Elektronische Pulverwaage

  • kommt daher, ich hatte jahrelang im Eichlabor gearbeitet. Plötzlich durften wir "nur" noch kalibrieren. Ach ja, Eichen durften wir bedingt auch, hatten ja neuerdings die Lizenz dazu :ja:
    Deutsche Gründlichkeit..
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    jeder muß selbst wissen, was er tut

  • Ich bin mit meiner nicht so zufrieden, die Kalibriererei dauert mir zu lange.

    Justieren, mein Guter, justieren.
    Beim Kalibrieren stelle ich nur die Abweichung fest, beim Justieren korrigiere ist die Abweichung weg.
    Und: Nein, ich bin kein Besserwisser, ist weiß es einfach nur Besser! :-) *duck und weg*


    Bei meiner dauert das Justieren ca 20 sec. Kann man nichts sagen. Und die mitgelieferten Normale sind auch eine Zehnerpotenz genauer als die Anzeige. Das sagt zumindest unsere geeichte Analysenwaage.

    Bei der Beschreibung von Amazon steht aber auch: Mindestgwicht 0,01g, und das bei einer Anzeige von 0,001g

    Ja, das Messen um den Nullpunkt herum ist immer schwierig.
    Ich würde im Zweifelsfalle für kleine Lasten eine Waagschale von > 10 mg benutzen und wegtarieren.



    Ganz lieber Gruß (trotz meiner Klugscheißerei, aber das war zu einladend....)

    Bis ich in Anschlag gehe, ist Schießen pure Wissenschaft.
    Liege ich hinter meinem Gewehr, ist Schießen reines Gefühl.

  • Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. (Sokrates)

    Vollste Zustimmung! Eines meiner Lieblingszitate.
    Ich hoffe, Du hast meine Klugscheißerei als Selbstironie verstanden... Ernstgemeint war das wahrlich nicht. Täte mir Leid, wenn es so angekommen wäre. Dann wäre es wirklich :krat::autsch:

    Bis ich in Anschlag gehe, ist Schießen pure Wissenschaft.
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  • Ich hab jetzt mangels Zeit erst eine Serie mit 100Stück .222Rem geladen. Da gab es keinerlei Probleme. Hab nach 5, 20 und 50 Ladungen kalibriert.
    Was mir aufgefallen ist: Die Chargemaster muss auf einem anderem Tisch als dem Wiederladetisch stehen. Man ist grade am Geschosssetzen, wenn die Waage mit der nächsten Ladung im Feintricklemodus ist. Das ergab durch die nicht ausbleibenden Erschütterung bei der Bedienung der Presse mehrmals Fehlladungen!
    Gruß-Spitz

    Das ist aber nicht nur ein Problem der Chargemaster sondern vielmehr von allen elektronischen Waagen vorrausgesetzt sie taugen was
    Ansonsten verwende ich die RCBS Chargemaster 1500 sowie den automatischen Pulverfüller von Hornady.
    Anfangs hab ich zwischen den Beiden Vergleichsmessungen gemacht die alle zu100 % übereinstimmten

  • Mir ist noch ein Problem eingefallen, das ich mit mehreren elektronischen hatte, auch mit meiner G&G:
    Ich habe die auch zum Ansatzen von klebstoffen benutzt, und da nicht so pingelich auf elektrostatische Aufladung geachtet. Wenn ich dann mit meiner Hand über die Waagschale kam, gab es einie zehn Milligram Anziehung.
    Aber bein Pulververarbeiten ist das nicht das Thema, wenn man auf Baumwollklamotten achtet und sich entladen hat.

    Bis ich in Anschlag gehe, ist Schießen pure Wissenschaft.
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  • Ich hab mal bei meiner 10-10 mit einem Plaste-Eierlöffel das Pulver auf die Waagschale "getrickelt"...
    Da hat es die Schale bei Annäherung des Löffels richtig angehoben!
    Gruß-Spitz

  • Vollste Zustimmung! Eines meiner Lieblingszitate.Ich hoffe, Du hast meine Klugscheißerei als Selbstironie verstanden... Ernstgemeint war das wahrlich nicht. Täte mir Leid, wenn es so angekommen wäre. Dann wäre es wirklich :krat::autsch:

    :kl:


    bei meiner ist es so, dass die Kalibrierung mit den 2 x 20g relativ schnell geht. Aber die Überprüfung danach weicht mit dem 5gr Stück halt schon mal bis zu 0,1gr ab. Also neu Kalib.
    So wie ich es sehe, kalibriert die nicht linear, da das 2g Normal meist schon gering abweicht.
    Vielleicht sehe ich das auch alles zu eng, bin halt so durchs Leben erzogen worden :D

    jeder muß selbst wissen, was er tut

  • 5gr Stück halt schon mal bis zu 0,1gr ab

    Ich habe bislang nur mit 20g und 40g probiert.
    Bei 5gr (258mg) eine Abweichung von 0,1gr (5,1mg) ist ziemlich alarmierend.
    Ich habe bislang keine so kleinen Kalibriergewichte gehabt... muß ich mal anfertigen. (auf der Analysenwaage einwiegen).


    Nein, Du bist nich zu pingelig. Nur sorgfältig :-)


    LG
    H.

    Bis ich in Anschlag gehe, ist Schießen pure Wissenschaft.
    Liege ich hinter meinem Gewehr, ist Schießen reines Gefühl.

  • Ich tendiere momentan zwischen einer


    Hornady L-N-L elektonische Pulverwaage 220 Volthttps://www.grauwolf.net/horna…pulverwaage-220-volt.html

    und einer

    RCBS Rangemaster 2000 https://www.grauwolf.net/rcbs-…0-elektonische-waage.html



    Hatte jemand schon mal beide Waagen vergleichen können oder geben sich die beiden nichts ?

    :wdl_rot Alle Ladedaten oder sonstige Angaben ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich ! :wdl_rot


    Liebe Grüße aus dem Saarland
    Gerhard

  • ich habe hier noch so etwas, geht runter bis 1mg. Alles Platinschnipsel.
    Zum Überprüfen reicht es, oder als Referenz auf meiner mech. Redding.

  • Ich habe seit kurzem die von Hornady.
    Wenn mann die ca. 30min, vor dem eigentlichen wiegen, warm laufen lässt bringt die Waage eine sehr hohe Genauigkeit.
    Die in der Beschreibung angegebenen 5-15min sind zu wenig.

    Gruß
    Karl-Heinz

    Ich tue Recht und scheue keinen Feind.


    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwotlich, alle Ladedaten ohne Gewähr


    Am Crimp hat es nicht gelegen....war keiner drauf.


    Neue Frage -------> Neues Thema.

  • Ich habe seit kurzem die von Hornady.Wenn mann die ca. 30min, vor dem eigentlichen wiegen, warm laufen lässt bringt die Waage eine sehr hohe Genauigkeit.
    Die in der Beschreibung angegebenen 5-15min sind zu wenig

    Das probiere ich heute Abend mal aus.
    Habe mich schon über die Abweichungen gewundert. Messungen mit den Eichgewichten bringen Abweichungen von je 0,1 Gramm, was die angegebene Genauigkeit der Waage (0,1gr) ja deutlichst überschreitet.

  • 0,1g ist viel zu viel für den Wärmedrift. Ausgehend von einer Raumtemperatur um die 20°C und nicht nur 5°C oder so ;)
    Das spielt sich eher im Bereich von max. 1/100g ab, zumindest bei mir und meiner Laborwaage


    Handy in der Nähe? Andere Strahlungsquellen? Das ist eher die Größenordnung der Abweichung. Ansonsten dürfte die defekt sein, wenn die Abweichungen nicht immer identisch sind.
    Sonst könnten auch einfach lumpige Eichgewichte eine Möglichkeit sein ;)


    Stimmt die Wiederholgenauigkeit denn? Also an der selben Stelle auf dem Wägeteller bei wiederholenden Wiegungen immer das selbe Ergebnis?

  • Macht einfach stärkere Ladungen mit mehr Pulver. Die prozentuale Abweichung ist dann kleiner. :happ:

    ... laborierst du noch oder schiesst du schon? :peit:

  • Mahlzeit,


    ich akzeptiere bei meiner Kombination (mech. Pulverfüller und elektr. Waage 25€) eine Schwankung von
    xx,x6 bis xx,x4 gr.
    Mit dieser Bandbreite arbeitet das Füllgerät sehr präzise.

    Jeder Wiederlader ist sachkundig, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
    Alle Ladedaten ohne Gewähr.



    Grüße vom westlichen Pottrand


    Horst

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