Ringfugenlack

  • Bei militärischer Munition wird ja teilweise Ringfugenlack benutzt, um das ZH gegen Einflüsse (zB durch ungünstige Lagerung) zu schützen.

    Um meine Jagdmunition wettertauglich zu machen, bin ich auf der Suche nach Ringfugenlack.

    Auch zur Unterscheidung von verschiedenen Geschossgewichten sehe ich da Anwendungspotential. Oder eben für "rechte" und "linke" Munition in der Doppelbüchse.


    Brownells hat da wohl nichts.

    Bei ebay habe ich folgendes gefunden

    https://www.ebay.de/itm/303049759968

    Hat das schon jemand benutzt?


    Oder einfach dünnen nitrofesten Modellbaulack nehmen?

    Ladedaten ohne jegliche Gewähr. Jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich!


    Listen my dear: no one makes a patsy of me!



  • In Ermangelung anderer Angebote habe ich seinerzeit Modellbaulack mit sehr gutem Erfolg benutzt. Gute Konsistenz (mit dem geeigneten Verdünner auch sehr gut einstellbar) und sehr gute Haftung. Preislich auch vertretbar.

    Ach was Probleme: das sind lediglich Stationen auf dem Weg zur vollkommenen Weisheit! :thumbup:

  • Nagellack plus passenden Verdünner?
    Ich benutze den immer als Schraubensicherung.

    jeder muß selbst wissen, was er tut

    • Hilfreich

    Der gute Murmelgießer (er ruhe in Frieden) hat einerzeit sehr erfolgreich Tauchlack für Glühbirnen angewendet, das Zeuch ist ideal dafür geeignet!


    sacre fraternitatis ballistici illuminati (Gründungsmitglied)

  • Dunkelschwarz


    den verlinkten Tauchlack, kannst Du an dem zweiten Brückenpfeiler der Wormser Brücke "tauchen" lassen, also versenken.


    Der taugt nicht mal dazu wofür er gedacht ist!

    "Everything else is just what you shoot before you shoot your first revolver from Freedom Arms!"

    "You can't have enough guns!"

  • Hallo und guten Morgen. Ich habe euer Diskussion verfolgt und muss gestehen dass ich mir bisher über die Versiegelung der "Fuge" zwischen ZH und Patronenboden noch nie Gedanken gemacht habe. Aber es könnte die vielleicht eine Ursache sein warum einige meiner Patronen nicht gezündet haben, deshalb will ich mal einen Versuch wagen.


    Aber da ich mit dem Thema Ringfugenlack noch nie "Berührung" hatte, frage ich mich folgendes:

    1. wie trage ich den Lack auf das er nur in der Ringfuge landet

    2. wie verhält er sich im Tumbler ?


    Geht er beim reinigen (Nussschalengranulat) wieder ab oder muss ich die "lackierten" Hülsen vorher händisch reinigen, also z. B. mit Drahtbürste oder Schleifpapier bearbeiten ?


    Für Tipps oder "Arbeitsanweisungen" wäre ich dankbar


    Mauser

    Jeder ist für seine Ladung(en) selber verantwortlich...... Und immer schön negativ bleiben

  • richtiger Ringfugenlack ist ziemlich dünn und benetzt gut. Von dem Zeug wird ein kleiner Tropfen in die Fuge gegeben und dann läuft der durch die Kapillarwirkung durch die ganze Fuge. Sollte im Tunmbler bei einer mechanischen Reinigung (Nass oder trocken) abgehen. Alles was Dicker ist, (getrocknet)brennt oder irgendwas mit "Nitro" im Namen hat bitte am Fuß des zweiten Brückenpfeilers der Wormser Brücke zu den Lee Matritzen vom Murmelgießer legen.

    "Stehle einem Mann die Brieftasche und er ist eine Woche lang Arm, lehre ihn das Wiederladen und er wird sein ganzes Leben lang Arm sein."

    Konfuzius

  • OK, verstanden. Den Lack trage ich also mit einem sehr feinen Pinsel auf oder ist in/an dem Lackfläschchen ein Pisel bei, ähnlich wie bei z. B. Nagellack ??


    Und warum muss es ausgerechnet der2 Brückenpfeiler der Wormser Brücke sein ?????

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  • Nicht mit dem Pinsel. Büroklammer oder Zahnstocher geht besser.

    Alle Ladeempfehlungen ohne Gewähr, jeder Wiederlader handelt eigenverantwortlich
    :wdl_rot:wdl_rot

  • Danke für den Hinweis, ich werde es versuchen und anschließend berichten

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  • Nicht mit dem Pinsel. Büroklammer oder Zahnstocher geht besser.

    Oder man nimmt eine Minispritze mit einer sehr dünnen Nadel. Dann hast du direkt sehr dosierten Nachschub und sparst dir das lästige und wiederholte Eintauchen in die Farbe. Bei der richtigen Farbeinstellung reicht ein Minitröpfchen aus, das verfließt direkt sehr gleichmäßig rund in die Fuge.

    Ach was Probleme: das sind lediglich Stationen auf dem Weg zur vollkommenen Weisheit! :thumbup:

  • Guten Morgen, frohe Pfingsten und Danke für die Hinweise. Ich werde es versuchen und dann berichten

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  • Oder man nimmt eine Minispritze mit einer sehr dünnen Nadel. Dann hast du direkt sehr dosierten Nachschub und sparst dir das lästige und wiederholte Eintauchen in die Farbe. Bei der richtigen Farbeinstellung reicht ein Minitröpfchen aus, das verfließt direkt sehr gleichmäßig rund in die Fuge.

    Insulinspritze z. B.

  • Wormser Brücke, zweiter Pfeiler, interessant. Ich war noch nie in Worms aber das wär ja mal ein Grund fürn Mopedausflug:thumbsu:

  • Ich habe so das Gefühl dass du ohne ausführlichen Wasserkontakt mit deinem Mopped nicht zu dem Pfeiler kommst:HÄHÄ::HÄHÄ::HÄHÄ:

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