Beiträge von SchuhmTi

    Interresant wäre jetzt noch die Waffenwahl.

    Wollte er sich die gleiche Waffe nochmal als Jagdwaffe kaufen?

    Wie ist denn dazu der aktuelle Stand bezüglich der Nutzung Sportwaffe als Jagdwaffe und umgekehrt? :krat:

    Verwende das N310 in der 9mm für Schlappladungen und MIP Ladunge.

    Geht sowohl mit schweren und "sehr" leichten Geschossen, wobei hier auf lackierte/verkupferte Bleigeschosse gesetzt werden sollte.

    H&N oder LOS sind dafür gut :kreis:

    Wenn es funktioniert, dann kann man das so machen.

    Meine Augen sind zum Beispiel kreuzdominant, da ich viel mit offener Visierung (Diopter) schieße, habe ich mir angewöhnt das linke Auge zu schließen.

    Das mache ich auch beim Schießen mit dem Rotpunkt, ZF oder Pistole, eimfach immer.

    Die Treffer sind dadurch nicht schlechter, das perifäre Sehfeld habe ich bisher auch noch nicht vermisst.

    Pro großer Punkt:

    Je größer der Punkt, desto "langsamer/ruhiger" bewegt er sich für das Auge. Ein kleiner Punkt "zittert" bei gleichem Wackeln mehr.

    Je größer der Punkt, desto besser funktioniert es bei wechselnden Lichtverhältnissen. Der Punkt muss nicht völlig überstrahlen um bei Helligkeit noch gesehen zu werden.

    Für das AR-15 und kompatibel kann man ein .450 Bushmaster oder .458 SOCOM Magazin benutzen.

    Der Follower hat eine große Mulde für die dicken Patronen.

    Eine .223 Rem lässt sich da einfach über das Auswurffenster rein werfen und bleibt schön mittig vor dem Patronenlager liegen. :doppeld:

    Funktioniert dann auch mit überlangen Patronen.

    Der Verschluss bleibt bei einem Selbstlader nach jedem Schuss offen. Wird bei den Amis "slow fire" genannt

    Lade mal eine Patrone ohne Zündhütchen und ohne Pulver, das Geschoss "weit" raus.

    Dann kannst du die Dummypatrone in die Waffe laden und schauen ob der Verschluss schließt.

    Falls nicht, dann das Geschoss schrittweise tiefer setzten und immer wieder probieren.

    Wenn der Verschluss gut zu geht nochmal 2 Zehntel tiefer setzten.

    Dadurch hast du dann auch immer eine Referenzpatrone um in anderen Waffen zu testen oder die Werkzeuge einzustellen.

    Bist du dir sicher dass ein noch schnelleres Pulver die Lösung ist? Vorgeschlagen wurde in den alten Ladedaten von Caliber Hodgdon Longshot und von H&N HP38. Beide Pulversorten sind langsamer. Soll ja auch die Waffe nicht unnötig belasten.

    Aber egal - ich bin eh kein Freund eines so leichten Geschosses.

    Wo ich auch eine andere Meinung habe ist, dass die Verschmutzung der Geschosse ok sei, da das VV Pulver schmutzig abbrennt.

    Würde ich bejahen wenn ich nur in die Hülse rein schaue. Wenn aber so viel Pulverschmauch außen ist frage ich mich, ob die Hülse nicht sauber nach hinten abdichtet.

    Verlade selbst die 100gr. H&N HP HS für 9mm Luger.

    Das große Problem ist die geringe Setztiefe. Die Hülse muss gut angetrichtert werden um das Geschoss ohne Abschabungen setzen zu können, gleichzeitig hat es bei einer OAL von 28mm nur (geschätzt?!) 3-4mm Setztiefe. Wenn man den Trichter abzieht wird es wirklich nur von einem schmalen Band gehalten.

    Mit einem Tapercrimp kann man da zwar nachhelfen, aber der Auszugswiederstand bleibt trotzdem relativ niedrig.

    Mit N340 gab es immer eine schlechte Verbrennung.

    Mit N310 kommt man aber nicht auf MIP, falls nötig.