Beiträge von ralfurban

    Ich nehme auch das Poliboy Messing/Kupfer. Dazu nach ca. 5 Tumbler-Durchgängen einen Spritzer Domol Schmierseife.

    Gibt es bei Rossmann für 1 € die Flasche. Das Ergebnis ist hervorragend. Ich habe auch das Gefühl, dass das Granulat nicht

    mehr ganz so stiebt (habe noch massig Walnussgranulat) und sich die geraden Hülsen (z.B. .357mag) leichter kalibrieren lassen.

    Es ist aber nicht so, dass die Hülsen sich rutschig anfühlen.


    Gruß Ralf

    Danke für die vielen Infos!

    Hab mir beim Grauwo.. 124gr. Geco .355 OG bestellt. Für 40€/500 kann man nicht meckern.

    Als Pulver hab ich D036 da, ich werde einen Schützenkameraden aber mal nach ein paar Gramm N320 fragen,

    um zu vergleichen.

    Um den Kammerdruck mache ich mit wenig Sorgen. Ist der Originallauf, spiegelblank, mit ganz scharfen Zügen.

    Die Waffe steckte wohl mehr im Futteral, als dass sie geschossen wurde.

    Mit den 95gr. Patronen hab ich angefangen, weil sie durch das leichte Gewicht wenig Impuls nach hinten geben.


    Jetzt warte ich mal auf die Geschosse und bastel mir eine Ladeleiter.


    Gruß Ralf

    Danke für die Maße!

    Ich hab grad mal eine MagTech nachgemessen. Was anderes hab ich momentan nicht zu Hause.

    Ist halt das Futter für die Glock...

    Aber die Maße sind schon unterschiedlich. Da fehlt hier ein Zehntel, dort fehlen 2 Zehntel...

    Ich werd bei meinen Schützenkameraden mal mit dem Messschieber rumgehen und mir

    anschauen, welche Sorte sich von den Maßen her am besten für einen Grundstock zum laden eignet.


    Gruß Ralf

    Eventuell brauche ich auch keine 29mm OAL.

    Ich muss die S&B 124gr. FMJ mal nachmessen, habe aber keine mehr zu Hause.

    Die 15 Schuss, die ich noch hatte, sind heute durch. Die S&B haben störungsfrei

    geklappt, sind aber etwas hart für die alte Dame.

    Danke Euch erst mal.


    Ich wollte es schon mit D036 probieren, weil das sowieso im Haus ist.

    @ treppenfahrer, die 27,7mm OAL scheinen mir ein bisschen kurz. Die ARI

    hat nicht eine Patrone von den MagTech (27,0mm) normal gefressen.

    Gelesen habe ich bis jetzt meist von 29mm oder sogar mehr. Ich kann es

    aber mal mit ein paar Schuss versuchen.

    @ lopo, sind die Bleimurmeln lang genug, um eine 29mm OAL zu erreichen?


    So eine munitionsfühlige Zicke hatte ich noch nie.

    Aber mit 103 Jahren darf sie das... ;-)

    Guten Abend, die Herren,

    seit längerer Zeit mal wieder online, hab ich auch gleich ein paar Fragen zu Thema:

    Seit gestern schläft im Schrank eine lange (Ari) P08 von 1917. Natürlich waren wir heute das

    erste Mal auf dem Stand. Nochmal sauber gewischt und mit ein paar Fabrikpatronen erste

    Gehversuche gemacht. Ergebnis, die 95gr. TC von MagTech will sie gar nicht. Jeder 2. Schuß ein

    Klemmer. Die Patrone ist definitiv zu kurz. Streukreis auf 25m (aufgelegt) ca. 50 cm. 115gr. FMJ von

    Fiocchi repetiert sie nicht sauber, alle 2-3 Schuß klemmt mal eine leere Hülse, mal transportiert

    sie keine neue Patrone in den Lauf. Am besten ging die 124gr. FMJ aus der Schüttpackung von S&B.

    Nicht ein Klemmer oder Repetierfehler, allerdings doch recht deutlicher Rückschlag und ein Streu-

    kreis von ca. 35 cm. So, nun die Fragen:

    Hat jemand eine Laborierung für Lovex D036 zur Hand, auf der ich aufbauen könnte? Das D036 soll

    ja in etwa die Werte von N340 erfüllen. Allerdings finde ich beim Suchen nur Lovex-Werte für die

    100mm Läufe, die Ari hat einen 200mm Lauf.

    Welches Geschoss nehmt Ihr? Blei, verkupfert, FMJ? Stimmt es , dass die Originalgeschosse verkupfert

    waren?

    Habt schon mal vielen Dank für Eure Infos!


    Gruß

    Ralf

    So, Ihr Lieben, Stand der Dinge:


    Ich habe mit der FL-Matrize meines Sohnes den ersten 50er Posten S&B Hülsen kalibriert und entzündert.
    Geht etwas straffer als die 7,62x54R oder die Schwedenhülsen, trotzdem angenehmes Arbeiten, nicht zu schwer.


    Vergleichsmessungen:
    Die von mir in Post 1 genannten 8,52 mm waren ein Ausreißer nach oben von der Competition-Matrize,
    sie drückt im Mittel auf 8,48-8,49 mm zusammen, die "normale" Matrize presst auf 8,55-8,56 mm.


    Fazit:
    Ob das knappe Zehntel Millimeter nun der Grund ist, bleibt eine Frage der Spekulation.
    Da mein Sohn noch eine 2. FL-Matrize in 8x57 MAU hat (warum auch immer), habe ich mich entschlossen,
    meine Comp-FL-Matrize nicht zu mögen und sie in eine tiefe Ecke dieser Kiste zu verbannen, die sicher jeder
    von uns hat. Dort hebt man Sachen auf, die man sicher nie wieder brauchen wird, aber nicht wegwerfen will.


    Wenn mich irgendwann die Langeweile des Alters packt, versuche ich sie vielleicht mal auf das größere Maß
    zu honen, vielleicht...
    Bis dahin habe ich meinem Sohn die 2. FL Matrize abgeschwatzt und werde die erst mal benutzen, zumal ich
    mir auch noch eine Neck-Matrize in dem Kaliber zulegen will.


    Habt vielen Dank für Eure Ideen und Eure Anteilnahme, ich bastele jetzt die Patronen für die erste Ladeleiter.


    Gruß Ralf

    Nee, nee, wie wir Sachsen sagen.
    Ich kann es zwar im Moment nicht messen, da ich noch bis 5:00 Uhr arbeiten bin,
    aber wenn der Hülsenhals bei jedem kalibrieren um 0,5-0,6 mm verformt werden würde,
    könnte man die Hülsenhälse nach jedem 2x nachglühen, weil das Material sonst nachgeben
    würde.
    Diesen starken Wiederstand auf den letzten Millimetern habe ich weder bei der 6,5x55 noch
    bei der 7,62x54R. Man sieht an der Hülse richtig einen Wulst, wo der Hülsenhals in die
    Matrize eingedrungen ist. Voll kalibrieren geht gar nicht, ich würde mit der Presse meinen
    Tisch umreißen.
    Ich hab den Matrizensatz von meinem Sohn bekommen, probiere es morgen Abend und
    melde mich wieder.
    Alles wird gut!


    Gruß Ralf

    Also, auf der Matrize steht, wie oben schon geschrieben, "RCBS 8x57 MAU FL 15"
    RCBS ist selbst erklärend,
    8x57 MAU ist die SAAMI Bezeichnung für 8x57IS nach CIP Standard,
    FL= Full Length,
    15 sollte das Fertigungsjahr sein.


    Sowohl die amerikanischen, als auch die CIP Maße sehen einen Geschossdurchmesser von nominell 8,22mm bzw. 0,323 vor (gemessen meist 8,20mm).


    Aber, selbst wenn es eine Matrize für die 8x57I mit ,318 wäre, dann wäre der Unterschied 0,127mm und nicht 0,5mm.
    Irgendwas mit der Matrize stimmt nicht. Ich bekomme heute Abend den 15901 Satz von meinem Sohn, werde mich am Sonntag oder
    Montag noch mal an die Patronen setzen und berichten. Ich hoffe, der Satz funktioniert besser.

    Die alten Wehrmachts-Übungspatronen in 8x57IS (die mit dem dünnen roten Holzgeschoss) hatten auch sehr wenig
    Pulver drin, Füllung ca. 50%.
    Dort hatte man auf der Ladung einen straffen Filzpfropfen drin. Saß richtig fest und ließ sich auch nicht verschütteln.
    So bleibt die Ladung immer vor dem Zündloch.


    Gruß Ralf


    So, jetzt noch der Spruch: Meine Informationen sind ausschließlich als solche gedacht.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich usw.

    Ein nächtliches Hallo in die Runde,


    ich hätte da mal ein Problem...
    Ich habe mir vor längerer Zeit einen RCBS-Matrizen-Satz bei Egon "geschossen". War preiswert, allerdings kann ich nichts zu seinem Vorleben sagen.
    Sieht eigentlich gut aus, alles blank, keine Kratzer, nicht rau, keine Zangenspuren o.ä. und hört auf die schöne Nummer 38701.


    Gerade eben wollte ich mit den 8x57IS Hülsen beginnen. Hab mich schon gewundert, dass auf die letzten Millimeter die Kalibrier-/Ausstoßmatrize
    sehr schwer geht, also richtig schwer. Ich komme mit dem Hülsenhalter nicht bis an die Matrize, auch nicht, wenn ich den Ausstoßer entferne.


    Jetzt habe ich nachgemessen, die Matrize drückt den Hülsenhals auf 8,52mm (innen 7,77mm) zusammen, bei einer frischen Fabrikpatrone hat
    der Hals einen Außendurchmesser von 8,89mm! Ein neues Geschoss hat 8,18mm. Das kann nicht funktionieren!


    Gab es da mal unterschiedliche Matrizen oder Ausschuß von RCBS auf dem Markt? Das würde den günstigen Preis erklären.. ;-)
    oder ist die Matrize durch irgend etwas kaputt gegangen? Wie gesagt, Beschädigungen oder ein Grat sind nicht erkennbar?


    Vielleicht hat einer von Euch 'ne Idee oder könnte mir den korrekten Durchmesser in Hülsenhals-Bereich übermitteln.
    Ach so, auf der Kalibriermatrize steht "RCBS 8x57 MAU FL 15"


    Habt schon mal vielen Dank!


    Gruß Ralf


    Edit: Ich hab inzwischen beim Grauwolf rausgefunden, dass diese Matrize auf das Mindest-SAAMI-Maß kalibriert. Hab allerdings noch nichts
    zum SAAMI-Maß von 8x57IS gefunden. Vielleicht weiß kann mir einer einen Tip geben?

    Ich häng mich mal hier dran.
    Momentan stehe ich auch gerade vor der Entscheidung, ob ich mir einen Lube-A-Matic von RCBS kaufen sollte.
    Derzeit will ich "nur" Geschosse in .458 für die 45-70 Sharps mit 405 Grain selber machen. Die 232 € beim Grauwolf
    sind schon happig, Frank und Monika wollen sogar 340 € zzgl. Matrizen. Versucht habe ich es mit diesem Gerät schon
    beim Wiederlade-Lehrgang vor ein paar Jahren, ging sehr gut.
    Nun meine Frage: kann man die LEE-Matrizen in die Rock Chucker einfach einschrauben?
    Und wie funktioniert das mit dem Fetten? Bis jetzt mach ich das mit gekauften Geschossen, einem Holzspatel und
    einer Büchse B.P.C. Lube 55. Ist ne Schweinerei, geht aber.


    Gibt es evtl. auch von RCBS Kalibrier- und/oder Fettmatrizen für die Rock Chucker? Hab leider noch nichts gefunden.


    Viele Grüße
    Ralf

    Das P-Pulver ist gesiebt.


    PPP hat Korngröße 0,425 - 0,71 mm,
    FFF hat Korngröße 0,2 - 0,71 mm.


    Könnte schon sein, dass das PPP sauberer verbrennt, bzw. weniger Staub anhaftet.


    Nur mal 'ne Frage: Ist das 3P bzw. 3F Pulver nicht etwas zu fein für Kaliber 50?
    Ich schieße sehr zufrieden im Kal. 54 Wano PP.


    Viele Grüße und ein gesundes neues Jahr!
    Ralf