Beiträge von Norfok

    Das N110 wird völlig überbewertet, weshalb das solch einen Einzug in unseren Gefilden hat, erschliesst sich mir nicht wirklich, ähnliches trifft auch auf das N340 zu, aber das ist ein anderes Thema.

    Ich hatte das N110 auch kurzzeitig für die .44 Mag und 454Casull benutzt.
    Das unverbrannte Pulver war nervig, trotz ordentlich gecrimpter und knackig gefüllter Hülsen.
    Erst als ich Magnum Zünder und schwerere Geschosse verwendete wurde es besser, aber eine Präzision sah ich so oder so nicht wirklich auf der Scheibe.


    Diese "Problemtik" kannte ich bis dahin nicht, aber ich muss auch zugeben das ich bisher sehr wenige KW Patronen mit "N110" geladen habe. Aber 5,5 gr sind jetzt nicht wirklich viel Pulver und CCI 500 hatte bisher kein Problem diese "Häufchen" zu entzünden.

    Wenn ich soetwas lese dann frage ich mich was in diesem Wiederladekurs vermittelt wurde...

    Das N110 sollte nicht unter der Startladungsmenge verladen werden. Im Gegensatz zu der einhelligen Meinung, man könne das N110 bedenkenlos reduzieren, dies ist nicht der Fall. Dies zu tun kann sogar sehr gefährlich sein, für sich selbst, aber mehr noch für die Nachbarschützen.

    Man braucht beides, bzw. ist es keinesfalls verkehrt beides zu haben.

    Ich experimentiere derzeit mit der 9mm Luger und lade mir da immer Testchargen von 50 Patronen mit Ladebrett, mit meiner Einstationenpresse.
    Das ist hier alles schneller eingestellt und vorallem übersichtlicher.

    Wenn die Laborierung der Patronen dann irgendwann einmal passt, dann wird die Mehrstationenpresse dafür eingerichtet, weil dann geht es letztlich um Stückzahlen bzw. um effizienteres arbeiten.

    da ich mit einer Hebelbewegung, je eine Patrone fertigstelle!

    Genau deswegen!

    Ich habe von Bullseye zu HP38, dann zu Titegroup und dann zu Do32 gewechselt und bin aktuell bei Ba10 gelandet.


    Von all diesen ist das Ba10 am wenigsten dreckig.


    Am präzisesten war Bullseye und Do32

    Dann oute ich mich jetzt mal als 08/15 Wiederlader, denn ich habe meine RC II auf das Lock-N-Load Schnellspann System umgerüstet, inklusive einer Unterlagscheibe, welche die Differenz zur L-NL AP ausgleicht. So kann ich nun in beiden Pressen dieselben Matrizen benutzen ohne diese verstellen zu müssen.

    Die Hornady Iron Press ist völlig überteuert.


    Die Hornady Classic ist eine schlechte Kopie aus Leichtmetall, von der RCBS Rock Chucker.

    Meine Empfehlung daher > RCBS Rock Chucker- 2 oder Supreme (Die RCBS sind übrigens aus Gusseisen "Iron")

    Ich nutze die RCBS RC II schon seit über 30 Jahren und das Ding läuft wie am ersten Tag.

    Nach wieviel Ladezyklen die Hülsen noch präzise sind, zeigt die Scheibe, aber ganz gewiss kein Hülsenhersteller!
    Ich bekomme immer Bauchschmerzen wenn solche Behauptungen nicht von neutraler Natur sind.

    Warum sollte eine Matrize enger sein als das Patronenlager ? Verstehe ich jetzt Nicht !

    Damit die Matrize die Hülse kalibriert, denn eine Kalibriermatrize die nicht kalibriert, kalibriert nicht!


    Das Patronenlager ist dass MASS für die Matrize

    Nö!

    das Patronenlager richtet sich nach dem CIP Mass ( wohlgemerkt bei Standardkalibern und keine Wildcats wie Du sie verwendest)

    Ja sicherlich, aber es spielt für eine Kalibriermatrize keine Rolle ob Standard oder Wildcat Hülse, das Prinzip ist das Gleiche.


    hier gibt es Toleranzen bei den Patronenlagern ebenso gibt es Toleranzen bei den Matrizenherstellern, hier kann es Unterschiede geben.

    Nun kommen wir der Sache schon näher, und weil es eben diese Toleranzen gibt, lassen sich z.B. Benchrester eine Custom Kalibriermatrize nach ihrem Patronenlager anfertigen, indem sie einen Abdruck des Lagers anfertigen, worauf der Matrizenhersteller die Masse für seine Custom Kalibriermatrize herunterrechnet, gerademal um soviel das die Messinghülse nach dem Kalibrieren und zurückfedern des Hülsenmaterials um ca. 0,02mm (Hier hat jeder Hersteller seine eigene Vorgabe) kleiner als das Patronenlagermass ist.

    Handgefertigte Matrizen lohne sich nur bei spez. Matchwaffen wo mit der gleichen Reibahle womit das Patronenlager gerieben wird auch die Matrize hergestellt wird - so die Aussage eines Büma

    In dem Fall kann man sich das Kalibrieren auch sparen, weil eine solch hergestellte Matrize nicht kalibriert.

    Eine Kalibriermatrize muss immer enger gerieben sein als das Patronenlager und soetwas ist mit der gleichen Reibahle nicht möglich!

    Servus, kannst Fu mir bitte helfen? Wer ist ZPW? Hast Du da eine Zeichnung vorgelegt oder abgeschossene Hülsen beigelegt?

    Zindel Präzisions Waffen

    Hier im Forum unterwegs als Rick Dangerous

    Timo Zindel hat die beiden Läufe hergestellt, von daher... und abgeschossene Hülsen hat er natürlich auch.

    Im gegenzug wenn z.B. mit maximalen Drücken gearbeitet wird, schaut die Sache wieder anders aus.


    Dass man bei solchen Magnum Patronen / Kal. anders heran geht, sollte jedem klar sein. Norfok und einige im Forum schießen das z.B. auch (Freedom Arms Shoot).

    Das hat mit Magnum und maximalen Drücken nicht unbedingt etwas zu tun, manche Patronen bzw. Hülsen, verhalten sich anders, in dem Fall der beiden Wildcat Patronen .219DW und der 7x49R GJW sind das gerademal 2100-2900 Bar, das sind für diese Patronen keine maximalen Drücke....


    Ich vermute das es an der Hülsenform und/oder dem Hülsenmaterial und natürlich auch dem geschuldet ist, das die Hülsen ursprünglich für ein anderes Kaliber gedacht waren. Das die .219DW Patrone seinerzeit vor 1940 mit anderen Pulvern geladen worden ist, die es zwar noch dem Namen nach gibt aber inzwischen EU weit nicht mehr zu bekommen sind und man daher auf andere Pulver ausweichen muss, kommt erschwerend hinzu.

    Ist es inzwischen aber nicht auch so, das vom Halskalibrieren wieder zurück zur Vollkalibration gegangen wird, dass wurde hier irgendwo aber schon mal durch diskutiert.