Geschosse selbst gießen und viele Fragen dazu!

  • Erndi gibt's schon Fotos von den neuen 32 Geschossen von dir ?
    Ich bin neugierig Erndi .


    Gruß Lusches

    Nein, vmtl. leider noch länger nicht! :wa:


    Ich warte immer noch auf eine Antwort von NOE Bullet aus Amerikanien!


    Mich interessieren ja die Versandkosten, die ich nirgends finden kann und aus diesem Grund angefragt habe!


    Kann mir jemand sagen, ob die Lee Kokillen Zange auch für die NOE Kokillen passt?


    Gruß :winke:
    erndi

  • Hallo @erndi,
    meines Wissen geht die 32er beim BDS mit 112,5 er Faktor. Also bei 100 grain Geschossmasse mindestens 343 m/s. Und das nur bei Präz und Kombi (und ohne Optik).
    Hast Du schon das gefettete H&N https://www.waffen-braun-shop.…7b8clhvu7nqlbkdb52c0n797n mit 1,7gn N310 probiert?
    Es fliegt! Nur zum Faktor kann ich nichts sagen. Habe ich noch nicht gemessen, da für DSB nicht nötig.

    Gruß Hermann :)


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    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Hast Du schon das gefettete H&N waffen-braun-shop.de/Wiederlad…7b8clhvu7nqlbkdb52c0n797n mit 1,7gn

    Ja, abertausende! :thumbsup:


    Leider werden die Geschosse immer teurer und als Pensionär habe ich ja Zeit um die selbst zu gießen!


    Allerdings suche ich immer noch Kokillen für die 32er Geschosse und am Besten 4fach, oder 6fach Kokillen!


    Es gibt einen Hersteller, NOE Bullets, USA, aber da hapert es mit der Kommunikation, weil der halt kein bayrisch spricht! :krat:


    Kennt vielleicht sonst noch jemand einen Anbieter für 32er Kokillen im allgemeinen und Hohlboden im speziellen?


    Ich würde mich sehr über Eure Hilfe freuen!


    Gruß :winke:
    erndi

  • Nein Erndi ich weiß da niemanden der so was vertreibt. Ich kann dir aber den Rat geben da mal anzurufen 04321/2758 das ist bei Dirk Johannsen in Neumünster und da fragst du nach Herrn Eggers der kann dir ganz bestimmt helfen. Sonst wüsste ich nicht wo man so was bekommt. So und nun kommt meine Übergangs Idee bohre doch mit einem Zentrierbohrer ein Loch unten rein und fertig ist der Hohlboden.
    Das geht bestimmt und als Pensionär hast du ja alle Zeit der Welt.



    Schöne Ostern an alle von mir.


    Lusches

    Jeder Wiederlader handelt eingenverantwortlich ich übernehme keine Gewähr.


    Gesendet IPad Pro


  • Lusches schrieb:


    Erndi gibt's schon Fotos von den neuen 32 Geschossen von dir ?
    Ich bin neugierig Erndi .


    Gruß Lusches
    [/quote]

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  • Bin, was das Thema Bleigeschosse selber gießen angeht, absoluter Neuling.
    Möchte aber gerne damit anfangen.
    Ich kann 250 kg fertig gegossenes Auswuchtblei (in Barren) bekommen.
    Dieses möchte ich zu .38iger/.357iger Geschoßen "umformen".
    Eignet sich dieses Blei dazu oder muss es noch "behandelt" werden, sprich Zinn dazu legieren?


    p.s. Mir geht es nur darum ob ich dieses Blei für meine Zwecke so verwenden kann oder noch legieren muss.
    Nicht darum "Du brauchst diesen oder jenen Ofen, diese Kokille", etc.

  • Auf JEDEN Fall...greif zu!
    Da ist schon bisserl Antimon drin, Härte sollte auf jeden Fall, reichen, wenn du eher Scheibenladungen als Elefantenjagddampfhammer lädst.
    Probieren musst du natürlich, obs gut fließt, aber es sollte eigentlich ohne irgendwelche Zusätze gehen.

  • Mir geht es nur darum ob ich dieses Blei für meine Zwecke so verwenden kann oder noch legieren muss.

    Ich würde 1-2% Zinn zugeben. Das erhöht die Fließ- und Gießfähigkeit. Wenn du full house 357er gießen und verschießen willst, würde ich noch 10% Linotype-Blei beimischen. Erhöht die Härte und verhindert Laufverbleiung. Ich schieße diese Legierung in 10mm Auto und 45-70Govals Maximalladung und hab hinterher kein Krümel Blei im Lauf

  • @pgj Mach es so, wie @WSG1 geschrieben hat! Nimm soviel von dem Auswuchtblei, wie Du kriegen kannst. Gieße daraus Geschoße und probiere sie aus. Es wird sehr wahrscheinlich funktionieren! Falls nicht, dann kannst Du immer noch legieren. Elmer Keith hat mit einer für damalige Verhältnisse harten Blei-Zinn-Legierung mit 11,5 Brinell experimentiert. Man kann es mit der Bleihärte und dem Legieren auch übertreiben. Just my 2 cents.

    Servus,
    Hermann


    prolegal VDW BDS SPI SASS


    Ladedaten ohne Gewähr!

  • Danke euch für die Antworten.
    Also ich will eher "Scheibenladungen" herstellen, keine Patronen der Marke "Elefantentot". :)
    Dann werde ich mir das Blei die Tage abholen. Im Keller ist noch Platz für die Barren.

  • Zinngewichte nimmt man bei LKWs wegen des Geringen Gewichtes (Vergleich Dichte Sn / Pb) nicht, bzw. wenn’s nur ein paar Gramm braucht. Wenn du keine Beziehungen hast, werden die auch einen Teufel tun! sowohl Batterien, als auch der Anteil an Bleigewichten sind ein begehrter Rohstoff, der sich gut in Verkauft. Außerdem wird gewerblich ein so genannter Entsorgungsnachweis gebraucht, Gemäß §§ 6(1),7, undsoweiter. Auch und insbesondere bei den giftigen Schwermetallen wie Blei. Ich bekomme immer noch welche, kannste mir glauben. Kaufen kann man die immer noch und überall, siehe Angang.


    An WSG1. Auswucht Gewichte werden geklebt, eingeschlagen und geklemmt. Z.B bei Motorrädern. Es gibt noch viele, gute Quellen für Blei :ja::winke:

  • Mit dem giftigen Blei relativiere ich mal. :boe: Wenn man keine Trinkgefäße wie die alten Römer nutzt und gelegentlich nur anfasst, dürft das nicht problematisch sein. Auch im Boden angekommend ist es bei weitem nicht so schlimm, wie grünlicherseits von der Verbotspartei dargestellt. :ironie:


    Der natürliche Bleigehalt von Böden liegt zwischen 2 und 60 mg pro kg Boden. Bleicarbonat oder Bleisulfat kann die Bodenbelastung durch Blei erhöhen. Verschießen wir doch aber nicht!! Der Bleieintrag in den Boden fand größtenteils über von der Industrie emittierte Bleistäube statt. Außerdem durch Blei belastete Dünger und Klärschlämme. Bleihaltige Munition erhöhten Bodenbelastung nicht, bzw. kaum Messbar. Insgesamt hat der Bleieintrag in den Boden stark abgenommen, weil Blei zwischenzeitlich im Benzin verboten ist. Da kam es hauptsächlich her.


    Nicht von Jägern und schon garnicht von Schützen!!! Zum WKII Zeiten zu tausenden von Tonnen in den Boden eingebracht, gab’s auch keine Vergiftung der Bevölkerung.
    Also, war nicht so gemeint, mit dem giftigen Blei :mea::winke:

    Einmal editiert, zuletzt von Tetrazen () aus folgendem Grund: der Fehlerteufel.

  • Ja klar, ist bekannt. Aber wird alleine aus pekuniären Gründen ganz sicher nicht überall zur Anwendung kommen. Schon lange nicht bei den alten Drahtrollen, die
    100 Tsd. fach auf den Autobahnen herumeiern. Soll auch nicht unsere Sorge sein. Den nächsten, mir zukommenden Eimer mit Wuchtblei stelle ich dir gerne zur Verfügung.


    :ohh: Als Foto :D

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