Geschosse selbst gießen und viele Fragen dazu!

  • Geschossherstellung

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Lusches schrieb:

    Erndi gibt's schon Fotos von den neuen 32 Geschossen von dir ?
    Ich bin neugierig Erndi .

    Gruß Lusches
    Nein, vmtl. leider noch länger nicht! :wa:

    Ich warte immer noch auf eine Antwort von NOE Bullet aus Amerikanien!

    Mich interessieren ja die Versandkosten, die ich nirgends finden kann und aus diesem Grund angefragt habe!

    Kann mir jemand sagen, ob die Lee Kokillen Zange auch für die NOE Kokillen passt?

    Gruß :winke:
    erndi
    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. (Sokrates)

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. :mea:
    Jeder Wiederlader handelt in eigener Verantwortung!
  • erndi schrieb:

    WSG1 schrieb:

    Mal vorweg... was willst du gießen? Also Kaliber...
    Als "Referenzmischung" gilt Lyman #2...5%Antimon, 5%Zinn (verbessert die Fließfähigkeit) und 90% Blei. Ist hart genug für die gängigen Kurzwaffenladungen.

    Beim Polygonlauf scheiden sich die Geister, einer sagt, geht super mit Blei, andere sagen, geht garnet.

    Wichtig wäre, nicht zu klein zu kalibrieren, kann ruhig bisserl größer als der Zugdiameter sein. In meiner CZ 85 schieß ich .357" Bleigeschosse.

    Das Fett sollte auch geeignet sein, aber da gibts 1000 Mischungen....
    Vielen Dank für Deine Tipps!
    Der Reihe nach.
    - 45er 200gr SWC .452
    - 32er 100gr .32 S&W WC .314

    Zur Referenzmischung.
    Ich habe vergessen, dass wir 5% Zinn dazu geben und somit
    entspräche das der Referenzladung!

    Zum Fett.
    Wir fetten nicht, wir beschichten mit Molybdensulfid im Tumbler der mit Keramikkugeln gefüllt ist.

    BDS MIP ist im Unterschallbereich.


    Hast Du zu den restlichen Fragen auch eine fundierte Meinung:
    -
    Ist es richtig, dass man den Lauf erst nach bis zu tausend Schuss erst reinigen soll?

    Ist das reinigen mit Robla Solo auf Dauer problematisch für den Lauf?

    Was ist besser Alu, oder Metall Kokillen (wir haben Lee Alu)!

    Vorerst vielen Dank für Deine Hilfe!

    Das gießen macht sakrisch Spass! :happ:

    Gruß :winke:
    erndi
    Hallo @erndi,
    meines Wissen geht die 32er beim BDS mit 112,5 er Faktor. Also bei 100 grain Geschossmasse mindestens 343 m/s. Und das nur bei Präz und Kombi (und ohne Optik).
    Hast Du schon das gefettete H&N waffen-braun-shop.de/Wiederlad…7b8clhvu7nqlbkdb52c0n797n mit 1,7gn N310 probiert?
    Es fliegt! Nur zum Faktor kann ich nichts sagen. Habe ich noch nicht gemessen, da für DSB nicht nötig.
    Gruß Hermann :)

    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.
  • treppenfahrer schrieb:

    Hast Du schon das gefettete H&N waffen-braun-shop.de/Wiederlad…7b8clhvu7nqlbkdb52c0n797n mit 1,7gn
    Ja, abertausende! :thumbsup:

    Leider werden die Geschosse immer teurer und als Pensionär habe ich ja Zeit um die selbst zu gießen!

    Allerdings suche ich immer noch Kokillen für die 32er Geschosse und am Besten 4fach, oder 6fach Kokillen!

    Es gibt einen Hersteller, NOE Bullets, USA, aber da hapert es mit der Kommunikation, weil der halt kein bayrisch spricht! :krat:

    Kennt vielleicht sonst noch jemand einen Anbieter für 32er Kokillen im allgemeinen und Hohlboden im speziellen?

    Ich würde mich sehr über Eure Hilfe freuen!

    Gruß :winke:
    erndi
    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. (Sokrates)

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. :mea:
    Jeder Wiederlader handelt in eigener Verantwortung!
  • Nein Erndi ich weiß da niemanden der so was vertreibt. Ich kann dir aber den Rat geben da mal anzurufen 04321/2758 das ist bei Dirk Johannsen in Neumünster und da fragst du nach Herrn Eggers der kann dir ganz bestimmt helfen. Sonst wüsste ich nicht wo man so was bekommt. So und nun kommt meine Übergangs Idee bohre doch mit einem Zentrierbohrer ein Loch unten rein und fertig ist der Hohlboden.
    Das geht bestimmt und als Pensionär hast du ja alle Zeit der Welt.


    Schöne Ostern an alle von mir.

    Lusches
    Jeder Wiederlader handelt eingenverantwortlich ich übernehme keine Gewähr.

    Gesendet IPad Pro

  • Lusches schrieb:

    Erndi gibt's schon Fotos von den neuen 32 Geschossen von dir ?
    Ich bin neugierig Erndi .

    Gruß Lusches
    [/quote]
    Jeder Wiederlader handelt eingenverantwortlich ich übernehme keine Gewähr.

    Gesendet IPad Pro
  • Servus Lusches,

    die Kokille hat noch Lieferzeit!

    Wenn die ersten Geschosse fertig sind, melde ich mich.

    Gruß :winke:
    erndi
    Der Kluge lernt aus allem und von jedem, der Normale aus seinen Erfahrungen und der Dumme weiß alles besser. (Sokrates)

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. :mea:
    Jeder Wiederlader handelt in eigener Verantwortung!
  • Bin, was das Thema Bleigeschosse selber gießen angeht, absoluter Neuling.
    Möchte aber gerne damit anfangen.
    Ich kann 250 kg fertig gegossenes Auswuchtblei (in Barren) bekommen.
    Dieses möchte ich zu .38iger/.357iger Geschoßen "umformen".
    Eignet sich dieses Blei dazu oder muss es noch "behandelt" werden, sprich Zinn dazu legieren?

    p.s. Mir geht es nur darum ob ich dieses Blei für meine Zwecke so verwenden kann oder noch legieren muss.
    Nicht darum "Du brauchst diesen oder jenen Ofen, diese Kokille", etc.
  • Auf JEDEN Fall...greif zu!
    Da ist schon bisserl Antimon drin, Härte sollte auf jeden Fall, reichen, wenn du eher Scheibenladungen als Elefantenjagddampfhammer lädst.
    Probieren musst du natürlich, obs gut fließt, aber es sollte eigentlich ohne irgendwelche Zusätze gehen.
  • pgj schrieb:

    Mir geht es nur darum ob ich dieses Blei für meine Zwecke so verwenden kann oder noch legieren muss.
    Ich würde 1-2% Zinn zugeben. Das erhöht die Fließ- und Gießfähigkeit. Wenn du full house 357er gießen und verschießen willst, würde ich noch 10% Linotype-Blei beimischen. Erhöht die Härte und verhindert Laufverbleiung. Ich schieße diese Legierung in 10mm Auto und 45-70Govals Maximalladung und hab hinterher kein Krümel Blei im Lauf
  • @pgj Mach es so, wie @WSG1 geschrieben hat! Nimm soviel von dem Auswuchtblei, wie Du kriegen kannst. Gieße daraus Geschoße und probiere sie aus. Es wird sehr wahrscheinlich funktionieren! Falls nicht, dann kannst Du immer noch legieren. Elmer Keith hat mit einer für damalige Verhältnisse harten Blei-Zinn-Legierung mit 11,5 Brinell experimentiert. Man kann es mit der Bleihärte und dem Legieren auch übertreiben. Just my 2 cents.
    Servus,
    Hermann

    prolegal VDW BDS SPI SASS

    Ladedaten ohne Gewähr!
  • Zinngewichte nimmt man bei LKWs wegen des Geringen Gewichtes (Vergleich Dichte Sn / Pb) nicht, bzw. wenn’s nur ein paar Gramm braucht. Wenn du keine Beziehungen hast, werden die auch einen Teufel tun! sowohl Batterien, als auch der Anteil an Bleigewichten sind ein begehrter Rohstoff, der sich gut in Verkauft. Außerdem wird gewerblich ein so genannter Entsorgungsnachweis gebraucht, Gemäß §§ 6(1),7, undsoweiter. Auch und insbesondere bei den giftigen Schwermetallen wie Blei. Ich bekomme immer noch welche, kannste mir glauben. Kaufen kann man die immer noch und überall, siehe Angang.

    An WSG1. Auswucht Gewichte werden geklebt, eingeschlagen und geklemmt. Z.B bei Motorrädern. Es gibt noch viele, gute Quellen für Blei :ja: :winke:
    Bilder
    • sogar_Bei_Ebay.JPG

      72,37 kB, 888×579, 17 mal angesehen
    Ladedaten und alle anderen Angaben ohne Gewähr. Fehler vorbehalten ?(

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tetrazen ()

  • Mit dem giftigen Blei relativiere ich mal. :boe: Wenn man keine Trinkgefäße wie die alten Römer nutzt und gelegentlich nur anfasst, dürft das nicht problematisch sein. Auch im Boden angekommend ist es bei weitem nicht so schlimm, wie grünlicherseits von der Verbotspartei dargestellt. :ironie:

    Der natürliche Bleigehalt von Böden liegt zwischen 2 und 60 mg pro kg Boden. Bleicarbonat oder Bleisulfat kann die Bodenbelastung durch Blei erhöhen. Verschießen wir doch aber nicht!! Der Bleieintrag in den Boden fand größtenteils über von der Industrie emittierte Bleistäube statt. Außerdem durch Blei belastete Dünger und Klärschlämme. Bleihaltige Munition erhöhten Bodenbelastung nicht, bzw. kaum Messbar. Insgesamt hat der Bleieintrag in den Boden stark abgenommen, weil Blei zwischenzeitlich im Benzin verboten ist. Da kam es hauptsächlich her.

    Nicht von Jägern und schon garnicht von Schützen!!! Zum WKII Zeiten zu tausenden von Tonnen in den Boden eingebracht, gab’s auch keine Vergiftung der Bevölkerung.
    Also, war nicht so gemeint, mit dem giftigen Blei :mea: :winke:
    Ladedaten und alle anderen Angaben ohne Gewähr. Fehler vorbehalten ?(

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tetrazen () aus folgendem Grund: der Fehlerteufel.

  • Ja klar, ist bekannt. Aber wird alleine aus pekuniären Gründen ganz sicher nicht überall zur Anwendung kommen. Schon lange nicht bei den alten Drahtrollen, die
    100 Tsd. fach auf den Autobahnen herumeiern. Soll auch nicht unsere Sorge sein. Den nächsten, mir zukommenden Eimer mit Wuchtblei stelle ich dir gerne zur Verfügung.

    :ohh: Als Foto :D
    Ladedaten und alle anderen Angaben ohne Gewähr. Fehler vorbehalten ?(

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tetrazen ()