Empfindlichkeit der Waage von 0,01 Grain nötig? KW und / Oder LW

  • Hallo Hülsenstopfer,

    ich benutze seit Anfang her eine Günstige Waage mit Digitalanzeige die in Grain eine genauigkeit von 0,1gn hat.

    Da meine Laborierungen (GRT-Berechnet) sich aber nach dem Programm OBT bei einer Menge von 0,01 gn befindet weiß ich nicht ob sich der Kauf einer neuen Waage in dem Messbereich wirklich lohnt?:krat:

    Was habt Ihr für Erfahrungen?

    jeder Wiederlader handelt eigen Verantwortlich!


    Sakasmuss ist die Grundlage meines Humors,

    Wahnsinn bringt mich zur Spontanitär,

    Besonnenheit die Grundlagen meines Handelns.

  • Wahrscheinlich nicht, ich bin bis heute mit 0,1gr ausgekommen und habe eine höhere Auflösung noch nicht vermisst.

    Kannst dir ja mal den Spaß machen und 0,1gr Pulver in die Waagschale werfen und dann staunen.

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    :wdl_rot:wdl_rot

  • Empfindlichkeit der Waage von 0,01 Grain nötig?

    Wenn man einmal eine Ladung gefunden hat - egal ob 50gr für eine .450S&W oder eine 5gr Ladung für eine .45ACP Patrone - eher nein.
    Die Schwankung bekommst nicht auf die Scheibe.

    Wenn man erst dabei ist, eine Menge einzugrenzen bzw. sie laufend auf Konstanz prüfen will, dann wünsch ich mir oft eine ganz genaue Waage.
    Meine wiegt in 0,02 Schritten
    Mit Ab oder Aufrunden habe ich zB(!) beim angezeigten Gewicht von 5,4gr irgendetwas zwischen 5,35 oder auch 5,44gr
    Wie gesagt, im Betrieb wird es keine Rolle spielen. Ist rein für die Nerdnerven.

  • :thumbsu: Das mit den Nerdnerven ist gut.


    Da ich die Knall Dinger nur als anternativ Programm schieße (Hauptwaffe sind die Luftpumpen und KK) wird mein Leistungslevel sich in grenzen halten.

    Und wenn ich die jetzigen Antworten mal sehe, denke ich dass wird dann mit einer Waage weiter erst einmal Funktionieren. Zu mal bei meinen KW nur der Phyton eine Chance auf Umsetzung hat. Mein Joghurtbecher (HK USP 9x19) ist zwar seit dem selber Laden schießbar aber zur Deutschen wird es damit nichts werden :D

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  • Meine persönliche Meinung zu Kurzwaffe (25 Meter) und Langwaffe (50 bis 100 Meter)


    Hier wird man sich immer streiten ob 0,01 gr oder 0,02 gr hin oder her etwas bringen.

    Dasselbe gilt für Geschosse, Hülsen, Abstand zu den Zügen, Zündhütchen usw.


    Eins kann ich aber mit Sicherheit sagen:


    Wer mit einer Einstationenpresse Arbeit, Tricklet, Hülsen sortiert, usw, usw, dann ist der Schuss einfach viel mehr wert. Ich denke, hier ist dann die Konzentration einfach höher, da man die Patrone/Schuss vielmehr würdigt.


    Da meine Frau meine Arbeit/Patrone nicht würdigt und einem Abend mal sinnlos 250 Schuss 357 mag(Mädchenladung) durch Revolver und UHR drückt:kotz:, mache ich mir keine große Arbeit.

    Ihre Patronen laufen durch eine ausgelutschte Mehrstationenpresse und alles wird auf ein absolutes Minimum an Arbeitsaufwand und Materialqualität beschränkt.


    Meine Patronen (Langwaffe/Kurzwaffe) werden ausnahmslos mit viel Zeitaufwand und äußerst akribisch mit Einstationenpresse, Trickler, Balkenwaage usw. wiedergeladen. Bei mir muss der Schuss etwas wert sein, damit ich gut treffe.:mauer:

    Gruß

    Peter


    Rechtschreibfehler in den Texten sind keine Faulheit oder Ignoranz. :winke:

    Ich habe eine Rechtschreibschwäche.:mauer: Durch die Rechtschreibprüfung versuche ich die Fehler einigermaßen im Zaum zu halten.

    2 Mal editiert, zuletzt von maritim68 ()

  • 250 Schuss Training kann nie sinnlos sein. Sei froh das deine Frau so intensiv schießt.

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  • 250 Schuss Training kann nie sinnlos sein. Sei froh das deine Frau so intensiv schießt.

    Für mich ist das nur rumballern, aus Spaß an der Freude.


    Würde sie das auch mit Kaliber 9,3x64 oder 50 BMG machen?:sch:

    Gruß

    Peter


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    Ich habe eine Rechtschreibschwäche.:mauer: Durch die Rechtschreibprüfung versuche ich die Fehler einigermaßen im Zaum zu halten.

  • Ein Zehntel Grain, macht bei manchen progressiven Pulvern 2-3 Pulverkörnchen und bei manchen offensiven Pulvern 3-6 Körnchen aus.

    Nein, das hat keinerlei Einfluss auf das Schießverhalten und geht einfach in den sonstigen Toleranzen unter. Und auch diese supergenauen Waagen

    haben Toleranzen. Wie schon von Vorrednern geschrieben, besser eine gute Waage, die auf +- 1/10 Grain genau wiegt, mehr ist absolut nicht nötig.

    Wer so genau dosieren will, muss dann auch die Hülsen-Geschosse auf Durchmesser-Gewicht-Volumen-Materialzusammensetzung genauestens prüfen und auch bei der Geschoßsetztiefe auf den Tausendstel mm achten und und und. Diese Patronen kann man sich dann vergolden

    lassen und hinter Glas zum Anschauen setzen.

    Also, mach dir darüber keine Gedanken. Mehr Genauigkeit als auf 1 Zehntel Grain auszuwiegen bringt nichts.


    :ausgeb: