9 mm ohne Crimp, Geschoss wackelt und dreht sich

  • Ich gebe zu bedenken, dass auch ein zu starker Crimp ein loses Geschoß zur Folge haben kann, da Blei nicht zurück federt, im Vergleich zum Hülsenmessing.

    Bremsespätestens wenn du Gott siehst!:boe:

  • Wer sich die Hülse mal nach dem Kalibrieren angeschaut hat, wird feststellen, dass es im oberen Hülsenmunddrittel eine ganz leichte Einschnürung gibt. Die verhindert wirkungsvoll das "Reinfallen" des Geschosses in die Hülse, sofern man nicht zu doll aufgeweitet hat und sorgt zudem für den notwendigen Reibschluss in der Hülse.

    Zu der Bemerkung "Hülsenmundanlieger hin oder her". Nun das hat schon seinen Sinn das ernst zu nehmen, denn wird die Patrone zu tief ins Lager gedrückt, weil z.B. zu stark gecrimpt wurde, kann das böse Überraschungen geben durch zu starken Gasdruck.

    Dann war die C.I.P so nett, ein Maß anzugeben, nämlich die Hülsenmundweite, H2, die mit 9,65mm angegeben ist, bei der 9mm Luger. Auch das hat seinen Sinn. Alles was weniger als dieses Maß ist, ist kontraproduktiv, so also auch das zu starke verengen dieses Maßes z.B. durch crimpen. Was nach meiner Erfahrung zudem völlig unnötig ist, sofern man sich an die vorgenannten Tipps hält. Nicht zu stark aufweiten etc.. Das gilt übrigens für jedes Geschoss, egal ob Mantel oder Blei.


    Zumal ja der Grund für das in dem Thread benannte lockere Geschoss inzwischen ermittelt worden ist, eben mit dem zu starkem Aufweiten der Hülsen.

  • Du hast schon recht, unklar! Ich hatte aber in meinen Anfängen auch die sndere Erfahrung, dass sich die Geschosse in der Hülse drehten, weil ich viel zu stark gecrimpt hatte.

    Wollte das nur erwähnt haben.

    Bremsespätestens wenn du Gott siehst!:boe:

  • Du hast schon recht, unklar! Ich hatte aber in meinen Anfängen auch die sndere Erfahrung, dass sich die Geschosse in der Hülse drehten, weil ich viel zu stark gecrimpt hatte.

    Wollte das nur erwähnt haben.

    Dazu ist auch dieser kurze Beitrag von Reload Swiss erwähnenswert:

    Zu stark gecrimpt --> niedrigster Auszugswiderstand

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • Noch zur Personenwaage bzw den 20kg:
    Ich finde das schon sinnvoll, das zu erwähnen.


    Nicht, dass man sich jetzt ne Personenwaage an die Tischkante binden soll^^, aber damit man auch als völliger Neuling mal ein Gespür dafür bekommen kann, wie stark man mit der Patrone gegen die Tischkante drücken soll. "Alles was geht" kann von 5-35kg alles sein, je nach Typ der drückt eben ;)

    Da finde ich es schon sinnvoll, wenn man das ein paar Mal an der Haushaltswaage testen kann, was eigentlich beim Drücken so rumkommt.

  • Du hast schon recht, unklar! Ich hatte aber in meinen Anfängen auch die sndere Erfahrung, dass sich die Geschosse in der Hülse drehten, weil ich viel zu stark gecrimpt hatte.

    Wollte das nur erwähnt haben.

    Ja, das macht doch nichts! Eben die "anderen" Erfahrungen in der Summe führen doch zu einem Zugewinn des Wissens aller Beteiligten, besonders beim TE!

    Ich hatte die Erfahrung noch nie. Vielleicht habe ich alles richtig gemacht. Das Problem ist nur, manche Erfahrung zu machen ist u.U. gefährlich (z.B. die mit der Hülse und dem Geschoss zu tief im Übergangskonus und dem damit einhergehenden Druckanstieg, wenn man das Prinzip Hülsenmundanlieger ignoriert und es unglücklich läuft, z.B. Ladung nahe am max.). Ich habe solche "Beratungsthreads" immer als Sammlung möglichst vieler in Frage kommenden Ursachen und deren Klärung verstanden. In sofern geht es auch nicht darum wer die bessere Erkenntnis hat, sondern das was vernünftiges zusammen kommt......

  • Wenn das Geschoss nach dem Crimpen noch wackelt ist der Crimp zu locker. Hülsenanleger hin oder her.

    Das darf eigentlich nicht sein. Dann muss halt Schritt weise erhöht werden. Mit Edding Stift eine Makierung auf die Matrize und man kann sehen wie viel mehr gemacht wird.


    Man kann auch mal bei einer Fabrik Patrone nachmessen.


    weil z.B. zu stark gecrimpt wurde, kann das böse Überraschungen geben durch zu starken Gasdruck.

    So sehe ich das auch.

    Aber wie viel? Wäre was für die Anstalt.


    H2, die mit 9,65mm angegeben ist, bei der 9mm Luger.

    Das mag sein, genau kann dir das aber nur dein Lauf sagen beim Plopp Test

    Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich erarbeiten

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  • Summer69


    Zu 1 da könntest du doch was zu gesagt haben. :-)


    Zu 2 ja, genau der Plopptest, RGW etc.. Vielleicht Dinge die der TE weiß, oder auch nicht. Ich ging davon aus, dass jeder weiß, dass SEIN Lauf anders sein kann als der anderer, sogar von baugleichen Waffen. Insofern immer überprüfen. Jetzt zufrieden?

  • Dann war die C.I.P so nett, ein Maß anzugeben, nämlich die Hülsenmundweite, H2, die mit 9,65mm angegeben ist, bei der 9mm Luger.

    Die hab ich nicht mal vorm crimpen! :krat:

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  • Nicht, dass man sich jetzt ne Personenwaage an die Tischkante binden soll^^

    Guter Tip, werde ich mal versuchen. Oder ich kaufe mir eine Kern Personenwaage, da geht es dann auf 2 Kommastellen:ironie:


    Aber guter Tip ist es trotzdem, ich mach wie gesagt die Tischkante, werde aber mal die Personenwaage mit in den Keller tragen.

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