Beiträge von shortbreaker

    Mit meinem Beitrag wollte ich nicht die PDP schlecht machen. Mit einer Sportausführung davon habe ich bereits geschossen. Es ging mir um die Aussagen zur Ransom usw.

    Hallo 45er ,

    da du schon mit einer sportlichen PDP (ich tippe auf die PDP match steel frame oder Black Ribbon) schießen konntest und da du anhand deiner Bilder wohl auch in der Lage bist deren Präzision zu beurteilen, wollte ich dich mal fragen, wie du diese Pistole einschätzt?

    Ich habe zwar schon eine matchtaugliche 9mm aber die ist „nur“ ein Wechselsystem und ich könnte mir gut auch eine zweite Waffe (eigentlich dann 3. wegen Ordonannzpistole) in diesem Kaliber vorstellen. Tatsächlich reizt mich an ihr, dass sie etwas anders ist, also Striker Fired und aus Deutschland kommt. Mich würde allerdings interessieren, ob sie ab Werk mit der richtigen Munition wirklich matchtauglich im Sinne des DSB GK-Wettkampfes ist. Damit meine ich, ob die Waffe wiederholbar über 380 Ringe schießen kann. Mir ist klar, dass das mit 5 Zoll schwieriger ist als mit 6“, aber die Eigenpräzision sollte schon da sein. Ich habe auch das zuvor genannte Video mit der Ransom gesehen und war etwas ernüchtert. Allerdings bin ich auch mit gekaufter 9mm Munition in meiner 9mm Matchpistole nicht richtig zufrieden. Ich hatte nur einmal mit sehr alter S&B, die noch am Geschoß und am Zündhütchen versiegelt war das Gefühl, dass Kaufmunition ebenbürtig zur Wiedergeladenen ist. Danach hatte ich S&B Schüttpackung und die hatte deutliche Ausreißer.

    Sonst habe ich noch keine Kaufmunition genutzt, hätte aber gedacht, dass die Magtech besser läuft als was das Video gezeigt hat.

    Ich finde diese (und auch andere) selbstgedruckten Patronenboxen richtig klasse, darf man fragen, mit welchen Herstellkosten man hier rechnen muß?

    Mich würde das ja schon reizen, allerdings habe ich mich nie groß damit befasst und habe keine Idee in welchem Bereich man mit derlei Spielerein kostentechnisch liegt…

    Mein Tipp:

    Zündhütchen ganz rein setzen und falls es dann immer noch Probleme gibt, Fiocchi nutzen.

    Magtech sind schon recht gut, aber die Fiocchi zünden noch einen Tick besser.

    Bei Magtech hatte ich schon ca. 1-2 Versager pro 1000 Schuß, mit Waffen, die nicht zu dolle zuschlagen oder mit dem Revolver im DA, wenn die Schraube der Schlagfeder sich über die Zeit gelöst hat.

    Fiocchi ist unter diesen Gegebenheiten noch zuverlässiger und kosten in aller Regel auch nicht mehr.

    Hatte jetzt schon ein Endoskop im Warenkorb, bis ich die Sache mit dem Fokus verstanden habe und ein freundlicher User mich auf die naheliegendere Idee -eine Lupe zu verwenden- gebracht hat.

    Nach der Betrachtung mittels Lupe, bin ich mittlerweile bei Hopsing und uma und gehe daher eher von Erosion/Pitting aus.

    Spannenderweise (für mich zumindest) sind diese Hohlräume nur auf den Flanken des Polygonprofils vorhanden, nicht jedoch in den Ecken und sie ziehen sich von hinten bis vorne durch. Dabei ist es auch im Bereich des Patronenlagers nicht mehr oder weniger wie im Mündungsbereich.

    Hier mal das Patronenlager (einmal Fokus auf das Lager; einmal in den Lauf hinein):

    Hier eine markante Stelle im Mündungsbereich:

    Und hier der ganze Lauf im Durchblick (man erkennt nicht viel, sieht aber, dass es sich entlang der Flanken durchzieht):


    Gut, ich werde damit weiterschießen und bis der Lauf auf Präzision ist, wird man davon auch nicht mehr allzuviel sehen.

    Hoffe ich habe trotzdem noch viele Jahre Freude an der Präzision dieser Waffe.

    Besten Dank für alle Kommentare!

    Zum Thema KI:

    bin auch kein Fan, nutze sie aber ab und an, zumal sie bei google ja auch als erstes angezeigt wird. Ich glaube ihr allerdings nicht alles und ich traue ihr sogar weniger zu als sie tatsächlich kann.

    Nichtsdestotrotz habe ich neulich mit ihrer Hilfe eine Holzvergaserheizung deutlich schneller wieder hinbekommen, als ich es lediglich durch Selbststudium hinbekommen hätte. Sie nimmt halt in manchen Bereichen ein wenig Arbeit ab.

    In diesem Fall habe ich sie allerdings tatsächlich nur genutzt, in der Hoffnung, dass sie mich auf einen Forumsbeitrag o.ä. weiterleitet, wo ein echter Mensch von seinen Ergebnissen mit so einem Produkt hinweist. Im besten Falle natürlich ein deutschsprachiger, da ich nicht alles, was die Amerikaner so schreiben auch wirklich glauben kann und mag.


    Nachtrag:

    Das mit dem Härtungs-/Materialfehler finde ich sehr interessant. Um davon beziehungsweise von so etwas zu erfahren, habe ich ja ursprünglich auch mal den ganzen Faden hier angestoßen. Ich kann auch damit leben, wenn das im Material so ist, solange die Schussleistung nicht nachlässt. Lediglich habe ich noch nie von so etwas gehört oder gelesen und würde mich freuen mehr über so etwas zu erfahren.

    Ich wollte mir selbst halt beweisen, dass ich auch richtig putzen kann und habe es deswegen einfach versucht. Bisher leider nicht wirklich erfolgreich :)

    kurze Rückmeldung:

    Ich habe am Wochenende mal angefangen, den Lauf etwas intensiver zu reinigen und bin auch der Meinung, dass die Ablagerungen weniger geworden sind. Ich habe sowohl Robla Solo Force, den Lewis Lead Remover und zwei Bronzebürsten und Ballistol benutzt. Es wurde weniger, aber es ist immernoch deutlich zu sehen.

    Bevor ich aber Hopsings Rat annehme und weiter schiesse, noch eine Frage in die Runde:

    Ist es tatsächlich so, dass Polygonläufe schwieriger von Bleirückständen zu reinigen sind? Von meinem Revolver kenne ich das nicht, selbst unbeschichtete Bleigeschosse lassen sich mit dem Lead Remover passabel und in annehmbarer Zeit wieder sauber bekommen.

    Zusatzfrage: Die KI empfiehlt mir Shooters Choice Lead Remover, da er das Blei wohl direkt angreifen würde. Kann das jemand bestätigen, oder hat die einfach nur irgendwelche Werbeversprechen nachgeplappert?

    Ich bin noch unentschlossen zwischen diesem Kupferschwamm und einer chemischen Lösung. Letzteres wäre mir lieber, aber nur wenn es halt dann auch funktioniert.


    Danke

    Der Tipp mit dem Zahnarztspatel war gut, auch wenn ich so etwas nicht habe. Glücklicherweise war direkt an der Laufmündung so ein „Gebilde“. Zunächst bin ich mit einem Schaschlikspieß ran und hatte da eher das Gefühl einer Erhebung. Bei der Überprüfung mit einem ganz feinen Uhrmacherschraubendreher, hat sich das bestätigt, aber sicher war ich nicht. Also habe ich kurz mit einer Bronzebürste (keine Rundbürste eher so eine Art Zahnbürste mit Bronzenbürsten an beiden Seiten (kurz & lang)) drübergewischt und es scheint etwas weniger geworden zu sein.

    Jetzt bin ich etwas ratlos, wie ich den Lauf schonend sauber bekommen soll. Chemnitzer ‘s Methode scheint mir doch recht brachial, vor allem im Mündungsbereich.

    Ja, das wollte ich hören, nicht weil es nicht Rost sein darf, sondern weil ich eine Konzentration auf Rost, Reinigung und Konservierung vermeiden möchte und auch andere Versionen am besten mit eigenen Erfahrungen dazu hören will, bevor es hier nur noch um Öle, Bürsten und warum Ballistol dies und jenes nicht kann, geht.

    Nicht falsch verstehen, ich bin dankbar für alle bisherigen Meldungen, aber du hattest gefragt und das ist meine ehrliche Antwort.

    Bessere Bilder kann ich nicht machen, aber ich möchte hinzufügen, dass die Krater auf den Bildern deutlich größer wirken als mit blossem Auge. Im ersten Moment sah es nach Bleischlieren aus, daher ja auch der Lead-Remover…

    Wenn es Rost wäre, wundert es mich aber doch eher, dass nicht andere Waffen auch rosten. Ich reinige und konserviere alle Waffen zugegebener Massen recht wenig, mit Ausnahme von denen, die ich nicht so häufig nutze. Da würde ich jetzt eher Rost an meiner Ordonannzpistole (FN HP 1935) oder am S&W M27 erwarten, die beide deutlich mehr Jahre auf dem Buckel haben, aber ausschließen kann ich es auch nicht...

    Einzig, dass mir bisher nie irgendetwas rostfarbenes - weder außen noch innen - aufgefallen ist.

    Hallo,

    gestern habe ich mal wieder meine 45er geputzt und musste feststellen, dass ich den Lauf nicht überall glänzend sauber bekomme. Dachte zunächst an Ablagerungen, aber auch mit Lewis-Lead-Remover und RoblaSol keine Besserung.

    Da der Lauf aber auch außen leichte Punktierungen zeigt, frage ich mich, ob das vielleicht dann doch eher materialbedingt ist.

    Ich möchte gleich vorweg darauf Hinweisen, dass die Präzision der Waffe über alle Zweifel erhaben ist und dass sie lediglich mit 200gn Ares SWC (3,7gn BA10) betrieben wird, aber auch schon mehrere Tausend Schuß durch hat. Nach wie vor hält sie die 10 der DSB Präzisionsscheibe und die Schüsse lassen sich auch sicher vorhersagen, also alles soweit gut.

    Was meint ihr?

    Mir hat damals Trockentraining sehr viel geholfen. Dazu nimmst du entweder eine Pufferpatrone, oder du steckst -mangels einer solchen- ein Ohropax zwischen Schlitten und Hammer. Das hat den Vorteil, dass du dir auch wieder leichter beim Spannen des Hammers tust.

    Hänge dir eine Scheibe auf, ziele darauf und achte darauf, dass die Visierung vor und nach dem Auslösen des Schusses noch an der gleichen Stelle ist. Achte darauf, dass du den Druck auf den Abzug stetig erhöhst, bis der Abzug bricht. Dass darf ruhig überraschend sein und ist sogar gewollt.

    Wenn du dich dann beim scharfen Schuss auch überraschen lässt, gibt es auch kein Mucken.

    Wenn du sehr viel trainierst und auch sehr sehr gute Ergebnisse schießt (im Wettkampf, nicht nur im Training), wird das mit dem Überraschen lassen nicht mehr immer zielführend sein, aber bis dahin ist noch sehr viel Luft nach oben.


    P.S.: Alles was zum Thema „sich einrichten“ bei den Luftdruckdisziplinen gilt, ist auch für GK gültig, auch wenn das häufig von den alten Hasen spöttisch betrachtet wird. Also Füße etwa parallel zur Scheibe und wenn du in Anschlag gehst, die Augen schliesst und wieder öffnest, sollte die Waffe noch immer in der Scheibenmitte stehen (also nicht nach rechts oder links abwandern). Nachhalten nach dem Schuß ist auch bei GK kein Fehler!

    Da du ja darauf zugriff hast, versuche doch mal die Frontier Geschosse mit dem BA9. Famge da bei 4,8grain an und hangele dich In 0,2grain Schritten hoch bis 5,2grain. Wahrscheinlich geht auch mehr (je nach OAL), aber bei mir liefen die mit 5,1 oder 5,2grain schon am besten und am zuverlässigsten. Bei meiner Waffe waren 4,8grain auch zu wenig um sicher und unter allen Umständen zu funktionieren (der Schlitten blieb nach dem letzten Schuß nicht immer offen). Dann hast du etwas, das funktioniert und das du auch mit GRT nachrechnen kannst, um vielleicht ein besseres Gefühl für die Software zu kriegen. Die OAL für die Frontier-Geschosse musst du natürlich selbst ermitteln, allerdings ist es gut möglich, dass man die RN-Geschosse länger setzen kann als es noch Sinn macht (weil die Patronen dann nicht mehr ins Magazin passen oder das Geschoß kaum noch in der Hülse steckt). Meine Patronen waren damals 28mm lang. Waren, weil ich sowohl das Pulver als auch die Geschoßform gewechselt habe. Ich habe noch eine Ordonnanzpistole die mag nur FP oder auch HP Geschoße RN brauchen die Ganze Scheibe. BA9 ist sehr gut, aber die Ladedaten seitens Vectan sind unter aller Sau (meine Meinung) und mit RS20 bekommt man ein fast genauso gutes und preislich ähnliches Pulver, worüber man aber sehr viele gute Daten seitens des Herstellers finden kann.


    P.S.: Bei der Ladedichte von 103% (GRT-Wert) hätte ich auch keine Bauchschmerzen. Weiterhin ist hier auch zu bedenken, dass der Wert auch nur Sinn macht, wenn du deine abgeschossenen Hülsen auch gemäß Anleitung ausliterst. Bei mir waren da schon einige Reserven bei den voreingestellten Werten drin, die im Grenzbereich schon durchschlagen können.

    Ich kenne das N320 nicht und verlade in der 9 Para eigentlich nur BA9 oder mittlerweile RS20, die beide eher beim N340 sind. Früher hatte ich 115grs RN Frontier (auch verkupfert, aber trotzdem problemlos) vor 5,5grs BA9 (OAL 29mm) verladen. Gemessen habe ich 370m/s (Mittelwert 6“ Lauf) was fast dem Wert aus GRT (372m/s) entspricht. Den Druck gibt mir GRT mit 1620bar an, also noch weit unter deinem N320.

    Also vielleicht mal über ein Pulver mit dem man die Hülse auch voll machen kann nachdenken, gerade wenn man Leistung haben will.

    Wenn du noch eine bekommst:

    ZPW Raptor auf Basis der CZ97 mit Aristocrat Visierung!

    C97 Sport ist wohl ähnlich.

    Laut STP Preisliste ist die STI-Spartan in 6“ wohl derzeit der Preisbrecher, dazu habe ich aber selbst keine eigenen Erfahrungen…

    Einige Ämter fordern vielleicht noch die 12/18 Regel für jede Waffe im Überkontingent, dies wurde jedoch bereits auf die jeweilige Waffenart abgeändert.

    Siehe hier: https://www.wsv1850.de/component/phoc…06%20S%201481,Z).

    Konkret heißt das also, das 12/18 mit der Waffenart trainiert bzw. geschossen werden muss, mit jeder Waffe im Überkontingent zudem noch ein Wettkampf pro Jahr absolviert werden muss.

    Dafür unterschreibt dann der Verein, schickt es zum Verband und man hat die jeweilige Gebühr zu zahlen.

    Kurzes update:

    habe heute wieder LuPi geschossen, diesmal mit Sonnenbrille. Das Ergebnis war ähnlich hoch, jedoch hatte ich das Gefühl besser zielen zu können und ohne geblendet zu werden. Am Ende verschwamm dann die Visierung etwas, war vielleicht dann einfach zu viel. Beim letzten Mal habe ich aber auch während des Schießens eine längere Pause eingelegt, dass hat damals das Ergebnis wohl positiv beeinflusst.

    Es gibt diese Disziplinen und sie werden bei uns auch angeboten (DSB Kennzahl einmal Geschossen wie Spopi 2.17 und 2.18 wird Geschossen wie GK-Pistole also erst Präzi dann 20sec Zeitserie, natürlich auf 10m dementsprechend mit anderen Scheiben), aber darum geht es mir gar nicht, ich will nur die Vereinsmeisterschaft mitschiessen (2.10) und werde halt immer wieder geblendet. Es geht trotzdem und ist auch nicht mein größtes Problem, aber das, welches sich wohl am ehesten abstellen liesse.

    Dachte halt, ich frag mal hier nach, weil diese Anlagen mittlerweile doch schon sehr stark verbreitet sind…