Beiträge von Taxol

    Quatsch. 40•C und alles ist top.

    Fast alle Bedienungsanleitungen von Ultraschallbädern schließen die Verwendung von brennbaren Flüssigkeiten aus, und das aus gutem Grund. (Brauchbar starke) Ultraschallbäder verstäuben die Reinigungsflüssigkeit, was bei Flüssigkeiten über dem Flammpunkt sehr gefährlich ist, siehe auch Aerosol Bombe. So was ähnliches hat bei uns in der Firma fast jemandem das Leben gekostet.


    Im übrigen gebe ich zu bedenken, daß sich die Reinigungsflüssigkeit während dem Betrieb weiter aufheizt. Nach 2 Stunden Betrieb können das bei mir mal schnell über 60 Grad sein, obwohl ich die Heizung auf 40 Grad stelle.

    Ja. Aber zum Clip gehört auch noch eine Schraube, die den Clip festhält. Sehe ich das richtig?

    Der Clip greift direkt in den schwarzen Stab, an dem der Ausstoßer mittels Mutter befestigt ist. Es gibt also keine Schraube.


    Wenn du den Stab komplett raus ziehst, siehst du ganz am Ende eine kleine Aussparung. Fehlt die (hatte ich mal), ist das ein Herstellungsfehler und du bekommst von Dillon kostenlos einen neuen Stab.

    Kleine Randnotiz: Die J4 Mäntel selbst beinhalten noch kein Blei, das J4 bezieht sich nur auf den Tombak Mantel. Das wird erst später eingepresst (swaging) und zu einem späteren Zeitpunkt dem Bonding Prozess unterzogen. Soweit ich es im Cast Boolits Forum gelesen (und hoffentlich verstanden) habe, wird dafür das Geschoss auf die Schmelztemperatur des Bleis erhitzt.



    Die J4 Mäntel sollen besonders gleichmäßige Wandstärken haben, was die Umwucht des Geschosses reduziert.

    Ist dir aufgefallen, daß du bei maximalem CIP Druck nicht mal 79% Umsatz hast, also dir über 21% unverbranntes Pulver im Lauf kleben?


    Wenn dir das bewusst ist, OK. :grueb:


    Falls nicht, bedeutet das eine schmutzige Waffe, überall klebende Pulver Reste und wahrscheinlich ungleichmäßigen Abbrand, was der Präzision zumindest nicht hilfreich ist. Ich habe eine ähnliche Ladung in 44 Magnum für die Desert Eagle und maximalen Feuerball gebastelt. Allerdings ist da der Umsatz eher >85%, ohne am maximal Druck zu sein. Ich persönlich würde dieses Pulver als ungeeignet verwerfen und etwas deutlich schnelleres nehmen mit mindestens 95% Abbrand im Lauf.

    Endlich mal ein thread an dem ich als Frischling beteiligen kann :D
    Wenn auch für viele als Plastikmüll geltend...

    Sicher, das das Ding mit dem ZF eine Kurzwaffe ist?


    :apl:WIR BRAUCHEN EINEN LANGWAFFEN PORNO THREAT! :apl:

    Da die Pulverfüller eine gewisse Schwankungen haben und du mit ZF schießen willst, kannst du auch das Pulver abwiegen und über einen Trichter in die Hülsen in der Dillon füllen. Dann bist du immer noch schneller als mit der 1-Stationen Presse, aber etwas genauer. Such mal bei Youtube nach den 6.5 Guys. :wdl_blue:

    Durchmesser ist schon richtig. Wenn du Außen/Außen misst, hast du das gleiche wie Mitte/Mitte plus auf jeder Seite ein mal den Radius. Nur bezweifle ich stark, daß man Mitte/Mitte sauber und wiederholgenau messen kann. Wenn ich das genau versuche, habe ich im Streukreis 1-2 mm Abweichung bei 7,62x54R. Je größer das Kaliber, desto schlechter wird es.

    Mal ganz naiv gefragt, in welchen Preisregionen bewegt man sich denn so bei einem Komplettpaket (Pistole in .45 ACP, Tuning, Wechsellauf)?


    Ich könnte mir so eine Kombi für den Sport durchaus gut vorstellen. Zumal man .45 ACP Hülsen und .40 Geschosse ja gut bekommt. :wdl_blue:

    Meiner X-Six ist noch während dem ersten Magazin die Auszieherkralle gebrochen. Mir wurde eine neue zugeschickt, war ein riesen :kak: die aus zu tauschen. Seit dem läuft sie, dafür hat jetzt die Kimme Spiel.


    Ein Vereinskollege hat eine LDC und bekommt sie nicht zum Treffen. (Ja, er kann schießen!). Von einem halben Dutzend die er in einem Vergleichsschießen probiert hat, war nur eine brauchbar. Er hatte sie mittlerweile mindestens zwei Mal bei Sig, das Trefferbild ist nur minimal besser geworden. Immerhin bleibt die meiste Fabrikmunition mittlerweile auf 25m im schwarzen der DSB Scheibe - sitzend aufgelegt... :resp:

    Vorschrift ist leider das, was der SB dafür hält.


    Wenn irgendetwas moniert wird und es dir wichtig ist: Bescheid verlangen, Widerspruch einlegen und vor dem Verwaltungsgericht klagen.

    Einfacher: Freundlich darauf hinweisen, daß eine solche Vorschrift nicht existiert.


    Mit unserem SB kann man reden und wenn man ihm den Gesetzestext zeigt ist er sehr kooperativ. Da sollte man sich aber vorher informiert haben und nicht erst groß tun und dann klein zugeben, das man sich geirrt hat. Da ich nicht möchte, daß mir das passiert, habe ich hier lieber noch mal nach gefragt. :ausgeb:

    Der Hintergrund ist, dass es sinnvoll ist, wenn die Steckdosen abgedeckt sind. Feuchtraumleuchten sind eben auch staubdicht, so dass sich keine Ablagerungen auf heißen Lampen bilden, bzw. da, wo Funken entstehen.


    Wenn du vorher beim SB anfragst, werden die meisten für eine ordentliche Neuinstallation grünes Licht geben.

    Ja, sinnvoll ist es! Nur finde ich es wichtig zwischen sinnvoll und notwendig klar zu trennen.


    Da ich mein Schwarzpulver nicht mehrfach durch Siebe trenne (ja, so was gab es schon), habe ich auch kein Problem mit Pulverstaub. Daher fehlt mir ein wenig das Verständnis, warum ich eine 4m entfernte, haushaltsübliche Lampe austauschen sollte. Wenn es tatsächlich Vorschrift ist - dann ist es so. Wenn nicht, sollte das jeder an Hand seiner/ihrer Gegebenheiten entscheiden. Daher meine Frage ob es eine tatsächliche Vorschrift ist, oder wieder ein paar Sachbearbeiter mit ihren Merkblättern über das Ziel hinaus geschossen haben.

    Auch meine Meinung.

    Wenn ich bei meinem Hobby nicht mehr die Zeit finde, die Geschosse selbst auf die ansonsten fertige Hülse aufzusetzen, höre ich mit dem Wiederladen auf !

    Es geht hier um automatisierte Dillons für Personen mit hohem Bedarf. Mal ehrlich, willst du alle paar Sekunden in eine laufende Maschine greifen? Und das mehrere 10.000 Mal im Jahr?


    Man kauft sich nur dann so eine Maschine, wenn man entsprechende Mengen im Jahr verschießt.

    Mit meiner Maschine wurden dieses Jahr >40.000 Patronen geladen. Ich komme je nach KW Kaliber auf 30-50% Ersparnis beim selbst laden. Wenn ich mit der Begründung mit dem Wiederladen aufhören würde, könnte ich nur noch halb so oft schießen gehen.


    Meistens lade ich zwischen 500 und 1000 Schuss pro Kaliber und Session. Dazu brauche zwischen 1 und 2 Stunden. Für mich lohnt sich da kein Antrieb.

    Abgesehen davon, wenn man ihn richtig einstellt, läuft der Mr. Bullet Feeder sehr gut. Ich schätze 0-2 falsch herum zugeführte Geschosse pro 1.000. Wenn man 2-5.000 Patronen am Stück und 5-30.000 von einer Sorte (dann an mehreren Tagen hintereinander) macht, weißt man das durchaus zu schätzen. Da nimmt man sich ganz von alleine die 5 Minuten extra damit es 100%ig passt.

    Wenn ich zur Entspannung lade, mache ich das auf der Einstationenpresse für das Gewehr oder die paar hundert .44-40 WCF die ich ab und zu mal brauche. Ganz nach dem Motto: mit dem richtigen Werkzeug für eine Aufgabe macht man sich das Leben leichter.


    Wenn ich nur 500 Schuss im Monat mache, brauche ich so eine Maschine samt Bullet Feeder nicht. Aber wenn 99% so etwas nicht brauchen/betrifft und alle ihr unkonstruktives Kommentar dazu machen, dann finden die 1% die es betrifft leider die konstruktiven Beiträge nicht mehr. :nw: