.44 Mag für Desert Eagle

  • Was sind schon mehrere 100 Schuss.
    Gib nochmal Feedback wenn da mehrere 1000 Schussers durch sind.

    Ich verweise hier auf den Link, Beitrag Nr. 2,lies selbst!


    Link:

    Ladedaten .50 AE


    Es sind bei mir selbst schon 800 Schuss durch, in 50 AE und 44 Mag! Beides mit beschichteten H&N Geschossen!


    Des Weiteren schieße ich 300 BLK mit beschichteten Bleigeschossen aus einem AR-15, bereits 3000+ Schuss! Da verstopft überhaupt nix, nicht auch nur ein Krümel von Lack, Blei oder Kupfer ist am Piston oder sonst wo zu finden.


    Fakt ist, es bleibt ein Märchen!

  • Fakt ist, es bleibt ein Märchen!

    Sorry, aber das ist Bullshit!

    Fakt ist, das etliche Eagles massive Probleme bis zum Totalausfall hatten!

    Meinst du die Leute aus den Foren haben sich die verstopften Gas Tubes ausgedacht? Und das die Läufe nach einer teuren Reinigung durch den Hersteller wieder laufen ist auch Zufall?


    Wir haben durch unsere jetzt in einem halben Jahr etwa 1700 Frontier Geschosse (sehr dicke Kupfer Schicht) durch ohne Probleme. ABER:


    1) Sind die nicht wie H&N beschichtet. Die Beschichtung der H&N ist weich und sammelt sich definitiv im Gas Kanal. Im Vergleich zu den H&N mit dem dünnen Mäntelchen sind die Frontier fast Mantelgeschosse. Bei den Frontier finden wir glücklicherweise nur feinen, pulverigen Kupfer Abrieb.

    2) Ist das noch eine IMI mit sauber entgrateter Gas Abnahme, was man von vielen aus Ami Fertigung nicht sagen kann und

    3) sind bei einem Kollegen mit zuverlässig laufender Eagle (soweit das bei der Zicke überhaupt möglich ist) mit H&N schon nach einem Magazinen repetierstörungen aufgetreten. Mit Frontier hat es deutlich länger gehalten, es war ihm dann aber zu heiß und er hat es gelassen.


    In jedem Fall sind wir mit den Frontier sowohl mit der Zuverlässigkeit als auch der Präzision sehr zufrieden. Und wenn die Murmeln dann auch nur noch die hälfte kosten... :apl::ballern:


    Nachtrag:

    Wir haben spaßeshalber den Lauf mal in ein Ultraschallbad gelegt um zu schauen, was alles aus der Gastube raus kommt. Zum einen nicht viel, aber zum anderen hat die Oberfläche des brünierten Laufs innerhalb von 20 Minuten deutlich angefangen zu Rosten. Allerdings weiß ich nicht, ob das bei den neueren Modellen und bei den verchromten besser ist.

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

    Einmal editiert, zuletzt von Taxol ()

  • Des Weiteren schieße ich 300 BLK mit beschichteten Bleigeschossen aus einem AR-15, bereits 3000+ Schuss! Da verstopft überhaupt nix, nicht auch nur ein Krümel von Lack, Blei oder Kupfer ist am Piston oder sonst wo zu finden.

    Auch hier gibt es einen großen Unterschied zwischen Pulverbeschichtungslack und dem Zeug, das H&N auf die Murmeln pappt... Das ist überhaupt nicht vergleichbar.

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • Taxol und Norfok : Habt ihr mit der Desert Eagle praktische Erfahrungen mit beschichteten Bleigeschossen? Ich meine damit den Fall, dass sich die Gasbohrung zugesetzt hat. So sieht ein abgeschoßenes MCC beschichtetes Geschoss aus der 45er aus:4C1D7FFA-0C39-4FAF-8AEF-DED79D411AFF.jpeg

    Die Beschichtung ist völlig intakt, auch da wo die Züge eingegriffen haben. Wenn ich mal ein nicht allzu deformiertes aus der Eagle finde, poste ich es hier. Meistens sind sie nach dem Auftreffen im Stahlkugelfang ziemlich platt.

  • Sorry, aber das ist Bullshit!

    Frechheit!

    Nix Bullshit! Link gelesen den ich angegeben habe?!

    Anscheinend nicht!


    Kenne keinen der Probleme mit den H&N Geschossen hatte und die ganzen angeblichen Probleme von denen irgendwelche Leute im Netz schreiben, sind überhaupt noch nachvollziehbar beweisbar. Alles nur Vermutung und Hörensagen.


    Meine Deagle ist von MR nicht IMI, wie gesagt keine Probleme.


    Das setzt sich nix zu! Der Arbeitsgasdruck der Deagle in der Gasabnahme liegt bei ca 30bar, hast du überhaupt eine Ahnung wie viel das ist?! Da bleibt überhaupt nichts drin! Da könnte man massiv Blei mit durch das Gasrohr treiben!

  • Nun, Ich weiss was Ich gesehen habe und das war ein fast komplett zugedreckter Gaskanal einer MR, wir hatten die Madenschraube entfernt welche den Gaskanal im Patronenlager verschliesst. Der Kanal war erheblich verdreckt. Sodass die Waffe sodurch nicht mehr komplett entriegelte.

    Behoben wurde das soweit ich mich erinnere, indem der Dreck herausgebohrt wurde, also das gerade Gaskanalstück unter dem Lauf.

    Die älteren IMIs haben diese Schraube übrigens nicht, wenn dort der Gaskanal zu ist, dann ist wortwörtlich, Schicht im Schacht!

    Welche Geschosse das genau verursachten und ob beschichtet oder nicht beschichtet kann ich nicht mehr sagen.


    Von einem anderen DE Schützen weiss ich, das dieser überwiegend nur 357Mag + H+N aus seiner DE MR verschiesst und ebenfalls "noch" keine Probleme hatte.

    Stellt sich jetzt natürlich die Vermutung ob das hier noch "irgendwann" passiert oder generell nicht pauschal behauptet werden kann das es passieren wird.

    Das scheint sicherlich u.a. auch damit zu tun haben ob die Gasbohrung entgratet ist oder wie hart das Blei ist, wobei das H+N Blei und deren Beschichtung alles andere als hart ist.


    Ich verschiesse ausschliesslich Mantelgeschosse und selbst da ist mir schon beim reinigen aufgefallen das der Gaszylinder Kupferfarben war und Mantel-abrieb und winzige Splitter an besagter Stelle zu finden waren.


    Meine DE benötigt mindestens 2700 Bar um störungsfrei zu funktionieren, ausgehend jetzt von einem 357er System mit den schwächeren Federn.

    Beste Erfahrungen und Resultate übrigens mit 180gn Geschossen.


    PS: Letztlich muss jeder selbst wissen womit er seine DE füttert.


    Gruss

    N

    ..........."Everything else is just what you shoot before you shoot your first FA!"

    ............................................."You can't have enough guns!"


  • Lieber Flojoe, mir scheint das du nach dem Bullshit auf Stur gestellt hast. Ich möchte dich bitten, dich erst mal zur Ruhe zu kommen und dann meinen Text noch mal mit klarem Kopf zu lesen.


    Ich habe nicht aus Amiforen Zitiert, sondern selbst die Erfahrung auf dem Stand gemacht, das sich bei manchen Eagles der Gaskanal zu setzt. Als uns das auf dem Stand passiert ist kam ein weiterer Schütze Hände fuchtelnd dazu und hat wild auf uns eingeredet, er selbst hat so einen Lauf "geschrottet". (Ja, man kann die Gasabnahme wieder "retten", aber in einigen Fällen nur sehr aufwändig, wie auch Norfok geschrieben hat.)

    Wir haben wegen der guten Ergebnisse keinen Grund gesehen, H&N oder mit Pulverlack beschichtete Geschosse zu versuchen.


    Im übrigen habe ich im Druckbereich von 10-6 mbar bis 4000 bar gearbeitet, ich weiß sehr gut, wie viel 30 bar sind. Allerdings finde auf die schnelle bei der Zugfestigkeit von Blei einen Wert von 10-15 MPa, also 100-150 bar. Das passt auch dazu, das beim Geschosse swagen 10.000-50.000 Psi oder 700-3500 bar verwendet werden. Auch darfst du nicht vergessen, dass es einen Unterschied zwischen "Pfropf im Rohr in Bewegung bringen" und "bis zur mangelnden Funktion verengtes Rohr frei blasen" mal mindestens eine Größenordnung liegt. Stichwort "Einwirkungszeit", im Schuss 0,000 65 Sekunden (6" Lauf) und beim Swagen einige Sekunden. Sprich wenn du keine Ablagerungen bekommst, ist es kein Problem. Aber wenn, dann hast du ein sehr großes!


    Wenn du schreiben würdest, das es bei dir und noch einem Zweiten funktioniert, bei anderen aber nicht, wäre ja alles in Ordnung.

    Nur, (um auch auf deinen Link einzugehen) aus einem Einzellfall eine Regel zu formulieren und zu behaupten das zugesetzte Gasabnahmen ein Märchen sind ist, bestenfalls, unseriös.


    Dazu gibt es sehr schön geschriebene Texte zum Stichworte "Korrelation vs. Kausalität" oder alternativ wie Aberglaube entsteht. Extrembeispiel Lotto: Ja, es gibt Gewinner. Aber die Masse verliert IMMER.


    Stattdessen behauptest du aber, das andere Lügen (="Märchen") verbreiten, das ist aber nicht in Ordnung und das kann ich nicht so stehen lassen. Im Leben gibt es nicht nur Schwarz und Weiß, sondern noch sehr viele Schattierungen dazwischen. Wenn du etwas im Internet schreibst, musst du dich deiner Verantwortung bewusst sein, das diesen Text hunderte oder gar tausende Menschen lesen und nach deinem Ratschag H&N verschießen. Um es noch mal ganz klar zu sagen, ich will niemandem ausreden H&N zu versuchen! Aber: jeder verdient eine faire Warnung, das das auch schief gehen kann, man also bei sich andeutenden Schwierigkeiten sehr vorsichtig werden sollte! Da deiner Postings nach ja nichts passieren kann (verstopfte Gas Tubes sind ja ein Märchen), muss das hakelige repetieren also an was anderem liegen = ich brauche mehr Pulver! Das Problem wird also noch schlimmer.

    Noch eine Anmerkung: mir kein Mittel bekannt, das Blei zügig löst, ohne massiv den Laufstahl anzugreifen. Nein, auch kein Robla Solo Mil, was quasi gesättigte Ammoniaklösung ist.


    Um die Diskussion inhaltlich noch etwas voran zu bringen, wir verwenden:

    245 grs Frontier Flatpoint auf Maximum gesetzt, das noch gerade das Magazin voll zu bekommen ist, bei uns um 41 mm. Angetrieben wird das ganze von 22,5 grs Reload Swiss RS30 (Keine Garantie auf nichts! Bei uns Maximalladung, jeder handelt für sich selbst Verantwortlich!) und wird angefeuert von CCI LPM Zündern. Ausgeprägte Standbeleuchtung ist inclusive... ;) Wir haben auf die schnelle noch interessante (aber nicht ausgetüftelte) Ergebnisse mit Lovex D037.1/2 gehabt, ist also auch eine Überlegung wert.


    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • Ich habe deshalb auf den Link hingewiesen, weil ich mich ja "nach mehreren 1000 Schuss noch mal melden soll"!

    Ich habe noch nicht ganz 1000, der aus dem link schon, deshalb habe ich auf diese Antwort verwiesen! Nicht um daraus eine Regel zu formulieren!

    Wie kann man das nicht raffen?!


    Du hast also schon mal verstopfte Gasabnahmen gesehen, weißt aber nicht welche Geschosse verwendet werden 🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️ ouh man, dann ist das ja der Beweis,.... NICHT!


    Ich habe jetzt genug dazu geschrieben, inklusive die Aussage aus dem Link, der ich mich anschließe.

    H&N Geschosse verstopfen nix, basta!


    Bis explizit das Gegenteil bewiesen ist, mit Beweisfotos.


    Ende der Nachricht.

  • Lieber Flojoe, sei mal nicht so arrogant, das kommt nicht nur hier, nicht gut an. Du bist hier nicht auf der Arbeit!

    Sammle stattdessen erst einmal Erfahrungen die DEINE Meinung und die in dem LINK untermauern.

    Bist ja auf einem guten Weg, die ersten 1000 Schuss sind ja bald geschafft.

    Du hast also schon mal verstopfte Gasabnahmen gesehen, weißt aber nicht welche Geschosse verwendet werden 🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️ ouh man, dann ist das ja der Beweis,.... NICHT!

    So ist es!

    Wir reden hier von tausenden Geschossen, da kannste nicht die letzten im Magazin steckenden bepillten Patronen für verantwortlich machen.


    Gruss

    N

    ..........."Everything else is just what you shoot before you shoot your first FA!"

    ............................................."You can't have enough guns!"

  • Das Thema ist zwar schon alt aber da ich auch eine DE in 357 und 44 Mag besitze habe ich auch ein paar Patronen mit LOS 240 gn und ARES 240 gn zum testen verschossen.

    Danach konnte ich am Piston bzw. seiner Bohrung kleinste Tombaksplitterchen bzw. farbiges Beschichtungsmaterial von den ARES entdecken.

    Also Fazit es wird zumindest bei meiner IMI etwas vom galvanisierten bzw. beschichteten Mantel an der Gasentnahmebohrung abgeschabt und durch den Gaskanal gejagt.

    Ob das irgendwann die Bohrung zusetzt kann ich aber nicht beantworten.

    Um das Problem zu verdeutlichen habe ich mal ein Foto eines Schnittmodel von einem .50AE Lauf von MR angehängt, da sieht man wie der Gaskanal aufgebaut ist.


    @Norfolk: wenn ihr den Gaskanal aufgebohrt habt dann habt ihr wahrscheinlich den rampenförmigen Stopfen vor der Gasentnahmebohrung im unteren Bild durchbohrt?


    Desert Eagle Lauf Schnittmodel.jpg

  • Ich habe auch eine DE in 50 AE, ich hatte auch einmal das Problem bei den 300 Gr. Geschoßen von H&N das die Gasentnahmebohrung zu war. Mein Büxer konnte damals den Lauf wieder retten. Wie er das gemacht hat weiß ich nicht. Seit daher weiß ich ( Aussage des BM ) das man mit der DE keine beschichteten Geschoße verwenden sollte. Das ist nun schon ein paar Jährchen her und seitdem verwende ich nur noch Mantelgeschoße. Vielleicht hab ich ja auch nur Pech gehabt oder H&N hat seine Beschichtung verbessert. Ich will es auf jeden Fall nicht noch einmal testen.

  • Mittlerweile 800 Schuss 50AE H&N und 1200 Schuss 44 Mag H&N durch.

    Seit ich den 44er Lauf habe, schieße ich eigentlich nur damit.


    Keine Verstopfung in sicht! Drucktest Ergebnis, Bohrung noch so frei wie immer.


    Ich weiß nicht was ihr alle habt?!

  • Mein Büxer konnte damals den Lauf wieder retten. Wie er das gemacht hat weiß ich nicht...

    Der hat den Lauf wahrscheinlich in Aceton oder TRI (Trichloräthan) eingelegt und danach freigepustet.


    Das Problem bei H&N ist der, nach dem galvanisieren, aufgebrachte Kunststofflack UND die bei manchen DE vorhandenen leichten „Grate“ an der Gasentnahmebohrung. Daher hat das Problem der „Verstopfung“ bei H&N auch nicht jede DE, eben nur die, wo die Murmel an diesem Grad schubbelt.


    Ich selber nutze H&N nicht mehr, da dieser Lack nie gleichmäßig aufgetragen ist. Hab noch eine angebrochene.452er Packung, wo die Diameter wahlfrei zwischen.452 und .455 anzutreffen sind.


    Für mich persönlich gehört sowas in die Tonne und nicht in die Waffe.