Haltbare Hülsen .45 ACP für Glock 41 Gen4

  • Hallo zusammen,

    welche Hülsen würdet Ihr für die Glock 41 Gen4 nehmen ?
    Taugen die Starline +P was ?

    Wichtig ist mir, dass die Hülsen möglichst oft wiederverwendbar sind
    und auch gelegentlich stramme Jagdladungen abkönnen.

    Danke für alle Tipps !

    Jürgen

    • Hilfreich

    Die .45 ACP hat einen so niedrigen Gasdruck und ist so stabil konstruiert, daß auch Ladungen an dessen oberen Ende die Hülse nicht sonderlich belasten.


    Insofern ist es ziemlich egal, welchen Hülsenhersteller Du nimmst, sie halten alle lange.


    Nimm die, die Du günstig bekommst.

  • Die Glock hat aber ein nicht voll ausgeformtes Patronenlager

    Könnte gut sein, das egal welche Hülsen du nimmst, die relativ schnell den Löffel abgeben

    Beste Grüße aus good, old, dirty Duisburg


    MasterSpecialAgent


    Peace means having a bigger stick than the other guy.


    Alle Ladedaten ohne Gewähr!

    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!

  • Aber nur, wenn sie hoffnungslos überladen sind. In meiner Glock 21 benutze ich Hülsen von Speer, Geco, WM Bullets, Fiocchi usw. Schon zigfach wiedergeladen. Ich kann mich garnicht mehr erinnern, wann da zuletzt mal eine gerissen ist. Die Hülsen halten einfach ewig.

  • Aber nur, wenn sie hoffnungslos überladen sind. In meiner Glock 21 benutze ich Hülsen von Speer, Geco, WM Bullets, Fiocchi usw. Schon zigfach wiedergeladen. Ich kann mich garnicht mehr erinnern, wann da zuletzt mal eine gerissen ist. Die Hülsen halten einfach ewig.

    Die Hülsen meiner Glock 17 halten auch recht lange

    Aber Juergen wollte ja +P Hülsen nutzen und auch recht viel Saft auf die Ladung geben

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  • Jürgen ist ja Physiker und da sollte sich die Antwort eigentlich bez. Gasdruck/Hülsenmaterial... erübrigen.


    Aber gut - habe mich nun über 4 Stunden zurückgehalten und kann einfach nicht mehr - bin halt auch nur ein Mensch.:weinen::weinen::weinen:


    Wo liegt eigentlich das Problem - die Aufgabenstellung ist doch ganz klar (oder bin ich total verstrahlt?).


    Die Masse der Murmeln die geladen werden sollen sind schlaffe Sport Ladungen.


    Nu möcht er halt ein paar machen mit Wummmms machen, weil der "Hubertus" sein Kumpel ist und, damit er dem Grizzzzily eine zwischen die Augen donnern kann.


    Da das sicher nicht so oft vorkommt, dafür sicher nicht die einfachen Bleibatzen verwendet werden wenn es um eine jagdliche Laborierung geht...


    Dann trenne doch einfach die 100 Hülsen die du dafür brauchst vom Rest. Das kleine Schächtelchen wird doch auch noch Platz finden - die Muni für die Jagd doch sicher auch.


    Wo liegt da das Problem. Wie oft müssen die 100 Patronen wohl nachgeladen werden. KW sind für den Fangschuss... und nicht zur "Hasenjagd" gedacht. Also wird das nicht so viel sein wie das Hasenschrot im Schrank :schlahund:


    Was macht ein Jäger wenn er ein Karnickel sieht? Drauf halten und tot schießen, aber nicht mit :abschi: :tanze:

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Da ich gerne was dazu lerne.

    Brauche ich für +P nur andere Hülsen (die stecken ja wahrscheinlich das Mehr an Gasdruck besser weg), oder auch einen passenden Beschuss der Waffe?

    Denn ich habe gelernt, dass das Patronenlager den Gasdruck halten muss. Die Hülse hält nur die Komponenten zusammen und ist für den Ausziehwiederstand zuständig.

    Ich kann mich da aber auch täuschen.

    Gruß Hermann :)


    Keine Gewährleistung für veröffentlichte Tipps.
    Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Aus eigener Erfahrung stecken auch normale Hülsen eine +P Ladung weg, sofern die Hülsen keine versteckten Mängel aufweisen.

    Habe auch einen Jäger in der Familie.

    Bremsespätestens wenn du Gott siehst!:boe:

  • Ich habe das Rad auch nicht erfunden und koche auch nur mit Wasser.


    Entscheidend ist das Material einer Hülse und bei welchem Druck es beginnt zu fließen und sich plastisch zu verformen.


    Das ist der Punkt, warum die Drücke der Schusswaffen mit Messing Hülsen begrenzt ist.


    Das Patronen Lager wird nicht stärker ausgelegt/gebaut als notwendig.


    Wenn der Gasdruck im Patronen Lager den Bereich erreicht wo die Hülse beginnt zu fließen, hat man ein Problem.


    Der Gasdruck der bei einer 45er erreicht wird ist da weit davon entfernt.


    Metallurgie/Physik - daher verstehe ich die Frage von Juergen nicht.


    Ich muss da anscheinend total falsch liegen mit meinen kleinen Kenntnissen und Mathematik/Physik Kenntnissen für Lernbehinderte.


    Also Juergen - Du als Physiker wirst es mir jetzt sagen wo mein Denkfehler ist - BITTE :winke:

    Sämtliche Daten sind ohne Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich.

  • Taugen die Starline +P was ?

    Starline Hülsen +P sind gut - verwende ich selbst

    sind maßhaltig und die Zünder lassen sich gut setzen

  • rauche ich für +P nur andere Hülsen (die stecken ja wahrscheinlich das Mehr an Gasdruck besser weg), oder auch einen passenden Beschuss der Waffe?

    neue Waffen müssen ja einen erhöhten Gasdruck von 30 % standhalten. - + P bedeutet das sich die Ladung an den max. zulässigen Gasdruck und od. knapp darüber orientiert. Zum Beispiel .38 spl. = 1500 bar eine + P Ladung dann 1550 Bar ( bei älteren Waffen sollte man das tunlichst vermeiden - aus Sicherheitsgründen ) diese + P Hülsen haben i.d.R. eine stärkere Wandung und sind stärker in Bodenbereich. Mit anderen Worten sind etwas stabiler.

  • https://us.glock.com/en/faqs

    What kind of ammunition should I use in my GLOCK pistol? Can I use +P and +P+ ammunition?

    We recommend using ammunition that is manufactured and meets SAAMI or other industry standards, and while some +P ammunition meets these guidelines, +P+ usually does not. This ammunition may generate a higher pressure than standard ammunition, which could shorten the life of the parts of your firearm.



    Darrel From Glock said:

    We would recommend that the end user be aware of the extra pressure these rounds can exert on the weapon and would recommend them to upgrade their recoil spring at a rate of once every 2,000 rounds ( of +P or +P+ ) instead of our normal recommended number of 3,000-5,000 regular rounds


    Ladedaten ohne jegliche Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!


    while (bullets > 0 && target == 1){fire == 1;}

  • Die Masse der Murmeln die geladen werden sollen sind schlaffe Sport Ladungen.

    Genauso ist es. Und natürlich halte ich mich an CIP.


    Es ist ja möglich, dass die +P länger halten.

    Könnte aber auch genau umgekehrt sein, dass sie

    kürzer halten wegen der größeren Wandstärke.

    Daher finde ich persönliche Erfahrungen so wichtig.

    (Da hilft die Physik auch nicht weiter.)


    Vielen Dank für die vielen Beiträge!

  • Starline Hülsen +P sind gut - verwende ich selbst

    sind maßhaltig und die Zünder lassen sich gut setzen

    Maßhaltigkeit ist mir extrem wichtig. Ich habe gerade 50 gebrauchte Hülsen
    abgefüllt, die Gewichtsunterschiede von 0,6 g haben. Das hat mich so verunsichert,
    dass ich überlege, ob ich die Patronen überhaupt verschießen soll. Bei solchen
    großen Gewichtsunterschieden hat man auch keine Chance, durch Wiegen der

    Patrone herauszufinden, ob man eine gefährliche Überladung haben könnte.

  • 0,6 g sind 9 grain. Ich bezweifle, dass du den Unterschied von 9gr in einer 45er nicht bemerkst. Außerden kontrolliert man die Pulvermenge in der Hülse, bevor man das Geschoß setzt, und nicht erst danach.

    In der Realität bemerkst du den minimalen Gewichtsunterschied bei Hülsen nicht, da der Mensch viel schlechter schießt, als dass das ins Gewicht fällt.

    Bremsespätestens wenn du Gott siehst!:boe:

  • Maßhaltigkeit ist mir extrem wichtig. Ich habe gerade 50 gebrauchte Hülsen
    abgefüllt, die Gewichtsunterschiede von 0,6 g haben. Das hat mich so verunsichert,
    dass ich überlege, ob ich die Patronen überhaupt verschießen soll. Bei solchen
    großen Gewichtsunterschieden hat man auch keine Chance, durch Wiegen der

    Patrone herauszufinden, ob man eine gefährliche Überladung haben könnte.


    Was Du postulierst, ist ziemlicher Unfug!


    Sorry für diese harten Worte, aber es reicht jetzt!


    Bei einer relativ großen und somit schweren Hülse wie der .45 ACP sind 0,6 Gramm Gewichtsunterschied der Hülse zu vernachlässigen. Sie spielen schlichtweg keine Rolle!


    Und wie whoami vollkommen richtig schrieb, muß man VOR dem Setzen des Geschosses die Pulvermenge kontrollieren. Danach (immerhin hast Du das richtig erkannt) geht das nicht mehr.


    Bei super-duper-Spitzenschützen KÖNNTE es vielleicht sinnvoll sein, nur Hülsen eines Herstellers zu verwenden, weil die Hülseninnengeometrie bei jedem Hersteller einen kleinen Tick anders ist, bei "normalen" Schützen ist das egal.


    Also nimm die Hülsen, die Du gerade da hast, und fang erst mal an, das Laden an sich zu erlernen.


    Nochmal: Die .45 ACP ist eine ausgesprochen gutmütige Patrone mit einem großen Toleranzbereich!

  • 0,6 g sind 9 grain. Ich bezweifle, dass du den Unterschied von 9gr in einer 45er nicht bemerkst. Außerden kontrolliert man die Pulvermenge in der Hülse, bevor man das Geschoß setzt, und nicht erst danach.

    In der Realität bemerkst du den minimalen Gewichtsunterschied bei Hülsen nicht, da der Mensch viel schlechter schießt, als dass das ins Gewicht fällt.


    0,6 g sind ungefähr 10 % des Hülsengewichtes. Bei meinen Hornady .308 Win. Hülsen

    ist die maximale Differenz 0,1 g, das sind gerade mal 1 % des Hülsengewichtes.

    Selbstverständlich kontrolliere ich die Pulvermenge bevor ich das Geschoss setze.
    Bei Tausenden von Patronen ist aber nur eine Frage der Zeit, bis mal was schief geht.

    Daher ist es durchaus sinnvoll, das Gesamtgewicht zu prüfen, was ja auch kein
    Problem ist, wenn man die Hülsen vorher auswiegt und gruppiert. War mein Fehler,
    dass ich das nicht getan habe.


    Komm wieder runter ! Es gibt keinen Grund für solche emotionalen Äußerungen !


    Ziemlicher Unfug ist es pauschal zu behaupten, dass die .45 ACP gutmütig ist.

    Das hängt vom Pulver ab. Mit N320 ist die .45 ACP überhaupt nicht gutmütig,

    wenn viel zu viel Pulver drin ist.


    Wenn die .45 ACP Hülsen auch nur um 1 % abweichen würden, könnte ich ohne
    Auswiegen der Hülsen anhand des Gesamtgewichtes abschätzen, wieviel Pulver
    maximal zu viel drinnen sein könnte. 0,06 g zuviel Pulver wären 0,9 grain und wenn

    ich statt 5 grain N320 5,9 grain geladen hätte, wäre das zu viel, aber es würde mich

    nicht umbringen. Bei 8 oder 10 grain N320 fliegt mir dagegen die Waffe auseinander.

  • 0,6 g sind ungefähr 10 % des Hülsengewichtes. Bei meinen Hornady .308 Win. Hülsen

    ist die maximale Differenz 0,1 g, das sind gerade mal 1 % des Hülsengewichtes.

    Selbstverständlich kontrolliere ich die Pulvermenge bevor ich das Geschoss setze.
    Bei Tausenden von Patronen ist aber nur eine Frage der Zeit, bis mal was schief geht.

    Daher ist es durchaus sinnvoll, das Gesamtgewicht zu prüfen, was ja auch kein
    Problem ist,

    Dein Gedankengang ist nicht ganz richtig. Bei einer leichteren Hülse von einer Defekten auszugehen, eine Hülse also, die deiner Meinung nach bald auseinander fliegt, ist falsch. Denn die Hülsengewichte sind von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Und dennoch gut. Selbst von gleichen Hersteller unterscheiden sie sich. Denn 100%ig sauber bekommst du sie beim Reinigen nicht alle. Das bisschen übriggebliebener Schmutz wiegt auch...

    Bremsespätestens wenn du Gott siehst!:boe: