Es ist ein Imp. Cylinder Choke. Die Fullbore von MP sind auch 525grn. Ich vermute das sparen sie durch einen größeren Kegel hinten wieder ein um auf das Selbe Gewicht zu kommen. Soweit ich mich belesen habe, macht es aber dennoch mehr Sinn nicht die Fullbore, sondern die kleineren zu nehmen mit Plastikbechern. Die entsprechen vom Durchmesser auch ziemlich den Lyman Slugs.
Beiträge von Mr_Pibb
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Danke! Das Gießen läuft bei mir nebenher. Wenn ich andere weiche Geschosse gieße wie die 38WC, dann bleibt zwischendrin immer Zeit noch Blei in eine Slugform zu füllen, während die andere gerade abkühlt. Zwar ist es kein Reinblei aber das aus dem Kugelfang ist relativ weich. Müsste je nach Charge im Bereich von 10-11 BHN liegen. Vielleicht für ein Sabot schon zu hart? Oder blähen die sich ohnehin garnicht auf? Ist ja der Becher dazwischen, da fehlt mir das Wissen. Bei einem Vorderlader Sabot würde ich reinblei nehmen.
N340 wäre mir auch ganz gelegen, da ich das ohnehin für die KW habe.
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Danke für die Infos. Ich habe mir das Lyman Buch geholt, die Sachen bei Pulverschorsch habe ich auch schon ins Auge gefasst. Die Lyman Slugs sind wohl sehr gängig, ich würde gerne aber eine MP Mold Kokille nehmen, weil die von ausgezeichneter Qualität sind. Da bin ich mir aber noch nicht sicher ob die normalen .680" oder die Full Bore .730" sinnvoller sind. Welchen Durchmesser haben denn die Lyman?
Mir geht es nur um Scheibenladungen für eine Winchester SX3 für BDS Speed.
Pulverschorsch hat auch ein Komplettset, Hülsen, Becher, Slugs. Damit würde ich mal die ersten Tests machen, wenn es wirklich so einfach ist. Bevor ich mir eine Presse anschaffe, reicht wohl anfangs auch eine Ständerbohrmaschine.
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Daran liegt es auch. Die Leere Hülse hat zu wenig Masse und einen anderen Schwerpunkt. Das wirst du nur mit einer Hülse mit aufgesetzem Geschoss reproduzieren können.
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Finanziell würde es sich rechnen. Selbst bei gekauften, gezünderten Hülsen komme ich auf 10-11€/50St. Das ist eine gewaltige Einsparung. Deshalb wundert mich der Mangel an Informationen dazu. Ist es wirklich so einfach und problemlos oder genau das Gegenteil?
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Hi! Ich versuche durchzublicken aber das Thema scheint relativ exotisch zu sein. Auch in meinen Büchern wird es nur am Rande erwähnt. Lädt jemand erfolgreich und zuverlässig Slugs? Ich habe die anderen Beiträge gelesen aber mir geht es momentan noch nicht um Ladedaten oder spezifische Bördelprobleme sondern ganz grundsätzlich um das Laden von Slugs. Macht das einfach kaum jemand oder machen das viele und es gibt einfach nur wenig Fragen weil es so simpel ist wie es auf den ersten Blick scheint?
Ich habe null Erfahrung beim Laden von Schrot oder Slugs. Bisher habe ich nur Kurzwaffen und Büchsen geladen. Da der Preis für Schrotpatronen relativ niedrig ist, möchte ich das auch garnicht erst anfangen. Bei Slugs sieht es wieder anderst aus. Blei aus dem Geschossfang gibt es in quasi unbegrenzter Menge, das Gießen von Slugs wäre somit kein Problem.
Nun sind die Ladedaten rar und es kommt wohl sehr auf die verwendeten Komponenten an, damit die Länge passt. Lohnt sich der Aufwand und bekommt man zuverlässige Ergebnisse oder ist das eher ein "in der Theorie kann man das machen, in der Praxis nutzt man gekaufte" Thema?
Bevor ich jetzt Geld in eine Kokille, Hülsentrimmer, Bördelgerät und gezünderte Hülsen investiere möchte ich mal ein paar Erfahrungen sammeln. Da es mir um die Nutzung in SLF geht, sollen die natürlich auch problemlos laufen. Was ist da der Rat von Leuten, die das tatsächlich machen? Finger weg oder ist das eher problemlos?
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Divemaster hat es vollkommen richtig erkannt. Wenig Fett und Hülsenhalter auf Kontakt und dann sogar ein klein wenig weiter. Sonst kriegst du die Schulter nicht runtergedrückt
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So wie ich das verstehe, handelt es sich um fertig gekaufte Patronen?
Das Magazin drückt da keine Delle rein. Ich würde stark vermuten, die Patrone wurde durchrepetiert. Dann kann sowas durchaus passieren, da vorne noch das schwere Geschoss sitzt und die Hülse dann gegen das Gehäuse schlagen kann. Ich habe solche Dellen an selber Stelle auch gelegentlich (aber selten) an verschossenen Hülsen, wenn sie ungünstig beim Rausrepetieren gegen das Gehäuse knallen.
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Frankford arsenal hat auch eine Revolverpresse. Precision irgendwas. Nur damit du die ggf auch auf dem Schirm hast.
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Das Oswald Buch ist super für die Prüfungsvorbereitung. Mehr musst du für die Prüfung nicht wissen. Es ist nach dem Frage-Antwort Prinzip aufgebaut und ist somit zum Lernen für die Prüfung sehr gut geeignet.
Dann hast du den Schein, weisst ganz grundsätzlich, wie man lädt und suchst dir dann am besten einen Paten, der dir beibringt, wie man wirklich lädt.
Denn sind wir mal realistisch: Was will man in 2 Tagen lernen? Ein Tag geht für das Rechtliche und die Prüfung drauf. Also bleibt nur ein Tag für Theorie und Praxis und dort ist idR auch noch das Vorderladerschießen enthalten.
Mach dir also wegen der Prüfung keinen Kopf, schau ein paar Videos um grundsätzlich zu verstehen wie das alles geht, glaube nicht alles was im Video erzählt wird und lerne aus dem Oswald Buch. Dann gehst du zum Kurs, meisterst die Prüfung und dann hast du zumindest die Grundkenntnisse um dich mal mit einem richtigen Buch zu beschäftigen. Oder wie erwähnt, hänge dich an jemanden dran, der Erfahrung hat und dich begleitet.
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Meine 6,1grn Angabe aus dem Hornady Buch ist für JSWC und hier diese von Hodgedon
Aber ist natürlich richtig. Man muss da unterscheiden. Wird nur SWC angegeben, gehe ich autom von LSWCs aus.
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5,4-6,1 stehen im Hornady Buch für ein 200grn SWC.
In meinem alten Hodgedon Heftchen steht für ein 185grn HDY JSWC 5,9 grn HP38.
Ich möchte natürlich keine Ladeempfehlung für mir unbekannte Pulver rausgeben, aber mir scheint das zu schwach zu sein auf Grund der Daten die ich gefunden habe.
Ich würde weiter Ladedaten sammeln und abgleichen und dann vermutlich mind 0,2 mehr reinladen.
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Als Faustregel sollten sie ca 1.5m weit fliegen bis zum ersten Aufkommen auf den Boden. Fliegen sie weiter, ist die Feder zu schwach, fliegen sie kürzer, ist sie zu stark für die Ladung.
Jemand im Verein kämpft seit einem Jahr mit dem Problem, dass bei Fabrikmuni nicht alle ausgworfen werden, stecken bleiben oder nur zum Teil aus dem Patronenlager gezogen werden. Mit meiner Scheibenladung läuft die Waffe immer.
Nachdem er am Auszieher rumgefummelt hat, diesen getauscht hat und zig mal alles gereinigt und geölt hat, ist mir aufgefallen, dass seine Hülsen 2.5m hinter ihm gegen die Wand knallen und bis zu ihm zurückfliegen. Ich habe ihm eine stärkere Feder empfohlen und seither ist sein Problem nahezu weg. Die Kralle muss die Rille einfach übersprungen haben.
Du verwendest natürlich auch ein sehr leichtes Geschoss, welches wenig Impuls bietet, da es relativ leicht beschleunigt werden kann. Das muss idR durch eine höhere Ladung kompensiert werden. Der einfachste Test wäre mal, die Waffe sehr fest zu halten. Also nicht noch durch einen lockeren Griff oder lockere Arme den Impuls zu "schlucken", sondern sich richtig reinzulehnen.
Ich habe das HP38 noch nie verladen, kann daher deine Ladung nicht beurteilen. Laut Hodgedon geben die für ein 185grn LSWC 5,6-6,3 grn HP38 an bei 1,230" OAL. Da wärst du von der Menge deutlich drunter.
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Das Problem kann in beide Richtungen auftreten.
Mein Erfahrung nach tritt das Problem eher auf, wenn die Ladung zu stark ist.
Damit ist nicht der eigentliche Druck gemeint, sondern dass die Feder nicht zur Ladung passt.
Lassen wir mal die offensichtlichen Probleme wie einen verdreckten, schwergängigen Auszieher oder eine abgenutzte Auszieherkralle außen vor.
Öffnet der Verschluss zu schnell, kann die Kralle überspringen.
Öffnet der Verschluss zu langsam oder nicht weit genug, für das in der Regel eher zu stove Pipe oder halb ausgeworfenen Hülsen. Dann geht auch der Schlitten nicht in den schlittenfang.
Wie weit fliegen denn die Hülsen, die ausgeworfen wurden?
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Das was du meinst, ist §6 der AWaffV, vom Schießsport ausgeschlossene Schusswaffen. Hier kann das BKA halbautomatische Schusswaffen, die ihrer äußeren Form nach den Anschein einer vollautomatischen Kriegswaffe hervorrufen sportlich zulassen, wenn sie deren Auffassung nach diesen Anschein nicht erwecken.
Deshalb kann auch ein Sportschütze eine Kaschi erwerben, wenn diese zum Einzellader oder Repetierer umgebaut wurde, aber wie du richtig erkannt hast diese nicht als Halbautomat erwerben, sofern hierfür keine sportliche Zulassung des BKA vorliegt.
Diese halbautomatische Schusswaffen, die ihrer äußeren Form nach den Anschein einer vollautomatischen Kriegswaffe hervorrufen dürfen Jäger erwerben, da sie sie zur Jagd erwerben und nicht zur Ausübung des Schießsports, denn nur davon sind sie ausgeschlossen.
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Du bringst da etwas durcheinander. Der Kriegswaffenanschein bei Halbautomaten den das BKA beurteilt hat nichts damit zu tun, ob du sie auf gelb erwerben darfst.
Damit ist sie sportlich zugelassen, da es sich um halbautomaten handelt, muss du für das von dir genannte Beispiel dennoch ein Bedürfnis für die Disziplin nachweisen und sie per Voreintrag auf die grüne WBK erwerben.
Bei Erwerb auf gelb gelten die Spielregeln des §14 und die besagen, dass nir Waffen erworben werden dürfen, für die es eine Disziplin eines anerkannten Schiessportverbandes gibt und sie den Kriterien entsprechen.
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Und nein, mir ist bisher keine sportliche Disziplin bekannt, bei der kombinierte Waffen eingesetzt werden dürfen. Zwar gibt es jagdsportliche Disziplinen, ein Jagdverband ist jedoch kein Schießsportverband, sondern eben ein Jagdverband und der Jäger braucht keine gelbe WBK, diese ist nur den Sportschützen vorbehalten.
Es gibt zB beim BDS Disziplinen für Jagdgewehre, jedoch sind das meines Wissens nach keine kombinierten Waffen.
Da in §1 schon genannt wird, dass das Gesetz den Umgang mit Waffen und Munition unter Berücksichtigung der Belange der öffentlichen Sicherheit und Ordnung regelt, sehe ich die Chancen schlecht, dass man, sofern man für einen der Läufe eine Disziplin findet, damit rechtfertigen kann eine kombinierte Waffe zu erwerben und damit 2 weitere Kaliber und den entsprechenden Mun.-Erwerb bekommt. Das ist sicherlich nicht im Sinne der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Mit 2 blockierten Läufen könnte man den SB sicher überzeugen.
Vielleicht gibt es ja tatsächlich auch eine passende Disziplin, mir ist aber bisher keine bekannt. Daher sind das alles eher Vermutungen. Sportlich macht ein Drilling ja auch überhaupt keinen Sinn. Nach 10 Schuss schießt dieser um die Ecke, weil ein Lauf warm wird und sich ausdehnt.
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Alles was auf gelb geht kann direkt gekauft werden.
Wofür wird eine sportliche Disziplin benötigt?
Die gelbe WBK wird in §14 geregelt. Dort steht:
Zitat(1) Die Erlaubnis zum Erwerb und Besitz von Schusswaffen und Munition zum Zweck des sportlichen Schießens wird abweichend von § 4 Abs. 1 Nr. 1 nur erteilt, wenn der Antragsteller das 21. Lebensjahr vollendet hat. Satz 1 gilt nicht für den Erwerb und Besitz von Schusswaffen bis zu einem Kaliber von 5,6 mm lfB (.22 l.r.) für Munition mit Randfeuerzündung, wenn die Mündungsenergie der Geschosse höchstens 200 Joule (J) beträgt, und Einzellader-Langwaffen mit glatten Läufen mit Kaliber 12 oder kleiner, sofern das sportliche Schießen mit solchen Waffen durch die genehmigte Sportordnung eines Schießsportverbandes zugelassen ist.
Kurzum: Auf gelb dürfen NUR die auf der gelben genannten Waffenarten erworben werden, wenn für diese eine sportliche Disziplin eines anerkannten Verbandes existiert. Man muss jedoch nicht mitglied in diesem Verband sein.
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Ja, schwierige Lage. Sicher kannst du dich da dennoch rausargumentieren, aber das wird jetzt immmer einen Beigeschmack haben für den SB. Zudem schadet es ja nicht, auch nochmal einen Kurs zu machen, man lernt ja immer was dazu oder sieht etwas neues. Am Besten immer alles beantragen was man kann, irgendwann wird man es sicher mal brauchen. Und wenn die SBs keine äusserst kreativen Nachweise für den Fortbestant fordnern, klappt das auch idR.
Das ist aber leider oftmals das Problem. Die VwVs sind da nicht sehr ausgeschmückt, da wollen sich die auf dem Amt halt irgendwie absichern und das nicht auf die eigene Kappe nehmen. Schon garnicht, wenn sie nicht selbst der Amtsleiter sind und dem dann begründen müssen, warum sie das so gemacht haben.
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Sehe ich auch so.
Wo du damit schießt ist deine Sache. Das schießen mit SP Patronen ist KEIN Vorderladerschießen! Also muss der Stand auch NICHT für das VL Schießen zugelassen sein. IdR sind die für Kurzwaffenpatronen mit Zentralfeuer und Randfeuerzündung zugelassen. Ist deine geladene SP Patrone darunter einzuordnen (hier geht es um die Einteilung laut CIP) dann passt ja alles.
Und selbst WENN es denn in deinem Verein nicht erlaubt wäre, was würde dich abhalten, zB für Wettkämpfe oder als Gast zu anderen Vereinen zu fahren, bei denen dies erlaubt ist? Ein Vergleich aus dem Waffenrecht: Ich darf auch eine .50BMG erwerben obwohl mein Verein nur eine KK Langwaffenbahn hat.
Zum Lehrgangsträger: Müssen unsere selbst hergestellten Patronen CIP konform sein? Lassen wir jede Ladung prüfen und validieren? NEIN!
Du brauchst KEINEN Vorderladerlehrgang! Du willst Patronen laden! Das sind zwei unterschiedliche Dinge! -> Allerdings darfst du dann auch nur das. Also keine Perk. Revolver.
Aber du sitzt jetzt schon soweit in der Pampe, dass du da ohne Kurs wohl nichtmehr rauskommst. Grundsätzlich hättest du das alles vermutlich vermeiden können, wenn du deinem scheinbar ahnungslosen SB mit Fachkompetenz überzeugt hättest, denn die wissen oftmals selbst nicht was Sache ist und was sie tun sollen. Weshalb sonst hat er denn den Kontakt zum Lehrgangsleiter gesucht. Und deiner hat ja zugegeben, dass er keine Ahnung hat und erstmal eine Schulung abwartet.
Allerdings hättest du das am besten schon 2016 machen sollen, als dir das SP da verwehrt wurde. Wobei ich der Meinung bin, sowas wäre auch jetzt noch gegangen, wenn man direkt zielstrebig vorgegangen wäre.