Wenn von Hämatomen in Zusammenhang mit Geschwindigkeit gesprochen wird, so ist es schnuppe ob diese mit dem Geschoss /Kaliber X oder Y erreicht wird. Ab einer bestimmten Geschwindigkeit werden sie entstehen. (Quelle: jagdpraktische Erfahrungen mit Geschossen .22 bis .375)
Zielführend bei seiner Vorgabe und dem Wunsch „Eine für alles“ ist sein Kaliber 8,5 mm, dem kann ich eine ausgesprochen gute Wirksamkeit auf alle Distanzen attestieren. Bis 300 m halte ich die Vorstellung mit einer 8,5x55 Blaser alles Wild mit gutem Erfolg und geringer Wildpretentwertung zu bejagen für durchaus realisierbar. Bei 400 m glaube ich persönlich nicht an eine ausreichende V-Ziel, um eine sofortige Geschosswirkung zu erzielen.
Leider ist es bisher noch so, dass man die entsprechende Geschosswirkung „sofort tötend, kurze Fluchtstrecke und geringe Wildpretentwertung“ nur schwerlich unter einen Hut bringt.
Ein Lösungsansatz könnte sein, es mit den luftwiederstandsoptimierten Geschossen mit etwas höherem Geschossgewichten zu versuchen. Der Vorteil wäre eine nicht ganz so hohe Vo und eine brauchbare V300.
Ich jage mit der 8,5 Blaser mit bleifreien Geschossen von ca 10 und 12 Gramm und verbleit mit ca. 12 und 14 Gramm.
Ein wirksames Mittel, um den Hämatomen entgegenzuwirken sind Variationen des Treffersitzes, welche sich auf kürzere Entfernungen bei entsprechender Schiessfertigkeit durchaus praktikabel anwenden lassen.
Ach ja, gute Ergebnisse beim laden meiner 55 und 63 erziele ich mit Rottweil Pulver R 903.
Also auf gehts.