Verlängerung ohne irgendwas 135 Euro im Kreis Gummersbach
Beiträge von dieselfalk
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Die Laborierung bei mir war mit
Hülse Starline
Zündhütchen CCI 350
Hodgdon H110 28,3 grain
Geschoss Fiocchi FMJ 230
OAL 39,75mm
Zündhütchen fast platt
Laborierung lässt sich gut schiessen aus der Grizzly.
Eindrucksvoller Magnumblitz, aber beherrschbar und mit noch etwas Luft nach oben.
Geschwindigkeit wurde nicht gemessen. Lt. Rechnung ca. 430m/s bei 5 Zoll Lauflänge
Halt was zum Spass haben.
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Ich hätte eine bestätigte und selbst verwendete Laborierung mit diesem Geschoss, aber mit Hodgdon H110 Treibladung.
Waffe war eine Grizzly mit 5 Zoll Lauf
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Die Hülsen waren von Starline, innen wie aussen ohne Tadel. Kein grünspan nichts, nur der Schmauch, der bei abgeschossenen Hülsen zu sehen ist.
Gelagert waren sie immer im Munitionsschrank im Haus, normal beheizt, kein Keller oder Dachgeschoss.
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Ich habe .357 Mag Patronen, die von 1995 sind.
Die wurden damals von einem sehr erfahrenen Wiederlader gemacht und sind damals schon sehr "heiss" gewesen.
Heute reissen die Hülsen der länge nach auf, ungefähr jede 2. bis 3. Patrone.
Ich vermute, das Pulver hat durch die lange Lagerzeit, seinen Stabilisator verloren.
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du meinst in der Mitte voll, am Rand etwas weniger?

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An den Themenstarter.
Wenn das H110 genommen wird, dann nur fullhouse Ladungen machen, nach allen Regeln der Kunst.
Das wird von Hodgdon ausdrücklich vorgeschrieben.
Dann aber ist es vorzüglich
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Keine Antwort in Bezug zur Lauflänge?
Mein Favorit im FA wäre auch das H110.
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Hier werden Pulversorten empfohlen, obwohl nicht mal die Lauflänge bekannt ist?
Oder hab ich etwas überlesen?
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Das N110 hat eigentlich etwas wenig Leistung, deshalb nicht ideal. (selbst mit voller Hülse)
Für erste "Gehversuche" wird es taugen und du kannst entscheiden, ob es kräftiger sein soll.
Hier anbei ein QL Ausdruck mit einem Ladevorschlag von mir.
Die von mir angenommene Setztiefe musst du prüfen.
Vermutlich muss sie angepasst werden, damit du die Crimprille korrekt verwenden kannst.
0,5mm tieferes Setzen erhöht den max. Gasdruck etwa um 100bar.
Da die Laborierung noch viel "Reserve" besitzt, so wäre das erstmal unkritisch.
Als Zündhütchen hatte ich ein LR genannt. Die Rifle Zündhütchen haben eine dickere Blechdicke und neigen weniger zum Durchblasen. Ausserdem ist der Zündstrahl kräftiger und länger brennend. Hier zu sparen lohnt nicht.
Der Ladevorschlag wurde sorgfältig erstellt, trotzdem bitte mit einschlägigem Tabellenwerk vergleichen.
Du kannst gerne berichten, wie es gelaufen ist.
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Das VV N110 ist nicht perfekt, aber ok. Ein LR Hütchen würde ich verwenden, speziell bei starker Ladung. Bei der Lauflänge und ordentlicher Ladung kommst du zwischen 500m/s bis 550m/s Vo hin, also ist die Geschosswahl mit den Speer ok. Bleigeschosse ohne Mantel gehen nicht. Ein fester Geschosssitz mit gescheitem Crimp ist zwingend. Die Gold Dot haben ja eine Crimprille.
Ist die Rossi überarbeitet und hat einen guten und leichten Abzug, der Rest in Ordnung, dann sollten Schussbilder im 9er Kreis gelingen.
Der Steuermann muss halt noch gute Augen haben.....
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Die Rede war auch von .357 Magnum!
Moment, der Themenstarter hat angefangen und mit N340 experimentiert.
Und da wäre das 3N37 schon deutlich besser geeignet. Mit 8,5-9 Grain auf dem 158Grain Geschoss ist man so im Range einer Fabrikladung.
Sicherlich für dich und mich nicht spannend, aber sind ja nicht alle so.
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Komisch 30 Beiträge und keiner hat das mit am passendste Vit 3N37 erwähnt?

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Mit 3N37 und 8,5 Grain bei 158 Grain SWC verkupferten LOS Geschossen bin ich immer gut klargekommen.
Wer will kann sogar bis etwa 7,7 Grain runtergehen.
Mir fehlt dann das Feedback, deshalb eher 8,5 Grain. Das erzeugt etwa 2000 Bar, ist also noch reichlich Spielraum nach oben.
Übrigens. Kaputt klopfen kommt von eher leichten Bleigeschossen, die durch schnelles Pulver rasant beschleunigt, im Konus zu hohen Materialspannungen führen. Das geschieht auch dann, wenn der max. Gasdruckes noch lange nicht erreicht ist.
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Die Verunreinigung der Gasbohrung durch Abrieb ist das eine. Aber bei der Desert ist die Gasbohrung um die Ecke gelenkt und du kommst mit mechanischen Bürsten nicht mehr dazu den Dreck wieder rauszumachen.
Deshalb ist es da ein Risiko und für mich ein NoGo.
Aber zu deiner Aussage Halbautomat AR- Style und Bleigeschoss muss ich mal nachfragen.
Für mein Verständnis kann das doch auch nicht klappen.
Bleigeschosse zerlegen sich bei V0 höher 500m/s, da die Drehzahl zu hoch wird. Machst du sie langsamer, dann ist es mit Selbstladen vorbei.
Hast du Ladevorschläge zur Hand die bestätigt funktionieren?
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Ist denn SA only eine Pflicht? Hab ich was überlesen?
Was steht im Titel?
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Dann doch einen in .460 S&W Mag
Gibts den denn in Single Action?
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Bleigeschosse werden üblicherweise gefettet, dazu haben sie eine ausgeprägte Fettrille.
Seltener sind sie mit einem Trennmittel wie Bornitrid oder Liquid Alox oder sogar galvanisch mit Kupfer beschichtet. Dann kann auf das Fetten verzichtet werden.
Dein Geschoss hat nur eine angedeutete Rille, Fett wird da nicht halten.
Ich würde Bornitrid oder testweise Liquid Alox verwenden.
Je nachdem wie soft du die Laborierung machste und wie hart die Bleilegierung ist, so kann das reichen.
Was mir auffällt ist die unregelmässige Form des Geschosses.
Sind die alle so?
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So ähnlich habe ich Anfang der 90er Jahre auch angefangen.
Dann einen .45LC geschossen und war gelangweilt.
Schliesslich ist es ein Freedom Arms Mod. 83 Field Grade in .454 Casull mit 7.5 Zoll Lauflänge geworden.
Entspricht jetzt nicht deinem Voreintrag, halte ich aber immer noch für besser.
Denn du kannst in diesem Revolver von normalen .45LC bis zu kräftigen .454 Casullen alles verschiessen, ganz nach belieben.