Beiträge von -Micha-

    Hi,

    es ist eine absolute Glaubensfrage. Im wesentlichen geht es dabei darum, den Lauf glatt zu schießen.


    Ein befreundeter Büchsenmacher sagte mal zu der Thematik: Einschießen?! Da können die Hersteller mehr Läufe / Waffen verkaufen, nur für eine Partei gut.



    Für meinen Teil mache ich es nicht und schieße beste Streukreise auf 100 & 300m.





    Grüße,

    Micha

    moin,

    Wenn ich mal einen Vergleich zum PPC1500 hier bemühen darf.


    Da kosten die Wettkämpfe für die Rangliste je

    150er 12-25€

    60er 8-15€

    48er 8-12€


    (150 Schuss Disziplin, 60 Schuss, etc.)


    An einem Tag werden oftmals 2-3 150er und min ein 60er sowie 1-2 48er geschossen.

    Da läppern sich die Startgelder schnell zu mehr als 100€/a. Für den Aufwand und die Unkosten absolut in Ordnung.




    Den Unmut über die etwas wirre Startgeld Forderung für die Liga kann ich absolut nachvollziehen. War mir seiner Zeit schon zu seltsam bei einer Liga mit zu machen, wo man ohne Unterlass sich selbst und andere veräppeln kann...




    Grüße,

    Micha

    Waren zum Glück auch nicht meine Sachen, versuche das was der Kollege da gemacht hat nachzuvollziehen. Und wie manche im Alter sind, muss Ma fünfzig mal höflich fragen :arab:


    Ist ein selbst gegossenes Pulver beschichtetes Geschoss gewesen, hat er mir jetzt mal final gesagt. Die Kokille will er mir noch zeigen.


    Die P30 habe ich dananch auf seinen Wunsch mit Wekrsmunition von Geco 124gr FMJ geschossen. Alles normal, keine Auffälligkeiten irgend einer Art.

    Alle anderen Hülsen kamen ganz normal aus der Waffe heraus. Präzision war auch ok.


    In dem Zusammenhang wäre mal interessant, mit was für einem Druck der Beschuss einer solchen Waffe erfolgt.


    Gesamt waren es 5 von den Patronen die er abgefeuert hat. Ich hatte mich dann mal gefragt, was das für eine Ladung ist die so nen Krach macht.

    Bin ich mit meinen Schwachen 38 Special Ladungen nicht gewohnt :grueb:



    Nun denn, also war der gute Mann mal völlig über den Max Druck hinaus und kann sich freuen, dass nix passiert ist.





    Beste Grüße,

    Micha

    Hi,

    ZH steht nicht über, ist aber Plan mit dem Boden, was es vorher nicht war.


    Zur Ladung: Diese war für eine OAL von 29mm und wurde nicht auf die kürzere OAL von 27,5 angepasst. Waren 4,5gr N320 mit einem 135gr Geschoss.


    Patronenlager ist das einer P30.



    Beste Grüße,

    Micha

    Hi,

    Habe hier mal ein Beispiel für eine 9mm Hülse welche mit Überdruck, wegen falscher Pulvermenge abgeschossen wurde.


    Am Zündhütchen (Ginex SP) ist nichts vom Überdruck zu erkennen. Die Hülse ist insgesamt dem Patronenlager exakt angepasst, siehe Foto.

    Mit dem Fingernagel ist der Übergang der Änderung des Durchmessers deutlich zu fühlen. Ebenso ist eine Aufbauchung der Hülse zu erkennen.


    Die Waffe hat keine Auffälligkeiten. Rückstoss war für eine 9mm extrem.


    Dies als Anschauungsmaterial und mit dem Hinweis, dass sich Überdruck nicht immer am Zündhütchen äußert.



    Beste Grüße,

    Micha

    hi,

    Es funktioniert mit fast allen Geschossen. Das Risiko, dass es im Lauf stecken bleibt, ist bei den schwereren und dadurch längeren Geschossen höher -> Mehr Reibung im Lauf.


    Die leichteren Geschosse sind - wie ich finde - auch leichter stabil zu bekommen.


    Hatte mal mit 75gr Geschossen experimentiert. War nicht so dolle.



    Beste Grüße,

    Micha

    Hi,

    habe auch eine LNL AP und habe für meine .38 Special folgenden Ablauf:


    1. Kalibriermatritze

    2. Pulverfüller mit Aufweiter

    3. Poweder Cop

    4. Geschosssetzmatritze

    5. Factory Crimp (modifiziert)


    Das manuelle Setzen der Geschosse klappt ohne Probleme. Schaffe je nach Verfassung um die 500 Schuss gemütlich in einer Stunde.


    Für 9mm:

    1. Kalibriermatritze

    2. Pulverfüller mit Aufweiter

    3. Poweder Cop

    4. Mini Mr. Bulletfeeder

    5. Geschosssetz- & Crimpmatritze (Hornady)


    Meine KW-Hülsen werden mit Zündhütchen gereinigt im Nasstumbler. Vorher Kalibrieren mache ich nicht mehr. Ist aus meiner Sicht ein unnötiger Schritt bei Kurzwaffenmunition.


    Exilsauerländer : Deine Belegung kannst du so machen.



    Beste Grüße,

    Micha

    Hi,

    Der Aufwand hält sich in Grenzen mit dem Papierkram. Es gibt auf der Waffenbehörde die entsprechenden Dokumente.


    Was schwieriger und auch teuer ist, sind die Papiere in den USA. Dort brauchst du einen Händler der exportieren darf. Kosten für meine Anfrage im Frühjahr wären 350$ für die US Papiere gewesen. Bei einem Warenwert von 600$.


    Dann muss das gute Stück in D zum Beschussamt. Kosten musst du dort erfragen und ob überhaupt das Kaliber vorhanden ist. Ein Risiko, dass die Waffe das nicht übersteht ist existent und du bleibst auf allen Kosten sitzen.


    Aus eigener Erfahrung und mit Hinblick darauf, dass Browning einen General Importeur in D hat, kann ich dir nur empfehlen es über diesen zu machen.

    Warum? Eine echte Kostenersparnis ist nur sehr gering vorhanden. Und mit Garantie ist nichts. Die Vertretung für Deutschland gibt nur Garantie und Support für die über sie eingeführten Waffen. Habe das Thema mit einem Schalldämpfer durch.


    Beste Grüße,

    Micha

    Aus gegebenenem Anlass und der Neugier.


    Wozu z.B. folgende Geschosse verwwenden?

    MEN Defence DM111


    Das ist, wenn ich es nicht falsch gelesen habe ein Geschoss, bei welchem der Mantel mit Zinn überzigen ist.


    Welche Auswirkungen hat das auf den Lauf?


    Wozu überhaupt verzinnte Geschosse?




    Freue mich auf Aufklärung uns beste Grüße,

    Micha

    Hi,

    Die großen Unterschiede im Gewicht sind zumeist im Boden der Hülse "versteckt". Da wirst im wesentlichen meine großen Unterschiede feststellen auf Dauer.


    Nochmals zum kalibrieren der Hülsen. Von Lapua selbst wird empfohlen, die Hülsen vorm ersten Laden einmal voll zu kalibrieren. Bei meinen konnte ich das Geschoss mit der Hand einfach wieder heraus ziehen. Kalibriert und alles war bestens.


    Beste Grüße,

    Micha

    Hi,

    die Abweichung des Gewichts ist aus meiner Sicht bei Hülsen nicht relevant. Viel mehr ist es wichtig, dass die anderen Werte wie Volumen und Länge passen.

    Ebenso eine gute Kalibrierung der Hülsen, für die erste Runde voll und danach Hals.


    Beste Grüße,

    Micha

    Hi,

    Schieße bei meinen 38 Special 158gr Semiwadcutter (Blei gefettet) mit 3,8gr HP38 und Federal 100. Präzision ist aus meinem 2,75"er (im Rahmen der Möglichken) wie auch dem 6"er hervorragend.


    OAL ist ~39,50mm


    In wie weit diese Ladung als minor bezeichnet werden kann, weiß ich nicht.

    Hatte bisher auf allen Wettkämpfen noch keine Probleme in den Überprüfungen.



    Beste Grüße,

    Micha

    Hi zusammen,

    Danke für die vielen Antworten zu meiner Frage.


    Die 223 ist für einen HA. Die 308 für einen Repetierer, aber ohne höchste Priorität auf Präzision.

    Für Präzision wird alles per Hand gemacht und jede Ladung gewogen.


    Bezüglich Einstellung des Hornady Pulverfüllers, mit anderen Pulvern zumeist in Kugel- oder Plättchenform bekommt er es nahezu perfekt hin. Mit meinen Waagen kann ich zu großen Teilen keine Abweichung feststellen.

    Mit HP38 3,2/3,8gr funzt es perfekt. Mit Lovex D073.5 auch keine Probleme.

    VV N32C ist die Hölle, das bleibt einfach hängen...


    Ein elektronischer Pulverfüller/-Trickler kommt aktuell für mich nicht in Frage.



    Beste Grüße,

    Micha

    Hallo zusammen,

    Mit meinen Hornady Pulverfüllern sind die Ergebnisse mit VV N140 nicht sonderlich gut. Schwankungen von bis zu 1,5gr.


    Da ich zukünftig auch auf meiner LNL AP .308 Win und .223 Rem laden möchte mit N140, suche ich einen Pulverfüller, welcher wesentlich geeigneter ist für N140 bzw. Pulver in Stäbchenform.


    Funktion ist wichtiger als der Preis.



    Danke für eure Hilfe,

    Micha