Beiträge von Rick Dangerous

    Rick Dangerous


    Wenn ich Dich hier gerade in dem Thread sehe.....was nimmst Du denn so für .308...? Solltest Du das verladen...

    Rein interessehalber.

    Hi reload10,


    ich verlade tatsächlich die .308 Win nicht!


    Ich persönlich bevorzuge Redding-Matrizen. Mit diesen verlade ich u.a. 6,5x47 Lapua, .45-70 Gov't, .300 AAC Blackout und demnächst will ich mich mal an .30-06 Springfield versuchen, auch mit Redding.


    Keine so tolle Erfahrungen habe ich mit einem Hornady Matrizensatz in 444 Marlin gemacht, der hat mir etliche Hülsen zerknautscht bis ich ihn entsprechend modifiziert habe. Allerdings muß man der Fairness halber auch zugeben daß die 444 Marlin sehr dünnwandig und empfindlich ist.


    Für diverse eigene Wildcats für die es keine Matrizensätze gibt oder die nicht zu bekommen sind habe ich dann selbst welche gebaut.


    Gruß

    Rick

    Moin,


    das ist eine Les Baer Premier II. Auf den Fotos sieht es so aus als ob es eine hartverchromte ist.


    Es ist etwas schwierig die Waffe zu taxieren ohne sie in der Hand zu haben oder mal Fotos vom Inneren zu sehen.


    Geschätzt 1700-1800 sollten im guten Zustand aber durchaus drin sein.


    Gruß

    Rick

    Hallo,


    ich fertige auf Wunsch Custom-Matrizen (Kalibriermatrize, Setzmatrizen, Crimpmatrize oder Sonderanfertigungen) u.a. auch aus Hartmetall.


    Wenn Hilfe benötigt wird kannst du dich ja melden.


    Gruß

    Rick

    Norfok als auch ich haben beide die STR Tactical, ich jedoch in 6,5x47 Lapua. Verarbeitung und auch Qualität sind wie schon beschrieben sehr gut. Auf 300m sticht sie auch die Ruger Precision aus.


    Die zwei Dinge die mich an dem Schießeisen stören ist das Magazin 6,5x47. Das ist zwar zuverlässig, aber aus Kunststoff und paßt so irgendwie gar nicht zur sonst sauber verarbeiteten Waffe da es leer ganz gerne mal klappert. Bei der .300 Winmag jedoch ist es aus Stahl.


    Das andere sind die Schrauben mit den alles zusammengeschraubt ist. Der Schaft besteht aus Aluminium, die Schrauben jedoch sind aus brüniertem Stahl und der kann, wie alles Brüniertes im Waffenbereich, Rost ansetzen.


    Die Schrauben habe ich dann durch rostfreie ersetzt. Zum Glück verbauen die Jungs in Italien metrische Schrauben, nicht diesen Zoll-Schoiß aus Amiland.

    S&B habe ich allesamt aus meinem Hülsenmaterial verbannt!


    Taucht nichts zum Wiederladen, alleine der ständige Ärger mit den teilweise zu engen Zündglocken ist es nicht wert.


    Ja, ich gehe genauso vor wie du. Und ich merke es auch wenn beim Setzen vom Zünder irgendwas nicht stimmt und reagiere entsprechend.


    Aber: bei mir ist das Zünderrohr nicht beim Setzen hochgegangen! Sondern in dem Moment wenn die Zünderscheibe weitergedreht wird, also dann wenn die Hülsen in die Matrizen eintauchen, Geschoß gesetzt wird, etc. Wenn du dann noch ein Kaliber hast welches etwas mehr Kraftaufwand beim Laden benötigt merkst du das definitiv nicht wenn die Zünderscheibe einen Zünder zerquetscht weil das über die obere Rampe gesteuert wird.

    Verlier mal nicht vor lauter Messen, Prüfen, Lehren, etc., das Wesentliche aus den Augen.

    :tanze:


    Das erinnert mich an meine Anfänge. Als ich es zum ersten Mal geschafft habe bei der DM zu starten (mit der 45er) habe ich auch einen enormem Aufwand betrieben um die Bohnen für die Meisterschaft zu laden.


    Geschosse ausgewogen und aussortiert, Geschoßdurchmesser und Länge ausgemessen und sortiert, Hülsen ausgelitert Durchmesser und Länge und sogar nach Gewicht aussortiert. Das Pulver abgewogen bis in jeder Hülse 100% exakt die Gleiche Menge war. Zündglocken und die Zündlöcher überarbeitet, beim setzen der Pillen die OAL überall aufs gleiche Maß gebracht. Jedenfalls einen gigantischen Akt betrieben. Um die Geschichte nicht zu lang zu machen: ich habe noch nie (und später nie wieder) so hundsmiserabel geschossen wie mit den Subberdubberpillen.... :fi:


    Und die Moral von der Geschicht: übertriebe den Aufwand beim Laden nicht! :boesew:

    :ironie:


    Jetzt muß man noch mit einbeziehen daß in gewöhnlichem Wasser etwa 0,02% D²0 (schweres Wasser) enthalten ist! Dieses ist, entgegen des normalen Gewichts von H²O wie der Name ja schon sagt schwerer, nämlich 1,107g/cm³ statt 1,0g/cm³. D.h. bei einem Kubikzentimeter Wasser ergibt sich so ein Rechnenfehler von 0,0002214g!


    Im Schluß daraus sollte man also bedenken daß tatsächlich weniger Platz in der Hülse ist als einem die Waage vorgaukeln will....


    :tanze: