschlusses total einfach.

    An der Waffe habe ich tatsächlich nichts auszusetzen gehabt, außer dass Walther wieder eine eigene Montagelösung bringt. Mal schauen, ob Dentler dafür eine Version rausbringt…

    Ich habe auf der Messe wirklich länger mit Bernhard Knöbel gesprochen. Als nächstes kommt .300 WinMag, dann kommen .30-06, 8x57IS und 9,3x62. Vielleicht noch 6,5 Creedmoor.

    Ich habe ihn dann darauf angesprochen, warum er nicht mutiger ran geht und mal ein neues Kaliber wie 7mm PRC probiert. Ich habe ihm die Gründe für meine Begeisterung für das Kaliber genannt, und er war da wirklich sehr interessiert, wollte wissen für welchen Einsatzzweck ich das habe und wie ich lade, welche Komponenten ich nutze usw. Ich hatte den Eindruck, das er da echt drauf angesprungen ist! Bin gespannt! In 7mm PRC kaufe ich das Teil!

    Wir haben ja bereits genügend Themen für die Hülsenreinigung. ;)

    Aber ein Thema, in welchem unser Wiederladergold so richtig in Szene gesetzt wird, habe ich noch nicht gefunden. Für alle Freunde des bling-bling dürfte das hier dann der richtige Faden sein.

    Bitte keine Kommentare, jeder sollte aber sein „Rezept für die Reinigungsbrühe“ mit dazu schreiben, dann unterbleiben auch die Fragen ganz von selbst.

    Ich mache mal den Anfang mit einem heute gereinigten Konvolut an Langwaffenhülsen mit folgender Rezeptur: Wasser, etwas Zitronensäure, ein paar Tropfen Spüli, etwas Klarspüler, ein kleiner Schuss Carnaubawachs.


    Wenn ich bei mir leicht am hochgefahrenen Stempel wackele, bewegt sich nichts. Drücke ich fester dagegen, bewegt sich schon was, Aber vermutlich rührt das dann daher, dass die Gleitlager etwas ausweichen. Wenn man normal arbeitet, spielt das überhaupt gar keine Rolle und das Teil arbeitet absolut präzise.

    Diese alten Jäger, von denen hier die Rede ist, das sind auch diejenigen, die am wenigsten über ihre Waffen und ihre Munition wissen und die meinen, man braucht Waffen nicht zu reinigen sondern der Lauf wird frei geschossen. Das sind die, die mit ner geladenen Waffe auf den Stand kommen und denen man als Aufsicht sagen muss, in welche Richtung sie beim ZFR zu drehen haben. Ich könnte da noch viel mehr aufzählen.

    Das ganze hat auch nichts mit Tradition zu tun. Denn wie wir wissen, ist Tradition nicht die Anbetung und das Bewahren der Asche sondern die Weitergabe des Feuers. Damit geht Weiterentwicklung einher. Ob die RS3 eine Weiterentwicklung ist, die sich durchsetzt, wird der Markt entscheiden. Aber zuvor muss man sich mit dem Gerät ernsthaft und persönlich auseinander setzen und es nicht von Anfang an schlecht reden! Denn dann sind wir wieder beim Anbeten und Bewahren der Asche.

    Coach_Mik

    Du hast recht, es ist eine typische Anfängerfrage... ^^ Nicht schlimm. ;)

    Aber die Antwort ist leider: Ausprobieren!

    Warum? Du hast vier Waffen in vier unterschiedlichen Kalibern für ungefähr fünf Anwendungszwecke. Für diese Kaliber hast du ungefähr 500 verschiedene Geschosse und bestimmt 20 verschiedene Pulver zur Auswahl. Das sind so viele verschiedene Variablen (selbst wenn die einzelnen Zahlen kleiner sein sollten), dass es unmöglich ist, dir hier eine vernünftige und allgemeingültige Antwort zu geben - und da habe ich noch nicht die Variablen Hülse und Zünder sowie deine persönliche Arbeitsweise an deinen speziellen Geräten (z.B. OAL, Setztiefe, Präzision deiner Geräte) und die variierende Schussentfernung genannt...

    Mein Tipp: schau, dass du erstmal eine präzise und sichere Ladung bastelst, die Wirkung auf Wild musst du testen - und selbst die variiert noch.

    Und alles über 1.500g Abzugsgewicht ist auch nix für mich.

    Das wäre nun mal gar kein Kriterium für die Auswahl einer Waffe, weil du den Abzug auch im Nachhinein immer noch durch einen Fachmann überholen lassen kannst. Das kostet auch nicht die Welt.

    Mein S&W Mod 29 hat etwa 1700g. Aber der Abzug bricht so trocken und glasklar, dass ich den Unterschied zu einem 1000g-Abzug kaum merke. Und das sage ich als Schütze, der auch Freie Pistole mit 15g Abzugsgewicht schießt.

    Die Pardini GT45, die Koba vorgeschlagen hat, ist von der Handlage her sicherlich das Beste, was derzeit auf dem Markt zu finden ist.

    Manko für mich waren damals der sehr hohe Neupreis und das Aluminiumgriffstück. Letzteres ist nicht wirklich entscheidend, und ich will hier auch keine Diskussion lostreten, aber wenn ich die Wahl hätte, würde ich halt lieber Stahl nehmen. Der Preis war es letztlich, der mich zur Tanfoglio gebracht hat.

    Ich habe den alten Intellidropper gehabt und mich im Forum (wie andere ebenfalls) schon mehrfach negativ dazu geäußert. Zusammengefasst: schlimmer geht's nicht. Ich habe keine Hoffnung, dass FA mit dem neuen Modell qualitativ wirklich einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht hat. Das würde auch nicht zur Ausrichtung der gesamten Firma passen; denn die haben, dort wo sie sind, ihre Nische gefunden.

    Nimm RCBS.

    Neunzehn69

    Probier es mal über LinkedIn mit Natasha Welsh. Das ist die Tochter des Gründers von Simplex. Ich hatte jetzt gerade den Namen in meinem Nachrichten-Wust wieder gefunden. Ich hatte sie mal kontaktiert, Sie konnte mir aber bei meiner Ersatzteilfrage nicht helfen. Vielleicht kann sie es ja bzgl. einer pdf-Datei mit der Gebrauchsanweisung. Wenn das so ist, wäre es nett, wenn du die Datei hier teilst.