.32 Auto; 7,65 Browning

  • Ich glaube die gibt es nur als .312


    Allerdings haben die den gleichen Durchmesser (nachgemessen) wie die H&N .309er

    Stimmt das wirklich? Ich habe die mir bisher nur nicht gekauft, da ich natürlich davon ausgegangen bin das der Geschoßdurchmesser tatsächlich .312 hat. Der Zugdurchmesser für die 7,65 Browning wird mit 7,83mm angegeben und da hielt ich .312/7,92mm Geschosse definitiv für zu groß.

    Bei den H&N ist es nicht so dramatisch, weil beschichtete Bleigeschosse. Aber Mantelgeschosse sind da schon eine andere Nummer.

  • Stimmt das wirklich? Ich habe die mir bisher nur nicht gekauft, da ich natürlich davon ausgegangen bin das der Geschoßdurchmesser tatsächlich .312 hat. Der Zugdurchmesser für die 7,65 Browning wird mit 7,83mm angegeben und da hielt ich .312/7,92mm Geschosse definitiv für zu groß.

    Bei den H&N ist es nicht so dramatisch, weil beschichtete Bleigeschosse. Aber Mantelgeschosse sind da schon eine andere Nummer.

    Also auf der Scheibe angekommen sind sie in gleicher Trefferlage wie die H&N und die leicht untermaßigen 308er PPU JHP auch - zumindest soweit das bei meinen eher bescheidenen Pistolenkünsten möglich war. Einen Chrono habe ich leider nicht. Da die Geschosse aber auch in Werksmunition verladen werden, mache ich mir da wenig Sorgen.


    Ich messe heute abend mal genau nach und poste die Ergebnisse, ein paar Geschosse habe ich noch.


    Das einzige Problem mit den XTP ist bei mir die Setztiefe - OAL 24,5 ist nötig, damit sie nicht im Magazin kippen und verklemmen. Da ist dann auch relativ wenig Geschoss in der Hülse...

  • Hast Du die Möglichkeit die XTP Geschosse auf 0,01mm (Mikrometer) genau zu messen? Diese Geschosse wären für mich 1. Wahl. Leider finde ich sie aber nicht in .309 .

    Andernfalls muß ich doch die H&N verladen.

    Und zur Absicherung werde ich auf jeden Fall den Lauf ausmessen.

  • Ja, aber wie ich schon geschrieben habe, die verkupferten Bleigeschosse von H&N sind sicher kein Problem für einen maßhaltigen Lauf. Die Mantelgeschosse XTP dagegen schon. Ist nicht gut für die Waffe. 0,06mm größer vom Nennmaß des Zugdurchmessers halte ich für bedenklich. Ein Mantelgeschoß sollte höchstens 0,01-0,02mm größer sein als der Zugdurchmesser. Bleigeschosse oder verkupferte Bleigeschosse sind da unproblematisch. Ich würde an Deiner Stelle zur Sicherheit den Lauf ausmessen.

    Die FN von mir hat einen Zugdurchmesser von 7,83mm.

  • Hallo,

    warum sehen deine Hülsen nicht so Cola-Bottle-mäßig aus? Tust du nicht voll kalibrieren?

    Ausrüstung: Lee Reloader, Lee Pulverfüller Perfect, Lee Auto Bench Prime, Lee-Matritzen und Hornady Rotary Nasstumbler

    Kaliber: Bis jetzt nur .32 ACP und 9mm Luger

  • Nein, dass tue ich nicht. Meine 7,65er (.32 ACP) sind da wo das Geschoss anfängt etwas dicker als um die Mitter herum...

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  • Hm, das ist eigenartig. Welche Hülsen und welchen Matrizensatz verwendest du?


    Bei mir ist es eine bunte Mischung aus teilweise uralten Geco-Hülsen, und ein Lee-Matrizensatz. Aufweiter gerade so eingestellt, dass es grad so reicht.


    Selbst mit den etwas dickeren Hornady XTP ist da nichts, was signifikant dicker wird - zumindest nicht so, dass man es auf einem Foto erkennen könnte.

  • Sniper_at_work


    "Da wo das Geschoss anfängt etwas dicker" um dich zu zitieren, hat nun gar nichts mit einer Flaschenhülse zu tun. Wie "schadavi" schon sagt, 7,65 Browning ist definitiv eine Zylinderhülse. Das was du da meinst mit etwas dicker, ist die geringe Aufweitung des oberen Hülsenteils wo das Geschoss sitzt (besonders dann, wenn eng kalibriert und wenig aufgeweitet wird).

    Die Frage nach der Verwendung deines Materials ist völlig zurecht gestellt. Richtiger Matrizensatz??

    Ach was Probleme: das sind lediglich Stationen auf dem Weg zur vollkommenen Weisheit! :thumbup:

  • unklar: ...und genau deshalb habe ich den Begriff "Flaschenhülse" ja nicht genutzt. Mir ist schon klar, dass die .32 ACP im gegensatz zu z.B. einer 7,62x25mm Tokarev oder .357 SIG keine Flaschenhalspatrone ist. Die .32 ACP ist genauer genommen eine ganz leicht konische Patronenhülse mit Halbrand.


    Diese konische Form nimmt nur nach dem Wiederladen sichtbar zu, mit Ausnahme des Hülsenmundes indem das Geschoss sitzt, dadurch ergibt sich eine etwas ungewohnte Form, welche nach zwischenzeitlicher Auskunft einiger erfahrener Wiederlader wohl normal ist.


    Ich benutzte Lee Matritzen und eine Mischung aus Hülsen.

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  • Laut GRT passe ich jetzt die Ladung an. 2,5 gr N320 hat noch Luft nach oben. Die Hornady XTP habe ich ebenfalls mit 7,89 mm abgemessen. Bei mir steht aber auf der Verpackung der Hornady .311 und nicht .312. GRT hat auch .312 gelistet. 7,89 mm stimmen aber.

    Auf dem Schießstand wurde die alte Ladung von 2,5 gr N320 mit den 71 gr H&N Geschossen OAL 25,00 mm mit rund 290 m/S; 170 J gemessen. Das ist nur ein Druck von schlappen 780 bar. Waffe Walther PPK-L


    Neue Ladung:

    Hornady XTP 60 gr. Geschosslänge gemessen 9,42 mm

    N320 3,2 gr

    OAL 23 mm


    Die Ladung hat einen rechnerischen Druck von 1310 bar. Ich denke, das kann man machen.