Beiträge von sledge_hammer

    Hey @all,


    ich kenne die Problematik nur zu gut von der Kombination Enfield - S&B. Da gibt es Hülsenlose, die bereits nach zweimaligem
    Laden einen optisch erkennbaren "Ring" bekommen, während andere durchaus zehn mal geladen werden können.
    Mir ist das auch mal direkt vor einem Wettkampf passiert. Seitdem werden die Hülsen mit einem kleinen Draht, der mit einem 90°-Winkel
    am Ende versehen ist, im Innern überprüft. Einfach mit dem abgewinkelten Ende des Drahtes den unteren Bereich der Hülse
    abtasten. So bemerkt man diese Ringfuge lang bevor sie aussen sichtbar wird . . . ----> entsorgen! Bei Hülsen von PPU und
    Winchester tritt dies regelmäßig deutlich später auf. Da dies bei den Enfields wohl immer mit dem Verschlussabstand zu tun
    hat, denke ich, dass es auch hier daran liegen wird. Meine beiden Enfields (No4MK2) waren auch nagelneu aus dem Depot
    und dennoch solche Probleme.


    Gruß aus dem Süden und schönen Sonntag

    @Harple
    hab gerade nochmal geschaut:


    Ladung #1 .355 / 115 grs FMJ vor 22 grs H110 und CCI550 Rollcrimp am Ogival
    Ladung #2 .355 / 124 grs FMJ vor 21 grs H110 und CCI550 Rollcrimp am Ogival


    #2 entsprach aus einem S&W 586 mit 4"-Lauf einer mittelstarken Blendgranate mit einem seeeehhhr hässlichen Geräusch :tanze:


    #1 aus dem Ruger KGP161 mit 6" stand dem allerdings auch nur wenig nach :thumbsup:


    Die waren sogar verstreut auf der Scheibe. Beim Wettkampf hätten die paar Ringe wahrscheinlich locker gereicht, da
    sonst niemand auf den Stand wollte :happ:
    Da das Ganze allerdings auch schon ein paar Jährchen -so ca. 20- her ist :S , sollte man bei Nachahmungen entsprechend
    vorsichtig an die Sache rangehen. Wer weiß schon, wie sich die Pulverdaten seitdem entwickelt haben?!?
    Auch würde ich ich das heute niemals mehr aus einem neueren S&W probieren . . . . . . . . .

    Nachdem die Lizenzen ausgelaufen sind, hat Explosiva das ganze "Lovex" genannt.

    @-Micha-


    Das ist so nicht ganz richtig. Lovex hatte auch vorher schon Pulver unter eignem Namen im Sortiment!


    @elmar


    Früher -bis ca. 2011- eine Katastrophe! Seitdem - Tendenz positiv- sind die Ladedaten von Lovex eigentlich leidlich brauchbar. Leider decken die Daten im LW-Bereich manchmal nicht alle Gewichtsklassen und verwendbaren Pulver ab. Da muss man dann halt querlesen . . .

    @lukas-h


    Na ja, ich hatte ja auch eine fertige Kokille gefunden, aber eben zu horrenden Preisen. Dazu würden ja auch noch Versandkosten die
    Saeco-Zange und die speziellen Gaschecks kommen. Da wär ich ja im nu bei über 250$ gewesen. Und das nur zum testen?!?
    Neeh, das rechnet sich nicht! Wollte es ja schließlich erstmal nur ausprobieren . . . . .
    So hat mich der ganze Spaß keine 10€ gekostet, von der -eh schon vorhandenen- LEE-Minie-Kokille einmal abgesehen.
    Ein Vierbackenfutter wäre in dem Fall zugegebermaßen praktisch gewesen, aber so ging es genauso gut. Irgendwann kommt
    das aber auch noch . . .

    @reload10


    Aufgrund der Nachfragen hier noch ein paar Details zur Herstellung:


    Zuerst waren mal ein paar Hilfsmittel und Wekzeuge zu fertigen. Da ich für meine kleine "Chinadrehe" nur ein Dreibackenfutter besitze, brauchte ich einen Ringadapter. Die beiden Hälften der
    Kokille sind von einem Flachalu 30x15mm gesägt und sollten mit dem Ringadapter zentrisch gespannt
    werden. Daher Ring aus Rundalu mit 42,43 Innendurchmesser(30 x √2) mm gedreht und durchgesägt.
    Dann Formdrehmeißel aus Werkzeugstahl 1.2210 (Silberstahl) gedreht und abgefräst. Dabei muss die
    Kontur und die Tiefe der Fettrillen dem zu gießenden Geschoss entsprechen, während der Gesamtdurchmesser dem kleineren Geschossdurchmesser in den Rillen entspricht. Danach die Schneide vorschleifen, anschließend härten und auf gelbbraun anlassen.


    Dann die Hälften bohren und verschrauben -darin werden dann später auch die Passbolzen befestigt- und zusammen die
    Stirnflächen planen. Dann mit einem Durchmesser, der dem Spitzendurchmessers des Geschosses entspricht, grob vorbohren.
    Anschließend kommt der wichtigste Teil. Den Meißel rechtwinklig und fest(!) genau auf Höhe mittig montieren und auf die
    vorgesehene Tiefe bohren.Danach um die gewählte Fettrillentiefe nach außen zustellen! Damit ist die Kokille im Prinzip
    fertig. Nun noch Zangenaufnahmen anfräsen (am besten mit einem Scheibenfräser, Schaftfräser geht aber auch), die
    Passbolzen montieren und das Gewinde für den Butzenabschneider bohren und schneiden.


    Die Kalibriematrize hab ich aus einem C45-Sechskant gedreht. Für die Bohrung einen Kanonenbohrer mit 9,2mm
    gedreht und gefräst. Dies wieder aus 1.2210 , gehärtet und angelassen. Diesen hätte man auch gleich auf Endmaß
    minus 1/100mm fertigen können, da diese ziemlich glatt bohren. Ich wollte aber auf das Maß reiben und habe
    den -zugegebenermaßen müseligen!- Weg über eine selbstgebaute Reibahle gewählt. War 'ne Sch..ßarbeit mit der
    Schleiferei. Würd ich dafür nicht nochmal so machen, zumal das letzte Hundertstel eh mit Schmirgelleinen und
    Polierpaste weggenommen wird. Dazu aus Rundalu einen zum Durchmesser passenden Stempel für Pressenmontage
    gedreht. Das Fetten ist nicht unbedingt komfortabel, da ich keine Kalibrierpresse habe. Ich verstreiche das Fett
    händisch mit einem Spachtel und kalibriere danach. Das überschüssige Fett wird halt am Rand der Matrize abgestreift.


    That's all :D


    Ich sollte noch erwähnen , dass das ganze durchaus auch mit einfacheren und kleinen Maschinen funktioniert .
    Meine Drehmaschine ist eine Uralte Chinadrehe der 100kg-Klasse mit draufmontiertem Frässupport.
    Für die Härterei habe ich zwar einen kleinen elektrischen Härteofen, aber das funktioniert auch wirklich gut
    mit einem Lötbrenner. Wichtig ist hierbei immer das richtige Anlassen. Den Silberstahl dabei niemals blau
    werden lassen und nachher beim Arbeiten langsame Drehzahlen und gut kühlen!

    @Hob


    Also, soweit ich weiß, werden die Accuratepulver bereits seit über zehn Jahren (ca.2006) nicht mehr von Synthesia/Lovex
    hergestellt. Bis dato habe ich auch immer anhand der ausführlichen Ladedaten von Accurate gearbeitet.
    Von Lovex gab's damals nur 'ne kleine Broschüre mit insgesamt 14 Seiten DinA5 , davon 9 mit Tabellen für ein paar wenige
    Kaliber, zudem teilweise mit Sorten, die so im Handel nicht erhältlich waren.

    Aber mittlerweile werden die Pulver anderweitig zugekauft und da wäre ich zumindest vorsichtig, wenn's um
    kräftigere Ladungen gehen sollte. Die Charakteristik der einzelnen Sorten hingegen wird gewiss nicht komplett geändert
    worden sein und als Anhaltspunkt zur Ladungsermittlung dienen können.

    Halli hallo!


    Nachdem ich vor einiger Zeit vergeblich nach einer Quelle für fertige Bleigeschosse für reduzierte Ladungen in meiner dicken 9,3er
    gesucht habe und neue Kokillen nur noch für teuer Geld aus Australien zu bekommen sind, habe ich mal wieder meinen kleinen
    Maschinenpark im Keller gequält.
    Herausgekommen ist eine Alukokille, die an eine modifizierte LEE-Zange passt und die 250grs-Geschosse auswirft.


    Mein Gewehr hat eine Zugweite von 9,28mm. Daher habe ich mir auch gleich noch eine Kalibriermatrize mit 9,29mm gedreht.
    Die Geschosse habe ich aus einer Legierung ähnlich Lyman#2 mit 16BHN gegossen und mit einer 50/50-Mischung
    aus Bienenwachs und MoS2-Lagerfett gefettet. Das Geschoss ist von den Abmessungen so gehalten, dass die beiden
    hinteren Führungsbänder 9,29 messen, das mittlere 9,25 und der hintere Teil des Ogivals 9,1mm. Damit wird es gerad
    so in die Felder gesetzt beim Laden und schön zentriert.
    Damit die Hülsen nicht so malträtiert werden müssen und die Geschosse beim Setzen nicht herunterkalibriert werden,
    kam als Ergänzung noch eine Halskalibriermatrize mit Spannzange -ähnlich LEE-Collet - dazu. . . . . .


    Ein erster Test verlief eigentlich ganz erfolgreich -zumindest, was das Verbleien anbelangt. Nach 15 Schuss mit 30grs
    N110 noch nichts zu erkennen. Nur die Schussleistung war nicht wirklich überprüfbar, da der Verstellbereich meines ZF's
    nicht ausreichte :S und ich über die Scheibe ins Quasi-Nichts halten musste :huh: . Dadurch kann ich noch nichts
    zur Präzision sagen. Wird aber nachgeholt . . .

    @malle207d


    Hey zusammen,


    auch wenn ich mittlerweile (fast) nur noch LW schieße, habe ich früher auch schon solcher Art "Späße" mit meinen
    kurzen veranstaltet. Bei der .357 Magnum kommt es seeeehhhhhhr gut, was Akustik und Optik :D angeht,
    wenn man ein 110 - 125grs Geschoss vor 21grs H110 setzt. Die Aufmerksamkeit aller Anwesenden ist Dir gewiss :happ:
    Ich hatte es mit 115grs 9mm Geschossen probiert, da mein Ruger einen recht engen Lauf besizt. Der Rückstoß
    ist dabei aber eher unspektakulär . . .


    Viel Spaß und viele Grüße aus dem Süden

    @Marlinman


    Das mit dem Tubal 3000 war nur so'n Gedanke, da das bei Dir wohl gut verfügbar ist. Das Lovex wird übrigens auch in
    500g Döschen geliefert.
    Bezog sich das mit der Kompressladung auf das Schweizer 1? Eigentlich ist's ja a Weng fein für .45 und Patronen
    im speziellen. Aber die 100% Ladedichte hältst Du doch ein oder?!?
    Mit dem Verbleien ist das so'ne Sache. Ich hab mir für meine 9,3x64 eine Kokille und Kalibriermatrize für ein 250grs-Geschoss
    gebaut und Geschosse mit 15 bis 16HBN gegossen. Die gehen -1/100mm größer als Zugmaß kalibriert- ohne Rückstande
    mit 30grs N110 aus dem
    Lauf.

    @Marlinman


    Nun, da scheint das Tubal 5000 zu der seltenen Spezies der langsameren, aber "gutmütigen" Pulver
    zu gehören. Vielleich sind die Pulver der Tubal-Serie alle so abgestimmt? Solltest mal das 3000 probieren!
    Bei mir bekomm ich das nicht ohne weiteres. Das H4895 z.B. gehört auch dazu.
    Eigentlich können deutlich zu niedrige Laborierungen mit Pulvern dieser Kategorie sonst ja auch wegen SEE-Effekt
    gefährlich
    werden
    Hast Du die 45/70 mit Blei oder Mantelgeschoss bedient? Ich kenne es so, dass die SP-Patronen gern
    mit Blei und einer Kompressladung aus sehr langsamem Pulver geladen werden, um den Druck und die V0
    in Grenzen zu halten. Dafür nimmt mand das Mündungsfeur u.a. halt in Kauf.

    @Marlinman


    Morgäähn :sleeping: ,


    ist doch ok. Magnum ZH braucht's dafür ja auch nicht. Bei SP-Patronen hingegen schon.
    Für "normale" Ladungen solltest Du das lassen, da die zu anderen Gasdrücken führen, als die Standard.
    Nun gut, Du bewegst Dich mit Deinen Laborierungen ja eh am untersten Ende der Skala .
    Da will ich gar nicht ausschließen, dass das tatsächlich etwas bringen könnte, aber der richtige
    Weg wär's nicht. Und kosten tät's gegenüber 'ner passenden Ladung auch noch mehr . . . . .


    Probier einfach mal dir Tips aus. Vor allem mit schnellerem Pulver! Okay , das Tubal5000 hast
    nun einmal :( und das muss weg :ballern: . . . . . Also trotz der Nebenwirkungen mit stärkerer
    Ladung weitermachen. Sag, waren die Hülsen -vor allem mit 40grs- nicht arg verrußt???

    @Schlamper


    Ich denke, dass ist etwas zu einfach gedacht. Klar ist es unökunomisch, wenn ein Teil des Pulvers nicht
    im Lauf umgesetzt wird, sondern in Form von Mündungsfeuer. Aber hier ging es um unverbranntes Pulver
    im Lauf, nicht um Mündungsfeuer. Das ist meistens ein Zeichen von nicht bestimmungsgemäßer Umsetzung
    wegen zu geringen Drucks Das berechnet Dir auch QL nicht, sondern muss experimentell erarbeitet werden.
    Das kann auch auftreten, obwohl QL Dir sagt, der Brennschluss liegt bei xxx mm im Lauf und 100% Umsetzung


    Die Zündhütchen werden da übrigens wohl unschuldig dran sein, zumal er ja kein Wort drüber verloren hat. Ich
    verwende mittlerweile nur noch S&B ZH in den LW-Kalibern bis hin zur 9,3x64 und hab nie Probleme gehabt. Wer meint,
    dass er mit beinahe doppelt so teuren -z.B. Federal- besser schießt . . . bitte sehr. Mich stört's nicht :whistling:
    Bei den Präzisionsgewehrdisziplinen (z.B. BDS) und Bench Rest lass ich mir das eventuell ja eingehen, aber bei den
    "Holzklassen" ?

    @Test
    Tja . . . woher kriegen und nicht stehlen?!? Leider sind die Zeiten, in denen man Vorkriegsnagant aus sowjetischer Fertigung
    zum Aussuchen für 78,- DM und später dann für 99,-€ bekam. Heut heißt es die Augen und Ohren aufhalten.
    Bei Egun tauchen immer mal wieder welche für etwa 200€ auf. Vorzuziehen sind aber in jedem Fall Modelle
    aus Finnland! Und zwar in dieser Reihenfolge : 28/30, 39, 28 und 27. Dafür werden dann aber auch etwas andere Preise
    aufgerufen. So 900 . . . 400€. Es werden auch manchmal Beute- 91/30 mit der finnischen SA-Stempelung angeboten.
    Die sind qualitativ meist besser, da von den Finnen oft mit neuen Läufen und Druckpunktabzügen nachgerüstet.


    @Marlinman
    Für Wettkämpfe versuche lieber ein schnelleres Pulver und davon weniger. Da bleibt der Lauf merklich "kühler" bei
    einer 30-Schussserie. Man sollt kaum glauben, was 6grs weniger ausmachen können. Es hängt auch von der
    jeweiligen Sportordnung ab. Ich schieße gemäß BDS-Reglement und da wird eine Ladedichte von 70% gefordert.
    Mit den etwas flotteren Pulvern -ich bevorzuge da in allen Mittelkalibern Lovex S060- liegst Du da so bei 80 bis 85%.
    Da gehen natürlich auch andere (Tubal3000, H322, R902, IMR3031, N130, ... )
    Da brennen die wunderbar stabil bei geringer Lauferwärmung und V0 im unteren Bereich der Normalladungen.
    Das Schussbild wurde mit meiner "Finnenladung" produziert: 168grs Hornady BTHP, S&B Hülse halskalibriert,
    41,8 grs Lovex S060 und S&B LR ZH , L6 74mm. Pulver direkt aus dem LEE- Füllgerät dosiert . . .nicht getrickelt!!!
    Hülsen NICHT ausgelitert und keine sonstigen Tricks

    @Marlinman


    Das klingt also nach einem MN 91/30. Das ganz lange ist das MN 1891 mit 131cm :/
    Da stehen die Chancen schlecht, einen mit engem Lauf zu erwischen. Die haben eigentlich alle
    mindestens .311er Läufe. Die kann man mit .308er-Grschossen auch zu richtig guten Schussbildern
    bringen, allerdings eher mit schweren Geschossen im Bereich 180-200grs . . . leider sind die gar nicht
    günstig zu bekommen. Alternativ wäre das 168grs Hornady-Match zu nennen . . . bekommt man
    zum gut halben Preis der Sierra MK
    Ich habe u.a. auch einen 91/30 und der hält mit mit .312er TMR von Hornady auf 100m die Zehn.
    Mein 28/30 (308 Zugmaß) mit .308er Hornady Match die Innenzehn. Freihand leider nicht ganz - siehe
    Avatar X(;)
    Noch günstiger als die PPU sind die gezogenen BW- Geschosse! Und wahrscheinlich nicht mal
    schlechter . . . . . In 311 gibt es übrigens auch recht günstige TM in 150 und 180grs von S&B


    Für Wettkämpfe wirst Du Dir mit dem Pulver keinen Gefallen tun. Da braucht's eigentlich deftige
    Ladungen mit entsprechendem Rückstoß und schneller Aufheizung des dünnen Läufchens.
    Da gibt es durchaus bessere Alternativen . . . . .

    @Marlinman


    Hab ich doch gut erkannt, gelle :happ: ?
    Du solltest ma! verraten, um welches Modell es sich handelt und ob Du den auch für Wettkämpfe hernehmen willst?!
    Auch wäre -falls bekannt- das Zugmaß sehr interessant und bei den Nagants . . . wichtig!


    @elmar

    Wenn man einen Russen schiest mus es laut sein ... daran gemessen lade ich auch viel zu wenig ...


    Zum Thema: unverbranntes Pulver bei LW? Ich dachte, das wenn der Brennschluß nicht im Lauf erfolgt dann verbrennt alles als Feuerball vor der Mündung ... Da LW Munition ja nicht gecrimpt wird kann man den Druck ja nicht beeinflussen (ok, das hört sich mistig an ... ich kanns nicht besser beschreiben) ... müste das nicht bedeuten das wenn unverbranntes Pulver übrigbleibt ich VIEL ZU WENIG Pulver verwendet habe?

    Darüber lässt sich trefflich streiten :D Wenn's nur mal aus Spaß an der Freud sein soll, dann ja. Aber für Wettkämpfe -und das
    geht mit den Langen übrigens sehr gut- sollte man da natürlich anders rangehen ----> u.a. wegen Rückstoß und Lauferwärmung
    Das mit dem verbrennen vor der Mündung stimmt im Prinzip schon, wenn der Druck passt. Andernfalls kann es passieren,
    dass der Abbrand nicht stabil und vollständig verläuft. Da bleiben dann halt unverbrannte Krümel über. Das kann , wie
    Du beschrieben hast, z.B. bei viel zu schwachen Ladungen passieren

    @'Marlinman


    Die 7,62x54R ist das von mir am meisten geladene und am erfolgreichsten geschossene Kaliber (siehe Avatar) und
    daher will ich mich auch dazu auslassn. Ich vermute , dass es sich bei den 145grs -Geschossen um FMJBT in .308
    handelt?! Wenn es so ist, dann denke ich, ist Deine Ladung mit dem Pulver viel zu niedrig. Bei einem finnischen
    MN 28/30 mit 308er Lauf eventuell ok, aber anderen mit 311er Lauf zu schwach. In dem Kaliber gibt es gern
    Hülsenkrampfer (Eindellungen im Schulterbereich) bei zu schwachen Ladungen und ordentlich Ruß am Hals.
    Selbst mit 'nem 168grs HPBT und solchen Ladungen passiert das gern. Abhilfe entweder durch schnelleres
    Pulver oder eben mehr vom langsamen.
    Dein Tubal 5000 entspricht ja so ungefähr -bitte nicht schlagen! :boe: - VV N150, R907 u.ä. und davon darf es
    ruhig etwas mehr bei dem Geschoss sein. Ich würd jetzt mal ohne Kenntnis der Ladetabellen und ohne QL zu
    bemühen -da ist's ja ohnehin nicht drin- so von 45 bis knapp 50grs ausgehen . . . .
    Bin auch gern mit Ladevorscnlägen für verschiedene Nagants behilflich!


    @treppenfahrer
    Der Vergleich ist allerdings etwas vage. Gar so unverdämmt ist's ja nun auch nicht.
    Bei den Ladedichten zündet das Pulver sicherlich, nur feht der Druck, um den Abbrand stabil zu halten

    @Marlinman


    N'Abend,


    hab jetzt doch mal meine Setzmatrize "seziert" und nachgeschaut -die Neugier war halt größer :whistling: . . . .
    Es sieht so aus, als ob da am Ende eine ganz leichte Schulter wäre, also Crimp möglich!
    Allerdings hat der Matrizensatz auch beinahe ein Vierteljahrhundert auf dem Buckel. Da kann
    sich in der Zwischenzeit so manches geändert haben. RCBS hat ja über die Jahre auch so manche
    Variation mit den Gewindegrößen und Buchsen auf dem Kerbholz . . . . . . . . ?(

    @Marlinman
    Nicht alles, was in diesen sogenannten Lehrgängen vermittelt wird muss auch unbedingt einen
    Sinn machen. In vielen Publikationen wird der Sinn des Crimpens bei den üblichen LW-Kalibern
    auch hinterfragt. Und ein Crimp bei Geschossen ohne Rille verbietet sich ja von selbst, da
    es dabei ja verformt würde. . .
    Wieso legst Du den Hülsenmund wieder an?!? Wir reden hier doch von LW-Kalibern! Da ist doch vorher
    gar nichts aufgeweitet worden :krat: ?