Schonwieder ein Anfänger mit Zeugs...

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  • "Noch schnell" war noch immer Garant für Ergebnisse, die auch bei Jackass ausgestrahlt werden könnten.
    Ich hab durchaus Respekt vor der Sache, daher werde ich wohl die ersten paar hundert Patronen doppelt und dreifach kontrollieren - auch unter dem strengen Blick meiner Verlobten, die zwar das Wiederladen befürwortet, aber ebenfalls kein Interesse daran hat, Waffenteile von der Schiessstanddecke zu klauben.
  • Ja genau "noch schnell" sollte ein Wiederlader aus dem Vokabular streichen, oder besser noch, gar nicht aufnehmen.
    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich
    :wdl_rot :wdl_rot
  • hagrud schrieb:

    Wer eine Mehrstationenpresse hat wird sie auch nutzen.
    Sehe ich auch so. Ist nur menschlich. Ein paar Tage/Wochen, je nachdem wie diszipliniert derjenige ist, kann man sich vielleicht noch zurück halten und stellt auf Einzelbetrieb, aber dann gehts ganz sicher (und in meinen Augen auch zu früh) los im Mehrstationen-Betrieb.

    Ich persönlich bin sehr froh, dass ich letztes Jahr mit ner soliden Rock Chucker + Balkenwaage + 1 Kaliber angefangen habe. Mittlerweile lade ich 3 Kaliber, habe -aber erst seit kurzem und nach einer Menge Testen und Fehlschlägen- jeweils eine für MICH sehr gute Laborierung erarbeitet und länger in Training und Wettkampf genutzt. Ich freue mich jetzt schon darauf, voraussichtlich nächstes Jahr eine LNL AP oder XL650 zu holen und in die "Massenproduktion" einzusteigen. Die Rock Chucker kommt dann wiederum ein paar Jahre später wieder mit Langwaffenkalibern zu Ehren.

    Ich fand es, ehrlich gesagt, schon über diesen traditionellen Weg nicht gerade einfach, ohne jemanden, dem ich oder der mir über die Schulter kuckt und Sachen direkt zeigen/erklären kann in dieser Materie Tritt zu fassen.

    Rückblickend stelle ich mir das mit einer XL650 oder LNL AP sehr frustrierend oder aber zumindest mit erheblich mehr Fehlern (die sich ggf. auch noch einschleifen und man sich auf ewig wundert, warum man keine TOP-Munition hinkriegt) vor.
    Nur meine 2 Cents.
    Nur ein Narr macht keine Experimente.
    (Charles Darwin)
  • hagrud schrieb:

    treppenfahrer schrieb:

    Für mich ist Ladebrett No Go!
    Nein- mein Guter, da liegst Du wieder voll daneben. Nicht das Ladebrett ist Fehlerquelle Nr. 1 sondern immer der Mensch der dahintersteht. Wer eine Mehrstationenpresse hat wird sie auch nutzen. Einer aus unseren Verein- ein Wiederladerneuling - hat sich mal eine Dillon 650 zugelegt wollte diese vorerst als Einstationenpresse nutzen, wie er sagte. Bei einen bevorstehenden Schießstandbesuch wollte er sich "noch schnell" ein paar .45 ACP - Patronen machen. Eine war eine Doppelladung .Tja- ein Glück das nicht mehr passierte. Die Pistole war hinüber.
    Doppelladung bei der 650? War es nicht eher eine 550? Die 650 dreht automatisch mit jeder Hebelbewegung weiter, eine Doppelladung eher unwahrscheinlich. Wenn dann passiert dort eher der Fehler einer Nullladung durch Entfernen der Hülse von der Füllposition und wieder einfügen in der nächsten Position nach der Hebelbewegung.
    Hätte ich mir damals nach den ersten wenigen Ladetagen mit der berühmten Einstationenpresse nicht günstig eine 650 geschossen, würde ich heute nicht mehr laden. Als KW-Schütze brauche ich Masse und auf der Einstationenpresse habe ich Stunden gesessen für eine Menge die in einem Bruchteil der Zeit verschossen war. Hatte sehr schnell die Lust verloren, dann kam die Blaue. Jetzt 2-3 Tage in Jahr und mein 1-2 Jahres Vorrat steht. Die Einstationenpressen kommen nur für Gewehrmunition und für die Slugs zum Einsatz. Da würde sich der Aufwand und die Kosten für die Dillon nicht lohnen. Die benötigte Menge ist sehr überschaubar und 200 Slugs sind auch gemütlich in einer Stunde möglich.
  • Rene2109 schrieb:

    hagrud schrieb:

    treppenfahrer schrieb:

    Für mich ist Ladebrett No Go!
    Nein- mein Guter, da liegst Du wieder voll daneben. Nicht das Ladebrett ist Fehlerquelle Nr. 1 sondern immer der Mensch der dahintersteht. Wer eine Mehrstationenpresse hat wird sie auch nutzen. Einer aus unseren Verein- ein Wiederladerneuling - hat sich mal eine Dillon 650 zugelegt wollte diese vorerst als Einstationenpresse nutzen, wie er sagte. Bei einen bevorstehenden Schießstandbesuch wollte er sich "noch schnell" ein paar .45 ACP - Patronen machen. Eine war eine Doppelladung .Tja- ein Glück das nicht mehr passierte. Die Pistole war hinüber.
    Doppelladung bei der 650? War es nicht eher eine 550? Die 650 dreht automatisch mit jeder Hebelbewegung weiter, eine Doppelladung eher unwahrscheinlich. Wenn dann passiert dort eher der Fehler einer Nullladung durch Entfernen der Hülse von der Füllposition und wieder einfügen in der nächsten Position nach der Hebelbewegung.Hätte ich mir damals nach den ersten wenigen Ladetagen mit der berühmten Einstationenpresse nicht günstig eine 650 geschossen, würde ich heute nicht mehr laden. Als KW-Schütze brauche ich Masse und auf der Einstationenpresse habe ich Stunden gesessen für eine Menge die in einem Bruchteil der Zeit verschossen war. Hatte sehr schnell die Lust verloren, dann kam die Blaue. Jetzt 2-3 Tage in Jahr und mein 1-2 Jahres Vorrat steht. Die Einstationenpressen kommen nur für Gewehrmunition und für die Slugs zum Einsatz. Da würde sich der Aufwand und die Kosten für die Dillon nicht lohnen. Die benötigte Menge ist sehr überschaubar und 200 Slugs sind auch gemütlich in einer Stunde möglich.
    @Rene2109
    Doch, auch mit einer 650, wie auch bei jeder anderen Ladepresse gehen Doppelladungen. Mit einem uralten, federgesteuerten Dillon Pulverfüller oder ähnlich arbeitenden Modellen.
    Oder auch federgesteuerte Modelle anderer Hersteller, wie Hornady, LEE, RCBS....
    Da bei Störungen in falscher Hebelbewegungsrichtung an bestimmter Stelle bereits Pulver in die Messkaverne nachlaufen kann.
    Das geht auch so bei Hornady-AP.
    Wobei jeder Wiederlader bei Störungen im Arbeitsablauf aufhorchen sollte und gaaanz langsam mit Bedacht vorgehen sollte.
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.