Beiträge von sledge_hammer

    reload10


    Also da würd ich von abraten. Habe die Erfahrung gemacht, dass nur die "echten" Glanzlacke eine wirklich

    brauchbare Beschichtung ergeben, zumindest bei der Eimermethode. Seidenglanz war da nicht der Bringer.

    Für Slugs und Buckshot wäre das natürlich eigentlich egal, . . . . . aaaaaber . . . das Auge schießt ja mit^^

    Wusel


    Ja, ich kenne auch diese Beiträge. Ähnliches gibt es auch aus den USA (castboolits, Fryxel u.a. ). Ich will ja auch keine Kritik an Deinem Vorhaben äußern.

    Die Frage ist halt, ob Du nicht besser mal eine Kalibrierung des Verfahrens mit Blei von tatsächlich bekannter Härte machen solltest.

    Allgemein kann man das Blei aus dem Kugelfangmix schon auch so benutzen.

    Allerdings ist da meistens die Rede von HBN 9-10 und das deckt sich auch mit meiner Erfahrung. Für .38er und .45er Scheibenladungen sicherlich ausreichend, erst Recht, wenn noch beschichtet wird. Nur für stärkere Ladungen sollte auf jeden Fall zulegiert werden, um zumindest auf HBN 12-15 zu kommen.

    Von daher hab ich halt Zweifel geäußert, dass das Blei aus Deinem Stand eine Härte von 14,6 haben soll . . . . . .

    Hallo erwin ,


    klingt schon etwas plausibler, als der Wert von Wusel

    Allerdings für meine Erfahrung immer noch a Weng auf der hohen Seite.

    LG ist eigentlich mehr oder weniger reines Blei ---> also eher in Richtung HBN 5 - 6 und das Blei aus

    dem GK-Stand finde ich auch schon ziemlich hart mit HBN 14+, es sei denn auf dem Stand wird hauptsächlich

    Selbstgegossenes aus Magnums geschossen. . . . . . Die Füllung von Mantelgeschossen liegt ja auch nur so bei 8 -10.

    Wusel


    HBN 13-14 bei Blei aus dem KK-Stand :krat:???

    Ich weiß ja nicht :/ . . . . . um auf HBN 14 bei GK-Kugelfangblei zu kommen, muss ich

    'ne ganze Menge Letternblei zugeben:rolleyes:. Ohne hat das alles so um die 9-10 . . . . und bei KK eher Richtung 8

    Ich denke, dass da noch irgendwas nicht stimmt . . . .

    ich will ja nicht unken, aber das mit den Längsrissen ist mir bei alten Patronen auch schon passiert.

    Aber . . . . . es betrifft immer nur alte PATRONEN und keine frisch wiedergeladenen alten HÜLSEN. Mal drüber

    nachgedacht, dass das eventuell mit Hülsenschwächung durch beginnende Pulverzersetzung zu tun haben könnte?

    Habe nämlich von fast allen Pulversorten, die ich mal verladen hatte, jeweils eine 1g Probe in Vorderladerröhrchen

    "archiviert" und musste feststellen, dass besonders -eigentlich nur- bei alten VV/Kemira-Pulvern die Röhrchen Gelbfärbung

    durch nitrose Gase aufwiesen und auch entsprechend "dufteten". Rottweil, Hodgdon und Hercules (noch NICHT Alliant) waren

    davon nicht betroffen. Dem Hülsenmessing dürfte das bestimmt nicht gut bekommen und dann zu solchen Effekten führen

    Ich hab noch Norma-.357er-Hülsen von meinem ersten Revolver anno 1982! DIe benutze ich immer noch.

    Hab mir damals von meinem knappen Geld als Schüler eine Schachtel (auch die hab ich noch^^) für DM 52,50 gegönnt.

    Es sind zwar keine 50 mehr, aber bestimmt haben 30-40 meine Wiederladerei:la: bis heute überlebt . . . .

    .38 GECO von damals musste ich schon sehr viele entsorgen . . . . . sind meist der Länge nach gerissen . . . .

    Hallo murmelgold ,


    vielen Dank erstmal für den Bericht. Immer interessant solche Sachen zu lesen, auch wenn ich kein 08-Besitzer bin!


    Allerdings frage ich mich, wieso Du gerade für das schwerste Geschoss (147grs) das schnellste Pulver vorgesehen hast?

    Auch schließe ich mich der Meinung von gunlove an, dass die Laborierung nach all dem, was ich bisher so über den

    Verschluss der 08 gelesen habe, zu stark ist . . . zumindest für den Dauergebrauch.

    Toyota52


    Das mit den Lee-Griffen ist schon klar. Auch sollen ja sowohl Lyman, wie auch Lee an RCBS passen.

    Nur ist Saeco etwas . . . . . hmmh . . . . exotisch:rolleyes: und . . . . . . . . . teuer:(.

    Wenn der Leegriff - mit ein wenig Nacharbeit- an die SAECO passt, kann ich zuschlagen, denn da hab ich mehrere davon.

    Hallo Leute!


    Mal 'ne Frage an die "Profigießer" :


    Habe bisher nur Kokillen von Lyman und Lee im Gebrauch und könnte relativ günstig noch eine

    von Saeco bekommen . . . passen da die Zangen von Lyman dran???

    Wenn nicht, lohnt sich das Ganze nämlich nicht, da die neu wohl in Gold aufgewogen werden:rolleyes:

    PPC Sniper


    Na, dann haben wir ja die gleiche Einstellung und ich hab Deinen Post tatsächlich missgedeutet.

    Der ironische Seitenhieb war für mich halt nicht so deutlich rauszulesen . . . . . . .

    Aber dann ist ja alles gut:kl:


    Dass bei den Wettkämpfen solche Ladungen selten zu sehen sind, ist natürlich auch dem Reglement geschuldet.

    Beim BDS z.B. sind ja bei den meisten LW-Disziplinen (ausser ursprüngliche SP-Kaliber) die Reduzierten bzw. ohne Mantelgeschoss

    ausgeschlossen. Ich schieß die auch nicht wettkampfmäßig. Dafür hab ich meine Matchladungen (Ladedichte >67%, Mantelgeschoss)


    SveBeh


    In einem älteren Lyman Cast Bullet Handbook werden für die 30/30 mit einem 120grs Bleigeschoss folgende Ladungen gelistet:

    Unique 7,5 - 11,4grs

    Green Dot 7,5 - 10,5grs

    Wobei die m.M.n. recht konservativ sind. Sind aber halt alte Angaben. Es sind diverse Pulver aufgeführt, aber dem N320 entspricht am

    ehesten das Green Dot. Da sollten Deine 8grs +/- N320 als Basis also ganz gut passen!

    SveBeh

    Hey,


    also Unique und N320 sind so nicht vergleichbar. Das VV Pendant wäre in etwa N330/340, wobei

    Unique aber eine wesentlich bessere Ladedichte hat.

    Mir kommen Deine Ladungen zwar etwas schlapp vor, aber wenn's die Jahre so getaugt hat . . . .

    Bei N320 -und Unique erst recht- kannst sicherlich noch was draufpacken. Ich schieße z.B. so

    nebenbei in der 8x57 das alte Accurate#2 / D032 mit 12grs und N310 mit 11grs vor dem H&N 190HS

    und 25grs N110 mit 250grs Bleigeschoss in der 9,3x64.


    Wenn ich nach der Äußerung von PPC Sniper gehe, dürften wir Wiederlader nur stumpfsinnig das

    nachbauen, was die Hersteller -welche auch immer- vorgeben. Klar . . . kann man machen, aber

    nach der Logik dürfte wir auch keine Munition in obsoleten Kalibern laden, die seit Jahrzehnten nirgendwo

    mehr auftauchen. Und gerade das macht doch das Wiederladen erst interessant.

    Dass man alle anderen deswegen aber in die Schublade "nicht gewissenhaft" steckt, zeugt entweder von

    mangelnder Erfahrung, Ignoranz oder einfach Unkenntnis der Materie. Ich persönlich finde solche Bemerkungen

    gerade in einem Wiederladeforum vollkommen unpassend! Wenn alle nur brav die vorgegebenen Kombinationen

    der diversen Ladetabellen laden würden, bräuchten wir dieses und auch andere Foren nicht . . .


    Die reduzierten Ladungen sind beinahe so alt, wie das Wiederladen selbst. Was soll daran schlecht sein?

    Siehe z.B. Lyman Cast Bullet Handbooks, H&N, WM. Man darf halt nur nicht auf die Idee kommen, solche Ladungen

    mit den üblichen Mantelgeschossen zu versehen!!! Vielleicht noch mit sehr leichten, aber eigentlich sind die reduzierten

    Ladungen die Domäne der Bleigeschosse bzw. der ähnlichen beschichteten (Kupfer, Kunststoff)

    Hey,


    bin zwar kein Fachmann, hab aber auch schon kleinere Maschinen auf FU umgerüstet.

    Auf jeden Fall kann ich nur empfehlen, lieber einen zu starken, wie zu schwachen Motor zu

    wählen. Wenn es mehrere mechanisch passende Varianten gibt, wähle die stärkere. Kenn mich

    zwar nicht mit dem Drechseln aus, aber bei meiner Drehmaschine war es so.

    Als FU kann ich die (älteren) Movitrac von SEW empfehlen, da das Drehzahlpoti bereits integriert ist. Die

    (älteren) Bonfiglioli sind auch nicht schlecht, brauchen aber einen externen Drehzahlsteller.

    Das ist vielleicht nicht genau das, was Du gesucht hast, aber möglicherweise hilft es ja ein wenig?!?

    Ist auch bei den S&B-Gewehrpatronenhülsen so. .303Br. , 7,62x54R und 8x57IS erfordern beim Zündern mit dem RCBS-Handzündhütchensetzer

    einiges an Kraft. Bei anderen Herstellern flutschen die im Gegensatz dazu geradezu in die Hülse.

    Meiner Meinung nach normal und entweder damit leben oder entsorgen. DIe Arbeit mit der Hülsenbearbeitung würd ich mir jedoch schenken.

    treppenfahrer


    Na ja "runtergemacht" war vielleicht übertrieben, sorry dafür, aber Dein Beitrag #24 hatte einen ziemlich sarkastischen Unterton.

    Sarkasmus passt hier in meinen Augen genauso wenig, wie Panikmache oder Verschwörungstheorien. Sachliche Kritik

    und eine ebensolche Diskussion darüber braucht so etwas einfach nicht!

    treppenfahrer


    Da schildert lediglich jemand die verordneten Maßnahmen und übt daran wegen der kontraproduktiven

    Auswirkungen Kritik. Ihn aus diesem Grund "runterzumachen" ist unangebracht. Es gibt momentan

    so einige Maßnahmen, die unsinnig und teils als schädlich anzusehen sind. Daran muss man auch

    Kritik üben dürfen. Wie ich oben schon geschrieben habe, sind solche Maßnahmen nur blanker Aktionismus

    nach dem Motto: Hauptsache was gemacht . . .

    Ich nehme mir auch das Recht heraus Maßnahmen der Regierung zu kritisieren und werde deshalb nicht für

    den Bundestag kandidieren. Es halt so, dass wegen der Corona-Maßnahmen nicht automatisch alle anderen Gesetze

    und Regelungen ausser Kraft gesetzt werden dürfen!!!

    Juergen


    Also der Punkt 2 ist schon Mal ein krasser Verstoß gegen den Datenschutz. Solche Listen dürfen NIEMALS offen ausliegen!

    Wieder ein Zeichen von Obrigkeitshörigkeit und vorauseilendem Gehorsam . . . . Kann nur noch mit dem Kopf schütteln.

    Das sollte sofort massenhaft Beschwerden mit dem Hinweis auf den Datenschutz auslösen!


    Daran kann man wieder ganz prima die Inkompetenz der Beteiligten ersehen. Hauptsache Maßnahmen, egal ob kontraproduktiv oder nicht.


    Das ist das gleiche wie im Supermarkt mit dem Wagenzwang. Bin gezwungen, einen womöglich "verseuchten" Wagen zu nehmen. Alles nur:ham:

    Ich kann auch nur dazu raten auf die vorigen Aussagen zu hören und den erstbesten Kurs mitzunehmen!

    Mein erster Kurs war anno '82 und da war noch, trotz vorigen Literaturstudiums (was anderes gab's da ja noch nicht) ,

    einiges Neues aufzuschnappen.

    Nach einer langen Wiederladepause (eher Pulverkaufpause -- dummerweise) musste ich den Lehrgang 20 Jahre später wiederholen

    und das war . . . die gähnende Langeweile. Also lernen was das eigentliche Wiederladen anbelangt kann man eigentlich

    vergessen. Ich verstehe daher auch nicht das ganze Theater mit der Unbedenklichkeitsbescheinigung, nur um am Lehrgang

    teilzunehmen. Für die Schein okay, aber für den Lehrgang???