Beiträge von JumboHH

    Meine Vermutung ist, er drückt beim Setzen die Schulter auseinander. Deshalb der Widerstand.

    oder aber die OAL stimmt nicht. Bin mal gespannt ob es mit den 0,3 mm getan ist.

    Setzmatritze zu tief eingeschraubt? Tapercrimp und dann die Hülse stauchen? Jup, ist auch plausibel. Daher die Patronenlehre, das fällt dann recht schnell auf.

    kenne ich nur von einem Freund :rauch:

    Ein Donut ist eine Wulst, die sich am Übergang von Schulter zum Hals bildet. Wenn dann ein Geschoss gesetzt wird, drückt sich dieser noch weiter raus und kann dann zu groß für das Patronenlager sein. Hast du eine Patronenlehre, mit der du vergleichen kannst?

    35gr N150 sind nicht viel. Ich bin da weit aus schneller unterwegs. Geht eine von dir kalibrierte Hülse sauber ins Lager? Wie Lang ist deine L6 der wiedergeladenen Patrone? Welches Geschoss nutzt du? Hast du ein Hornady Head Space Comparator / Verschlussabstandslehre?

    Ich warne davor, Creedmoor Hülsen voll zu kalibrieren. Ein minimales Zurücksetzen der Schulter ist vollkommen ausreichend. Welche Waffe verwendest du?

    Ich mache hier mal weiter...

    wie schon im Scheiben Fred geschrieben, habe ich mir eine verstellbare Gasabnahme von Burk für die HK zugelegt. Mein Ziel ist es, für heiße Ladungen mit schweren Geschossen, Druck aus dem System zu nehmen. Ich hatte schon vereinzelt Marker von der Ausziehkralle an den Hülsen, teilweise auch verbogene Böden.

    Jetzt ist also alles vorbereitet für die 178gr ELD-M Geschosse. Also bei Vihtavuori reingeschaut, GRT rechnen lassen und bei Bene im Preciseload gegengecheckt:

    Mach mal mit 44,0 - 44,5gr VV N150 die Hülse voll - dann kommt da irgendwas bei 760 - 775m/s raus. Das wäre ja ein Anfang. Damit könnte man auch mal mit dem Gedanken spielen, die 1.000m anzugreifen.

    Gesagt, getan, gestern auf den 300m Stand gefahren - Ergebnis: 720m/s

    Zu langsam! N150 funktioniert nicht. Da fehlt grundsätzlich Energie.

    Ich werde jetzt mein N135, dass ich bis 168gr verwende aufbrauchen und noch MUNI für die LREC I bauen und dann wohl auf RS 40 umsteigen. Das bringt mehr Leistung mit, ohne am absoluten Drucklimit zu arbeiten.


    We will see...

    RS60 ist zweibasig und noch etwas rasanter gegenüber dem einbasigen RS62.

    Das Problem hierbei ist, dass man ein Uralt Kaliber mit einem modernen bleifreien Geschoss verwenden möchte.

    Normaler weise nutzt eine 300 WM ein 190gr Geschoss und ist dann auch mit einem 24" Lauf zufrieden, auch wenn der Standard eher bei 26" oder länger liegt. Die bleifreien Geschosse sind leicht, aber sehr lang, was die Möglichkeiten in der Setztiefe einschränkt.

    Nun ist die Aufgabe, ein Pulver zu finden, dass mit dem Geschoss harmoniert. Das 165gr TTSX braucht Dampf um seine Wirkung zu entfalten. Die Hülse sollte Einen Füllgrad über 90% haben. Der Brennschluss muss möglichst weit vor Mündungsdurchlauf liegen.

    RS60 ist dafür prädestiniert, da es eine hohe Energie mitbringt und ausreichend Abbrandgeschwindigkeit, um vollständig im Lauf durchzubrennen.

    Dein Hülsenvolumen ist unplausibel. Das wäre fast eine 300 PRC. 90.5-92.0 wäre wahrscheinlicher.

    Wenn der Jump größer als 1,3mm ist, kannst du das TTSX als Vollmantel Geschoss betrachten. Damit sinkt der Anfangsdruck auf 250bar.

    Prognose bei 70gr RS 60 liegt für mich bei 950m/s.

    Die Schritte in der Ladeleiter sind für eine 300 WM zu klein.

    Verifiziere das Pulver von 68gr - 70gr in 0,5gr Schritten

    Bei RS62 +2gr...

    Eine Halskalibrierung im Halbautomaten halte ich für nicht zielführend... da sind doch Störungen vorprogrammiert oder? In meiner Tikka T3X TACT A1 mache ich das hingegen mit der Forster Benchrest Neck Sizing Die. Ist allerdings ein Repetierer und kein Halbautomat.

    Die Hülsenhälse könnte ich optional mit einem Taper-Crimp versehen. Meine RCBS Matrizen können das.

    Du kannst machen, was du für richtig hälst. Ich kann dir nur sagen, was bei mir zum Erfolg geführt hat.

    PS: eine Hornady Matchgrade Matrize ist keine reine Neck Sizing Die

    Der Unterschied zur Fabrikmunition ist, dass dort die Geschosse fester sitzen. Verwende zum Kalibrieren eine Matrize mit Bushing 331 oder 332 ohne Innenaufweiter (zb. Hornady Match Grade), entgrate den Hülsenmund und benutze eine Lee Factory Crimp Matrize mit 1/2 Crimp.

    Du definierst den Anfangsdruck über den Auszugswiderstand. Ist dieser höher, steigt auch der Anfangsdruck / Temperatur und der Pmax wird früher erreicht. Damit steigt automatisch die V0.

    Wenn dein N140 alle ist, versuche mal N135! Dort ist der Brennschluß noch früher. Alternativ funktioniert auch RS40, da habe ich aber noch keine Daten.

    ICH lade die 168gr ELD mit 42,5gr N140 oder 40,2gr N135 und einer L6 von 71,12mm S&B Hülse mit L3 50,9mm Das reicht für eine Cola Dose auf 800m

    Nach dem 4ten / 5ten Wiederladen, müssen die Hülsen geglüht werden. (Idealer weise jedes mal.) Der Hülsenhals wird sonst zu spröde und du bekommst keine gleichmäßigen Auszugswiderstände mehr zusammen.

    Ansonsten viel Spaß bei deiner Ladungsentwicklung!