Empfehlung Bleifreie Geschosse in 30-06 und evtl. Ladeempfehlung für VV Pulver (Schwarzwild, Jagdlich)

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Wie es hinterher aussieht kann man sich auf www.gromm.net schon mal ansehen.

  • Empfehlung Bleifreie Geschosse in 30-06 und evtl. Ladeempfehlung für VV Pulver (Schwarzwild, Jagdlich)

    Hallo liebe Forengemeinde,

    Bisher habe ich mich ja ausschließlich mit dem Verladen von sportlich genutzten Murmeln beschäftigt.
    Nun bin ich auf der Suche nach jagdlich erfahrenen Mitladern, welche mir u.U. Empfehlungen für ein jagdlich nutzbares und vor allem bleifreies Geschoss sowie eine passende Pulverladung (am liebsten mit VV, da ich das aktuell nutze. Gerne aber auch ein anderes Pulver, wenn keine Daten zum VV vorliegen) geben können.
    Ab 2017 darf bei uns nur noch bleifrei gejagt werden, von daher würde ich es schon gleich so halten, dass ich direkt mit diesen Geschossen arbeite.
    Im Revier wirds hauptsächlich Schwarzwild geben, hier und da sicher auch mal Rehwild. Verschossen wird vermutlich aus einer RX Helix, aber das wird erst nächste Woche entschieden.

    Würde mich über ein paar Erfahrungen und Empfehlungen eurerseits freuen.

    Gruß und WaiHei
    Gruss
    CptKinx

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  • Arbeite gerade zusammen mit Jägern an LOS Solid mit VV im Kal.30-06.
    Welches Kaliber soll es denn bei Dir sein.
    Gruß Hermann :)

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  • Moin @'treppenfahrer'Kaliber soll 8x57 is sein. Hatte das im 8x57is Forum gepostet :D bis @cleaner mir einfach mal nen neues Forum eröffnet hat und so mir nix dir nix den Beitrag verschoben hat :whistling: :thumbsup:
    Die LOS gibts glaub nicht in .323


    @cleaner Ich kann den Thementitel nimmer bearbeiten. Bitte schreib mal das Kaliber noch in den Titel mit bei.

    WaiHei
    Gruss
    CptKinx

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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von cptkinx ()

  • @treppenfahrer
    Ich habe die letzten Tage noch etwas bzgl. bleifreien Geschossen recherchiert und der allgemeine Tenor ist, das die bei gleichem Gewicht eben einfach länger als die Bleimurmels sind (ist ja auch irgendwie logisch) und diese schneller fliegen müssen für gleiche Effektivität bzw. Funktionalität (Ich spreche nur vom Deformationsgeschoss, da ich auf Zerlegungsgeschosse verzichten möchte)
    Die Länge geht zu Lasten der Setztiefe und damit auch zu Lasten des Hülsenvolumens. Ich habe gestern daher meine Büchse in 30-06 anstelle 8x57is bestellt.

    Ich bilde mir ein, aufgrund des größeren Hülsenvolumens mehr Reserven bzw. deutlich mehr Möglichkeiten zu haben. Auch eine 30-06 mal etwas langsamer zu machen und tendenziell in Richtung 8x57is Geschwindigkeiten zu laborieren.
    Hinzu kommt die deutlich grössere Geschossauswahl bei den .30 Kalibern. Auch hier deutlich breiteres Angebot von mehreren Herstellern (so z.B. Auch LOS, danke für den Tip :thumbup: )

    Gruss
    Gruss
    CptKinx

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  • @cptkinx
    Die LOS sind Zerleger. Wobei mein Kollege mit den geschosse24.de/Langwaffen-Gesc…308-Hunter-155gr::57.html durchaus zufrieden ist.
    Älteres Reh um 70kg, etwa 100-120 Meter, zwischen die Blätter, Kammerschuss, erträglicher Ausschuss, etwa 50 Meter Fluchtstrecke, gute Verwertbarkeit. Er ist damit zufriedener, als mit Hornadys.
    Bei ihm steht die Verwertbarkeit an hinterer Stelle. Das Tier sollte möglichst im Feuer fallen.
    Gruß Hermann :)

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  • @basti, @cptkinx
    Danke für die Klärung. Ich nix Jäger. Ich Sporti und Ladi.
    Aber Kollege ist mit den LOS durchaus zufrieden. Aber am Schwarzwild noch keine Erfahrung gemacht.
    Sollte aber bei reichlich Joule auch da reichen. Klar ist jedenfalls, dass bleifreie Munition nicht auf Anhieb die gleiche Wirkung bringt. Aber der Gesetzgeber hat Fakten geschaffen!
    Mit dem Hornady GMX war er jedenfalls unzufrieden.
    Und mit den LOS kann er auch mal öfter Kontrollschießen, ohne das die Haushaltskasse meckert.
    Gruß Hermann :)

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  • @cptkinx

    Nö ich nix bleifrei Problem ist einfache Physik... Kupfer muss deutlich schneller sein um genau so wie bleihaltig zu reagieren... Beim Ottojäger im Forst mag das nicht wichtig sein. Da max 100m an der Kirrung bei uns im Feldrevier und wenn ich in die Berge fahre sind die Distanzen gleich mal verdoppelt oder verdreifacht... Dann schaut es mit der Geschwindigkeit ganz anders aus und dementsprechend machen die meisten Geschosse aus Kupfer und Messing nicht mehr auf.
  • basti schrieb:

    @cptkinx

    Kupfer muss deutlich schneller sein um genau so wie bleihaltig zu reagieren... Beim Ottojäger im Forst mag das nicht wichtig sein.
    Daher tendiere ich derzeit zum 150 grain, max 16x grain. Das mit der Geschwindigkeit spielt hoffentlich beim Ansitz bis 100 m mit der 30-06 nicht so ne grosse Rolle bzw. ist sicher gut erreichbar.
    Das war auch der Grund, warum ich von der 8x57 zur 30-06 umgeschwenkt bin...mehr Reserven mit der Hülle...
    Ok, beim Ansitz hätts die 8x57 auch noch gebracht mit der Vz. Wenns denn aber mal weiter raus muss, dann ist Haben besser als Brauchen :D
    Gruss
    CptKinx

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  • cptkinx schrieb:

    treppenfahrer schrieb:

    Und mit den LOS kann er auch mal öfter Kontrollschießen, ohne das die Haushaltskasse meckert.
    Die sind wirklich seeeeehr günstig. Gerade mal 34 ct das Stück.....das ist konkurrenzlos.
    Mich würden auch Erfahrungen in 30-06 mit dem Barnes TTSX BT 150-168gn interessieren.
    Gruß Hermann :)

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  • treppenfahrer schrieb:

    Mich würden auch Erfahrungen in 30-06 mit dem Barnes TTSX BT 150-168gn interessieren.
    Hallo @treppenfahrer

    ich hab heute 2 Labos mit den 150 gn auf 50 m getestet, einmal mit N135 und einmal mit N150 (Bilder liefer ich nachher nach).
    Angehalten habe ich Innenzehn.
    Die Schussbilder waren ok, die Hülsen waren billige von S+B, hab mir ne Packung FMJ gekauft und die Hülsen dann präpariert (Gereinigt, poliert, Vollkalibriert und getrimmt; eine Halskalibriermatritze hab ich nicht in 30-06).
    Um möglichst viel Geschwindigkeit rauszuholen, habe ich härter geladen, also diesesmal an der oberen Grenze angefangen. Ich konnte die Geschwindigkeiten aber noch nicht messen, dafür war die Zeit zu knapp heute.....komme ich erst ....naja...irgendwann dazu...schätze aber das die V0 bei guten 800 m/s sein sollte. Über Vz kann ich mich nicht wirklich äussern, schätze was um die 730 m/s. Das sollte fürs Geschoss reichen, um in 50 m seine Wirkung zu entfalten.

    Ergebnis nach Hülsenbeschau: Laborierung verringern...Auf dem Boden sind Abdrücke des Bodens zu erkennen, diese waren aber auch schon bei der ersten Delaborierung der Fabrikmun zu erkennen. Die Zündertaschen bei S&B empfinde ich eh als sehr eng und die ZH werden da (zumindest bei mir) grundsätzlich flachgebügelt.
    Mit verringerter Ladung gehts natürlich auch mit der Geschwindigkeit wieder nach unten...

    Hier die Daten (ohne Gewähr...und die Sache mit der eigenen Verantwortung, usw., etc., pp.)

    Labo 1:
    • Kaliber: 30-06
    • Geschoß: Barnes TTSX 150gn
    • Hülse: S&B Schütte (ein Los)
    • ZH: CCI 200
    • Trim: 63,05 mm
    • COL: 83,30 mm
    • Pulver: VV N135 47,8 gn


    Labo 2:
    • Kaliber: 30-06
    • Geschoß: Barnes TTSX 150gn
    • Hülse: S&B Schütte (ein Los)
    • ZH: CCI 200
    • Trim: 63,05 mm
    • COL: 83,30 mm
    • Pulver: VV N150 51,7 gn



    Schußbild und Hülsen Labo 1:

    Der erste Schuss war der linke aus kaltem Lauf. Haltepunkt war Fleck Innenzehn.
    Schußbild und Hülsen Labo 2

    Auch hier war der Haltepunkt Fleck Innenzehn, allerdings war der Lauf warm.

    Tendentiell ist also erst einmal festzustellen, dass die Labo mit N135 hoch liegt und die mit N150 Fleck schiesst.


    Die nächste Laborierung mache ich mit N135 46,6 gn und mit N150 50,5 gn. Eine Laborierung mit N140 steht erstmal noch aus. Ebenso die Laborierung mit dem 168gn Geschoss.

    Soweit für diese Runde...
    Gruss
    CptKinx

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    Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von cptkinx ()

  • @cptkinx
    Ist momenten was knapp. Werde am WE was raussuchen.
    Das VV135er ist zu schnell. Ich habe 140er drin.
    Aber mit dem 540er sollte etwas mehr Energie drin sein.
    Habe ich aber moch nicht gekauft, weil noch 140er da ist.
    Melde mich.
    Gruß Hermann :)

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