Beiträge von Wehrmann

    Im Buch von Kapell habe ich jetzt auch die Bestätigung für meine Theorie gefunden. Die Originalgeschosse hatten das Boatteil. Und daran haben sich die Jugoslawen auch gehalten. Haben ja schließlich damals die STG44 für ihre Fallis beschafft. Nur den Geschoßkern hat man scheinbar nicht von der Wehrmacht übernommen. Da das Blei natürlich schwerer ist, füllt es halt das Geschoß nicht aus. Die derzeitigen Projektile haben einen Flachboden. Damit passt es dann wieder.

    In einem Visier-Sonderheft hat mal gestanden das Boattailgeschosse erst ab 300m ihre Vorteile bezüglich Präzision ausspielen können.

    Da stand dann auch das man beim Gew98 von 150grs auf 200grs Geschosse gewechselt hat, ohne den Drall zu verändern. Somit scheint das, gerade bei diesem Kaliber, nicht so wichtig zu sein. Das erklärt dann auch warum man mit 150grs eine gute Leistung aus dem SLG44 herausholen kann.

    Danke für die Information. Die FNM hatten hinten ebenfalls einen Hohlboden. Originalgeschosse besaßen scheinbar keinen solchen Hohlboden. Wahrscheinlich hatten diese Geschosse dann aber auch einen anderen Geschosskern.

    Ich werde mir wohl auch diese PRVI Geschosse besorgen. Die Alternativen dazu sind mir zu teuer.

    Meine Sachbearbeiterin hat mir erzählt das die WBK meiner Frau als Leihschein gewertet wird. Warum sollte ich an dieser Aussage zweifeln. Das Wort Sachbearbeiterin impliziert ja Sachverstand. Und deswegen habe ich extra nachgefragt. So habe ich auch drei Waffen meiner Frau eintragen lassen. Auch das lief ohne Probleme ab.

    Das deutet aber auch auf ein weites Patronenlager hin. In einem engen Lager kann die sich gar nicht so weit aufblähen.

    Hab mal gehört das MP's mit Masseverschluß besonders weite Patronlager haben müssen um sicher zuzuführen und auch wieder herauszuziehen. Wäre nachvollziehbar. Bei Pistolen ist das ja eher negativ.

    Und ich schließe mich meinem Vorredner an; ein Zündhütchen ist nicht zwangsläufig ein guter Indikator für Überdruck.

    soll (Lang)waffenhersteller geben, die schreiben das falsche Schloss sogar vor.
    Und so wie ich es als Waffenmechaniker gelenrt hatte (und auch in vielen Anleitungen steht) wird der Putzstock immer vom Lager zur Mündung rausgeschoben, nie umgekehrt. Das falsche Schloss schützt davor, den Dreck in die Abzugsvorrichtung beim Einführen zu schieben.

    Man schiebt auch keine Messingbürste von der Mündung in den Lauf.

    Aber vielleicht ist ja Internet und YT heute schlauer als unser Ausbilder damals und die Lehrbücher.

    Ich habe nie behauptet das man die Bronzebürste von vorn einführen soll. Und ich sehe nicht ein das ich für alte 98e,96er und 95er Systeme ein falsches Schloß kaufen soll.

    Wie ich schon erwähnte, kommt halt auch auf die Waffe an. Hab ein Präzisionsgewehr bei dem sich der Abzugsmechanismus sehr schnell ausbauen lässt. Und der wird im Ultraschallbad extra gereinigt.

    Ja, komisch für was soll denn ein falsches Schloss auch sein,

    Dann schrubbst du den Dreck ins Patronenlager und in dein System, Abzug, na toll.

    Was für ein Dreck? Pulverschmauch? Der ist schon vom Schiessen drin. Der kommt bei mir nicht erst durch das Putzen rein. Außerdem reinige ich meine Abzüge (bei hochwertigen Waffen) hinterher auch noch.

    Zusätzlich gehe ich nur von hinten mit den Bürsten durch die Läufe. Das Patronenlager wird zum Schluss gereinigt. Aber da hat halt jeder so sein System. Man muß zum Ende hin nur zufrieden sein.

    Das falsche Schloss hat für mich nur Sinn gehabt für meine Vfg Putzstöcke. Denn die hatten sich z.B. verbogen wenn ich mit einem 6er Stock zur Reinigung meiner 8x57 IS antrat. Und da wollte ich es nicht riskieren mein Ptronenlager zu malträtieren.

    Hab auch zu viele Waffen um mir für jede ein falsches Schloss zu kaufen.

    Leider wird das von Dir verwendete Pulver dort überhaupt nicht angegeben. Im Buch ver

    wenden die für Blei; Blue Dot, Longshot, HS-7 und 800X .

    Das Buch war für mich eher eine Enttäuschung. Es werden kaum europäische Komponenten hergenommen. Die Daten sind zudem noch in Oz, fps und psi. Letzteres wäre jetzt nicht so schlimm, kann man ja umrechnen. Aber mit dem Komponenten kann ich mich dann doch nicht anfreunden.

    Ich hätte es schon längst weiterverkauft wenn nicht am Anfang so nützliche Allgemeininformationen über das Schrotwiederladen drin wären.

    Summer69

    Richtig, Dewey Putzstöcke sind für mich mit das Beste was es auf dem Markt gibt. Die verwenden ummantelten Federstahl. Wenn man damit mal geputzt hat, dann will man mit dem anderen Zeug nicht mehr arbeiten. Und ein falsches Schloss erübrigt sich so auch.