Beiträge von Fyodor

    Etwas Messingabrieb kann schon vorkommen. Aber ein Abtrag von 0,1 mm über die halbe Länge der Hülse nicht. Mir kommt das auch seltsam vor, sowas habe ich noch nie gesehen, und Palerider hat auch leider kein Foto davon eingestellt, aber so hat er es beschrieben. Wenn das so stimmt, dann ist da definitiv etwas faul.

    So du einen gefunden hast, der auch versendet, dann mußt du zu den Preisen im Shop noch die Umsatzsteuer (Tax je nach Bundesstaat bis zu 10%) dazudenken.

    Montana zB hat keine Umsatzsteuer.

    Nein, die zählt man nur wenn man im gleichen Bundesstaat lebt wie der Laden. Für Bestellungen nach Deutschland also nicht. Werden auch nicht angegeben.

    Für mich wäre die Frage wie oft die 10 Waffen genutzt werden. Also gehen die Kollegen 6 mal die Woche auf den Stand oder werden die nur alle 3 Monate mal genutzt.

    ich kann da nur für mich sprechen, aber ich gehöre zu denen, die eine "übervolle" gelbe WBK haben (und noch zwei volle grüne).


    Nein, natürlich gehe ich nicht sechs mal die Woche trainieren. Eher so einmal im Jahr. Die restlichen meiner ca. 50-60 Termine sind Wettkämpfe. 2019 habe ich 84 Wettkampfurkunden erhalten, allein auf der Bezirksmeisterschaft in den BDS-Standarddisziplinen hatte ich fast 40 Starts.


    Ich besitze nur zwei Waffen, die nicht sportlich eingesetzt werden: eine 9mm Flobert-SLF, und ein teilvergoldeter .36er Perkussionsrevolver. Alles andere wird sportlich auf Wettkämpfen geschossen. Manches tatsächlich nur einmal im Jahr.


    Für mich ist schießen Spaß an der Freude. Keine meiner vielen Waffen war teuer, und ich stehe nur ganz selten mal vorne. Aber ich betreibe schießen eben als Breitensport. Und da kenne ich noch einige, die das so machen.

    Altbesitz muss gemeldet werden und gut. Von illegal steht da nix

    Du vergißt auch einiges. Du redest von Magazinen, die man seit mehreren Jahren besitzt.


    Sehr wohl verboten werden:

    • normal große Magazine die in den letzten zweieinhalb Jahren erworben wurden (nach Übergangsfrist)
    • die meisten AirSoft-Waffen (keine Übergangsfrist vorgesehen)
    • Selbstladewaffen, die aus ehemaligen Vollautomaten umgebaut wurden (keine Übergangsfrist vorgesehen, Besitzerlaubnis gilt aber bis Widerruf)
    • Und ich bin nicht sicher, ob ich nicht noch die ein oder andere Gemeinheit übersehen habe

    Schreib LEE direkt an, und schicke Fotos, auch der Späne und der bearbeiteten Hülse.


    Sehr wahrscheinlich wirst Du kostenlosen Ersatz bekommen.


    Daß die Patrone ohne Druck nur so weit wie im Bild in die Matrize geht ist normal. Daß danach Späne produziert werden nicht. Die Matrize sollte mit der Patrone so umgehen wie eine normale Kalibriermatrize mit der Hülse. Also maximal Druck- und Reibspuren. Aber ganz sicher keine Späne.

    Späne ziehen darf die Matrize natürlich nicht.


    Aber ansonsten liegt ein Missverständnis vor. Die FC für KW-Patronen is crimpt zwar, ist aber gleichzeitig auch eine Vollkalibriermatrize für fertige Patronen. Dass die da schwer rein gehen ist deshalb normal.

    Hättest du vielleicht einen Link

    Nein, das nicht.


    Der Händler muß Dir die Transportkosten mitteilen, das machen aber die meisten Shop-Systeme automatisch.


    Auf den Gesamtpreis (Warenwert plus Versand) rechnest Du zuerst 19% Einfuhrumsatzsteuer, und auf diesen Gesamtwert dann noch 2% Zoll. Der tatsächliche Zoll-Satz ist stark abhängig vom Produkt, bei Wiederladeartikeln war er bei mir aber immer in etwa 2%.

    Ich bestelle da gerne immer wieder.

    Ich auch. Wenn ich aber bei einer größeren Bestellung durch Eigenimport ein paar hundert Euro sparen kann, mache ich das auch. Und wenn er halt nicht liefern kann, jemand anders aber schon, bestellt man halt auch mal wo anders.

    Wenn noch etwas mehr als nur die Presse selbst geplant ist, schau mal bei titan reloading in den USA. Selbstimport ist kein Hexenwerk, nur Porto und Importsteuer fressen einen Großteil der Ersparnis auf. Muß man im Einzelfall halt ausrechnen ob es sich finanziell lohnt.

    Muß gar nicht so aufwändig sein.


    Welche Flächen sind beteiligt bei der Ausrichtung?


    Die Bodenfläche des Hülsenhalters und die obere Anliegefläche der Matrize. Selbst wenn die 2 mm Spiel in der Höhe hätte ware das völlig egal, solange die obere Anliegefläche möglichst parallel zum Hülsenboden ist. Das ist auch der Grund, warum ich von der PräziPress gar nicht begeistert bin. Die ist mit großem Aufwand und deshalb hohen Kosten mechanisch überdefiniert gebaut. Alles spielfrei zu bauen, inklusive perfekter Flucht der Achsen von Hülsenhalter und Matrize ist halt extrem aufwändig, und überhaupt nicht nötig. Warum wohl benutzen Benchrester keine PräziPress mit beinahe Nulltoleranz, sondern Dornpressen und Handmatrizen? Weil da eben nur Ober- und Unterteil der Matrize zueinander passen müssen, als "Presse" kann man dann auch einen Gummihammer oder einen schweren Stein verwenden.

    Nicht, wenn Hülse und Geschoß gerade gehalten werden.


    Alles was Du willst, können Handmatritzen bereits. Sogar der LEE loader, der mit dem Hammer "bedient" wird, kann das. Die CoAx-Presse folgt genau dem gleichen Konzept.


    Bevor Du große Mühe in das Projekt investierst solltest Du erstmal den Ist-Zustand feststellen. Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit kommt dabei heraus, daß Du eine Lösung hast, aber kein Problem. Wie schief sitzen die Geschosse mit dem aktuellen Setup? Um wie viel willst Du das verbessern? Und ist Dein Vorschlag dazu geeignet? Was unterscheidet Deinen Vorschlag von bereits auf dem Markt befindlichen (CoAx) Lösungen? Sind die Ergebnisse damit tatsächlich besser als ohne? Und um wie viel kann Deine Lösung dieses Ergebnis noch überbieten?


    Ich will die Idee nicht schlecht reden, sondern Dich vor Enttäuschung bewahren. So ein Projekt, bei dem nicht mehr als eine winzige Verbesserung möglich ist, weil das Problem bereits winzig ist, sollte man nur angehen wenn man die Verbesserung nachher mindestens meßtechnisch bestätigen kann, auch wenn sie im Alltag keinen Unterschied macht.


    Das ist ähnlich wie mit dem Laufkühler. Da wurde sogar meßtechnisch nachgewiesen, daß die Wirkung im statistischen Rauschen untergeht. Trotzdem wird weiter daran gearbeitet. Es wird Frust geben.

    Das MG war nicht russisch, sondern in den USA entwickelt, wurde dann aber hauptsächlich von den Briten eingesetzt, das Lewis-MG.


    Aber Du hast mich nicht richtig verstanden. Ich meinte nicht, nur die Mündung kühlen. Ich meinte von vorne rein pusten.


    Bei Innenkühlung hast Du aber immer das gleiche Problem: Im Verhältnis zur Masse hast Du eine sehr kleine Oberfläche. Luft ist ein sehr schlechter Wärmeträger, und wird deshalb selbst recht schnell warm, gekühlt werden also vor allem die ersten paar cm nach der Einblasstelle. Wenn Du nicht relativ großen Durchsatz hast, bildet sich evtl. sogar eine laminare Strömung, dann bildet sich eine warme Grenzschicht, und in der Mitte ströme die kalte Luft durch den ganzen Lauf und vorne wieder raus.


    Bessere Kühlergebnisse hast Du, wenn Du von außen quer anströmst. So hast Du eine erheblich größere gekühlte Oberfläche als innen, und die erwärmte Luft wird gleich weg transportiert, und überstreicht nicht noch warme Stellen am Lauf.


    Deshalb ja weiter vorne mein Vorschlag mit mehreren kleinen Ventilatoren neben der Waffe.


    Interessant ist dabei auch dieser Beitrag: rifleshooter.com/do-rifle-barrel-coolers-work


    Die Grafik kann ich aufgrund eines "unbekannten Fehlers" nicht hochladen. Jedenfall kam dabei heraus, daß die getesteten Laufühler keine meßbare Abkühlung brachten im Vergleich zum nicht gekühlten Lauf.

    nach ca. 15h

    Das ist ein Naßtumbler! Du sollt die Hülsen nicht wegerodieren!


    Zum Trennen von Hülsen und Pins empfehle ich die Trennapparate mit Kurbel, ich habe den von Grafs, andere sind aber genau so gut. Den Auffangbehälter stellst Du in die Badewanne und läßt ihn bis oben mit Wasser voll. Dann kommen die Hülsen mit Pins in den Korb, ein paar mal langsam kurbeln (sonst spritzt es), und die Hülsen in ein normales Nudelsieb schütten. Da sind im Normalfall keine Pins mehr dabei, und der eine der evtl. durch das grobe Sieb fällt den kannst Du verschmerzen.


    Um die Pins wieder aufzufangen habe ich ein Waschnetz von meiner Frau geklaut, das eigentlich dazu da ist Wäschestücke mit Haken und Ösen oder Klettverschlüssen (BHs und Babylätzchen) vom Rest der Wäsche zu trennen. Das sind stabile, sehr feine Netze. Das lege ich in oben genanntes Nudelsieb, und gieße die Dreckbrühe mit Pins durch. Die Pins bleiben im Netz. Das hat einen Reißverschluß, den mache ich zu, lasse es etwas abtropfen, und so werden die Pins gelagert.

    WBK im Original bekommt ein Händler von mir nur, wenn er direkt vor mir steht.


    Die Erwerbsanzeige kommt übrigens immer erst nach dem waffenrechtlichen Erwerb. Also erst Waffe, dann Eintrag. Der Voreintrag kommt vorher.


    Auf was für Ideen manche kommen...

    Dann geht halt die Drehzahl runter. Du arbeitest drucklos, Du willst Durchsatz. Radiallüfter sind da eine gute Idee, auch bei reduzierter Drehzahl. Da Deine Kühlleistung durch die Innenkühlung ohnehin eher gering ist, wird das keinen großen Unterschied machen.


    Wenn es unbedingt die suboptimale Innenkühlung sein muß, dann überleg mal ob Du von vorne kühlen kannst. Da ist die geringeste thermische Masse, also stärkst Kühlwirkung, und dort stört das Flimmern am meisten. An der Stelle sollte die Luft möglichst kalt sein, und nicht schon vom warmen Patronenlager und dicker Laufwurzel vorgeheizt. Dann wird es in der Nähe des Korns nie kühl.