Folgender Denkanstoss hierzu.
Eine .454 Casull ist mit einem 320gr Geschoss gut beraten, besser sind auf .451 herunterkalibrierte 405grainer aus .458 Pillen.
Nur zur Erinnerung, wie Michel schrieb geht es hier um Powerloads!
Die .500 S&W wird gerne mit den Hornady 350 XTP MAG geladen, das kann man tun, die Ladedaten geben diese Info, aber 350gr sind für diese Patrone viel zu leicht.
Da spielt es dann keine Rolle ob man N110 oder H110 darunter packt, auf Dauer, (damit meine ich nicht nur fünf Schuss am Sonntagmorgen), wird dies dem Revolver schaden.
Das wäre genauso naiv wie wenn eine .460 S&W mit einem 200gr Geschoss geladen wird.
Die .500S&W ist eine sehr ineffiziente Patrone, sie benötigt wesentlich mehr des gleichen Pulvers um leistungsmässig zu einer .454Casull aufzuschliessen.
Dieses "mehr" an Pulver führt dazu das dieses "mehr" an Pulver einen späteren Brennschluss hat, dies und die hohen Gasdrücke hinterlassen Spuren von Erosion und dergleichen.
Lädt man die .500 S&W hingegen Artgerecht, dann stellt diese die 454Casull in den Schatten, soviel ist klar, nur dann hat man wieder das Problem das eben der Revolver an seine Grenzen kommen kann.
Wie bereits geschrieben ist die richtige Kombination der beste und sicherste Weg und dieser fängt mit der richtigen Wahl des Revolvers an.
Die .460 als auch die .500 S&W sind hochdruck/hochleistungs Patronen und diese wollen auch dementsprechend geladen sein.
Wer in den Bereich der Powerloads vordringen möchte, der kommt an einem BFR Revolver nicht vorbei!
Womit wir wieder beim Thema wären.