Beiträge von Springfield

    Und er geht doch! Nach vielem Ausprobieren konnte ich meinem .308er k98 doch 96 Ringe rauslocken bei der DM. Mein bisher bestes Ergebnis:thumbsu: Und was sagt die Scheibe? Zwei Clicks höher wären 99 drinn gewesen:(Labo: 168 gr Nosler Comp., CCI Standard Zünder, 22,8 gr N110, OAL 71,9 wie immer ohne Gewähr

    Meine 300 m Ladung war 41 gr N140 mit 168 gr SMK, leider auch lange her u. da habe ich keine Infos mehr darüber bez. Präzision. Für die seitliche Stahlmontage mit nur einer Schraube war mir das zu grimmig, was der Drehmomentschlüssel dann auch bestätigte. Seither lade ich nur noch Schlappladungen dafür.

    So endlich mal ein Vergleichstest, K&M versus RCBS.


    Bisher war ich nur zu faul den K&M auf large rifle umzubauen. Fazit: RCBS war gleich kaputt.


    Die Aufnahme des viereckigen Magazins war in Kunststoff viel zu dünn u. ist eingerissen. Die Federspannung und die Krallenführung viel zu ungenau.


    Trotz großem Handgriff die Mechanik ein Graus mit zuviel Kraftaufwand.

    Bei einem viereckigen Magazin behindern sich die Zünder gegenseitig u. rutschen nicht nach.


    Nun zum K&M: Der Umbau auf lr Zünder war schnell bewerkstelligt.

    Die Kniehebelmechanik läuft sauber weil komplett aus Stahl.

    Trotz fehlendem Magazin war ich genauso schnell wie mit dem RCBS, da bei dem immer wieder nachgedrückt werden mußte und die Rüttelei mit dem Magazin behindert.

    Der Zünder läßt sich gleichmäßig u. mit Gefühl auf Anschlag setzen.

    Wenn der K&M noch ein Magazin a la Lee hätte wäre das der Hit.

    Das Experiment geht weiter! Wieder der 98er für ZG1 wettkampfmäßig geschossen. Die Kokille wurde im Bereich Fettrillen aufgebohrt, damit der Schwerpunkt weiter nach hinten wandert. Komponenten, Setztiefe usw. alles gleich.

    1/1 Probeschüsse mit vorheriger Geschoßgeometrie, 2/1 Start mit 14 gr N110: wieder Langlöcher, 1/2 2. Gruppe mit 15 gr: leichte Langlöcher, 2/3 3. u. beste Gruppe von unter 25 mm mit 16 gr, 1/3 Überprüfung der vielversprechenden H&N-Ladung mit 14 Schuß: Ausreißer rechts Schützenfehler, sonst eng mit Höhenstreuung, für offene Visierung brauchbar aber mit ZF nicht ausreichend => 16 gr Bleiladung mit ganzer Serie schießen u. prüfen ob sich die gute Präzision bestätigt. Details sind im vorherigen Fred nachzulesen. Bei Interesse gibt es wieder ein Update.

    Dann hast was von deinem Reinigungsmittel drinnen oder sie waren nicht wirklich sauber. Stat. Aufladung bei Messing glaube ich außerdem auch nicht. Wie gesagt, wenn da bei mir was kleben blieb, dann nur weil ich irgendwo mit Öl oder Fett nicht aufgepaßt habe, sonst nie weder bei LW noch KW Hülsen.

    Benutze auch den K&M. Er tut und ist auch haltbar weil komplett aus Stahl. Man kann Fernsehen und trotzdem mit Gefühl setzen.:ja:Dem Kommentar von Powerbrauer stimme zu. Das Arsenalteil schaut auch brauchbar aus, sofern es dauerhaft hält. Ich habe schon zwei Lee durch und der RCBS Universalsetzer machts wohl auch nicht mehr lange. Für den Dauergebrauch alles Schrott obwohl beim Lee das Thema sehr gut gelöst (Z. B. flutschen die Zündis schön in Folge weil Vorratsbehälter kreisförmig, was RCBS nicht kapiert hat:rolleyes:.) Ein Lee Kniehebelsystem aus drei Zinkdruckgußteilen ist Mist. Kläre mich auf wer einen neuen hat der aus besserem Material wäre.

    Endlich im Wettkamp getestet. Die selbstgemachten 6 mm 68gr gehen super auf 300 m, wenn da nicht bei den letzten drei Schuß eine Böe u. volle Mirage zugeschlagen hätte.


    Nachtrag:

    Waffe NC Rado in 6 mm PPC

    Patrone:

    Hülse 220 Russian umgeformt auf 6 mm PPC

    Pulver N133, 28,2 gr

    Geschoß 68 gr Flatbase selbst gefertigt

    Zünder Federal 205M

    OAL 53,1


    Woher die Doppler kamen. Nun in zwei Fällen waren das Waffen mit Abzügen knapp über 1000 g. Beide Fälle schossen nur .45er Vollmantel Fabrikladung. Die Ursache entzieht sich meiner Kenntnis, da die Kameraden immer ganz eigene Wege gingen. Auf Grund der harten Ladungen waren es wohl Abnutzungserscheinungen. In einem weiteren Fall war die Hammerrast abgenutzt. Wenn du technisch versiert bist, dann arbeite das Buch step by step von vorne bis hinten durch.

    Witziger Zufall, gestern war ein Kamerad mit einer sehr neuen Colt MkIV ( wohl Sammlerwaffe) am Schießen. Bemängelte die Abzugscharakteristik u. im Gespräch kam doch tatsächlich Frage, ob ich mich dem Teil nicht annehmen könnte.

    Servus Sqwan,

    Wenn man das Problem noch nicht analysiert hat, kann man viele Teile ohne Erfolg tauschen. Das ist dann eher Glücksache, daß sich was bessert. Wie andere bereits bemerkten, würde ich auch kein Abzugsgewicht reduzieren ohne den aktuellen Zustand der Bauteile zu kennen. Ich habe schon einige .45er mit angeblich super 1000 g Abzug früher oder später doppeln sehen. Ein 1911er Abzug ist kein Rocket Science. Trotzdem muß man wissen was man tut oder worauf zu achten ist. Ein Werkzeugmacher oder Maschinenbauer tut sich da sicher am leichtesten. Die klassische Bibel für 1911er ist das Buch von Jerry Kuhnhausen. Das beste was ich zu dem Thema kenne. Wie man am Einband erkennen kann, habe ich schon viel damit gearbeitet u. so manchem Spezl helfen können. Man muß halt leider des Englischen mächtig sein. Wenn ich mal viel Zeit haben sollte, schreib ich dazu was in Deutsch.

    Als Zündhütchensetzer habe ich den Forster CoAx, damit bin ich sehr zufrieden. Und die 8/86 muss ich auch in der RC fetten, sonst leideden Hülse und Matrize. Daran soll es also nicht liegen.


    Muss nur noch zu Hause "erklären" warum ich eine neue Presse brauche. Das wird der schwierigste Teil

    Da gibt es doch viele Gründe, einfacheres Arbeiten, präzisere Munition, glücklicher Gatte => ....:):love: