Beiträge von Norfok

    Hülse von Winchester
    CCI 350, CCI 300, CCI 250, Fed 210
    BlueDot 17-19gn
    Geschoss: Speer 230 TMJ, Fiocchi 230 VMRK, Hornady 200 VM.
    OAL: 40,0 - 40,1mm

    Die Maximal Ladung waren 19gn BlueDot mit dem Fiocchi 230, mit Federal 210 ZH, das waren 503m/s aus dem 10" Lauf. (1880 Joule).
    Die Zündhütchen waren platt mit Grat, die Wildey benötigte hier 6 Klicks um störungsfrei zu sein.

    In dem anderen Fred hier, hat eine Antwort auf eine Frage 10 Jahre gedauert, ich denke das wird hier ebensolange dauern, daher verkürze ich diese Wartephase etwas.

    Lädt hier noch jemand diese Patrone

    Ja, ich.

    mit N110

    Nein

    und kann mir Tips geben?

    Mal sehen, wenn auch nicht nach Deinen Vorgaben.

    Ich lade die .45 WinMag inzwischen mit Alliant BlueDot. und 230er VM von Speer.

    Warum BlueDot?
    Weil es das am saubersten abbrennende Pulver ist!
    Dies ist erforderlich da auf meiner Abschussrampe das Wort "Wildey" eingraviert wurde und es sich somit um einen Gasdrucklader handelt.

    Unverbrannte Pulverreste des N110 ergeben dort keinerlei Sinn, man käme auf keinen Nenner und da andere Sorten bereits nicht so prickelnd darin funktionierten habe ich mir jegliche Versuche mit N110 erspart.

    Versuche mit 2400 waren zu knackig für das doch recht schwache System, "Wortwörtlich".
    Benutzt hatte ich Bleigeschosse die wohl auch etwas zu schwer waren.
    Im Gegensatz zu einer Desert Eagle, macht das Gasdrucksystem der Wildey keine Probleme, es lässt sich komplett auseinander bauen und reinigen.

    Mein Python Bj2005 Stainless, ist nicht so das gelbe vom Ei.
    U.a. Trommelhälse von .360 braucht niemand. Auch die Trommel hat sehr viel Spiel in alle Richtungen.
    Kann man sicherlich richten lassen mit einer neuen Trommel, aber dann wäre es kein "Rick Grimes" Revolver mehr.

    Die Pythons aus CZ sind im Grunde nicht verkehrt, haben halt noch ihre Kinderkrankheiten.

    Ob die Nudeltunker einen Python besser hinbekommen, wird sich zeigen.

    Den verstopften Gaskanal hatten damals reine Bleibohnen verursacht, keine galvanisch oder sonstig beschichteten Bleigeschosse.
    Vermutlich waren die gefetteten Bleigeschosse auch einfach nur zu weich, ich weiss auch nicht mehr woher diese genau stammten...

    In der .50AE verwende ich von Speer die 300gn TMJ FN (galvanisch beschichtet).
    Auch hier schon mehrere tausend verknattert ohne weitere Probleme, jedoch ziemlich viele Kupferpartikel kommen mir da bei jedem reinigen entgegen und das Piston ist mittlerweile schon Kupferfarben im Teller, was somit einen Abrieb des Geschosses erkennen lässt.

    Wenn man etwas hinterher ist mit dem Reinigen und solange wie sich diese Partikel herausblasen tun...
    Ich riskiere es einfach, wenn er wieder verstopft sein sollte, muss man eben sehen, notfalls kommt eben ein neuer Lauf her. Ich sehe dies inzwischen als Verschleiss an und wenn ich mir die Gasbohrung mit einem Endoskop im Lauf ansehe, das ist inzwischen ein Krater!

    In der .44 Magnum kommen nur wirkliche Teilmantel Geschosse von Speer und Hornady zum Einsatz.

    Die Desert Eagle ist inzwischen eine sehr teure Pistole, wobei sie wirklich günstig auch noch nie war.
    Daher soll man bei den Geschossen nichts sparen.


    PS: ZPW hat übrigens schon einen eigenen Wechsellauf in Planung, bei dem der Gaskanal gereinigt werden kann und dieser dann sogar auch einstellbar ist.
    Auch weitere Kaliber wie .45WinMag (Da gibt es nix von MR) sowie auch .44 Auto Mag und vielleicht sogar .475 Wildey Magnum. :love:

    Wie ich bereits weiter oben schrieb, kommt es auf die Kombination an, wenn diese nicht stimmt, dann leiden auch die .38er Revolver.
    Es ist nicht so das .38er noch nicht kaputt gegangen sind!

    Spielt nicht mit einer Selbsteinschätzung herum.
    Die Tatsache, dass ein Revolver oder generell eine Kanone kein Gehirn hat, überträgt die Verantwortung vollständig auf den Schützen.

    Tut was ihr wollt, ich habe zu diesem Thema bereits zuviel geschrieben.

    Die Caliber Top Loads, kann man in die Tonne treten.

    Das damals verwendete Pulver gibt es in dessen spezifischer Eigenschaft nicht mehr.

    Und wer herausrechnet, wieviel weniger an Pulver, mehr befüllte Hülsen pro Dose ergibt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

    Die Bezeichnung "Scheibenladung" ist jetzt auch relativ.

    Meine .44Mag. Scheibenladung hat knapp 1500 Joule, ursprünglich über 1600Joule aber Standauflagen bedingt, wegen hier und dort, dann eben etwas heruntergeladen. Aber 1200Joule sollte als Minimum gelten.

    Die Disziplin beim DSB nennt sich ".44 Magnum" und nicht .44 MIP oder .44 NMAM (Nicht Mehr ALs Muss).

    Abgesehen davon und das wurde hier schon öfters geschrieben, klopft ihr euch mit den N340 MIP Ladungen den Revolver kaputt.

    Bei meinem Uniflow, als ich diesen vor knapp 40 Jahren neu kaufte, waren zwei Trommeln dabei, für jede gab oder gibt es so ein Mikrometer Dingens.
    Daher beides, wenn nicht vorhanden dann die kleinere Trommel + evtl. noch die passende Mikrometerschraube dazu.

    Folgender Denkanstoss hierzu.

    Eine .454 Casull ist mit einem 320gr Geschoss gut beraten, besser sind auf .451 herunterkalibrierte 405grainer aus .458 Pillen.
    Nur zur Erinnerung, wie Michel schrieb geht es hier um Powerloads!

    Die .500 S&W wird gerne mit den Hornady 350 XTP MAG geladen, das kann man tun, die Ladedaten geben diese Info, aber 350gr sind für diese Patrone viel zu leicht.
    Da spielt es dann keine Rolle ob man N110 oder H110 darunter packt, auf Dauer, (damit meine ich nicht nur fünf Schuss am Sonntagmorgen), wird dies dem Revolver schaden.

    Das wäre genauso naiv wie wenn eine .460 S&W mit einem 200gr Geschoss geladen wird.

    Die .500S&W ist eine sehr ineffiziente Patrone, sie benötigt wesentlich mehr des gleichen Pulvers um leistungsmässig zu einer .454Casull aufzuschliessen.
    Dieses "mehr" an Pulver führt dazu das dieses "mehr" an Pulver einen späteren Brennschluss hat, dies und die hohen Gasdrücke hinterlassen Spuren von Erosion und dergleichen.
    Lädt man die .500 S&W hingegen Artgerecht, dann stellt diese die 454Casull in den Schatten, soviel ist klar, nur dann hat man wieder das Problem das eben der Revolver an seine Grenzen kommen kann.

    Wie bereits geschrieben ist die richtige Kombination der beste und sicherste Weg und dieser fängt mit der richtigen Wahl des Revolvers an.

    Die .460 als auch die .500 S&W sind hochdruck/hochleistungs Patronen und diese wollen auch dementsprechend geladen sein.

    Wer in den Bereich der Powerloads vordringen möchte, der kommt an einem BFR Revolver nicht vorbei!
    Womit wir wieder beim Thema wären.

    Ich hatte in #15 schon etwas dazu geschrieben, hier noch ein kleiner Nachtrag.
    Mit dem Redding BR Pulverfüller war es nicht möglich kleinere Mengen für 9mm oder 45ACP etc zu werfen.
    Es benötigte einen weiteren Einsatz der dies nun ermöglicht, dieser weitere Mikrometer Einsatz kostete mich genau das, was ich für den RCBS Uniflow Mikrometereinsatz nicht investieren wollte.

    Daher, nimm den RCBS Uniflow, werde glücklich damit und versenke den LEE Füller am Brückenpfeiler.

    Die Ungeeignetheit resultiert aus der beschriebenen Kombination der Ladekomponenten.

    Dies jetzt hier zu vertiefen wäre am Thema vorbei und würde höchstwahrscheinlich eine Grundsatzdiskussion nach sich ziehen.
    In der genannten Kombination wäre übrigens auch das Hodgdon LilGun, gleichermassen ungeeignet.

    Manchmal ist es besser seine Ladedaten noch einmal zu überdenken und nachzurechnen, bevor man die Patronen zusammen dengelt.
    Daher auch der Zusatz "mein Fehler". :grueb:

    Muss ich das?

    Ich habe FÜR MICH beschlossen, dass ich einem BFR 460 mehr vertraue.

    Musst Du nicht!

    Dennoch sollten Informationen immer erst überprüft werden und dies so gut es geht, bevor man irgendwo etwas in die Welt setzt, auch wenn die Info von einer Quelle stammt, die im ersten Moment plausibel erscheint. :boesew:

    Einen BFR in 460 habe ich auch, aber mir geht es hier mehr um eine Bohne massiv schnell und somit in möglichst gestreckter Flugbahn ins Ziel zu schicken.
    Dafür ist dieses Kaliber bekannt und toppt eine .500 S&W. Denn Joules sind hier reine Nebensache.

    Wir wissen ja auch noch nicht was gunlove damit beabsichtigt.

    Inzwischen ist da auch ein ZF montiert, davor sah das Revölverchen so aus.