Beiträge von Wehrmann

    Eine typische Frage die immer wieder auftaucht ist das meine OAL unterschiedlich ist.

    Wenn die Geschossspitzen einigermaßen Plan sind, sollte sich das auch erledigt haben.

    Genau das ist es, wenn man immer wieder feststellt das eine unterschiedliche OAL vorhanden sein soll. Denn genau genommen ist sie das nicht. Würde man immer auf die Ogive messen dann hätte man nahezu die gleiche Setztiefe.

    Ich meinte eher die Messingbuchse längs schlitzen. Den Schlitz nach unten und mit der Flügelschraube von oben auf die Buchse drücken. Die Buchse funktioniert dann wie eine Spannzange und klemmt das Geschoss fest. Ich weiß jetzt nur nicht ob da Messing für die Buchse geeignet ist. Aber andererseits braucht man das ja nicht abknallen.

    Edit:

    Sehe gerade Du wolltest nur noch zusätzlich die Buchse fixieren. Passt!

    Ich hatte schon gedacht das Du mit der Schraube, via längsgeschlitzter Buchse, das Geschoss klemmst. Aber dann müsste man aber auch dauernd die Schraube auf und zu machen, bei jeder Bearbeitung. Obwohl das mit einer Flügelschraube schnell ginge.

    Vorweg, ich habe keine Mehrstationenpresse. Aber ich interessiere mich trotzdem für dieses Problem. Habe aber eine Idee wie man es eventuell lösen kann. Wie würde es ausschauen wenn man unterhalb vom Drehteller zwei gegenüberliegende Gewinde schneiden und dort Madenschrauben mit gefederten Kugeln reinschraubt (weiß jetzt gerade nicht wie die heißen). Quasi die Kugeln von unten leicht gegen Drehteller drücken. Das sollte doch auch den Drehteller abbremsen? Was meint Ihr? Wäre das ein Lösungsansatz?

    https://rover.ebay.com/rover/0…Fulk%2Fitm%2F362493571626

    Die hier meinte ich.

    Collector

    Ich habe da kein Problem :thumbsu:

    Ganz im Gegenteil, muß fast überlegen was mir z.Z. mehr Spaß macht. Das Wiederladen oder das Schießen?:krat:

    Das ist wirklich das Hobby im Hobby.

    Die Slugs die ich mal mit Sterncrimp geladen habe liefen gut. Ich finde halt den Rollcrimp einfach schöner.

    Gibt es eigentlich auch Fabrikpatronen mit Rollcrimp? Bei Slugs und Buckshot hab ich das schon gesehen. Mit Vogelschrot noch nicht.

    Das würde Deine Theorie jedenfalls unterstützen.

    Warum kein Sterncrimp bei Schrot?

    Rollcrimp dürfte die Streuung vergrößern, denn da poppt die Hülse nicht auf einen Schlag auf. Zuerst wird wohl das Blättchen wegfliegen und die Kugeln dahinter. Die Kügelchen, die direkt unter dem Rollcrimp liegen, dürften ziemlich ins Trudeln kommen, denn der wird sich nicht so schnell öffnen, wie das Blättchen wegfliegt.

    Hat das schon mal jemand so gemacht?

    Weil ich mit einem Rollcrimp flexibler bin als mit einem Sterncrimp. Da muß ich dann nicht wieder neue Schrotbecher besorgen. Ich wollte die gleichen wie für den Lyman Slug verwenden. Da passt dann aber die "Innenhöhe" nicht mehr. Also der Abstand von Hülsenmund zu Vorlagenoberkante.

    Die Präzision sollte darunter natürlich nicht leiden. Da hast Du absolut recht.

    Ich lade meine Schrotpatronen nicht aus Kostengründen, sondern versuche gerade mit möglichst den gleichen Komponenten (Hülse, Pulver,Abdeckplättchen und Schrotbecher) einmal Patronen für Slugs, Buckshot und Vogelschrot herzustellen.

    Hab jetzt auch meinen Motivlocher bekommen und überlege mir gerade ob ich mit dem auch Abdeckplättchen für die Schrotvorlage machen kann? Das natürlich in Verbindung mit einem Rollcrimp. Da sollte die Pappe schon etwas dicker sein. Denkt Ihr das das geht?

    In einem Röhrenmagazin geht das wohl eher nicht. Aber die sollen ja auch aus einer Querflinte verschossen werden.

    Wie "stellt" man eine VK Matrize ein ?


    Die Hülse halt nicht bis Anschlag auf dem Hülsenhalter reindrücken ?

    Die Matrize bis auf den Hülsenhalter drehen und dann entsprechend zurückdrehen. Je nachdem wie weit man den Hülsenhals kalibrieren will.

    Geht halt auch nur bei Flaschenhalshülsen bei denen der Hülsenkörper konisch ist.

    Gibt es überhaupt Flaschenhalshülsen bei denen der Körper zylindrisch ist?

    Gattler8.8

    Und Deine Arbeit ist auch noch variabel. Du kannst verschiedene Buchsen/Kaliber verwenden und dadurch unterschiedliche Geschosse auf Länge trimmen.

    Gerade die HP-Geschosse haben mich beim Messen geärgert, da an der Spitze oft ein einseitiger Grat ist. Der führt bei der Patronenlängenmessung zu unterschiedlichen Ergebnissen. Dadurch das man sie "kürzt" kann dann wieder mit der Digitalschieblehre auf die Spitze gemessen werden. Und es wird nicht dieses Ogivenmeßdingens benötigt.

    Wenn du immer wieder einen unerklärlichen Außreisser hast, und du dir sicher bist, das es nicht an deiner Arbeitsweise liegen kann, kann das dafür ein Anzeichen sein.

    Hat ein Schützenkamerad auch schon gehabt. Unerklärliche Außreisser. Wir haben damals vermutet das unverbranntes Pulver im Lauf dafür verantwortlich war. Beweisen konnten wir es aber nicht sicher. Er hat nach jedem Schuß den Lauf mit der Laufreinigungsschnur durchgezogen. Außreisser gab es dann keine mehr. Die Schüsse lagen aber auch nicht mehr so dicht zusammen. Wer soll sich da auch noch aufs Zielen konzentrieren wenn er dauernd reinigen muß.

    Später hat er einfach das Pulver gewechselt.

    Stimmt. Aber allzu sehr ins Detail zu gehen ist mir persönlich zu viel Aufwand. Wo will man da aufhören? Das ist beim Wiederladen jedesmal das Problem. Sollte man Geschosse abwiegen und die Länge messen? Wie grob trifft man da die Unterteilung? Lohnt der Aufwand, entsprechend der Waffe?