Sprengstoffrechtliche Begutachtung und in Augenscheinnahme der Lagerstätte... ABGESCHLOSSEN

  • Hallo Leute,



    endlich habe ich mal jemanden beim O.Amt erreicht (ist echt Glück wenn da jemand ans Telefpn geht) .


    Es soll demnächst einTermin für eine sog. "Sprengstoffrechtliche Begutachtung und in Augenscheinnahme der Lagerstätte" bei mir ZH stattfinden!


    Da ja dies ja mein Erster Antrag ist und ich noch nie einen solchen Begutachtungstermin erlebt habe, stelle ich jetzt folgende Fragen in die Runde:


    1. Muss ich etwas bestimmtes beachten wenn der Mensch da in mein Haus kommt?


    2. Was darf der allgemein genommen auf keinen Fall machen während der Begutachtung?


    3. Darf ein Gutachter jeden Raum im Haus betreten und besichtigen oder nur die, welche an der Lagerstätte angrenzen?


    4. Darf er Schränke (nicht Waffenschränke) öffnen und/oder in Regale hineinschauen in der Lagerstätte?


    5. Muss ich z.B. Auskunft darüber geben was sich hinter einem Sichtschutzvorhang in meiner zukünftigen Lagerstätte befindet? (In meinem Fall handelt es sich um ein großes Wandregal, befüllt mit ausschließlich Lebensmittel. das Regal ist mit einem Sichtschutzvorhang gegen neugierige Blicke von Außen geschützt und steht direkt neben den Waffenschränken und Muni.Schränken). ?????


    6. Sollte ich schriftlich etwas festhalten van diesem Besuch (ein Protokoll oder so ähnlich?)


    7. Meine zukünftige Pulverlagerstätte ist unsere Waschküche, wo auch Wffn.Schränke und Mun. Schrank stehen. Ich habe dort einen Betonboden ohne Belag, ein 6Fach einbruchgesichertes Fenster welches man öffnen kann (Druckentlastungsfläche) und immer verdunkelt ist, sowie einen Wasseranschluss und einen ABC Feuerlöscher an der Wand. Der ganze Raum wird 24/7 Videoüberwacht und die Zugangstür ist immer abgeschlossen.
    Reicht das alles aus um diesen Raum als Lagerstätte durchgehen zu lassen oder sollte ich irgendwas nachrüsten um eine evtl. Nachkontrolle zu vermeiden?


    8. Mein Sachbearbeiter fragte mich ob ich schon angeben könnte wie hoch mein jährlicher Verbrauch an NC-Pulver sein wird. Nun, ich weis es wirklich nicht da ich ja gerade erst anfange zu Wiederladen. Da schlug er vor 6Kg pro Jahr dürften erstmal reichen. Was meint ihr dazu, Reichen 6Kg oder ist das auf jeden Fall viel zu knapp bemessen?
    Mein ungefährer Verbrauch pro Jahr: für 9 x 19ca. 5000 Schuss ,für 223Rem. ca. 2500 Schuss,
    und .308Win.ca. 500Schuss


    Wer hat Tipps für mich und kann mir sagen wie sowas in NRW abläuft, sodass alles beim Ersten Durchlauf klappen wird und ich ENDLICH meinen Schein vom Amt bekomme und ENDLICH anfangen kann zu Laden :la:



    Danke euch im Voraus

    ...wer die absolute Macht über sein Volk als Endziel hat, wird zuerst versuchen dieses zu entmündigen und zu entwaffnen!


    bin erst seit kurzen dabei, aber trotzdem, alle Angaben ohne Gewähr, jeder handelt eigenverantwortlich!

  • 1. Muss ich etwas bestimmtes beachten wenn der Mensch da in mein Haus kommt?

    Nein.

    3. Darf ein Gutachter jeden Raum im Haus betreten und besichtigen

    Nein. Nur die Lagerstätte.
    Und natürlich den Weg dort hin.

    4. Darf er Schränke (nicht Waffenschränke) öffnen und/oder in Regale hineinschauen in der Lagerstätte?

    Nein.

    5. Muss ich z.B. Auskunft darüber geben was sich hinter einem Sichtschutzvorhang in meiner zukünftigen Lagerstätte befindet? (In meinem Fall handelt es sich um ein großes Wandregal, befüllt mit ausschließlich Lebensmittel. das Regal ist mit einem Sichtschutzvorhang gegen neugierige Blicke von Außen geschützt und steht direkt neben den Waffenschränken und Muni.Schränken). ?????

    Wo liegt in diesem Fall das Problem?

    6. Sollte ich schriftlich etwas festhalten van diesem Besuch (ein Protokoll oder so ähnlich?)

    Nur wenn es aus dem Ruder läuft.

    Da schlug er vor 6Kg pro Jahr dürften erstmal reichen.

    Das könnte knapp werden.
    Schlag doch einfach von deiner Seite 10Kg vor.

    Gruß
    Karl-Heinz

    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.


    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwotlich, alle Ladedaten ohne Gewähr


    Am Crimp hat es nicht gelegen....war keiner drauf.


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  • Grüß dich Cleaner


    Danke für die schnellen Antworten.


    Das Problem mit Regal und Vorhang davor ist im Grunde genommen keins. Bis auf die Tatsache dass es keinem was angeht welche und wieviele Lebensmittel ich Zuhause eingelagert habe. Du weist ja, heute ist ja jeder der irgendwie autark und so viel wie möglich unabhängig von behördlicher Krisenhilfe machen will durch Voratshaltung sofort verdächtig oder ein Spinner ;-) Von daher die Frage

    ...wer die absolute Macht über sein Volk als Endziel hat, wird zuerst versuchen dieses zu entmündigen und zu entwaffnen!


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  • Du weist ja, heute ist ja jeder der irgendwie autark und so viel wie möglich unabhängig von behördlicher Krisenhilfe machen will durch Voratshaltung sofort verdächtig oder ein Spinner

    http://www.bbk.bund.de/DE/Ratg…smittel/lebensmittel.html


    Soviel dazu. ^^

    Gruß
    Karl-Heinz

    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.


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  • ...wer die absolute Macht über sein Volk als Endziel hat, wird zuerst versuchen dieses zu entmündigen und zu entwaffnen!


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  • Andere Frage,


    ich arbeite mich zur Zeit durch viele Fragen und lese sehr viele unterschiedliche Meinungen über die richtige Aufbewahrung von NC-Pulver und Zündhütchen im privaten Bereich (also als nicht gewerblicher Wiederlader).


    Ich habe sehr viele unterschiedliche Aussagen gelesen.


    Welche davon sind denn nun richtig und gesetzeskonform? (Verwirrt) :krat:


    A.
    NC-Pulver und Zündhütchen darf man in einem Waffenschrank zusammen mit den darin vorhandenen Waffen aufbewahren solange das NC-Pulver und die Zünder in den Originalbehältern verpackt sind, so wie sie verkauft wurden und die Höchstmenge von 3Kg NC-Pulver nicht überschritten wird.


    B.
    NC-Pulver, Zündhütchen und Fabrikmunition, darf man in einem stabilen Schrank (gegen Fremdzugriff und Wegnahme gesichert) zusammen lagern, solange das NC-Pulver und die Zünder in den Originalbehältern verpackt sind, so wie sie verkauft wurden und die Höchstmenge von 3Kg NC-Pulver nicht überschritten wird.


    C.
    NC-Pulver, Zündhütchen und Fabrikmunition, müssen immer getrennt voneinander gelagert werden und zwar, in einem stabilen Stahlschrank (gegen Fremdzugriff und Wegnahme gesichert). NC-Pulver und Zünder müssen in ihren Originalbehältern verpackt sein, so wie sie verkauft Die Höchstmenge von 3Kg NC-Pulver darf nicht überschritten werden.



    D.
    Zu der maximal erlaubten Lagermenge von 3Kg NC-Pulver, müssen auch die bereits fertig geladenen/wiedergeladenen Patronen gezählt werden. Wenn man z.B. aus 3Kg NC-Pulver bereits x1000 Patronen hergestellt hat und die bis zum nächsten schießen einlagert, darf man nicht noch eine zusätzliche Menge an NC-Pulver dazu lagern, da dann die erlaubte Höchstmenge überschritten währe




    Gruß Anton

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  • Also zünhütchen mussen auf alle Fälle getrennt vom pulver gelagert sein. Wenn ein zündhütchen los gehen sollte muss sicher gestellt sein, dass das Pulver nicht entzündet wird. Hier ist eine trennwand (dicht) im Schrank vorgeschrieben. Oder eben in einer dicht schließenden Kassette. So habe ich das. Dann auch ohne trennwand.
    Es gibt auch Anforderungen an den Verschluss des Schranks wenn weitere Personen Zugang zum Raum haben. Auch wenn dieser abgeschlossen ist. Kamera überwacht ist hier egal. Solltest wirklich nur du die schlüsselgewalt haben muss das pulver im raum nicht verschlossen sein. Aber ein einbruchssicher ähm Fenster musste noch her. Vergittert. Aber nur wenn du offen lagen willst. Im verschlossenen Schrank ist immer ok auch wenn jeder Zugang hat.
    Verladenes pulver zählt nicht mit. Nur das in den Dosen.
    Ansonsten liest sich deine aufbewahrung ordentlich.
    Es sollte nur nicht all zu viel Holz Regale vorhanden sein.
    Keine Angst vorm Besuch und viel Spaß beim Laden.

    Gruß Stefan

    :schlahund:


    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich! alle Landedate ohne Gewähr...

  • Hallo Hoffino, danke für deine Tipps :sm03:



    Zündhütchen trennen vom Pulver und Muni. ist kein Problem.
    Der Stahlschrank hat 3 -durch fest eingeschweißte Stahlböden- komplett voneinander getrennte Innenfächer. Einzelne Kassetten hätte ich aber auch noch da. Beides ginge also.


    Der Stahlschrank (ehemaliger Maschinenschrank aus 3mm Stahlplatten) hat 3 Verschlüsse.
    Und zwar, ein schweres Schwenkriegelschloss mit zusätzlichem 7mm Vorhängeschloss in der Mitte und jeweils oben und unten noch ein mittelschweres Schwenkriegelschloss. Der ganze Schrank ist 4-fach in der Wand verdübelt mit 12mm starken Bolzen, 25cm tief in die Wand (in chemischen Dübeln) und alle Zechskante der 4 Bolzen sind mit der Rückwand verschweißt.


    Zugang zu diesem Schrank haben nur meine Frau und ich (beide WBK Besitzer).
    Aber meine Frau hat keinen §27 Schein. Jedoch ist sie wegen ihrer WBK auch Berechtigt an die Fabrikmunition zu gehen. (Es könnte also Probleme geben wegen Zugriffsberechtigung auf das NC-Pulver oder ?)


    Regale sind aus Stahl. Nur die Einlegeböden sind aus MDF.


    Die Schlüsselgewallt über den Raum an sich haben wir logischerweise Beide.
    Im Hause wohnen nur wirbeide. Unbemerkter Fremdzugang zu diesem Raum ist nahezu ausgeschlossen, solange jemand ZH ist.


    Nein ich werde nichts offen lagern, alles kommt konsequent in abschließbaren Schränken, sogar mein WL-Zubehör und meine Hülsen. Ich lasse nichts offen herum stehen.
    Ich hoffe also, ich kann mir das Fenstergitter ersparen


    PS:
    Leider wohnen wir aber in einem Stadtteil wo extrem viel eingebrochen wird seit ca. 3 Jahren. Tendenz steigend und auch die Gewaltbereitschaft der Täter ist seit ca. 2015 extrem angestiegen



    Gruß
    Antonius

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  • Aber meine Frau hat keinen §27 Schein. Jedoch ist sie wegen ihrer WBK auch Berechtigt an die Fabrikmunition zu gehen.

    Dann leg das Pulver zusätzlich in eine Kassette.

    Gruß
    Karl-Heinz

    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.


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  • Einen 2 KG Löscher , für den P Transport im Auto, sollte auch vorhanden sein.
    Und dein Wiederladeplatz wird er sicher auch in Augenschein nehmen... (Eimer Sand).

    Leave no man behind


    "Ich danke allen, die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben."

  • Dann leg das Pulver zusätzlich in eine Kassette.

    Ja das werde ich wohl so machen:




    Einen 2 KG Löscher , für den P Transport im Auto, sollte auch vorhanden sein.
    Und dein Wiederladeplatz wird er sicher auch in Augenschein nehmen... (Eimer Sand).


    Grundsetzlich stimmt das, ein F-Löscher fürs Auto muss vorhanden sein beim Transport von Pulver, ab einer gewissen Menge soweit ich weis. Obwohl es aber den Begutachter im Moment eigentlich nichts angehen dürfte was ich im Auto habe oder nicht habe, solange ich nicht in dem Moment der Kontrolle Pulver transportiere. Wäre ja noch schöner wenn der ohne Verdacht mein Auto untersuchen dürfte welches nur geparkt auf dem Hof steht. Oder liege ich da falsch?
    Auch eine "Begutachtung" meines Ladeplatzes glaube ich eher nicht dass der wirklich das Recht hat den zu inspizieren solange kein Verdacht wegen Verstöße gegen das SprengG usw. vorliegen. Es heißt ja, er soll die Lagerstätte Sprengstoffrechtlich in Augenschein nehmen und begutachten um zu prüfen ob dieser den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Von Ladeplatz oder sonstiges ist keine Rede und steht auch nirgendwo -korrigiert mich wenn ich irre- im Gesetz.


    MFG
    Antonius

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  • Oder liege ich da falsch?

    Nein, am Auto hat er nichts zu suchen.

    -korrigiert mich wenn ich irre-

    Du irrst dich.
    Der Ladeplatz unterliegt ja auch gewissen auflagen.
    Fängt beim Licht an und hört beim Boden auf.

    Gruß
    Karl-Heinz

    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.


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  • Nein, am Auto hat er nichts zu suchen.

    Du irrst dich.Der Ladeplatz unterliegt ja auch gewissen auflagen.
    Fängt beim Licht an und hört beim Boden auf.


    ah OK, danke für den Hinweis.
    Dann werde ich dass wohl oder übel hinnehmen müssen.


    Mein Ladeplatz befindet sich quasi im Hausflur. Wir haben ein relativ großes Haus mit offenem Wohnzimmer/Esszimmer und Küche und der Hausflur ist quasi offen damit verbunden. Man kommt quasi durch unsere Haustür direkt ins Wohnzimmer hinein. Es gibt also keine Zwischentüren zwischen dem Hausflur und Wohnzimmer/Esszimmer. Moderne Bauart eben.


    Mein Ladeplatz besteht aus einem großzügigen Schreibtisch mit Stahlgestell und einer mittelhellen glatten Sperrholz-Möbelplatte als Arbeitsfläche. Darüber ist ein großes Veluxfenster welches man öffnen kann und es gibt deckenbeleuchtung mit LED-Röhren mit Tageslichtbeleuchtung. Auf dem Boden Fließen. Der Platz ist großzügig bemessen und sehr hell. Von der Brandgefahr her sehe ich keinerlei Risiko. Die Küche (Gasherd) liegt 8 Meter vom Ladeplatz entfernt hinter einer Trennwand. Unser Holzofen im Wohnzimmer liegt ca.10Meter entfernt vom Ladeplatz. Funkenschlag wäre also fast ausgeschlossen und wenn doch, ich lade nur NC-Pulver und wenn was passieren würde wären Löschmittel sofort griffbereit.


    Einige Bedenken hätte ich aber schon. Und zwar, weil mein Ladeplatz nicht in einem abgeschlossenem getrennten Raum ist (so wie es meistens meist der Fall ist) aufgrund der offenen Bauweise unseres Hauses. Es darf sich ja -wenn ich richtig verstanden habe im Lehrgang- keine unberechtigte Person im Wiederladeraum aufhalten sobald man Pulver hantiert. (?) Bei den anderen Handlungen wie Kalibrieren, ent- und bezündern usw., soll es ja angeblich egal sein wie ich verstanden habe.


    hmmmmmIch könnte natürlich für die Zeit des Pulver wiegen und Hülsen befüllen meine Frau aus dem Haus verbannen ….weiß aber nicht ob die dass so toll finden würde ;)





    MFG


    Antonius

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  • könnte natürlich für die Zeit des Pulver wiegen und Hülsen befüllen meine Frau aus dem Haus verbannen

    Das ist absolut nicht nötig.
    Mir ist keine Stelle bekannt wo steht, dass keine andere Person im Raum sein darf!

    Gruß
    Karl-Heinz

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  • Das ist absolut nicht nötig.Mir ist keine Stelle bekannt wo steht, dass keine andere Person im Raum sein darf!

    Hallo Karl-Heinz
    Ich habe das hier gefunden im Netz. Verwirrtr mich jetzt.
    Trifft das denn nicht zu auf uns Wiederlader ? (Bitte siehe Textabschit in Rot)



    Erste Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV)



    § 26
    (1) Bei der nichtgewerblichen Herstellung von Patronen sind Ladearbeiten und der sonstige Umgang mit Treibladungspulver und Anzündhütchen nur in geschlossenen Räumen erlaubt. Während dieser Tätigkeiten ist der Aufenthalt Unbefugter sowie offenes Licht, offenes Feuer und das Rauchen in solchen Räumen verboten.
    (2) Zum Laden von Treibladungspulver und zum Entladen geladener Patronenhülsen dürfen nur technisch einwandfreie Geräte verwendet werden, die ein handhabungssicheres Laden und Entladen gewährleisten.
    (3) Schadhafte Hülsen, insbesondere solche mit Rissen im Hülsenmaterial, bleibender Verformung des Hülsenbodens oder Dehnungsringen dürfen nicht wiedergeladen werden.
    (4) Der Gasdruck selbstgeladener Patronen, die aus der Waffe verschossen werden sollen, darf den in den Maßtafeln für Handfeuerwaffen und Munition (BAnz. Nr. 38a vom 24. Februar 2000) in der jeweils geltenden Fassung, für entsprechende Patronen festgelegten höchstzulässigen Gasdruck nicht überschreiten.



    QUELLE:
    https://www.gesetze-im-interne…engv_1/BJNR021410977.html

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  • Ups. Da gebe ich Dir Recht.
    Ist aber für mich wiedersinnig, da der Umgang mit Anzündhütchen jeder Person über 18 Jahren erlaubt ist.
    In sofern ist zu klären wer als Unbefugte Person angesehen werden muss.

    Gruß
    Karl-Heinz

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  • Beim Umgang mit Pulver darf nur der Inhaber einer Erlaubnis nach §27 anwesend sein. Das steht da auch im Gesetz.
    Wenn deine Frau keine hat, dürfte Sie nicht in dem Raum in dem Wiedergeladen wird. (Nur beim Laden)


    Es gibt auch Merkblätter im Internet, die wohl über all als Reverenz angesehen werden. Da steht dass alles leicht verständlich drauf.


    z.B. hier: http://www.enkreis.de/fileadmi…/MerkblattSprengstoff.pdf


    Da sind alle Antworten auf die Fragen wiederzufinden.


    Bis zu 3kg ist beim Transport nichts zu beachten.
    Nur Original verpackt.

    Gruß Stefan

    :schlahund:


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  • Ups. Da gebe ich Dir Recht.
    Ist aber für mich wiedersinnig, da der Umgang mit Anzündhütchen jeder Person über 18 Jahren erlaubt ist.
    In sofern ist zu klären wer als Unbefugte Person angesehen werden muss.

    Hallo Stefan,
    ja das Merkblatt kannte ich schon und ich hab es mir aus zum Nachlesen abgeheftet.
    Die meisten Fragen sind wie du sagtest schon geklärt. Es geht mir eher um doe Frage wegen der spezifischen Situation meiner Ladeecke, sow wie ich beschrieben habe.


    Ich schrieb ja schon dass es aufgrund der offenen moderne Bauweise keine klare Abgrenzung zwischen Wohzimmer, Esszimmer, Küche und Hausflur bei uns gibt. Wenn also durch die fehlenden Trennwände und fehlenden Türen zwischen den Räumen dass ganze als ein einziger großer Raum angesehen wird bei der sprengstoffrechtlichen Begutachtung, dann befürchte ich dass die Beamten meinen Ladeplatz nicht azeptieren werden.


    Ich könnte dann 2 Dinge machen (andere Ratschläge sind willkommen).
    1. Beschwerde einreichen beim O-Amt und durch einen unabhängigen Gutachter erstmal den Begriff "RAUM" und den Begriff "LADEPLATZ" im Kontext worum es hier geht -nämlich 1. SprengV, genaustens definieren und klären lassen.
    Denn aus meiner Sichr sind dass immer noch getrennte Räume weil die auch in den Bauzeichnungen/Grundrissen unseres EFH klar eingezeichnet, definiert und separat bemaßt sind. Wir aber eine lange Sache die Jahrelang dauern kann vermute ich mal. Das Amt sitzt ja bekanntlich am längeren Hebel. Ich dagegen habe nur den Ladepressenhebel :-)


    2. Versuchen den SB umzustimmen mit guten Argumenten und einer Tasse Kaffee :-)
    (Eigentlich is dass aber nicht mein Styl, denn ich bin eher für sehr strenges auftreten gegenüber Beamte die ihren Job nicht 100% ausführen und meinen sie müssten geltende Gesetze neu formulieren).


    3. Meine Frau überreden sich schnellsten auch einen Wiederladelehrgang und Schein anzutun :P Dann wohnen keine unberechtigten Personen mehr im Haushalt und wir können zudem auch gleich mehr Pulver kaufen :-) 2 Fliegen usw :-)

    ...wer die absolute Macht über sein Volk als Endziel hat, wird zuerst versuchen dieses zu entmündigen und zu entwaffnen!


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  • 1. Beschwerde einreichen beim O-Amt und durch einen unabhängigen Gutachter erstmal den Begriff "RAUM" und den Begriff "LADEPLATZ" im Kontext worum es hier geht -nämlich 1. SprengV, genaustens definieren und klären lassen.
    Denn aus meiner Sichr sind dass immer noch getrennte Räume weil die auch in den Bauzeichnungen/Grundrissen unseres EFH klar eingezeichnet, definiert und separat bemaßt sind.


    2. Versuchen den SB umzustimmen mit guten Argumenten und einer Tasse Kaffee
    (Eigentlich is dass aber nicht mein Styl, denn ich bin eher für sehr strenges auftreten gegenüber Beamte die ihren Job nicht 100% ausführen und meinen sie müssten geltende Gesetze neu formulieren).


    3. Meine Frau überreden sich schnellsten einen Wiederladelehrgang anzutun und auch einen Antrag auf einen Schein zu stellen (Dann können wir auch gleich mehr Pulver kaufen

    Oder aber der ganze Sache entspannt entgegen sehen und abwarten was der SB zu melden hat.

    Gruß
    Karl-Heinz

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