Beiträge von Norfok

    Da noch etwas N110 und Reste von WinSR Zündhütchen vorhanden waren...

    Ebenfalls das Accurate, Dick Casull Geschoss mit 282gn
    28 grains N110 (120% Pressladung!) QL rechnet ca. 3400 Bar
    Zündhütchen: Winchester SR (Kein Magnum)
    OAL: 44mm
    Revolver: FA M83 mit 6" Lauf
    V3: 466m/s => 1984 Joule (gemessen mit dem Chinakracher)
    Verblüffend sauberer Abbrand, keinerlei unverbrannte Pulverreste in Hülse oder Trommel/Lauf.

    Nachladen auf eigene Verantwortung!


    casull_N110.jpg

    Denke bitte daran , dem Überstand der Schlagzahlen plan abzuarbeiten .

    Sehr lustig.
    Ich hatte schon Hülsen die konnten fast garnicht mehr gelesen werden so platt wurde deren Hülsenboden im Laufe der Zyklen gebügelt.
    Solange der Verschluss zugeht, sich die Trommel noch drehen lässt, ist alles gut. Nach dem ersten Schuss sollte der Hülsenboden plan sein, sofern da ein "Überstand" gewesen sein sollte.

    Weil der Rand ca. 3/10tel kleiner im Durchmesser ist, soll die Patrone schlecht im Lager sitzen? Wohl kaum!
    Es könnte eher sein das die Auszieherkralle eines UHR die Hülse nicht richtig packen und ausziehen kann, aber auch das halte ich für eher unwahrscheinlich.

    Daher meine Frage ob das schonmal jemand "Praktisch" versucht hat.


    Die .44-40 Hülsen von Magtech sind sehr dünnwandig, reissen oft im Patronenlager einer Henry UHR ab.

    Im Urlaub nutzte ich hin und wieder die Gelegenheit in einem John Taffin Buch zu schmökern.
    Hierbei entdeckte ich den Hinweis das aus einer .45Colt Hülse, eine .44-40WCF Hülse umgeformt werden kann indem die .45 Colt Hülse einfach mit der .44-40WCF Kalibriermatrize, kalibriert wird.

    Der Vorteil liegt klar in der Wandstärke, der .45Colt.

    Hat das schonmal jemand versucht?


    Mich würde in diesem Zusammenhang einmal interessieren, wie man es schafft, diese Tolleranz angezeigt zu bekommen.

    Ich habe hier ein Stück Metall aus einem Prüfkasten, das Teil misst 10x20x1mm Egal wie oft ich messe, der Messchieber (Kein Mitutoyo) Preisklasse so um die 60€, misst die Seiten mit jeweils 10,00mm, 20,00mm und 1,00mm.

    Diesen 0,05mm Tolleranzwert gab es schon vor 30 Jahren, als die ersten digitalen Messschieber auf den Markt kamen, ich habe hier noch solch ein Teil von Mauser, hat damals fast 500DM gekostet!

    Ich bin mir sicher das die Technik inzwischen genauer geworden ist und diese Tolleranzwerte nur noch historischen Wert haben, aber um sich vor eventuellen Streitfällen zu schützen, diese der Einfachheit wegen beibehalten worden sind.

    Es ist und bleibt halt ein Volumenfüller

    Genauso ist das, aber das verstehen leider nicht sehr viele, stattdessen wird sich künstlich verkünstelt, meist von Usern die meinen sie hätten Ahnung von der Materie, oder es werden Unsummen in irgendwelche ach so tollen Pulverfüller investiert.

    Bücher wie das K.D.Meyer und Co. vermitteln in erster Linie DAS Wiederlade Know How, deren Ladedaten sind im Grunde nur noch Beiwerk.


    Was mir auch sehr gut gefällt ist das Buch von Lyman No.50 und dessen AR-Loading Book.
    Auch das Speer und Hornady Buch ist ganz okay, wobei das Hornady von Auflage zu Auflage weniger der alten Kaliber listet.
    Was die enthaltenen Ladedaten in solchen Büchern angeht, so ist Speer nach wie vor ganz oben angesiedelt.
    Aber jetzt kommt der Kracher, das Buch von LEE stellt so ziemlich alle anderen Bücher in den Schatten.
    Vorausgesetzt man ist der englischen Sprache mächtig.

    Wer die Patronen heruntergeladen, Laden möchte, sodas aus eigentlich echten "Kalibern" irgendwelche Samtpfötchen werden, der ist mit H&N gut bedient,

    und wer beim Wiederladen die Hosen voll hat, für den ist das Deva ganz gut anzuraten.

    Es geht um Geschwindigkeiten in Verbindung mit Geschossen.

    Deshalb der Thementitel.

    Ohne Druck gibt es keine Geschwindigkeit!
    Je höher die Geschwindigkeit, desto höher der Druck.

    Wenn die Geschosse dem Druck nicht stand halten, dann ist dies eben schlecht.


    Hoher Gasdruck beginnt bereits bei 2000 Bar.


    Was ein Revo Hersteller, dessen Produkt ich nicht besitze, in seine Anleitung schreibt ist für mich eigentlich nicht relevant.

    Relevant sind für mich da eher die Empfehlungen der Geschoss/Pulverhersteller.

    Sinnvoller ist es aber genau anders herum, die Aussagen eines Waffenherstellers sind massgebender!
    Denn diese resultieren aus den Erfahrungen aufgrund Reperaturen von defekten Läufen und wenn die Ursache daraufhin ermittelt wurde und der Revolver Hersteller eine Empfehlung gibt, dann hat dies schon seinen Grund.
    Auch wenn man dessen Produkt nicht besitzt, wäre es naiv dessen Empfehlungen zu ignorieren.

    Um eine Expansion geht es hierbei doch garnicht, diese zeigt lediglich auf, das solch ein Geschoss einen starken Mantel hat, der dem Druck der z.B. 454Casull sicher stand hält!
    Und FTX ist nicht XTP!
    Die FTX sind ähnlich stabil wie die XTP Mag.

    Wer es genau wissen möchte, der kann die Geschosse aufschneiden und deren Dickwandigkeit des Mantels nachmessen.

    Was hohe Drücke betrifft, so sind VM schlechter als TM, weil sogut wie jedes VM Geschoss einen offenen Geschossboden hat, wodurch bei extremen Drücken, das darin enthaltene weiche Blei gestaucht und der Mantel aufbauchen kann, je grösser der Diameter desto höher ist diese Gefahr.
    Im schlimmsten Fall platzt dann der Übergangskonus!
    Alles schon passiert!

    Im Speziellen geht's mir jetzt nicht um ein Kaliber... eher ganz allgemein um die Speed

    Z.B. bei der 45 LC mit ihren ca. 300 m/s sind normale Bleigeschosse völlig ausreichend.

    Bei der 454 Casull schauts anders aus... bis ca. 500 m/s wären die H&N HS meine Wahl,

    ab 500 m/s eindeutig die VM

    Die Hornady Mag verbuche ich jetzt mal als reines Verkaufsargument...

    Das mit den Geschossen Deiner Wahl, solltest Du dir besser noch einmal überlegen!

    Was die Hornady XTP Mag betrifft, diese sollen einen verstärkten Mantel haben, da hier bereits erwähnt wurde das diese Geschosse nicht so schnell im Ziel expandieren, kann davon ausgegangen werden das dem wirklich so ist und es keine Marketing verarsche ist!

    Freedom Arms empfiehlt die Verwendung von HDY XTP MAG nicht ohne Grund!