• Selbst bei Berger sagen sie man muss es ausprobieren!

    Es gab bei Berger eine Geschossart VLD - in den älteren Henke Katalogen findet man diesen Satz -Zitat - "VLD Geschosse müssen in die Züge gesetzt werden "

    Aber wie gesagt, ist inzwischen auch Berger davon abgegangen die Geschosse in Züge zu setzen. Man gibt den Geschoss einen sog. "JUMP" das soll die Fähnchenbildung am Geschoss vermindern und den Übergang beim Lauf weniger belasten.

  • Auszug aus dem Henkekatalog:



    Hybrid Geschosse sind besonders geeignet für das Schießen auf große Entfernungen, wenn höchste Präzision verlangt wird, da es die Eigenschaften von VLD und Boat Tail Geschossen bestmöglich vereint.

    Hybrid Geschosse sind 'leicht zum Schießen zu bringen', wie der Wiederlader sagt. Es ist nicht allzuviel Experimentieren erforderlich. Leicht in die Züge zu setzen, die richtige Ladung suchen, fertig.


    Vor 60 Jahren begann Walt Berger seine Geschosse selbst herzustellen und damit Wettkämpfe zu gewinnen. 1993 gewann er in Finnland die Weltmeisterschaft im Bench Rest Schießen, natürlich mit eigenen Geschossen. An der Entwicklung der 6mm Geschosse für das 300m Schießen (VLD) war er seit 1986 beteiligt. Berger Geschosse werden auf Wiederlade-Pressen in Wolframcarbid-Matritzensätzen der besten Hersteller der Welt (Kosten pro Satz über 2000,00$) von Hand gefertigt. Verwendet werden nur J-4 Jackets (Geschossmäntel), die den kritischen Toleranzanforderungen von Walt Berger standhalten müssen. So ist es nicht verwunderlich, dass Berger Geschosse unter Präzisionsschützen einen legendären Ruf haben.

  • Ich sehe es als nicht zu kritisch an wenn man die Geschosse an die Felder ansetzt. Voraussetzung dafür sind aber 3 Dinge. 1. Nur Frictioncrimp 2. Schwache Ladungen und 3. natürlich nur aus Repetierbüchsen verschiessen.

  • Ich setze meine Geschoße seit jeher an die Züge und teste dann. Es gibt auch Waffen die mögen das garnicht. Also wird man ums Probieren nicht herumkommen. Schwache Ladungen verwende ich bei meinen Waffen eigentlich nie, bin damit immer gut gefahren. Klar ist auch das man die nicht aus Halbautomaten schießen kann da die meistens dann nicht mehr in ein Magazin passen.

  • Die 7,5x55 Swiss als GP11 Originalmunition ist 1,5mm vor die Züge gesetzt. Sobald dieser "magische" Abstand geändert wird (egal in welche Richtung), dann leidet das Trefferbild.

    Die wahrscheinlichste Ursache der Präzisionsminderung sind Laufschwingungen.

    ... laborierst du noch oder schiesst du schon? :peit:

  • Die wahrscheinlichste Ursache der Präzisionsminderung sind Laufschwingungen.

    Die wahrscheinlichste Ursache der Präzisionsminderung sind veränderte Laufschwingungen.

    Ich kenne jemand, dem ist das mit seinem KK Umbau auf Aluschaft und Laufverlängerung fürs Visier passiert. Nix passte mehr, kein Treffer in der Anzeige. Das Schwingungsverhalten hatte sich total negativ verändert trotz gleicher Systembefestigung.

    jeder muß selbst wissen, was er tut