Beiträge von Lüftl

    Hallo Chemnitzer,

    Bei MP molds kann man auch einen Griff kaufen der passt. Kostet glaub ich um die 30 Euro extra. Meiner ist ok. Ich hab aber für jede Kokille einen Griff. Ich hasse die ewige Umbauerei. Und das obwohl ich meistens nur eine Kokille pro Session nutze.

    Einen Lauf kann eigentlich nur jemand haben, der die auch tauschen darf. Also einen Tuner fragen! Zindel, Hamann, etc. Der Büchser um die Ecke eher nicht. Aber wer Matchläufe einbaut schmeisst die Originalen kaum weg, oder?

    Zumindest in München ist das Abändern und die nachfolgende Änderung der Eintragung von Einzellader zu Mehrlader durch die Behörde nur mit einer Bescheinigung eines zur Waffenherstellung Berechtigten (vulgo Büchsenmachermeister) möglich!

    Woher ich das weiß? Weil ich selber drei abgeänderte Einzellader durch die Behörde umtragen hab lassen. Jetzt ist im Register alles paletti und in meinen WBK's auch. Und nur darauf kommt es an. Was hilft es Dir, wenn am Ende eine Schlammschlacht mit der Behörde droht? Auch wenn das alte Umbauten mit Holzklotz waren, ist das eine Änderung und daher der Büchsenmacher. Hilft halt nix!


    Wegen sowas stell ich nicht meine Zuverlässigkeit aufs Spiel.

    Lass Dich nicht von der Bezeichnung "BR" täuschen. Ist genauso geschützt wie "Coupe" beim Auto. Schaut in etwa so aus, und das war es dann. Deu Wahl mit Forster war nicht schlecht, die sind gut. Meine und die Redding sind ziemlich gleich gut.

    Viel kommt auch darauf an, wie Du arbeitest. Das Werkzeug hat schon einen gehörigen Anteil am Erfolg, aber der Rest drum rum ist auch wichtig!

    Viel Erfolg mit den Matrizen!

    Ich wiege auch gern mit der mechanischen Waage. Um die Waage vom Ladetisch zu entkoppeln habe ich mir einfach in der richtigen Höhe ein Brett an der Wand befestigt, auf dem ich die Waage bequem und ohne Parallaxe ablesen kann. Ist billig, bequem und die Waage wird nicht während anderer Tätigkeiten dauern aus der Balance gebracht. Für mich mindestens genauso gut wie die Lösung mit dem Smartphone.

    Hallo Spenc,

    Der Grund dafür liegt auch darin, dass das Geschoss im Übergangskegel des Laufes an die Abmessungen ebendieses Laufes „kalibriert“ wird. Sollte ein hartes Geschoss wie eben ein Mantelgeschoss hier im Trommelübergang schon zu weit runterkalibriert sein, würde es im Lauf nicht mehr genügend geführt werden. Da spielen zwar noch ein paar andere Dinge mit über die sich die Experten seit rund eineinhalb Jahrhunderten streiten, aber das wäre wohl die kürzeste Erklärung.

    Das mit dem Visier geht auch etwas (billiger) günstiger. Schau mal im Internet nach Dobler Visier. Billig ist das Visier weder im Preis noch bei der Verarbeitung!


    Falls das Korn für die Visierung bei der M49 zu schmal ist, gibt es bei Dobler in Gelterkinden ein passendes Korn in der richtigen Breite dazu.


    Waffen Dobler


    Nachteil des Dobler Visiers ist, dass Du einen mitgelieferten Biteinsatz brauchst, um das Visier zu verstellen. Empfinde ich persönlich aber eher als großen Vorteil. Außerdem ist das gute Stück bei Weitem nicht so filigran und diffizil aufgebaut wie das Originalvisier. Und um die Hälfte billiger ist es auch, noch dazu wenn man sich die "Verfügbarkeit" des Original SIG Visiers mal genauer anschaut. Montage ist extrem einfach, feste Kimme raus, und Dobler einsetzen. Pass aber auf, man kann die Kimme nur in eine Richtung entfernen, weil die Ausfräsung im Schlitten leicht konisch ist. Information kommt aber mit dem Visier mit.


    Wegen des Griffes, schau Dir mal die Nill Griffschalen für die 210 an. Ist ein Unterschied wie Tag und Nacht zu den Originalen.


    P.S.: Der Preis geht absolut in Ordnung! Gute 210 werden nicht mehr weniger wert! Und schlechte 210 hat es nie gegeben:-)

    Hallo,

    Ein Freund von mir macht das seit Jahren nicht anders. Allerdings kommen bei Ihm die Hülsen in einen alten Bundeswehrsocken, der oben verknotet wird. Die Hülsen an sich sind im Strumpf aber lose. Durchaus mehrere der Strümpfe in der Waschine. Kein Schleudern und bei 40 oder 60 Grad im Schonwaschgang mit stinknormaler Schmierseife. Lenor oder irgendein anderer biligerer Weichspüler geht aber auch. Macht bis auf den Geruch keinen Unterschied!

    Danach ein oder zweimal Spülen und gut. An der Sonne ein oder zwei Tage, oder im Backofen bei 80 bis 100 Grad, ohne Socke, eine Stunde trocknen, fertig! Wichtig ist, dass die Hülsen innen und im Zündkanal wirklich trocken sind!

    Die Hülsen werden vorher entzündert. Die Primer Pockets werden zwar nicht wirklich sauber, genau wie die Hülsen innen, aber außen tiptop. Hauptsächlich geht es Ihm dabei darum, die Hülsen sauber zu haben, um die Matrizen und die Waffe zu schonen.

    Wenn die Primer Pockets und der Hülseninnenraum auch sauber sein sollen, kommst Du um das "Rommeln" mit Stahlstiften oder Kugeln nicht rum. Das funktioniert aber in der Waschmaschine nicht.

    Die Primer Pockets kann man aber auch mit einer Drahtbürse noch nacharbeiten, muss aber nciht sein.

    Ich hab mal, falls jemand das sucht die Original Bedienungsanleitung als Anlage angefügt.


    Also ich persönlich finde die Einstellung des Priming Systems für die Zündhütchen sogar recht einfach und schnell, wenn man das Locator Tool benutzt. Hülse auf die Presse, Locator tool einsetzen und Hülsenhalter anlegen und fest ziehen, fertig! Geht bei Meiner in weniger als einer Minute. Man sollte nur aufpassen, dass die Hülsenhalter richtig rum sind. Sonst wird das nix. Die Höhe der Halter muss zu den zu Bezündernden Hülsen passen!


    Was mich mehr stört, ist dass ich manchmal beim Wechseln des Hülsenhalters die Federn in der Gegend verteile. Ich muss mal eine Dose mit hundert Stück besorgen, dann passiert mir das nie mehr. Gibt aber auch Shellhoalder Jaws, die die Federn verkapselt haben. Da kommt das nicht mehr vor.


    Meiner Meinung nach auch wichtig, regelmäßig schmieren und unter den Shellholder Graphit, nie Öl!


    Eine tolle Presse. Ich gebe meine jedenfalls nicht mehr her. Obwohl eine Presse hab ich noch nie verkauft. Also eh theoretisch!


    Es gibt auch Fremdzubehör für die Co-AX. darunter gebogene Links, also die Übertragungshebel seitlich zwischen Pressenhebel und der Pressenbasis. Gebogen oder geschweift, um den Zugang zur Presse, von der Seite her zu erleichtern. Haben nur den Nachteil, dass die links auch gleichzeitig den Anschlag für den Pressenhub bilden. Damit geht dann, falls diese Links keine Haken nach vorn haben die Plattform über den normalen Stop drüber. Das erschwert das Einstellen der Matrizen, weil ja jetzt der Anschlag fehlt. Die Links mit den Haken, die den Anschlag für die Plattform bilden, sehen für mich aus wie Fleischerhaken. Die sind mir einfach unheimlich!


    Da bleib ich lieber bei den Originallinks. Für mich ist der Platz an der Presse voll ausreichend.


    Bedingt durch die "Schwimmende" Lagerung von Hülse und Matrizen ist bei mir der Rundlauf meiner Patronen besser, als wenn ich die identischen Matrizen in der Rock Chucker hab. Für Langwaffenmunition gibt es nicht viel Besseres!


    Der einzige "Nachteil" ist für mich, dass man jeden Hub voll machen muss. Man kann z.B. für Kurzwaffenpatronen die Hülsen nicht kurz unter der Matrize wechseln, weil der Shellholder ja noch nicht aufmacht. Aber was solls, dafür ist sie eben nicht gebaut!

    Wie ist denn der Geschossitz in Deinen "überbügelten" Hülsen? Wenn Du ein Bleigeschoss zusammendrückst, bleibt das einfach so, die Hülse geht aber wieder etwas zurück. Das heisst dann, daß das Geschoss in der Hülse locker sitzt. Wenn der Ausziehwiderstand stimmen würde, sollte das eigentlich nicht vorkommen, oder?


    Das erklärt aber immer noch nicht, warum das Geschoss auch noch gezogen wird. Da sollte dann irgendwo das Geschoss auch noch geklemmt werden. Könnte darauf hindeuten, dass Du den Crimp ein wenig zu krass eingestellt haben könntest. Ich will Dir da um Himmels willen nichts unterstellen, aber irgendwo muss das Problem ja liegen!


    Nimm mal eine noch nicht gecrimpte Patrone und eine gecrimpte und drück einfach mal das Geschoss rein. Der Unterschied beim Kraftaufwand sollte spürbar sein. Außerdem würde ich mal die Hülsenwandstärke der Magtech und Liberty Hülsen vergleichen. Vermutlich sind die Magtech etwas stärker. Bereits sehr geringe Unterschiede können da schon viel ausmachen.


    Ich weiß, dass viele nicht meiner Meinung sind, aber ich persönlich halte vom Factory Crimp nicht viel. Es ist zwar sicher ganz schön, wenn jede Patrone auch ins Lager passt, nachdem sie vergewaltigt wurde, aber das bekommt man anders auch hin. Zugegeben etwas mehr Aufwand kann es sein!

    Bei der .32er kann ich leider nicht mitreden. Ich hab da noch einen uralten Pulverdosierer von Ohaus/RCBS, ein DU-O-Measure. Der wirft die Ladungen für die .38 (2,5 gr. Bullseye, 3,2 oder 3,3gr N320) hinreichend genau. Aber die Wadcutter lade ich sowieso nicht auf der Dillon, sondern auf der RC. Da kann ich dann auch gleich noch trickeln.


    Mit den Dillon Pulverfüllern hab ich bei solche Ladungen den kleinsten Schieber noch extra dazugekauft. Geht ganz gut. Nur müsste ich mal ausprobieren, was der bei 1,5gr macht. Könnte mir vorstellen, dass das funktionieren sollte.


    Bei Interesse kann ich da gern mal eine Versuchsserie fahren. Zwar nur mit N320, aber wenn es interessiert, bitte melden.

    Was ist denn das für ein "Rand" an der 3. 5. und 7. Hülse von links im oberen Bild? Hast Du die Hülsen getrimmt?


    Also verwenden würde ich die Hülsen so auch nicht mehr. Und die Hälse würde ich zum Ausprobieren erst mal glühen.




    "Gesund" ist auf jeden Fall was anderes.

    Nur mal so ein Gedanke, hast Du schon mal versucht deinen Setzstempel ein klein wenig mit Powerknete aufzufüllen, um den Druck auf die Geschossspitze zu verteilen, anstatt den Druck komplett nur über die Kante des Setzstempels auszuüben? Das Zeug härtet recht schnell aus, man kriegt es aber auch mit etwas Wärme wieder aus dem Setzstempel raus.

    Wenn Du ein solches Geschoss ziehst, hast Du dann irgendwelche Beschädigungen im Heckbereich? Wenn nicht, wär ja auch mit dem Hülsenhalsdurchmesser nicht viel verkehrt.