Beiträge von DerRuedi

    Habe mit RS12 definitiv keine Rieselprobleme. Wie Wehrmann schon schrieb müssen die Komponenten zueinander passen. Italienische Hülsen und amerikanische Wads (Beutel, Becher) passen jedenfalls nicht zusammen; z.B. Fiocchi Hülsen mit Claybuster Wads. Da hat es auch bei mir gerieselt wie im Salzstreuer.

    Wen es interessiert:

    Meine gestrige Anfrage bei Ares bezüglich Ladedaten für den Ares Slug Kaliber 12, Fullbore, 29,5g wurde mir heute wie folgt beantwortet:


    ---------------------------------------

    Hello,

    it is 1.6g - 1.7g S030 LOVEX*

    Sincerely,

    Jozef Mongel

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    *entspricht 24,6 - 26,2 Grain


    Sehr schnelle Reaktion wie ich meine. Hiermit gibt es zumindest einen Anhaltspunkt.


    Bin jetzt kein Lovex-Kenner und solche Vergleiche sind immer mit Vorsicht zu genießen, aber das S030 sollte doch irgendwo auf der Linie N320, RS12 liegen. Vielleicht noch etwas offensiver.

    Bevor jetzt wieder jemand Schnappatmung bekommt, ich meine NICHT dass man die Pulver einfach austauschen lann. Das grundsätzliche Abbrandverhalten ähnelt sich. Ladungen müssen natürlich individuell angepasst werden.

    FlintenRicci


    den Rest musst du sowieso zusammen basteln. Ob Du mit dem Gualandi Becher hin kommst musst du testen

    Genau. Nur für diesen "basteln" braucht es natürlich erst einmal die Menge Pulver und damit natürlich auch die Pulverart, damit bestimmt werden kann auf welche Höhen man in der Hülse kommt. Also Pulver+Wad+Überstand für einen ordentlichen Crimp.


    Prinzipiell würde ich im Bereich Flinte niemals Pulver verladen die eigentlich in den Bereich der Büchse oder Kurzwaffe gehören

    Interessanter und neuer (zumindest für mich) Gedanke. Mag sicherlich daran liegen, dass ich noch keine italienische Fachliteratur konsumiert habe. Was macht denn die erwähnten Pulver geeigneter und die klassischen KW-Pulver weniger geeignet. Wenn es da sehr gute Gründe gibt, wäre ein Umdenken ja durchaus in Erwägung zu ziehen.

    Hast du ares schon angeMAILT? ares@ares-gun.sk

    Nö. Werde ich aber sofort machen. Mal schaun was als Antwort kommt.


    Fullbore braucht keinen Wad sondern eine Filzscheibe/Korkscheibe/Plastik-Spacer/Couvette unter dem Geschoss.

    Genau, deshalb will ich ja den Gualandi Bior verwenden.

    Bei mir laufen die auch unter dem Begriff Wad. Ist das etwa nicht korrekt?


    Die Italiener bezeichnen doch auch jegliches Zwischenmittel als Borre bzw. Borra.

    PAPPA - Lochen ... oh mein Gott :tiha:

    Oha, da sieht man doch wieviel Unheil nur ein Buchstabe anrichten kann :autsch:

    Der Punkt geht an Dich :thumbsu:



    hast du es schon bei ARES versucht? ares@ares-gun.sk

    Habe ich, bin aber leider nicht fündig geworden.



    Es gibt von ARES verschiedene Slugs

    OK, das war mir nicht bewusst. Wäre auf der o.g. Seite aber ersichtlich gewesen. Da hätte ich mich wohl präziser ausdrücken müssen :ham:

    Wir sprechen hier über:


    Kaliber 12,

    29,5g

    Fullbore,

    beschichtet


    3745dc6347b5d8bd9ca78b54ea26d43e-w408-3191SLUG-BEZ-UNASECE.JPG


    Hatte ich seinerzeit beim strobl.cz erworben.

    Sorry, dass ich den alten Thread wiederbelebe.


    Habe beim aufräumen 100 von den Ares Slugs bei mir gefunden. Hatte ich wohl mal zum testen (im Vergleich zu den ansonsten verwendeten Lyman Slugs) gekauft und dann offensichtlich vergessen. Man wird halt nicht jünger :(


    Wie dem auch sei, nun sollen sie an´s fliegen kommen. Habe noch eine Menge leerer Brenneke Hülsen in 12/67, die K.O. Cleanspeed, da sollen sie rein. Als Wad soll es ein Gualandi Bior in 18 oder 20mm werden (hätte ich beides noch da); abhängig davon was am besten passt. Wird dann letztlich die Pulvermenge entscheiden.


    Gibt es mittlerweile eine brauchbare Laborierung? Im Gegensatz den Lyman´s gibt es bei den Ares Slugs nicht viel zu finden. Bevorzugt würde ich RS12 oder N320 einsetzen wollen. RS20 oder N340 wären auch noch möglich. Aber für die "leichten" Slugs wohl nicht so optimal. Für 100 Stück will ich natürlich kein extra Pulver anschaffen.


    Bevor ich es noch vergesse, die Patronen sind nur zum Pappalochen gedacht und dürfen daher auch etwas schwächer geladen sein.

    Danke für die detaillierte Darstellung. Den Spaßfaktor von 10 kann ich sehr gut nachvollziehen. Insbesondere die einstellbare Dosiereinhait für Buckshot finde ich klasse. Meine Wissens gibt es so etwas noch nicht. Alle die ich kenne (mich eingenommen) und auch die einschlägigen Youtubeer zählen immer von Hand ab.


    :resp:

    Musclegunner

    Soweit es mich betrifft bin ich nicht böse über Deine Aussage....wie könnte ich, sind ja schließlich Deine Erfahrungen.

    Nur das ich andere Erfahrungen mit dem Teil gemacht habe. Was ich bestätigen kann ist die Lautstärke. Aber mein selbstgebauten LEM ist da nicht besser. Machen halt beide ordentlich Radau. Liegt wohl in der Natur der Sache.

    Habe das Teil seinerzeit für 45€ gekauft. Und dafür finde ich ihn sogar sehr solide gebaut. Meiner wird auch nach mehreren Stunden Laufzeit nicht nennenswert warm oder gar heiss. Chargen mit jeweils 250 147 Grain Geschossen hat er mühelos bewältigt und das mit recht ordentlichem Ergebnis. Für das o.g. Geld erwarte ich nicht mehr.

    Für das grosse "Hülsengeschäft" muss eh der LEM ran.

    Wenn man weiß was man macht, ist er aus meiner Sicht ganz ok.

    Funktioniert recht ordentlich. Habe damit in 250er Losen meine DM111-Geschosse gereinigt. Hat super funktioniert. Hülsen gehen natürlich auch prima.

    Irgendwo hier im Forum hat wer mal Edelstahlstifte von einer niederländischen Firma empfohlen. Die hatte ich dazu besorgt und damit wird's perfekt.

    Braucht etwas länger als der LEM, aber das Ergebnis ist gut.

    Nur der angegebene Preis ist stramm. Dafür hätte ich ihn nicht genommen.

    stubenwurm


    Zunächst erst einmal hier der Beleg für meine Aussage von damals:


    Snap2.jpg


    Das Protokoll ist von Januar 2018.

    Habe nochmals nachgeschlagen, das Pulver hatte ich November 2017 erworben. Leider habe ich mir damals noch nicht das Herstellungsdatum gemöß QR-Code notiert, so dass ich hierzu keine Angabe machen kann. Mann kann aber vermuten, dass es irgendwann von 2016-2017 stammt. Die Unterschiede in der v0 können also in der Charge und/oder mit dem Pulvermodell zusammenhängen.


    Wenn ich mit den gleichen Parametern von damals und dem aktuellen Pulvermodell im GRT für das RS40 (vom 29.09.2020) rechne, dann komme ich auf eine v0 von 896 m/s. und einen Druck von 3253 bar. Also in der Tat nicht unerhebbliche Abweichungen.


    Da ich die Ladung immer noch verwende, allerdings nicht mehr wie damals so sehr auf 100m, ist mir wahrscheinlich noch kein Unterschied in der Treffpunktlage aufgefallen.


    Wäre vielleicht an der Zeit für neue Untersuchungen :krat:

    Genau das (Anlauf) war´s , was ich im Zusammenhang mit den DM111 auch gelesen hatte und weiß aber leider nicht mehr wo.

    Was mich dabei nur verunsichert hat ist die Tatsache, dass ich bei meiner L6max von 74,9mm dann auf 73,4mm runter muss. Muss gleich mal in den Keller und einen Dummy bauen. Nicht dass ich da in Konflikt mit der Ogive komme.


    Kleine Ergänzung zu den .308-Geschossen:
    Normalerweise verwende ich im K31 mit Erfolg die Speer TargetMatch 168gn. Da die amerikanischen Hersteller mittlerweile mit Gold aufgewogen werden, wollte ich meinen Bestände gerne etwas schonen und kam so erst einmal gedanklich auf die DM111 für´s Training. Bei den Speer habe ich eine L6max von 75,1mm und verlade sie mit 74,5 mm. Das Ergebnis sieht wie folgt aus (vorne aufgelegt und mit Diopter):


    Speer K31 Schussgruppe.png

    Erst einmal Danke für die zahlreichen Antworten.


    Das mit der Crimprille sehe ich auch entspannt. Da ich mit dem DM111 eine L6max von 74,9mm habe und natürlich noch Abstand brauche, werde ich die Crimprille so oder so "versenken" müssen. Habe da bereits mit ein paar Dummyfertigungen getestet, die das zeigen.


    Die Laborierung von emmi2 geht mit einer L6 von 74,5mm in eine Richtung, die ich realisieren könnte. Mich würde noch interessieren, was hast Du mit dieser L6 für einen Abstand zu den Feldern und Zügen. Bei mir wären dass bei Deiner L6 dann 0,4 mmm. Könnte ich mit leben.


    Gruß Rüdiger

    Hallo,


    bin über eine glückliche Fügung in den Besitz von einigen DM111-Geschossen gekommen. Eigentlich habe ich dafür keine Verwendung. Allerdings hatte ich in Erinnerung, dass dieses Geschoss bei einigen Schützen durchaus erfolgreich im K31, also in der 7,5x55 Patrone, zum Einsatz kommt. Also etwas zum experemtieren.


    Die Idee ist nun, mit der Ladung von Reload Swiss eine Ladeleiter zu bauen, denn das RS40 ist gerade vorrätig:


    Snap4.jpg

    Leider kann ich die angegebene OAL von 75,5 nicht realisieren. Bei mir gehen max. 74,9 in´s Lager. Bekanntermaßen sind die Lager des K31 ja durchaus unterschiedlich je nach Baujahr.

    Nun hatte ein Wiederlader vor einiger mal geschrieben, dass die DM111 Anlauf brauchen und man die 1,0 bis 1,5mm vor die Züge und Felder setzen sollte; wohl ähnlich wie bei den Barnes TTSX. Normalerweise würde ich da so auf 0,5mm gehen. Leider aber habe ich die Quelle für diese Info nicht mehr wiedergefunden. Mein Wissensmanagement muss wohl noch ein wenig verfeinert werden :ja:


    Möglicherweise hat ja jemand hier im Forum Erfahrungen mit den DM111 im K31 und kann etwas dazu sagen. Wie gesagt, die konkrete Angabe einer OAL ist nicht interessant, sondern nur der Abstand von den Zügen und Feldern interessiert mich. . Würde dann eine angepasste Ladung entwickeln.


    Gruß

    Rüdiger

    die speer und die campro aus der ar15 sind ebenbürtig?
    die campros machen bei mir die gruppen ca. doppelt so groß wie die 52gr speer hp.
    mit was und wie hast du die campros gesetzt?
    ich würde gerne die campros mit lovex d073.4 verladen um an preiswertes ipsc futter für meine ar15 zu kommen. aber bisherige versuche waren zumindest mit den campros nicht gerade toll. 60mm streukreis sind mir zuviel, das können die vergleichbaren hornady fmj-bt in 55gr besser egal ob mit N133 oder D073.4.


    die speer und die campro aus der meiner ar15 sind ebenbürtig?


    >>die campros machen bei mir die gruppen ca. doppelt so groß wie die 52gr speer hp.

    Dies ist selbstvertändlich möglich und nicht unbedingt außergewöhnlich. Andere Waffe, anderer Lauf, andere Laborierung, andere sonst was.


    >>mit was und wie hast du die campros gesetzt?

    Mit einer RCBS Setzmatrize und Micrometerspindel.


    Nun, vielleicht sind die Campro-Geschosse und Deine Waffe einfach nicht kompatibel. So etwas kommt vor. Wenn kein Test erfolgreich war, dann vergesse diese Geschosse und versuche es mit PPU und/oder LOS.